@ mond+sterne

    es gibt gute Gründe warum du alleine lebst.

    Zitat

    Ich möchte mich dann nicht mit einer streitsüchtigen Frau darüber streiten, ob ich die Geschirrspülmaschine ausräumen muss.

    Eine Geschirrpülmaschine auszuräumen ist doch nun wirklich Pillepalle. Sowas erledigt man in drei Minuten nebenher. Wer schon von so einer banalen "Hausarbeit" überfordert ist und darüber streitet..... mir fehlen die Worte. %-| :-X


    Mein Sohn arbeitet auch ganztags (im Moment Alleinverdiener wegen 6 monatigem Baby) und hilft sehr selbstverständlich daheim mit. Ob das nun Durchsaugen, Wischen, Gartenarbeit, oder mal einen Salat oder Auflauf machen, oder Kind baden und in's Bett bringen ist. Über Geschirr abräumen und in die Maschine stellen, oder selbige mal fix ausräumen wird gar nicht groß diskutiert. Genausowenig über den schnellen Einkauf auf dem Heimweg von der Arbeit.


    Wenn junge Eltern sich nicht als Team (Familie) verstehen, sich je nach Bedarf nicht unterstützen, jeder nur wann und wie er will sein Ding macht, leidet auch die Freizeitgestaltung und die Beziehung allgemein.

    @ Bambiene

    Wenn junge Eltern ein Team sein wollen, dann reicht es nicht, wenn es für den Mann kein Ding ist, die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Für die Frau sollte es genausowenig ein Ding sein.


    Da Du es im Bezug auf den Mann bereits geklärt hast, ist für mich nur noch die Frage offen, ob es für die Frau ein Ding ist. Wenn die Frau genauso umstandslos bereit ist, die Geschirrspülmaschine auszuräumen, habe ich grundsätzlich nichts gegen ein derartiges Beziehungsmodell.


    Für eine anständige Feministin ist es jedoch ein Riesending, mal eben die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Sie wird lieber den Märtyrertod sterben als es umstandslos zu tun. Ich weiß nicht, wie viele Frauen schon auf diese Art gestorben sind. Aber ich bin mir sicher, es sind genug, damit Männer lieber die Geschirrspülmaschine ausräumen als dem Sterben weiter zuzusehen. ;-)


    Ich persönlich möchte weder verantwortlich sein für feministische Märtyrertode noch möchte ich mich auf diese Art nötigen lassen, die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Das ist für mich ein guter Grund allein zu leben.


    Wenn Dein Sohn sich da anders entschieden hat, ist es seine Sache.

    @ Monica65

    Das war jetzt die Sage von der anständigen Feministin.


    ]:D

    Ich persönlich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Aus irgendeinem Grund sind Männer, was die körperliche Kraft betrifft, den zierlicheren Frauen überlegen. Männer haben schon vor vielen Jahren "Häuser" gebaut, sind jagen gegangen, also haben das Essen nach Hause gebracht, während die Frauen sauber gemacht, gekocht und sich um den Nachwuchs gekümmert haben. Männer haben nun einmal mehr Kraft als Frauen, und aus diesem Grund erledigen sie bis heute die schwereren Aufgaben. Die modernen Einkaufstüten sind zwar leicht, aber es geht ums Prinzip, um die Gene, um die Evolution. Heutzutage müssen wir uns um fast nichts mehr kümmern, müssen kaum noch selbst schwer schleppen. Doch Männer sind immer noch Männer, und Frauen sind immer noch Frauen. Physisch ist der Mann das stärkere Geschlecht. ich denke, dies dürfte Deine Frage beantworten...

    Noch etwas:


    Die meisten Frauen kaufen ihre Lebensmittel selbst ein, mein Beispiel war deshalb nicht passend gewählt. Im Bezug auf die Beschützer- und Ernährer-Rolle wollte ich einfach sagen, dass es meinerseits doch ganz logisch erscheint, als körperlich überlegener Mann die zierliche Frau zu beschützen und generell für Sicherheit zu sorgen, und nicht umgekehrt.

    Zitat

    Für eine anständige Feministin ist es jedoch ein Riesending, mal eben die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Sie wird lieber den Märtyrertod sterben als es umstandslos zu tun.

