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    Ich schrieb es ja schon einmal: In der Mehrzahl der Fälle wollen Frauen gar keine Pluspunkte sammeln, sondern einen Fehlgriff so unkompliziert und gründlich wie möglich wieder loswerden.


    Wenn es an den Geldbeutel geht, hört bei den meisten (ungeeigneten) Männern die unerwünschte Anhänglichkeit schlagartig auf und frau hat ihr Ziel erreicht.

    ]:D ]:D Es gibt auch schnorrende Männer. Als Frau, die gern auch einlädt, weiß ich das aus erster Hand. ;-) Ich hasse geizige Menschen. Und ich lade/lud auch bei Dates oft und gern mein Gegebüber ein. Man kann sich doch abwechseln und es ist einfach eine schöne Geste. :-)

    3) Jungs lernen weniger in der Schule, sind nicht so angepasst und fleißig wie Mädchen.

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    3) Jungs lernen weniger in der Schule, sind nicht so angepasst und fleißig wie Mädchen.

    Das stimmt. Die moderne Pädagogik orientiert sich an braven und fleißigen Mädchen.


    Die Mädchen, die lieber auf einen Baum klettern, als eine Aufgabe mehr zu rechnen, um ein Lob von der Lehrerin zu bekommen, sind da genauso angeschmiert wie die entsprechenden Jungen.

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    Die moderne Pädagogik orientiert sich an braven und fleißigen Mädchen.

    Nein. Die moderne Pädagogik orientiert sich in den meisten Bundesländern an den Anforderungen der Arbeitgeber an die Ausbildungsreife der abgehenden Schüler!


    Dazu geben Arbeitgeberverbände und auch die Länder häufiger Brochüren heraus, die sich dann so lesen:

    Und nein, dass ist nicht so weil Mädchen das alles per se besser könnten als Jungs sondern weil wir in einer extrem Arbeitsteiligen Gesellschaft leben bei denen die meisten in ihrem Arbeitsbereicht so spezialisiert sind dass ihre Arbeitskraft allein Grundsätzlich nur eine sehr kleine Teilleistung eines Gesamtprodukts darstellt und die Arbeitgeber ein Interesse daran haben, dass all diese Spezialisten am Ende trotzdem noch sinnvolle Produkte zur Welt bringen was nur möglich ist, wenn die Kommunikation funktioniert. Das bringen Arbeitsteilige Prozesse nun mal so mit sich. Und wie es aussieht wenns schief geht sehn wir ja in der Presse (VW und Co).

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    Die moderne Pädagogik orientiert sich an braven und fleißigen Mädchen.

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    Die moderne Pädagogik orientiert sich in den meisten Bundesländern an den Anforderungen der Arbeitgeber an die Ausbildungsreife der abgehenden Schüler!

    Das schließt sich nicht aus. Beides stimmt.


    Das Humboldtsche Bildungsideal kommt zunehmend aus der Mode, und die Schüler werden zu hochgezüchteten Rennpferden gemacht, die Höchstleistungen im Beruf und an der Uni erbringen.

    Ich weiss nicht warum es so ist, aber ich mag meinen Partner in dieser Ernährer- und Beschützerrolle und fühle mich selbst in der gegenteiligen Rolle auch sehr wohl. Bisher hatte ich auch nur Partner, der da die gleichen Vorstellungen hatte wie ich.

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    Ich weiss nicht warum es so ist, aber ich mag meinen Partner in dieser Ernährer- und Beschützerrolle und fühle mich selbst in der gegenteiligen Rolle auch sehr wohl. Bisher hatte ich auch nur Partner, der da die gleichen Vorstellungen hatte wie ich.


    DieZauberfee

    Interessant. Wie alt bist du? Hast du Kinder? Hast du eine Beruf und könntest du dich zur Not auch allein ernähren, oder brauchst du zwingend einen Ernährer und Beschützer?

    Geschwurbel, Geschwurbel, Geschwurbel hier im Faden...


    Seit wann ist unsere Gesellschaft männerdominiert?


    Ganz im Gegenteil: Frauen haben und hatten in unserer Gesellschaft immer einen erhöhten Schutzanspruch und Männer waren die staatliche Verfügungsmasse.


    Das zieht sich bis heute durch: Es gibt überhaupt nur für Frauen Sonderregelungen, die auf ihre geringere Belastbarkeit Rücksicht nehmen. Auch Frauenförderprogramme und Frauenquoten sind nichts anderes, weil sie Frauen eben aus dem Wettbewerb mit Männern herausnehmen.


    Sonderreglelungen für Männer hingegen begründen zusätzliche Verpflichtungen. In welcher Hinsicht ist also unsere Gesellschaft männerdominiert? Weil Männer die Dreckarbeiten verrichten?

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    Ich weiss nicht warum es so ist, aber ich mag meinen Partner in dieser Ernährer- und Beschützerrolle und fühle mich selbst in der gegenteiligen Rolle auch sehr wohl.

    Da geht es dir nicht wesentlich anders als dem Bandwurm ...


    ]:D

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    Da geht es dir nicht wesentlich anders als dem Bandwurm ...

    Welchen Teil der Arbeit übernimmt der? ;-)


    Wenn ein Paar gemeinsam(!) entschieden hat diese Rollenverteilung leben zu wollen - warum ist es so schwer das einfach so zu aktzeptieren? Ich habe den Eindruck, dass dieses "Wenn ich das nicht mache, sollen andere das auch nicht dürfen auch wenn alle Beteilligten und Betroffenen das wollen" bezüglich Paarbeziehungsgestaltung irgendwie sehr stark verbreitet ist und frage mich was da psychologisch dahinter steckt. Sicher, wenn einer oder beide Schaden nehmen hört der Spass auf. Aber dafür haben wir ja eine Gesetzgebung?! Welche individuellen Risiken wir im Rahmen dieser eingehen bleibt doch aber eine individuelle Entscheidung?

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    Wenn ein Paar gemeinsam(!) entschieden hat diese Rollenverteilung leben zu wollen - warum ist es so schwer das einfach so zu aktzeptieren?

    Was mir fremde Menschen, freiwillig tun, könnte mir egal sein. Trotzdem interessiert es mich, ob Zauberfee den Ernährer und Beschützer zwingend braucht, oder ob sie in dieser Abhängigkeit lebt, weil es sich für das Paar "so ergeben" hat, sie jedoch problemlos auch selber finanziell für sich bzw für sich und den Partner sorgen könnte.


    Ich sehe das ganz pragmatisch. Durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit kann es schnell passieren, dass der Mann als Versorger und Beschützer wegfällt. Ist die Frau dann entsprechend in der Lage die Familie selber zu versorgen?


    Für mich persönlich wäre die konservative Rollenverteilung nur dann unerträglich, wenn es sich um meine eigene Tochter handeln würde. Denn dann hätte ich das Gefühl meinem Erziehungauftrag nicht grecht geworden zu sein. Ich finde sowohl Mädchen, als auch Jungen sollten einen Beruf erlernen, der sie später befähigt die Familie zu ernähren.