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    Das stimmt nicht!!! Es gibt durchaus Dinge, wo Männer tatsächlich objektiv benachteiligt werden.

    Aber nicht bei der Partnersuche.

    Naja, zum einen ist die Partnersuche ja nun bei Leibe nicht der einzig relevante Lebensbereich. ;-) Und so allgemein wie deine Aussauge dastand, war da keine Einschränkung auf diesen spezifischen Teilbereich enthalten.


    Zum anderen stimme ich dir insoweit zu, dass Partnersuche hierzulande (zum Glück!) etwas sehr individuelles ist, wo im Wesentlichen jeder (mit unterschiedlichen Startpositionen) seines Glückes Schmied ist. :)z Es stimmt auch, dass der eine oder andere Mann, bei dem Thema viele blinde Flecken hat. (Dass es auch Frauen gibt, die nicht von zig Männern begehrt werden, wird z.B. oft ausgeblendet, wenn jemand unbedingt darüber jammern will, dass "die Frauen" es doch bei der Partnersuche so viel einfacher hätten.... ;-D )


    ABER:


    Ich würde schon sagen, dass es auch bei der Partnersuche strukturelle Nachteile für Männer gibt. (So wie es sie auch für Frauen gibt.)


    Beispiele:


    Wenn z.B. durch Abtreibung von weiblichem Nachwuchs, ein deutlicher Männerüberhang entsteht ist das ein objektiver Nachteil für die "überzähligen" Männer. (Einer der sich für die Zukunft mit mehr Geschlechtergerechtigkeit beheben lässt, aber aktuell in einigen Weltgegenden einfach Fakt ist. (mit äußerst unschönen Ursachen und Konsequenzen)).


    Es gibt durchaus auch junge Männer, die von ihren Familien zwangsverheiratet werden, nicht nur Frauen. Und zwar auch hier in Europa.


    Ich würde es in gewissem Sinn auch als Benachteiligung für Männer ansehen, dass Frauen idR weniger verdienen, und Männer somit eine Partnerin mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mitfinanzieren werden als dies umgekehrt der Fall ist. (Mal ausgeklammert, dass es machen Männer auch gar nicht wollen würde, dass sie mehr verdient als er...)


    Ich habe einmal gelesen, dass es viel weniger weibliche Obdachlose gibt als männliche, weil Frauen viel öfter bei irgendeinem Mann "unterkommen". Jetzt ist das natürlich auch keine ideale Situation, auf einen Mann in dieser Form angewiesen zu sein, um ein Dach über dem Kopf zu haben. (kann sogar eine sehr prekäre Situation sein.) Aber trotzdem fällt auf, dass es diese Option für Männer eher nicht geben wird... Bzw. wenn dann nur in absoluten Einzelfällen. ":/ Eine schwache Frau hat es auf eine Art einfach leichter als ein schwacher Mann.


    Und als letzten Punkt würde ich noch das Fadenthema anführen: Ich finde das auch auffällig, dass immer noch ganz schön viele Frauen eine Beschützer- und Ernährerrolle von ihrem Partner erwarten. ":/ Natürlich kann man um diese Frauen einen Bogen machen. Aber allein schon, dass man häufig mit dieser Erwartungshaltung konfrontiert werden wird, würde ich als einen Nachteil für einen (modern denkenden) Mann einstufen.


    Ich sehe es als Benachteiligung von Männern an, wenn Frauen glauben, dass sie als Mutter wichtiger für das Kind sind, als der Vater.

    @ Mitch_83

    Wenn ich das Geschreibsel richtig verstehe scheinst du zu glauben, dass früherTM eine Art Testosteron-Paradies war in der Mann sich sexuell ungehemmt ausleben konnte und die heutige Gesellschaft verhindert das?

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    Es herrscht dort ein "Winner-Takes-It-All"-Klima, sprich max. 10% der Männer bekommen "alles" (können praktisch jede Frau haben), der Rest guckt "in die Röhre". Diesem Fakt begegnen die meisten der restlichen 90% mit einer Art "rationaler Kastration".

    Sag mal, glaubst du ernsthaft an diese Zahlen?

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    aber die männliche Sexualität ist auf das "Besamen" möglichst vieler verschiedener attraktiver Frauen ausgelegt.