    Was zur...? ;-D Ich sehe mich als Feministin und räume selbstverständlich auf, außerdem backe ich gern. Keine Ahnung, was diese Horrorbilder von Feministinnen immer sollen - fett sind sie, hässlich, ungefickt etc. Die Angst der Männer vor Machtverlust (als Kollektiv und individuell) muss gigantisch sein. :|N

    Zitat

    Wenn junge Eltern ein Team sein wollen, dann reicht es nicht, wenn es für den Mann kein Ding ist, die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Für die Frau sollte es genausowenig ein Ding sein.

    Natürlich. Und wenn Frau mit zwei kleinen Kindern z.Z. nicht erwerbstätig arbeitet, wird sie wohl oder übel in dieser Zeit den größeren Part an Familienarbeit übernehmen müssen.

    Zitat

    Für eine anständige Feministin ist es jedoch ein Riesending, mal eben die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Sie wird lieber den Märtyrertod sterben als es umstandslos zu tun.

    Hääää?? Wirklich? Was für Frauen kennst du denn? :-X ;-D


    Mir scheint das alles nur theoretisches und realitätsfremdes Geschreib. Einfach um ein Feindbild hochzuhalten. %:|


    Es gibt Menschen, Männer wie Frauen, die KEINE Probleme machen, wo keine sind. Und schon gar keine Probleme künstlich herbeireden. Sondern lösungsorientiert zusammenarbeiten. Mal besser mal schlechter.

    Zitat

    Wenn Dein Sohn sich da anders entschieden hat, ist es seine Sache.

    Mein Sohn hat sich für seine Frau und eine gemeinsame Familie entschieden. Mit allen Vorteilen und Pflichten. :)z


    Er brauchte seine Frau nicht, um ihn zu bekochen und ihm das Feierabendleben gemütlich zu machen. Er ist von mir zu einem selbständigen, sich selbst versorgenden, emanzipierten Mann erzogen worden. Er kann mit Nadel und Faden, mit Bügeleisen, mit Staubsauger, mit Kochtöpfen aber auch mit Hammer, Gartengeräten und Akkuschrauber umgehen. Viele andere praktische und nützliche Sachen hat er bei den Pfadfindern gelernt. Außerdem kann er in mehreren Sprachen lesen und schreiben und hat einen ordentlichen Beruf. Außerdem ist er Mann's genug eine Windel zu wechseln und im Haushalt mitzuhelfen, ohne dass Frau vorher eine Diskussion oder sogar einen Streit vom Zaun brechen muss.

    Zitat

    Männer haben nun einmal mehr Kraft als Frauen, und aus diesem Grund erledigen sie bis heute die schwereren Aufgaben.

    Ist das so? Manche Männer können besser jammern, als Aufgaben erledigen!

    Ich möchte hierzu noch etwas schreiben, Zitate sind von jetta:

    Zitat

    Ich persönlich habe die Einstellung, dass es von der Natur vorherbestimmt ist wie die Rollenverteilung von Mann und Frau ist. Nämlich, dass der Mann arbeiten geht und das Geld nachhause bringt - seine Familie ernährt und beschützt. Die Frau ist für den Haushalt und die Kinder zuständig.

    Du weißt schon, dass Geld so von der Natur nicht vorgesehen war? ;-D Aber gut, du meinst, es gäbe natürliche Gründe, warum Frauen zuhause bleiben sollen und Männer nicht. Ich bin mir sicher, damit machst du dich bei vielen Männern sehr beliebt. :)^ Wenn das dein Ziel ist, weiter so.


    Andererseits sind wir von der Natur ziemlich weit entfernt. Mit unserer Medizin, Operationen, Autos, usw. Wie passt das zusammen? Müsste da nicht eigentlich eine Entwicklung beim Menschen stattfinden?

    Zitat

    Wenn er nachhause kommt von der Arbeit wird in Ruhe gemeinsam gegessen und anschließend kann er sich von der Arbeit ausruhen.

    Das sehe ich grundsätzlich auch so, aber geschlechtsunspezifisch. Ich kann auch einen Mann akzeptieren, der zuhause alles macht während ich arbeiten gehe. Haushalt in Form von dreckigem Geschirr und Böden ist nicht gerade meine Traumbeschäftigung. ;-) Also: Wer den Lebensunterhalt komplett beschafft, muss nicht noch zuhause ranschaffen. Egal, ob m/w.

