Hanna-Maria

    Zitat

    Natürlich hat sich die Hemmschwelle zum Fremdgehen in der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten deutlich gesenkt. Das liegt wohl daran, dass Untreue mittlerweile als moralisch vertretbar, als "normal" angesehen wird. Sie wurde salonfähig gemacht – durch die Medien.

    Das halte ich für absoluten Unsinn! Noch im 18. und 19. Jahrhundert wurde nicht aus Liebe geheiratet, sondern aus Berechnung. Die Zweckehe war normal, beim Adel und Volk. Und da war es auch normal, dass der Bauer mit der Magt gevögelt hat. Oder man denke an Katharina die Große.


    Und noch in den 1960 Jahren waren Seitensprünge fast normal, deswegen hat sich kein Paar getrennt.


    Sehr provokannt meine Thesen, aber dass Fremdgehen deutlich zugenommen hat, ist doch Quatsch.

    Zitat

    Irgendwie ist diese Diskussion absurd. Ein glücklicher Mann geht NICHT fremd. Ende.

    Das kann man so keineswegs sagen und "Stempel drauf". Viele trennen Liebe und Sex, sehen eine Affäre auch nicht als Gefährdung der Beziehung an. Das hängt zu einem Teil auch davon ab, wie schwanzgesteuert du bist. Viele brauchen Abenteuer, Kick und die Gefahr, nicht erwischt zu werden. Das hat aber nicht mit Unglücklichsein zu tun, bestenfalls mit Langweile ( =/= Unglück)


    Verständnis hab ich trotzdem nicht dafür.

    Ich wage mal zu behaupten, daß der Grossteil der Männer in Beziehungen ihre Partnerin gar nicht wirklich liebt. Sie mögen sie gern haben, aber Liebe ist das keine. Sie verwechseln das mit Besitzdenken, Eigentumsansprüchen, Bequemlichkeit, "Lieber eine als keine", etc.


    Meiner Meinung nach haben die meisten Männer noch nie wirklich Liebe empfunden; weil es einfach unmännlich ist.


    Zum Fremdgehen ist es da nur ein kleiner, unbedeutender Schritt ...

    Zitat

    Ich wage mal zu behaupten, daß der Grossteil der Männer in Beziehungen ihre Partnerin gar nicht wirklich liebt. Sie mögen sie gern haben, aber Liebe ist das keine. Sie verwechseln das mit Besitzdenken, Eigentumsansprüchen, Bequemlichkeit, "Lieber eine als keine", etc.

    Das könnte so sein. Allerdings sehe ich nicht, warum das bei den meisten Frauen nicht genauso sein sollte.

    Zitat
    Zitat

    Ich wage mal zu behaupten, daß der Grossteil der Männer in Beziehungen ihre Partnerin gar nicht wirklich liebt. Sie mögen sie gern haben, aber Liebe ist das keine. Sie verwechseln das mit Besitzdenken, Eigentumsansprüchen, Bequemlichkeit, "Lieber eine als keine", etc.

    Das könnte so sein. Allerdings sehe ich nicht, warum das bei den meisten Frauen nicht genauso sein sollte.

    In Ermangelung einer weiblichen Hälfte in mir/an mir kann ich nur die männliche Seite beurteilen ;-D


    Aber im Ernst: Alleine, wenn ich mich in meinem Umfeld umsehe – da dienen die meisten Partnerinnen nur zum Angeben ("Boah, die ist fesch ..."), zum Haushalten ("Was gibts heut zum Essen ..."), zum F* (...), etc. Ein echtes Zugehen auf die Partnerin stelle ich nur bei den Allerwenigsten fest.

    Zitat
    Zitat

    Ich wage mal zu behaupten, daß der Grossteil der Männer in Beziehungen ihre Partnerin gar nicht wirklich liebt. Sie mögen sie gern haben, aber Liebe ist das keine. Sie verwechseln das mit Besitzdenken, Eigentumsansprüchen, Bequemlichkeit, "Lieber eine als keine", etc.

    Das könnte so sein. Allerdings sehe ich nicht, warum das bei den meisten Frauen nicht genauso sein sollte.

    Ab wann ist es denn liebe? wie würdet ihr dass denn abgrenzen?

    Zitat

    Aber im Ernst: Alleine, wenn ich mich in meinem Umfeld umsehe – da dienen die meisten Partnerinnen nur zum Angeben ("Boah, die ist fesch ..."), zum Haushalten ("Was gibts heut zum Essen ..."), zum F* (...), etc. Ein echtes Zugehen auf die Partnerin stelle ich nur bei den Allerwenigsten fest.

    habe viel mit männern zu tun, und kann das leider nur bestätigen! Frauen lieben da meiner meinung nach schon mehr

    Berryfina

    Zitat

    Ab wann ist es denn liebe? wie würdet ihr dass denn abgrenzen?

    Du hast deine eigene Frage ja schon selbst beantwortet:

    Zitat
    Zitat

    Aber im Ernst: Alleine, wenn ich mich in meinem Umfeld umsehe – da dienen die meisten Partnerinnen nur zum Angeben ("Boah, die ist fesch ..."), zum Haushalten ("Was gibts heut zum Essen ..."), zum F* (...), etc. Ein echtes Zugehen auf die Partnerin stelle ich nur bei den Allerwenigsten fest.

    habe viel mit männern zu tun, und kann das leider nur bestätigen! Frauen lieben da meiner meinung nach schon mehr

    Du meinst also, dass Frauen mehr lieben, weil sie mehr tun für den Mann, als der Mann für sie, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder?


    Oder meinst du eher, dass Frauen mehr fühlen?

    Ich glaube, daß das "mehr tun" eine direkte Folge von "mehr fühlen" ist. Aus der Frauensicht heraus so quasi: Weil ich ihn liebe, tu ich das natürlich für ihn, weil ich es gern für ihn tue.


    Aus Männersicht ist es – nach meinem eigenen Ermessen – anders.

    Zitat

    Ich glaube, daß das "mehr tun" eine direkte Folge von "mehr fühlen" ist. Aus der Frauensicht heraus so quasi: Weil ich ihn liebe, tu ich das natürlich für ihn, weil ich es gern für ihn tue.

    Also bei meinem Freund und mir ist es eher andersrum ":/ Er tut mehr für mich als ich für ihn, obwohl ich schon paarmal gesagt habe, dass er das gar nicht braucht - aber er macht es, weil er es gern tut.

    Zitat

    Aus der Frauensicht heraus so quasi: Weil ich ihn liebe, tu ich das natürlich für ihn, weil ich es gern für ihn tue.

    Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie Mann es bewerkstelligt, dass Frau sich in ihn ver-liebt. ;-D