    Dafür gibt es keinen Beleg. Und Vergleiche aus dem Tierreich hinken gewaltig, da es im Tierreich eine Unmenge verschiedenen Verhaltensformen und Beziehungsformen zwischen männlich und weiblich gibt. Klar, wenn man sich die "gewünschte Tiergruppe heraussucht (z.B. Hirschrudel) mag das stimmen- nur ist der Mensch kein Hirsch. Selbst unter den nächsten Verwandten den Affen gibt es verschiedene Beziehungsformen (und damit auch Vermehrungsformen).

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    dass wenn du obiges als Mann nicht erreichen kannst

    Ich behaupte, dass dies in der Regel nicht genetisch, sondern vielmehr im Sozialverhalten bedingt ist. Das Sozialverhalten ist keine fest vorgegebene Größe. Das Sozialverhalten ist änderbar. Das hat auch etwas mit Lernfähigkeit und noch mehr mit Lernbereitschaft zu tun.


    Männer werden in der Regel nicht durch ihre äußere Erscheinungsform abgelehnt (das passiert Frauen viel eher), sondern vor allem durch ihr Sozialverhalten. Komischerweise wirkt das nicht nur auf Frauen negativ. Meiner Erfahrung nach wirken öfteer Männer, die keine Frau finden, auch auf mich als Mann etwas eigenartig- das sind nicht selten Männer, die ich als Mann auch nicht unbedingt als Freund haben wollte, weil es schwer ist, mit ihnen einfach unbeschwerte Kommunikation zu führen. Da wirkt dann das sogenannt Nette nicht echt, sondern aufgesetzt, anbiedernd- ich bezeichne das dann auch als "schleimig". Oder eben, es wirkt nicht, als käme es "von Herzen".


    Und was die Erreichbarkeit von Frauen betrifft: Meiner Erfahrung nach, gibt es einen kleineren Anteil an Frauen, die sehr stark auf das Äußere von Männern orientiert ist, wo das Aussehen (oder auch der Geldbeutel) für diese Frauen sehr stark dominiert.


    Nicht selten sind diese Frauen auf Außenwirkung orientiert- sie versuchen über den "schönen oder reichen Mann" Achtung und Anerkennung zu erheischen- Liebe spielt da eher eine untergeordnete Rolle.


    Diese Frauen kommen sehr schnell ins Schwärmen und neigen bei der Partnerwahl oft zu sozialen Irrationalität und werden nicht unbedingt glücklich. Für mich ist diese Frauengruppe die Gruppe der Tussen. Bei diesen Frauen würde ich mir keine Chance ausrechnen- selbst wenn ich die Chance hätte, wäre das für mich keine Frau, die für eine längere Beziehung in Frage käme. Klar kommen gutaussehende Männer bei diesen Frauen gut an- diese nutzen das auch nicht selten, um sie als "Stoßdame" zu benutzen. Nicht selten entwickeln gutaussehende Männer infolge ihrer Erfahrung, bei manchen Frauen sehr leicht anzukommen (nach dem Motto: Ich brauche nur mit dem Finger zu schnipsen) Verhaltensweisen, die eben nicht bei allen Frauen gut ankommen, die vielmehr eher eine Abneigung hervorrufen.


    Für einen außenstehenden erscheint das so, als wenn diese Männer jede Frau bekommen könnten- dabei fischen sie oft nur immer wieder in einer bestimmten Gruppe von Frauen. Sicherlich kann auch bei anderen Frauen das Aussehen zumindestens am Anfang förderlich sein, eine Garantie für eine Beziehung ist das aber noch lange nicht. Nicht jede Frau fällt auf gewisses Gehabe und Getue von Männern herein. Es gibt durchaus auch Frauen, die durchaus auch menschliche Werte zu schätzen wissen- Werte, die im Sozialverhalten begründet liegen, dass kann dann Nachteile im Aussehen auch vergessen machen.


    Im Übrigen betraf mich das als junger Mann, als ich noch auf Partnerinnensuche war auch- so manche Frau empfand ich auf Grund ihres Sozialverhaltens attraktiver als so manche äußerlich attraktive Frau. Die äußerlich attraktiven Menschen wirken oft nur am Anfang stärker. Sozial stärkere Menschen wirken erst nach intensiverer Kennenlernphase.

    Das wird zwar "leicht" OT, aber interessant, deshalb:


    Ich stimme deinem Beitrag (auch bzgl. der Bedeutung des Aussehens des Mannes) größtenteils zu, auch im sexuellen Kontext, um den es mir ging - habe aber, wenn du genau liest, nie etwas anderes behauptet (bzw. bin darauf gar nicht eingegangen, wie diese ominösen 10% beschaffen sind, was ich nun etwas tun will).