    Zitat

    Emanzipation mag zwar seine Vor-, und Nachteile haben, jedoch finde hat sich das Ganze in den letzen Jahren meiner Meinung nach zu extrem entwickelt. Die erste Frauenbewegung, welche sich dem Wahlrecht usw. gewidmet hat finde ich toll und war gerechtfertigt. Aber diese Bewegung die 1965 herum gestartet hat finde ich ist mittlerweile zu sehr abgedriftet.

    ?! Wahlrecht für Frauen ist genug? Arbeit und eigene Rechte (Scheidung usw.) sind völlig überbewertet? Grundgütiger... Warum hat sich das alles zu extrem entwickelt? Dein Beispiel mit der Hose ist absolut unaussagekräftig. Eine Frau kann sehr vom Verhalten und Aussehen sehr feminin sein und dennoch feministisch/emanzipiert (ich sehe nicht aus wie eine Klischee-Emanze, im Gegenteil).

    Zitat

    Die emanzipierte Frau von heute trägt nun mal keine Kleider sondern Hosen" finde ich das Ganze schon sehr fraglich. Nur ein Beispiel von vielen.

    Wenn du dieses Beispiel wähltest, sagt es auch einiges über dich aus. Nämlich, dass du wenig von Feminismus und Emanzipation begriffen hast.

    Zitat

    befinde, dass in den letzten Jahren die Probleme mit geschiedenen Ehen, vielen Single usw. auch teils auf die Emanzipation zurückzuführen ist.

    Ja, Frauen, die die Wahl haben, ob sie sich scheiden lassen, machen den armen Männern das ganze Spiel kaputt! Mann, das waren Zeiten, als man die Alte prügeln und vergewaltigen durfte, wie man lustig war, als man ihr die Erwerbsarbeit untersagen durfte...O tempora! :°(

    Zitat

    Die Frauen wollen Karriere machen und verhalten sich zunehmend wie Männer. Somit kommt es unter den Geschlechtern zunehmend zum Konkurrenzkampf und einem Einzigen durcheinander.

    Das müssen sie, weil sie nicht in ihrer weiblichen Art akzeptiert werden sondern sich als Männer aufführen müssen, um nach oben zu kommen. Aber da sind sie dann wieder "harte Karriereweiber" und nicht "weiblich" genug. Aber Frauen in Führungsetagen? Nee, die sind doch voll hysterisch und so. Machen bestimmt alles kaputt, wenn sie mal ihre Tage haben {:(

    Zitat

    Ich stelle es mir kompliziert vor, wenn es nicht geregelt ist wer von vorhinein mal für die Kinder zuständig ist, wer den Haushalt schmeißt usw.

    Ist es für dich so unvorstellbar, dass man das ... Wie soll ich sagen... Individuell abklärt?! Oder brauchst du für alles gesellschaftliche Muster und Vorgaben?

    Zitat

    Jeder Freund meines Mannes bewundert ihn dafür so eine Frau wie mich gefunden zu haben. Eine Dame die noch für ihren Mann kocht, ihn nicht den Haushalt aufzwingt und einfach Weiblichkeit ausstrahlt.

    Allein schon deine Wortwahl...Dame?! Männer, die das bewundern, sind das Gegenstück zu Frauen, die Männer nur tolerieren, sofern diese das ganze Geld nachhause bringen und sich aus Kindererziehung raushalten. Wenn beide sich finden, ist das doch fein. :-) Ich persönlich finde Männer interessanter und attraktiver, die etwas unkonventioneller sind und auch etwas weiter entwickelt.

    Zitat

    Meine Freundinnen reagieren auf meinen Lebensstil jedoch teils verachtend. Sie verstehen überhaupt nicht, wie ich in dieser Rolle der Frau sein kann. Hört man doch heutzutage überall die Frau solle emanzipiert sein.

    Wenn ich verachtend auf deine Aussagen reagiere, dann nicht, weil du so lebst wie du willst (das ist echt schön für dich), sondern weil ich die Aussagen rückständig finde und ich besonders erschüttert bin, wenn Frauen sowas vertreten, so denken.


