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    Zu deinem letzten Zitat habe ich auch schon was geschrieben.Man schafft es nicht immer,eine Frau für eine Nacht rumzukriegen,mal hat man Glück,mal hat man eben Pech.Manch einer möchte mal "einen wegstecken",ohne dafür stundenlang Süssholz raspeln zu müssen. ;-)

    Auf die Eventualität bin ich aber eingegangen, nicht wahr ? Man muss da halt unterscheiden zwischen Männern, die nicht immer ewig lange baggern wollen, bis sich mal was ergibt und die deswegen die Abkürzung Bordell nehmen, weils schlicht unkomplizierter ist und den Männern, die stundenlange baggern könnte ohne dabei was zuerreichen und die deswegen ins Bordell müssten.

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    Also ein sehr berühmter, höchst charismatischer und humorvoller "Mann" ist nicht gut genug für eine sehr berühmte Frau? Hmmm...woran liegt das denn? :=o

    Du hast vergessen seinen Millionärstatus zu erwähnen.


    O nein! Sch...! das widerspricht ja Deiner Theorie!!!


    zzz

    Ich verstehe diese Diskussion hier nicht: Ist das alles nur Theorie, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat?


    Wie soll es denn möglich sein, dass jemand, der mit sich zurecht kommt, sich annehmen kann und weiß, dass er für sich selbst verantwortlich ist, nicht eine Frau finden können?


    Ist dieser hypothetische Mensch etwa mitten im Ozean auf einem Floss? Oder mitten in der Wüste?

    Zitat

    Wie soll es denn möglich sein, dass jemand, der mit sich zurecht kommt, sich annehmen kann und weiß, dass er für sich selbst verantwortlich ist, nicht eine Frau finden können?

    Warum sollte jeder, der mit sich zurecht kommt, sich annehmen kann und weiß, dass er für sich selbst verantwortlich ist deswegen automatisch auch eine Frau finden können ?


    Warum soll jeder der keine Frau findet deswegen nicht mit sich selbst zurecht kommen, sich annehmen können und wissen, dass er für sich selbst verantwortlich ist ?

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    Ich kann mir nur immer wieder verdutzt an den Kopf fassen wenn ich lese wie viele Leute zu denken scheinen ein simpler Besuch im Bordell würde alle Probleme der ewigen Jungmänner in Luft auflösen. Das zieht doch potentiell einen ganz neuen Rattenschwanz an Problemen mit sich.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand der schon mal eine Beziehung hatte tatsächlich denkt. Was Menschen, die schon mal eine Beziehung hatten aus Erfahrung kennen ist den Unterschied zwischen denken und erfahren und dann eben auch, dass wenn man das denken dazu benutzt um das erfahren zu blockieren, dass jeglichen Fortschritt aufhält. Scheitern hält nicht zwangsläufig Fortschritt auf, Erfolg hält Fortschritt nicht auf, aber Erfahrungen blockieren tut es mit 100 %ger Sicherheit.


    Wenn jemand mit 50 - völlig nachvollziehbarerweise - der Chance hinterher trauert sexuelle Erfahrungen nicht mit 20 gemacht zu haben, lässt sich an den Fakten dazu nichts mehr ändern. Er ist keine 20 mehr und er wird diese 20ger Erfahrung nicht mehr machen. Das ist nicht zu ändern.


    Er kann natürlich noch warten bis er 80 ist und dann zusätzlich darüber trauern, dass er mit 50 "nicht mal wenigstens" ein Callgirl bezahlt hat um einen sexuellen Teil der Erfahrung, die er mit 20 nicht gemacht hat zumindest nachzuholen um herauszufinden ob ihm das zumindest etwas mehr Seelenfrieden gegeben hätte oder nicht, aber das ändert nichts daran, dass man bestimmte Erfahrungen einfach später nur in anderer Form nachholen kann und wenn man das sein Leben lang vermieden hat, das natürlich in die Depression führt. Vermeidung führt zu Depression. Nicht für jeden gleich schnell und nicht für jeden gleich tief, aber sie tut es.


