nochmal@Isabell

    Zitat

    Meckert man, erfüllt man ein Muster mit dem der Andere umgehen kann. Meckert man nicht, was der Andere ja angeblich will, dann fällt für ihn ein großer Punkt weg von dem, was er unter einer "Beziehung" versteht. Und es irritiert ihn.

    Was lernst Du denn für Männer kennen? ;-)

    Zitat
    Zitat

    Ich denke, daß da die Minderwertigkeitskomplexe eher die Ursache sind. Sie suchen nach Befriedigung durch Vergötterung und versuchen, eine Abhängigkeit zu schaffen.

    kann es nicht einfach nur -in einigen fällen- die lust auf sex sein

    Die Lust auf Sex ist eine sehr, sehr übersichtliche Sache. Wie man diese Lust jedoch ausgestaltet, mit wem oder wievielen, oder auf welche Art, ist eine recht komplexe und persönliche Angelegenheit.


    Sicher dient Sex auch der reinen Triebbefriedigung, aber ich denke, für die meisten Menschen hängt doch sehr viel mehr daran.


    Die meisten Menschen können in einer Partnerschaft befriedigenden Sex bekommen. Wenn dann unbefriedigender oder nicht vorhandener Sex zum Trennungsgrund oder Grund zum Fremdgehen wird, dann ist das eben so. Unabhängig davon, wo und wie man seinen Sextrieb befriedigt, sollte man meines Erachtens seinen evtl. vorhandenen Partner jedoch ehrlich und respektvoll behandeln. Das ist alles.


    Und wenn es dem Partner egal ist, wo und wie man seinen Sextrieb befriedigt, um so besser.

    leo73

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    JEDER (heterosexuelle) Mann WÜRDE gerne mehr von dieser Schnitte sehen und wünscht sich vielleicht sogar für einen Bruchteil einer Sekunde "wär das doch meine".

    Woher weißt Du das? Hast Du mit JEDEM (heterosexuellem) Mann schon gesprochen? ;-)


    Aber selbst wenn es so wäre: Deine ursprüngliche Aussage war:

    Zitat

    Ich persönlich denke, wenn es tatsächlich stimmt in einer Beziehung gibt es kein fremdgehen. Damit meine ich nur das körperliche fremdgehen. Für seine Gedanken kann niemand etwas.

    Und ich sage lediglich, dass es durchaus Untreue (Betrug) OHNE körperliche (Außen)aktivitäten geben kann, die (der) weitaus schlimmer ist als die (der) körperliche Untreue (Betrug).

    Zitat

    Und ich sage lediglich, dass es durchaus Untreue (Betrug) OHNE körperliche (Außen)aktivitäten geben kann, die (der) weitaus schlimmer ist als die (der) körperliche Untreue (Betrug).

    Da geb ich Dir Recht. Der womöglich zum Zeitpunkt des Höhepunkt gehauchte

    Zitat

    falsche

    Name, ...das könnte ein Trauma auslösen. 8-)

    nochmal Leo ;-)

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    Was lernst Du denn für Männer kennen?

    Irgendwie liest Du an mir vorbei. Ich sprach in dem Zusammenhang von //Verhaltensmustern, die viele Menschen (!) sich angelernt haben und auch nicht mehr verlernen. Das mit dem Meckern ist nur ein Beispiel in einer Reihe von vielen Verhaltensmustern.


    Zitat aus Wiki:

    Zitat

    Beim Menschen werden solche Verhaltensmuster von vielen Psychologen als eingeübte Handlungsweisen gedeutet, deren Wiederholung dem handelnden Individuum in einer bestimmten Situation das Gefühl von Sicherheit vermittelt. Dies kann sowohl dann der Fall sein, wenn das Individuum völlig alleine ist, als auch in einer Auseinandersetzung mit anderen Personen. Damit wird auch deutlich, dass es beim Menschen in der Regel um erlernte Verhaltensweisen geht (im Gegensatz zur Verhaltensbiologie), selbst wenn man in diesem Zusammenhang von Verhaltensmustern spricht.

    Nimm' als Beispiel die geschlagene Frau, die sich immer wieder gewalttätige Partner sucht und sich nicht trennen kann. Für viele Menschen absolut unverständlich – aber auch ein solches Verhalten liegt einem Verhaltensmuster zugrunde (will ich jetzt hier nicht vertiefen).