    Aber ich muss einsehen, dass für sehr viele Menschen Freiheit eine Last ist und sie froh sind, wenn sie Regeln haben, an die sie sich halten können. Wirklich traurig. Kein Wunder, dass Religionen so beliebt sind. :-|

    Zitat

    Er brauchte seine Frau nicht, um ihn zu bekochen und ihm das Feierabendleben gemütlich zu machen. Er ist von mir zu einem selbständigen, sich selbst versorgenden, emanzipierten Mann erzogen worden. Er kann mit Nadel und Faden, mit Bügeleisen, mit Staubsauger, mit Kochtöpfen aber auch mit Hammer, Gartengeräten und Akkuschrauber umgehen. Viele andere praktische und nützliche Sachen hat er bei den Pfadfindern gelernt. Außerdem kann er in mehreren Sprachen lesen und schreiben und hat einen ordentlichen Beruf. Außerdem ist er Mann's genug eine Windel zu wechseln und im Haushalt mitzuhelfen, ohne dass Frau vorher eine Diskussion oder sogar einen Streit vom Zaun brechen muss.

    Was für ein Prachtstück. x:)

    Zitat

    Ist das so? Manche Männer können besser jammern, als Aufgaben erledigen!

    Manche..? ]:D

    ;-D


    :)^

    @ Bambiene

    Zitat

    Was für Frauen kennst du denn? :-X ;-D

    Ganz andere. Mein Thema war die feministische Märchen- und Sagenwelt.


    :-)

    Zitat

    Er brauchte seine Frau nicht, um ihn zu bekochen und ihm das Feierabendleben gemütlich zu machen. Er ist von mir zu einem selbständigen, sich selbst versorgenden, emanzipierten Mann erzogen worden. Er kann mit Nadel und Faden, mit Bügeleisen, mit Staubsauger, mit Kochtöpfen aber auch mit Hammer, Gartengeräten und Akkuschrauber umgehen. Viele andere praktische und nützliche Sachen hat er bei den Pfadfindern gelernt. Außerdem kann er in mehreren Sprachen lesen und schreiben und hat einen ordentlichen Beruf. Außerdem ist er Mann's genug eine Windel zu wechseln und im Haushalt mitzuhelfen, ohne dass Frau vorher eine Diskussion oder sogar einen Streit vom Zaun brechen muss.

    Wenn Du glaubst, dass ich mich da groß von Deinem Sohn unterscheide, irrst Du Dich.


    Ich habe allerdings ein anderes Verständnis von Emanzipation. Dein Sohn füllt die Lücke, die von seiner Partnerin gerissen wurde, insoweit sie nicht mehr die Aufgaben der traditionellen Hausfrau und Mutter übernimmt.


    Ich finde es ehrenwert von Deinem Sohn, wenn er diese Lücke füllt. Unter Emanzipation stelle ich mir jedoch etwas anderes vor. Ein emanzipierter Mann ist kein Lückenbüßer.

    Zitat

    Dein Sohn füllt die Lücke, die von seiner Partnerin gerissen wurde, insoweit sie nicht mehr die Aufgaben der traditionellen Hausfrau und Mutter übernimmt.

    So ein Blödsinn!!! So ein Lücke gibt es vielleicht bei einem Mann über 60, dem die Frau abhanden gekommen ist, die ihm bis jetzt die ganze Hausarbeit erledigt hat, aber doch nicht bei einem jüngeren Mann, der modern erzogen wurde. :|N


    Ein moderner Mann von heute weiß sich selbst zu helfen und Kochen ist heute sowieso schwer im Trend. ;-D Bei modernen Männern und Frauen ist die Lebenskompetenz jeweils so umfassend, dass sie allein lebensfähig und zu zweit teamfähig sind. :)z :)^ Nix mit Lücke.

    Zitat

    Ich finde es ehrenwert von Deinem Sohn, wenn er diese Lücke füllt. Unter Emanzipation stelle ich mir jedoch etwas anderes vor. Ein emanzipierter Mann ist kein Lückenbüßer.

    Verallgemeinere deine schräge Sichtweise bitte nicht! %-| Ein Mann, der seinen Teil bei Haushalt und Kindererziehung erfüllt, ist alles andere als ein "Lückenbüßer". Auch von der Seite der Kinderrechte aus gedacht, ist es einfach besser, wenn sich Mutter und Vater gleichermaßen um den Nachwuchs kümmern.


    Solche Männer zu bemitleiden ist echt ganz schön seltsam. ":/

    @ NotMichaelCaine

    Zitat

    Die hat unsere Gesellschaft doch in Form einer ausgedehnten Gesetzgebung. Verstöße werden von der Gesellschaft doch geahndet?

    Das stimmt.


    Es gibt aber auch nicht fest-geschriebene "Regeln", an die sich jeder zivilisierte Mensch hält.