    Das Aussehen ist tatsächlich ein eher kleiner Teil des Ganzen.


    Was ist dieses Ganze?


    Frauen stehen sexuell auf Gewinner - in allen Facetten.


    Jede Frau gewichtet individuell sämtliche Kriterien (auch z.B. dein angesprochenes Sozialverhalten, wer z.B. ein Herz für andere hat, muss aus irgendeinem Grund soviel Energie übrig haben, der kann nur ein Gewinner sein) anders, bei manchen Dingen gibt es aber erstaunlich hohe Übereinstimmungen (diese sind gute Indikatoren für Frauen, die gute Rückschlüsse auf Gewinnermentalität erlauben).


    Bsp.: Den meisten halbwegs intelligenten Frauen ist sehr schnell klar, dass jeder Mensch Makel hat, die z.T. sogar unveränderbar sind. Der UMGANG damit kennzeichnet einen Gewinner aus (es gibt natürlich dennoch gewisse NoGos, wo selbst der richtige Umgang nichts nützt). Stichwort ist hier Selbstbewusstsein -> Anturner. Unzufriedenheit egal mit was -> Abturner


    Weiteres Bsp.: Eine Frau riecht KILOMETERWEIT gegen den Wind, wenn du mit dem jetzt herrschenden Gesellschaftssystem nicht zurechtkommst. Selbst dich kriminell durchzusetzen scheint je nach Moralstandards nicht unattraktiv zu sein dagegen. Am Jammern ist es glaub ich am deutlichsten zu sehen: Jammern ist das ultimative fail, der ultimative Abturner. Hier im Thread (und auch sonstwo) werden männliche Jammerer gnadenlos niedergemacht, weil aus jeder Pore herausquillt, dass sie nicht "adäquat" mit den real existierenden Gegebenheiten des Lebens umgehen können.


    Ein weiteres Kriterium mit extrem hoher Übereinstimmung: Der Mann muss in möglichst vielen auch "geschlechtsneutralen" Bereichen IHR SELBST überlegen, oder mindestens "ebenbürtig" sein. Ich erkläre mir das damit, dass "gesunde" Frauen ichbezogen sich selbst automatisch für eine gute Partie halten. Ist dann der Mann NOCH BESSER, dann kann er ja nur ein Gewinner sein.


    Auch bzgl. Charme, Esprit, positiver Einstellung und "gutem" Humor gilt: Kann man(n) für derartig "überflüssige" Dinge noch Energie aufwenden, so muss man in allen anderen Bereichen ein Gewinner sein -> Guter Gewinner-Indikator.


    Geld, Aussehen, Status sind natürlich die gewohnten offensichtlichen Punkte, aber eben nur unter vielen.


    Und natürlich sollte dann der Sex an sich möglichst überdurchschnittlich sein, wobei hier natürlich wieder Einfühlungsvermögen, Persistenz etc., was ja vorher schon "abgecheckt" wurde, wieder eine große Rolle spielen.


    Für Beziehungen gelten nochmal andere Gewichtungen, dort kann man es wohl am treffendsten zusammenfassen mit: Kann mich der Mann möglichst lange und dauerhaft, möglichst intensiv und vielfältig (was das Leben "zu bieten hat") gut fühlen lassen? Auch hier wieder auf die individuellen Bedürfnisse der Frau bezogen. Aber das nur am Rande.


    So, was haben nun diese ominösen 10% der Männer gemeinsam an sich? Sie sind in praktisch ALLEN "Gewinner"-Kriterien, die das Leben so zu bieten hat, zumindest gut bis überdurchschnittlich, SOWIE sind in MINDESTENS einer Kategorie EXTREM überdurchschnittlich (alles im Vergleich zum Rest der Männer). Diese Eigenschaft muss auch schnell sichtbar sein oder gemacht werden können (Introvertiertheit ist schlecht). Das kann Charme, Humor, Aussehen, Status usw. sein, muss aber wirklich klar überdurchschnittlich sein.


    Außerdem muss ich mich tatsächlich etwas korrigieren: Die Absolutheit in der Formulierung "Kann praktisch jede Frau haben" ist zu korrigieren eher in die Art, wie du es beschreibst (d.h. bezogen auf ein Klientel Frau). Nichtsdestotrotz tummelt sich in jedem "Frauen-Gebiet" eine gewisse Anzahl (ca. 10%) dieser Gewinnertypen, so dass die Quintessenz bleibt. Manche sind auch für eine überragende Mehrheit von Frauen aus verschiedenen Klientelen derart attraktiv.