    Ich selbst habe eben diese Beispielerfahrung mit dem Meckern gemacht. Meine Therapeutin sagte damals zu mir bezüglich meines unzuverlässigen Mannes, dem ich immer hinterhertelefonieren mußte: "Machen sie es mal anders, durchbrechen sie ihr Beziehungsmuster und nehmen sie seine Unzuverlässigkeit einfach hin." Es fiel mir damals schwer, aber ich tat es – er war völlig irritiert, obwohl es ihn doch hätte freuen müssen, dass ich ganz normal war, es hinnahm, oder? Und doch passte es ihm ganz und gar nicht ;-)


    Es gibt zig solcher Verhaltensmuster. Mit weiteren Beispielen könnte ich hier die Seiten sprengen.


    Wir alle haben bestimmte Verhaltensmuster in uns. Eben angelernt. Wichtig ist es, diese erkennen und somit auch durchbrechen zu können wenn wir merken, dass sie uns nicht mehr gut tun. Oder unsere Beziehung (welcher Art auch immer) nicht weiterkommt oder zerstört wird. Wenn aber nur einer dies kann, wird es schwierig.


    DAS wollte ich mit dem Beitrag auf den Du Dich beziehst, sagen.

    Gehen wir das mal systematisch an...Was gibt es für Gründe, fremdzugehen?


    1. Langeweile


    -> D.h., man hat zwar die Freundin, die toll ist und alles, aber man braucht etwas Neues, etwas Spannendes.


    2. Purer Trieb


    -> Man bekommt zuwenig Sex zu Hause.


    3. Unentschieden


    -> Man verliebt sich o.Ä. in eine andere Frau, weiß aber nicht, was das richtige ist, und macht beides.


    In allen drei Fällen kann man in einer Beziehung nicht unenendlich glücklich sein. Man kann sich Dinge extrem gut vormachen, ohne dass man merkt, dass es nicht die Wahrheit ist.


    Ich bin selbst fremdgegangen. Ich habe 1 Monat gelogen und betrogen. Ich meinte auch, ich sei glücklich. Bei mir war es die Kombi aus Nr. 1 und 3. Im Nachhinein weiß ich: Ich war extrem unglücklich. Die Einsicht verändert viel – und seitdem reden mein Freund und ich über alle Probleme. Und nun bin ich wirklich glücklich – und unendlich dankbar, dass er es nochmal mit mir versucht hat x:)


    Übrigens: Ich gehörte zu der Fraktion – "Ich würde nie fremd gehen!" :(v

    Zitat

    Und wenn es dem Partner egal ist, wo und wie man seinen Sextrieb befriedigt, um so besser.

    Übrigens habe ich hier im Forum schon Geschichten darüber gelesen, dass Männer oder Frauen ihre/n Frau/Mann sehr mochten/liebten, und das Fremdgehen weder für den Mann, noch die Frau in Ordnung war, und daher der Mann oder die Frau auf "Handbetrieb" umgeschaltet hat. Vielleicht gar keine schlechte Idee, vielleicht auch eine sehr schlechte. Das muss man dann wohl für sich selbst herausfinden.

    Ganz ehrlich?


    Ich glaub du analysierst viel zu viel.


    Das Männer und Frauen andere Denkmuster und Verhaltensweisen in vielen Punkten an den Tag legen, wissen wir doch schon seit dem Kindergarten, wenn nicht schon früher.


    Ich bsp. könnte nie so analytisch an eine Beziehung herangehen. Entweder verliebe ich mich, dann in die Person insgesamt, auch wenn da Macken sind, über die ich mich sogar aufregen könnte, oder die Person hat solche Machen (Verhaltensmuster) das ich mich gar nicht erst verlieben könnte. Oder es führt relativ schnell zu einer Ablachung der Gefühlswelt, womit sich das dann ja auch erledigt hätte.


    Aber den (potenziellen) Partner nach Macken zu untersuchen, abzuchecken, ob diese mit meinem eigenen Verhaltensmuster übereinstimmen und danach zu entscheiden, "ok, Gesamtpaket stimmt" – ehrlich gesagt wundert es mich da nicht, wenn Deine Partnersuche (welche ja keine ist) nicht von Erfolg gekrönt ist. (Mein das jetzt nicht irgendwie böse oder so!!!)