    Wenn ich im Restaurant anfange zu furzen, zu rülpsen, mich am Sack zu kratzen und mir die Poppel aus der Nase zu holen, dann mag es zwar sein, dass ich damit nicht gegen irgendwelche Paragraphen im Grundgesetz oder Strafgesetzbuch verstoße, aber angenehm auffallen werde ich damit nicht. Es gibt stille Übereinkünfte, die für zivilisierte Menschen eben gelten.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Umgangsformen

    @ NotMichaelCaine

    Zitat

    Statistisch sieht das in einer 2011 Studie so aus:Single Frauen glücklicher als Single Männer


    Vielleicht kennst Du ja eine aktueller Studie?

    Bitte Link zum Paper.


    Gibt heutzutage genug Studien, die das Paper nicht wert sind, auf dem sie abgedruckt sind.


    Außerdem wird man immer genügend Gegenstudien finden.

    @ Goldmädchen

    Zitat

    Du hast voll recht. Die armen Männer, die sexuell und gesellschaftlich global unterdrückt werden, die nur auf ihren Körper reduziert werden, denen ihr Recht auf Reproduktion streitig gemacht wird, die kaum in Führungspositionen vertreten sind, an denen die ganze Care-Arbeit hängen bleibt, die reihenweise verschleppt und sexuell ausgebeutet werden (die ganzen Flatratepuffs mit genötigten Männern sind eine wahre Pest!)...tbc. Ja, als Mann hast du es nicht leicht.

    Kommt von dir eigentlich nix weiteres als Polemik?


    Und vergiss bitte nicht, dass Frauen zwar weniger Rechte, Männer aber mehr Pflichten hatten. Ich will die "alte Welt" nicht gutheissen, aber es kann nicht sein, dass immer alles so einseitig dargestellt wird. Und mit den Pflichten tun sich Frauen da bis heute schwer: Es ist oft zu beobachten, dass man zwar die Errungenschaften der Emanzipation gerne mitnimmt, dennoch erwartet, dass der Mann die Frau erobert, der Mann die Tür aufhält, die Rechnung im Restaurant bezahlt, mehr verdient, den Beschützer spielt, etc.


    Und wieso sollen nur allein die Frauen die Leidtragenden gewesen sein? Die VERANTWORTUNG lastete immer auf den Männern. Wer seine Familie nicht ernähren konnte, war kein ganzer Mann. Nicht Männer haben Rollen verteilt - die "Natur" hat das "gemacht". Und das kannst Du auch nicht einfach wegreglementieren, quotieren und tittenbonussieren. Hast Du Dir je Gedanken gemacht, WARUM Männer körperlich stärker sind? WARUM Frauen fürsorglicher sind? WARUM der Mann beim Kennenlernen in der Regel auf die Frau zugeht? Das hat nix mit Politik und Unterdrückung zu tun - das ist N A T U R. Genausogut könnte man im Bundestag darüber abstimmen, das Zebras ab sofort Löwen jagen und nicht umgekehrt.

    @ Goldmädchen

    Zitat

    Warum nicht? In einer freien, emanzipierten Gesellschaft kann jeder entscheiden, was er tut, ob jetzt aus tradiertem Verständnis heraus oder aus persönlicher Affinität. Ob Frau oder Mann.

    Hatten "LolaX5" und "mond+sterne" doch bereits geschrieben:


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/724062/?p=20#p22381672


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/724062/?p=20#p22382751


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/724062/?p=20#p22382859

    Zitat

    Hast Du Dir je Gedanken gemacht, WARUM Männer körperlich stärker sind?

    Das gilt ja nur im Durchschnitt. Es gibt viele Frauen, die gleich stark oder stärker sind, als so mancher Mann. In weniger entwickelten Gegenden sind Frauen oft für das Wasser holen zuständig. Die schleppen mehr, als ein untrainierter männlicher Büromensch hierzulande schaffen würde...

    Zitat

    WARUM Frauen fürsorglicher sind?

    Auch das gilt maximal im Durchschnitt. Falls überhaupt. Außerdem ist das einer der Punkte, die sehr stark mit den menschengemachten Geschlechterrollen zusammenhängen. Sobald man aufhört, Fürsorglichkeit als "weiblich" bzw. "unmännlich" zu kategorisieren, wird man erkennen, dass viele Männer genauso fürsorglich sein können wie Frauen. :)= Außerdem wird man erkennen, dass es unter Frauen wie unter Männern Menschen gibt, die eben nicht soo fürsorglich sind (oder sein wollen).