    Nun noch eine weitere Beobachtung: Obige Fraueneinschätzungen sind i.d.R. RELATIV, d.h. auch bei sehr guten Lebensumständen, wo es "einfach" ist z.B. positiv drauf zu sein, wird die Zehnprozentmarke nicht nennenswert nach oben aufgeweicht. Sprich sind alle "gut drauf", müssen die Gewinner "noch besser" drauf sein um sich zu qualifizieren. So ist der Druck auf die Männer stets extrem hoch, außergewöhnliches zu "leisten", falls sie vom "Gewinner-Nektar" kosten wollen.


    Ok, nun nochmal kurz zur Auswirkungen der androgenen Hormone:

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    aber die männliche Sexualität ist auf das "Besamen" möglichst vieler verschiedener attraktiver Frauen ausgelegt.

    Dafür gibt es keinen Beleg

    Ich denke alle Erfahrung spricht dafür, dass i.d.R. für den Mann weibliche Abwechslung ein wesentlicher Faktor ist. Nach 1 oder 2 Jahren mit der gleichen Frau (also Ende der "Verliebtheitsphase"), und sei sie noch so hübsch, ist tendenziell sehr oft die Luft raus (Erfahrung aus Foren und Real Life). Man kann es bestimmt nicht verallgemeinern (das kann man sowieso nie), aber so wie bei dir, d.h. Jahrzehnte auf die gleiche Frau scharf zu sein ohne nennenswerte Abschwächung, ist wohl eine sehr große Ausnahme. Alle von dieser Tatsache (Mann will tendenziell möglichst breitgefächert "besamen") abgeleiteten Erfahrungen sowie gesellschaftlich allgemeingültigen Konnotionen ("geiler Stecher"-Status für den stark promiskuitiven Mann etc.) sprechen auch dafür.

    So, nachdem es jetzt so offensichtlich darum geht, wie schön es früher war als 10% der Männer 80% der Frauen ficken konnten (oder will hier jemand meinen, es ginge um Liebe?!) und wie wichtig das "Besamen" möglichst vieler Frauen sei, hat noch irgendjemand Zweifel an der Richtigkeit meiner These? Rhetorische Frage natürlich.


    Mond+Sterne hat absolut recht mit dem Ernstnehmen müssen, die meisten Feministinnen lassen sich nicht von Männern verarschen und deswegen hassen feige Männer sie auch so sehr. Weil diese Frauen ihnen eine Realität aufzeigen. Weil sie sie sehen. :-)


    Zu den Benachteiligungen der Männer: Ja, sie sind im Trennungsfall der Kinder wegen benachteiligt - weil die meisten Männer sich nicht so brennend für ihre eigenen Kinder interessieren, traurig, aber wahr. Alleinerziehende haben da so einiges zu berichten. Diese Benachteiligung entsteht durch die Männer selbst. Dass sich aber dann beschwert wird, für das eigene Fleisch und Blut (!) ein wenig Geld zu zahlen, ist symptomatisch. Findet das niemand außer mir absolut widerlich? Es sind eure Kinder, und ihr jammert wegen ein paar Kröten rum? Bevor es jetzt kommt, die Kinder seien ungewollt - hättest halt die Hose zugelassen :-D :)_


    Männer sind auch zahlenmäßig in der Pflege und Kindererziehung benachteiligt, da kaum vertreten, schon mal überlegt, warum das so ist?


    Zu den körperlichen Anforderungen: Frauen und Männer sind doch körperlich unterschiedlich. Wie kann man dann von beiden eine identische Leistung verlangen? Aber ja, das sind dann die Kerle, die sich in ihrer Männlichkeit gekränkt fühlen, wenn Frauen es wagen, zum Bund zu gehen. Zum Glück hat dieses Gejaule in Deutschland heutzutage keine Relevanz mehr. :-)


    Solidarisierung Frauen mit Frauen: Wen wundert das bitte? Wenn du als Frau von männlicher Belästigung erzählst, nehmen die Typen dich nicht ernst und geilen sich im ekelhaftesten Fall noch daran auf. Bei Frauen ist die Chance höher, auf Verständnis und Empathie zu treffen. Im Übrigen solidarisieren sich Männer auch untereinander, sieht man hier, insbesondere im Kampf gegen aufmüpfige Frauen. Ich meine ja, die weibliche Solidarisierung ist viel zu schwach und nicht ausreichend.

