Richtig Bambiene. Das steht nicht im Quran sondern in einer Sunna des Propheten Mohammed:


    Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zur Fitra gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der Nägel und das Auszupfen der Achselhaare."


    Und solange das von den jeweiligen Religionsführern verbreitet wird und von der Familie daraufhin umgesetzt wird sehe ich die Usprünge durchaus im Islam. Bei den Buddhisten beschneidet, soweit ich weiß, keiner seine Frauen.

    Zitat

    Aber du bist ein Mann, deswegen erwarte ich auch nichts anderes als Ablehnung und Diskreditierung. Niemand hört gern unangenehme Wahrheiten.

    Sexismus. Du bist eine Frau deswegen erwarte ich von dir auch nicht mehr als Inhaltslos polemik.

    @ doomhide

    informier dich mal über die weibliche Genitalverstümmelung. Wirklich. Es ist ein grausiges Thema und es hat vor allem mit uralten Traditionen in Nordafrika zu tun. Die weibliche Beschneidung ist viel älter als der Islam.

    Zitat

    WTF. Fährst du gerade deinen eigenen Film oder was?

    Nö. Ich unterhalte mich mit dir. Und hab eben auch noch was gelernt. Nämlich dass die meisten genitalverstümmelten Frauen Muslimas sind.


    https://www.youtube.com/watch?v=4l-S1WeTGf4

    doomhide und Hermoso :)=


    Zur Prä-emanzipatorischen Ära:


    Wie hier schon oft erwähnt wurde hat(te) alles 2 Seiten. Der Mann war gezwungen die Rolle des Verantwortungs- und Risikoträgers einzunehmen, mit allen Vor- aber v.a. auch Nachteilen (die besonders bei Scheitern/Misserfolg zu Tage traten). Aussuchen konnte er sich diese Rolle nicht, im Falle der Wehrpflicht (man muss sich das mal vorstellen: Im Kriegsfalle gezwungenermaßen sein Leben für andere hinhalten zu müssen), die übrigens in verschiedenster Ausprägung seit Menschengedenken nur für den Mann besteht, sogar weit in die moderne Zeit hinein und in anderen westl. Ländern (v.a. USA) immer noch. Ich kann euch Horrorgeschichten von meinen beiden Opas (v.a. Ostfront) erzählen, dagegen ist so ziemlich alles pillepalle. Wenn wir schon beim "Aufrechnen" sind.


    Welche Rolle nun "besser" oder "schlechter" war ist individuell komplett unterschiedlich und von Einzelperson zu Einzelperson zu bewerten. Und ist v.a. GESCHICHTE.

    @ Bambiene

    Ok, ihr seid inzwischen beim Thema feministische Geschichtsklitterung. Ich habe noch etwas zu Deinem Beitrag von gestern Abend.

    Zitat

    In einer Familie die einigermaßen funktionieren soll, ist es sinnvoll miteinander und nicht gegeneinader zu arbeiten. Verantwortung füreinander im Großen, sowie im banalen Detaille zu übernehmen. Je nach Bedarf. Wenn dann täglich vor der Geschirrspüle ein Geschlechterkampf ausgetragen werden soll, ist das Unternehmen Familie schnell gescheitert.

    Genau. Von den Idealvorstellungen her haben wir sicherlich ähnliche Ansichten.


    Nur wenn es für die Frau ein Riesending ist, mal eben die Geschirrspülmaschine auszuräumen, dann ist der Geschlechterkampf nur mühsam zu vermeiden. Ein Miteinander ist es jedenfalls nicht.

    Zitat

    kannst du dir wirklich nicht vorstellen, dass ein Familienvater sich am Abend auf die Familienzeit freut?

    Doch klar, ich kann mir gut vorstellen, wie ich als Vater abends von der Arbeit nach Hause komme. Wie ich von meiner Frau mit einer Umarmung und einem Kuss freudig begrüßt werde, und drumherum fröhliche Kinder, die mir mit großer Begeisterung erzählen, was sie den Tag über alles erlebt haben.


    Wenn es so in der Art läuft, kann man sich als Familienvater sicherlich auf den Abend mit der Familie freuen.

    @ Goldmädchen

    Zitat

    Würdest du das bitte erläutern? Wieso Lückenbüßer? Wenn man individuell einen Plan aufstellt, von welchen Lüchen redest du dann?

    Wenn man einen Plan aufstellt, in den jeder reinschreibt, was er machen will, bleiben am Ende Lücken, mit den Dingen, die keiner von beiden machen will.


    Dann kann der Mann sich überlegen, ob er bereit ist, Lückenbüßer zu sein, um die Lücken auszufüllen.