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    Eine Horrorvorstellung für mich in einer Beziehung zu sein, in der ich nicht über alles mit meinem Partner reden kann.

    Viel schlimmer ist es, wenn nicht alles verstanden wird.


    A will pimpern, B nicht. Jetzt redet A mit B warum das so ist. B sagt, es leidet unter Lustlosigkeit. Gleichzeitig erlaug B A nicht fremd zu gehen, respektive sich wo anders Befriedigung zu holen.


    Was bitte soll man/frau da machen?


    Mit der Tür ins Haus fallen und den Außerhausbesuch zugeben, oder einfach die Klappe halten?

    Was hat das mit dem Alter zu tun?


    Ich würde es wissen wollen :)z


    Sorry aber Sex ist nicht alles und wenn du denkst du kannst fremdgehn dann ist es dir doch schon sowieso egal wie sehr du deine Partnerin damit verletzt.


    Bei dir kommt das so rüber als hättest du mit Ü40 Angst keine Partnerin mehr zu finden dann schon lieber bei der jetzigen bleiben, fremdgehn und dann so tun als wäre nichts.


    Weisst du, auch wenn ich mal 60 bin und erfahre das mein Partner mich hintergangen hat, kann er gehn denn ich bin lieber alleine als mit jemanden der nicht offen ist und dem ich nicht mehr vertrauen kann.


    Ich verlasse ihn nicht weil er mich betrogen hat sondern weil er nicht ehrlich war.


    Aber das sieht wohl jeder anders.

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    nach 40 jahren Ehe . ..wuerde ich mit Sicherheit die Klappe halten.....

    Das meinst du doch nicht ernst :-o


    Ist er wenn du 40 Jahre mit ihm zusammen warst es nicht mehr wert das du offen zu ihm bist?


    Dieser Mensch vertraut dir aber obwohl er schon 40 Jahre mit dir zusammen ist.

    In solche Faellen sind diese Art von Gestaendnissen unnoetige Verletzungen,welche man dem Partner zufuegt und sie vergiften das Eheklima.


    Dieser Aerger wird dann nur noch mit in das Grab genommen.Was soll den eine 60 oder 70 oder 80 jaehrige Ehefrau dazu sagen ?


    Und so ein flotter sexueller Feger wird sie nun auch nicht mehr werden...


    Also lieber das Geheimnis selbst mit in das Grab nehmen

    Wenn ich an ihre Stelle waere ,vielleicht grade zarte 70 J alt geworden bin,wuerde ich dies bestimmt nicht wissen wollen.Den Lebensabend moechte ich nicht unnoetig belasten,oft ist er schon belastet genug ...z.B.durch Krankheiten,Angst vor dem Tod,usw


    Und in diesem Alter waere ich nicht gerne alleine,Trennung und neue Partnersuche und Therapie kaeme nicht in Frage....also bleibe ich bei meinem Mann.


    In dieser Offenheit sehr ich keine Vorteile,ausser dass der Mann sein schlechtes Gewissen entlasten kann,auf Kosten der Nerven und desWohlbefindens von der Frau...


    Manchmal ist es hilfreich die rosarote Brille anzubehalten


    Ob das Gestaendnis positive Auswirkungen auf die Ehe und


    die restliche Lebenszeit haette ?


    Ich glaube nicht

    sculli

    Sei es mir nicht boes. Du bist garantiert juenger als ich, aber, vielleicht solltest Du Deinen Beruf wechseln. In Deinem Beruf siehst Du vielleicht nur Problembeladene Menschen die ihre Probleme loswerden wollen. Nun frage ich mich wie Du es anstellst. Bei Deinen Beitraegen koennte auch der lustigste Mensch Weltuntergangstimmung bekommen oder ist besser man ueberliest sie.


    Nur um auch ein paar Beispiele zu nenen. Ich kenne auch einige Menschen ab 60 aufwaerts, Maenner wie Frauen. Und weisst Du was? Die leben allein und haben trotzdem ein aufregendes Sex und Liebesleben. Wie stellen sie das blos an? In dem Alter sollte man doch schon Scheintot sein.

    Tiefseetaucher

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    Gut, wenn man sich erst 2 Jahre kennt mag das gehen. Aber nach 40?

    Auch dann. Wenn die Bedürfnisse nur in einer Phase mal unterschiedlich sind, kann man es ertragen. Dann überwiegt das Gefühl der Gemeinsamkeit. Wenn sie aber langfristig verschieden sind und damit eine Unausgeglichenheit entsteht, ist eine Trennung die bessere Lösung.


    Sonst besteht die Gefahr, daß A (der mit dem größeren sexuellen Verlangen) Frust aufbaut, der dann an anderer Stelle und in völlig anderen Zusammenhängen an B abgelassen wird. B weiß gar nicht, woran das liegt, kann es nicht verhindern, und baut auch Frust auf. Das schaukelt sich eine Zeit lang hoch, und dann explodieren beide.


    Oder A geht fremd und tut B damit weh. Entweder nach der eigenen Beichte oder nachdem B es von anderen erfahren hat. Ist eine seelische Verletzung eine adäquate Antwort auf unerfülltes sexuelles Verlangen?


    Nach 40 gemeinsamen Jahren klingt dann wahrscheinlich das Verlangen auch bei A allmählich ab, und das Problem löst sich damit auch ohne Trennung von selbst. Aber nach 20 oder 25 Jahren kann eine Trennung bei beiden die angenehme Erinnerung an die gemeinsam verbrachten Jahre retten, damit eine Freundschaft bewahren, und trotzdem der erste Schritt in eine ausgeglichenere Zukunft sein.

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    vielleicht grade zarte 70 J alt geworden bin,wuerde ich dies bestimmt nicht wissen wollen.Den Lebensabend moechte ich nicht unnoetig belasten,oft ist er schon belastet genug ...z.B.durch Krankheiten,Angst vor dem Tod,usw

    Habe mal so gehoert, bis 70 soll man arbeiten, erst dann gibt es Rente. ;-)