    Goldmädchen. Du hast absolut garnichts verstanden von dem was ich geschrieben habe. Du hast zwar die Buchstaben richtig gedeutet aber sämtliche unangenehmen Punkte übersprungen die irgendwie diskussionswürdig gewesen wären und versteifst dich wieder auf dumpfe Provokation. Alleine schon der Hinweis darauf dass Männer kaum in der Kindererziehung anzufinden sind und deine Erklärung dafür lautet "tja, selbst schuld". Meinst du nicht dass das auch was damit zu tun haben könnte dass Männern gerne pädophile tendenzen unterstellt werden wenn ihr Traumberuf "Erzieher" wäre? Weißt du das 75% aller Säuglingsmorde von Frauen verübt werden? Trotzdem ist der überwiegende Teil der Mitarbeiter auf einer Säuglingsstation weiblich und ich kann mir nicht vorstellen dass denen vorgeworfen wird ihren Beruf nur auszuüben damit die heimlich Kinder umbringen können.


    clairet

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    Es ist eben von vornherein unsinnig von Frauen und Männern die gleiche körperliche Leistung zu fordern. Dann gäbe es keine Polizistinnen. Diese zu haben ist aber durchaus im Sinne der Allgemeinheit. Polizeidienst besteht nicht nur darin Verbrechern hinterherzurennen und sie niederzuringen, der Großteil der Arbeit ist heutzutage anderer Art.

    Das ist doch nicht der Punkt. Frauen sollen ja auch im Bund und bei der Polizei helfen und niemand verlangt dieselbe Leistung von Frauen weil es eigentlich überall bekannt ist, dass sie es nicht können. Wenn ich diese trotzdem in der Polizei haben will dann kann ich die Auswahlkriterien natürlich absenken aber nicht einseitig. Das ist eine Bevorzugung der Frau und ein Nachteil des Mannes der evtl. etwas "Frauenhafter" ist. Das kann man wohl schwer abstreiten. Warum sollte ein Mann abgelehnt werden wenn er seine anforderung , z.b. 100 Meter in unter 15 Sek. nicht geschafft hat, aber trotzdem noch besser ist als eine andere Frau.


    Lola

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    Ich finde das auch auffällig, dass immer noch ganz schön viele Frauen eine Beschützer- und Ernährerrolle von ihrem Partner erwarten.

    Das stimmt. Wieder: Festhalten an alten Rollenmustern. Warum ist das überhaupt so? Vorallem ist es total pervers wenn die Beschützerrolle / traditionelles Verhalten gewünscht ist aber schon im Kindergartenalter bei Jungs mit Ritalin unterdrückt wird und so Sozialkrüppel gezüchtet werden. Das habe ich aber schon einmal in einem anderen Thread erwähnt: Die Kindererziehung liegt auch heute noch hauptsächlich bei den Frauen, Kindergärtnerinnen, Lehrer... alles hauptsächlich Frauen. Ich sehe halt hier das hier gerne die Früchte mitgenommen werden aber Verantwortung strickt abgelehnt wird.


    Das sieht man auch an dem Beispiel von vorhin wo behauptet wurde das Frauen die sind die die Auswahl treffen und ich daraufhin meinte "Gut, dann haben Frauen früher die Kerle selektiert deren Nachfahren euch heute das Leben zur angeblichen Hölle machen" und darauf hingewiesen dass man solche Probleme durchaus lösen könnte in dem man den Frauen das Recht abspricht sich mit jedem X-beliebigen zu paaren. Das wird wieder ignoriert. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass Frauen sehr schlecht Verantwortung für sich selbst oder andere übernehmen können und das ,in der Mehrheit, auch nicht wollen. Außer es sind Kleinkinder natürlich...

    Goldmädchen

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    Solidarisierung Frauen mit Frauen: Wen wundert das bitte?

    Wieder den interessanten Punkt übersprungen. Wenn Frauen sich immer mit Frauen solidarisieren sogar wenn sie wissen das die andere im Unrecht ist dann muss man die Folgen davon eben auch in unsere gesellschaftliches Leben übernehmen und den "Frauenanteil verringern" wo es um objektive Entscheidungen geht. Z.b. bei Gerichten.

    Um das nochmal zusammenzufassen: Konsequenter Feminismus - gepaart mit Darwinismus - müsste darauf abzielen den Frauen die Wahlfreiheit über ihre Paarungspartner zu nehmen. Das wird nie und nimmer passieren. Dagegen werden die Frauen sturm laufen selbst wenn das zweifelsfrei wissenschaftlich nachgewiesen werden sollte. Da bin ich mir wirklich 100% sicher.