    Aber erstens weichen wir vom Thema ab und zweitens muss das ja auch jeder selbst entscheiden.

    leo

    Zitat

    Ich glaub du analysierst viel zu viel.

    Hier und jetzt ja. In einer Diskussion. Im RL habe ich inzwischen genug Selbstvertrauen um auf meinen Bauch hören zu können. Da analysiere ich nicht mehr viel.

    Zitat

    Das Männer und Frauen andere Denkmuster und Verhaltensweisen in vielen Punkten an den Tag legen, wissen wir doch schon seit dem Kindergarten, wenn nicht schon früher.

    Ist das so? Ich entdecke die selben Verhaltensmuster bei Männlein UND Weiblein. Sowie ich auch andere bestimmte Verhaltensmuster mal bei Männlein und mal bei Weiblein entdecke....

    Zitat

    Ich bsp. könnte nie so analytisch an eine Beziehung herangehen.

    Tue ich auch nicht.

    Zitat

    Entweder verliebe ich mich, dann in die Person insgesamt, auch wenn da Macken sind, über die ich mich sogar aufregen könnte, oder die Person hat solche Machen (Verhaltensmuster) das ich mich gar nicht erst verlieben könnte. Oder es führt relativ schnell zu einer Ablachung der Gefühlswelt, womit sich das dann ja auch erledigt hätte.

    Wo habe ich was Anderes gesagt?

    Zitat

    Aber den (potenziellen) Partner nach Macken zu untersuchen, abzuchecken, ob diese mit meinem eigenen Verhaltensmuster übereinstimmen und danach zu entscheiden, "ok, Gesamtpaket stimmt" – ehrlich gesagt wundert es mich da nicht, wenn Deine Partnersuche (welche ja keine ist) nicht von Erfolg gekrönt ist. (Mein das jetzt nicht irgendwie böse oder so!!!)

    Hä? Wo habe ich DAS denn gesagt? :-o :-o


    Ich habe gesagt, dass ich in der Kennenlernphase einfach gucke wie alles passt, ob seine Bedürfnisse zu meinen passen, eine gemeinsame Basis da ist etc.. Und dass ich Manipulationsversuche die zu bestimmten Verhaltensmustern bezüglich Beziehungen passen inzwischen sehr schnell durchschaue. Wo ist da ein Unterschied zu dem was Du weiter oben sagst? Dass Du Dich da und da rein erst gar nicht verlieben könntest? Das ist doch das selbe in Grün?

    PS, Leo:


    Übrigens: Ich suche nicht. Nur ab und zu läuft mir mal ein (potentieller, heißt nicht vergebener in meiner Altersgruppe) Mann über den Weg, lässt sich ja nicht vermeiden ;-). Bisher hat es seit über drei Jahren da nicht mal ansatzweise einen Funken gegeben ;-).


    Es gibt auch Menschen, die nicht zwanghaft eine Beziehung haben müssen. Dagegen bin ich allerdings auch nicht unbedingt.

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    schnattergusche

    Deinem letzten Beitrag kann ich vollkommen zustimmen. Ich selbst habe bei meinem ursprünglichen Gedanken nicht weiter in die Tiefe gedacht, wohingegen du das sehr gut getan hast.


    Natürlich geht es um mehr als nur den reinen Sex, aber das ist offensichtlich. Denn eine Beziehung ist normalerweise nicht frei von Sex, und Sex nicht frei von einer potentiellen Beziehung. Wenn Sex ein in sich abgeschlossenes Thema wäre, dann würde man rammeln, was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf Verluste, Hauptsache die Quantität und die Qualität stimmt, doch es hängt ein riesiger Schwanz daran, der weit über reine Triebbefriedigung hinausgeht. Das fängt bei Selbstwert nicht an und es hört bei Liebe nicht auf.


    Selbstwert und Liebe gehen Hand in Hand, wobei man an Liebe, je nach Definition, nur schwierig arbeiten kann, aber an seinem Selbstwert sehr effizient.


    Wenn man nicht weiß/fühlt, was den eigenen Wert oder den Wert einer anderen Person ausmacht, dann wird es mit der Liebe sehr schwierig.