    Zitat

    WARUM der Mann beim Kennenlernen in der Regel auf die Frau zugeht? Das hat nix mit Politik und Unterdrückung zu tun - das ist N A T U R.

    Einige Frauen gehen sehr aktiv auf Männer zu. Auch das ist also nicht nur Natur. Da gibt es viel individuellen Handlungsspielraum. Für beide Geschlechter gilt: Wenn man jemanden interessant findet (und nichts dagegen spricht), ist es ratsam selbst initiativ zu werden. (Unter anderem weil es sein, kann, dass man die vorangegangen Initiative des Gegenübers gar nicht als solche wahrgenommen hat. ;-D )

    Zitat

    Was für ein Prachtstück. x:)


    Goldmädchen

    Naja. ":/ Ich finde es normal, dass ein Mensch (ganz gleich ob Mann od. Frau) spätestens wenn er aus dem Haus geht (Beziehung, WG oder anderes soziales Gefüge sich selber versorgen können sollte. Mit allem was dazu gehört. Waschen, Putzen, Einkaufen, sich was kochen, selbständig einen Vertrag abschließen etc.

    Zitat

    SIE kann mit Nadel und Faden, mit Bügeleisen, mit Staubsauger, mit Kochtöpfen aber auch mit Hammer, Gartengeräten und Akkuschrauber umgehen. Viele andere praktische und nützliche Sachen hat SIE bei den Pfadfindern gelernt. Außerdem kann SIE in mehreren Sprachen lesen und schreiben und hat einen ordentlichen Beruf.

    Und wie nennen wir nun das weibliche Gegenstück? Prachtweib ? Wohl kaum.

    Zitat

    Mein Thema war die feministische Märchen- und Sagenwelt.

    Soso ;-D


    Ich habe nur mit mehr oder minder gelebter Emanzipation Erfahrung. Ich finde Biographien weit spannender als Märchen und Sagen.

    Zitat

    Wenn Du glaubst, dass ich mich da groß von Deinem Sohn unterscheide, irrst Du Dich.

    Der war gut! :)= ;-D


    Noch viel besser, als meinen Sohn als "Lückenfüller" darzustellen. :-p


    ??Wie schon erwähnt, es gibt sehr gute Gründe, warum du allein lebst.??


    Sorry. :)_ @:)

    *:)


    Ein wichtiges Detail was i vergessen hatte:


    Als mein Mann und ich zusammen gekommen und gezogen sind hat er immer danach gefragt ob er mir nicht im Haushalt helfen solle. " Man muss das ja heutzutage machen als Mann, ich will ja das du bei mir bleibst" :-/ Somit war ich diejenige die dies von Anfang an abgelehnt und selbstverständlich alleine den Haushalt gemacht habe. Er fragt mich auch heute noch immer hin und da ob er mir nicht helfen soll aber ich verneine weiterhin und das wird sich auch nicht ändern. Wie die Hochzeit kam und er gefragt wurde warum er mich denn so schnell heiraten will waren seine Worte unter anderem, dass er stolz ist eine Frau zu haben die noch die noch Waschen, Putzen usw kann und dies als selbstverständlich sieht , dass es ihre Aufgabe ist- soetwas gibt es fast nicht mehr die muss er sich behalten. Er würde auch jederzeit in Elternurlaub gehen, da das Thema Kinder schon mal aufkam.


    Abhängig bin ich von meinem Mann nicht. Ich habe derzeit meine Vollzeit Arbeit beendet, da ich bald mit meinem Medizinstudium beginne und mich voll darauf konzentrieren will. Ich arbeite nun 11h die Woche kann aber jederzeit wieder bei meinem alten Job an der Uni beginnen.


    Mir war von Anfang an wichtig, dass ich meine Pflichten als Hausfrau erfülle trotz meines Berufslebens. Ich würde nie eine Tätigkeit ausführen an der ich abends nicht kochen kann bevor mein Mann nachhause kommt oder sich die Wäscheberge türmen. Aber mit Organisation geht sich alles wunderbar aus.


    *:)


    Ps: Wie gesagt ich verurteile niemand, der anderer Meinung ist bei diesem Thema. Jeder Mensch soll leben wie er Leben will. Ich kann nur meine Erfahrungen wiedergeben.