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    Ich denke alle Erfahrung spricht dafür, dass i.d.R. für den Mann weibliche Abwechslung ein wesentlicher Faktor ist. Nach 1 oder 2 Jahren mit der gleichen Frau (also Ende der "Verliebtheitsphase"), und sei sie noch so hübsch, ist tendenziell sehr oft die Luft raus (Erfahrung aus Foren und Real Life). Man kann es bestimmt nicht verallgemeinern (das kann man sowieso nie), aber so wie bei dir, d.h. Jahrzehnte auf die gleiche Frau scharf zu sein ohne nennenswerte Abschwächung, ist wohl eine sehr große Ausnahme.

    Das stimmt nicht. Ich habe erst kürzlich von einer Untersuchung gehört, dass das männliche Begehren der Partnerin im Schnitt (!) viel stabiler ist und langsamer abfällt als bei den Frauen.


    Außerdem deckt sich diese Theorie der ominösen 10% Supermänner nicht mit der Realität. Es mag schon sein, dass jede Frau 10% der Männer besonders toll findet. Aber: Die Präferenzen der Frauen sind tw. sehr unterschiedlich! Wer für die eine Frau zum Top 10 oder gar Top 1% fällt, ist für viele andere Frauen in der Kategorie "Würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen" zu finden ist. 8-)

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    Um das nochmal zusammenzufassen: Konsequenter Feminismus - gepaart mit Darwinismus - müsste darauf abzielen den Frauen die Wahlfreiheit über ihre Paarungspartner zu nehmen.

    Das ist doch Unsinn. Und das weißt du selbst. Es kann doch wohl logischerweise kein konsequenter Feminismus sein, den Frauen die sexuelle Selbstbestimmung abzusprechen. %-|

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    Das wird nie und nimmer passieren. Dagegen werden die Frauen sturm laufen selbst wenn das zweifelsfrei wissenschaftlich nachgewiesen werden sollte. Da bin ich mir wirklich 100% sicher.

    Offensichtlicher Unsinn kanm nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

    Ja natürlich halte ich das auch für Unsinn. Ich wollte damit mal aufzeigen wohin der Gedanke "Frauen sind die die Auswählen" im Extremfall führen wird. Ich halte das selbst für Blödsinn weil auch Frauen oft nicht den bekommen den sie gerne hätten und sich stattdessen halt das nächstbessere Modell nehmen. Das ist übrigens Geschlechterübergreifend.

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    Das stimmt nicht. Ich habe erst kürzlich von einer Untersuchung gehört, dass das männliche Begehren der Partnerin im Schnitt (!) viel stabiler ist und langsamer abfällt als bei den Frauen.

    Will ich so nicht bestreiten (auch nicht die Relation zur weiblichen Sexualität). Ich habe nur geschrieben, welche Wirkung gewisse Hormoncocktails / ein hoher Androgenspiegel (v.a. Testosteron) hat. Auf diese Männer habe ich mich und meine Erfahrungen bezogen (dieses 10%-Klientel hat null Ambitionen ihrer Hormonspiegel zu kontrollieren, wie es die 90% tun müssen, wie schon oben beschrieben). Wurden die Androgenspiegel dieser Männer gemessen?

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    Außerdem deckt sich diese Theorie der ominösen 10% Supermänner nicht mit der Realität. Es mag schon sein, dass jede Frau 10% der Männer besonders toll findet. Aber: Die Präferenzen der Frauen sind tw. sehr unterschiedlich! Wer für die eine Frau zum Top 10 oder gar Top 1% fällt, ist für viele andere Frauen in der Kategorie "Würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen" zu finden ist.

    Habe ich hier genauer ausgeführt (war tatsächlich ungenau ausgedrückt m ersten Beitrag):

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    Außerdem muss ich mich tatsächlich etwas korrigieren: Die Absolutheit in der Formulierung "Kann praktisch jede Frau haben" ist zu korrigieren eher in die Art, wie du es beschreibst (d.h. bezogen auf ein Klientel Frau). Nichtsdestotrotz tummelt sich in jedem "Frauen-Gebiet" eine gewisse Anzahl (ca. 10%) dieser Gewinnertypen, so dass die Quintessenz bleibt. Manche sind auch für eine überragende Mehrheit von Frauen aus verschiedenen Klientelen derart attraktiv

    Wie gesagt, die Essenz bleibt, dass diese Gruppe an Männern aufgrund der Liberalisierung (sexuell) im Schlaraffenland lebt.