    Es gibt Dinge, die kann man nie 1:1 nachholen. Ob man bestimmte Teile davon nachholen will, die realistisch nachholbar sind oder nicht und welche, bleibt jedem selbst überlassen. Dass Verdrängung von Lebensthemen schadet, erfahren wir eigentlich alle mal - nur nicht im gleichen Umfang. Aber keiner kann einen anderen zwingen dieses Verdrängen zu beenden und Schritt für Schritt das nachzuholen was geht. Das muss aus eigener innerer Motivation erfolgen oder es erfogt nicht.


    Wenn also einer um seine verlorene Jugend trauert - in einem Forum wie hier wo es um konstruktive Lösungsvorschläge gehen soll - kann man demjenigen eben keine Zeitmaschine in die Hand drücken, sondern nur sagen: Es gibt - z.B. - die Möglichkeit ins Bordell zu gehen um den rein sexuellen Teil irgendwie nachzuholen, wenn Du für Dich davon überzeugt bist, dass Dir das hilft, dann mach das.


    Es gibt hier einfach immer mal wieder einen, der genauso auftritt: "Hätte ich nur mal Sex gehabt wäre mein Leben völlig anders" Tenor. Und er blockiert sich so lange selbst, weil er instinktiv innerlich natürlich fühlt, dass die Annahme falsch sein könnte - sehr wahrscheinlich falsch ist, weil er sich der Angst nicht stellen kann oder will, dass es eben sein Leben nicht so positiv ändern würde wie er es erwartet und wünscht. Es ist die Angst vor der Freiheit die dahinter steckt und die nie ohne Verantwortung kommt - der Freiheit, dass man selbst gestalten kann, aber nicht weiss wies so geht, dass man ein für sich selbst geniales Ergebnis bekommt. Um die kommt aber keiner rum. Nie. Gestalten beinhaltet immer auch zu scheitern und neue Wege suchen zu müssen. Es geht nicht schmerzlos. Für niemanden.

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    "Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen."


    Anaïs Nin

    Für diejenigen, die verharren vorziehen wird der Schmerz auch ohne ihr zutun grösser.


    Den könnte man wiederum natürlich "bearbeiten" wenn diese Männer sich eingestehen könnten, dass es hier um Ängste geht, für die sie selbst eine Bewältigungsstrategie brauchen, die nur sie selbst auch anweden können. Verdrängen scheint dann oft wieder eine angenehmere und schon routinierte Strategie und deshalb wird es vorgezogen. Vom hindernisorientierten Denken zum lösungsorientierten Denken kann man, wenn man es nicht früh durch Vorbilder sowieso gelernt hat, nur gelangen, wenn man ein paar zuverlässige Tools ausbildet - egal wie alt man ist. Und aus lösungsorientiertem Denke folgt dann ein anderes Handlungsmuster, nicht zwangsläufig eins was einen glücklich macht, weil anders nicht immer besser sein muss. Dann kann man wieder Denken ändern was wieder handeln ändert und wenns dann besser wird findet man allmälich seine eigene Strategie. Dieser Berg an Eigenarbeit wiederum löst zusätzliche mögliche Ängste aus, die auch das "völlige innere Alleinsein" betreffen und das führt nicht selten in Wut und Hass ( gleiche psychologische Wurzel).


    Nein - kein leichtes Feld, aber eins mit dem so gut wie alle Menschen früher oder später in irgendeiner Form konfrontiert werden. Es gibt halt nur welche die das Glück hatten schon als Kinder intuitive erste Tools gelernt und abgeschaut zu haben und weils funktionierte dann selbst weiter früh konstruktive eigene Strategien weiterentwickelt haben, weil das Umfeld entsprechend war und welche die das nicht gelernt haben, weil auch hier das Umfeld entsprechend war - negativ vermeidend kontrolliert ängstlich eben.

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    Du hast vergessen seinen Millionärstatus zu erwähnen.


    O nein! Sch...! das widerspricht ja Deiner Theorie!!!


    zzz

    Mhhh das stützt meine Theorie. Und dennoch habe ich es nicht erwähnt, weil ich dachte die paar Punkte reichen aus um Merline zu zeigen, dass da doch irgendwas nicht stimmen kann.


    Frau Bündchen wird ja ebenfalls durchaus Geld haben und die Diskussion wollte ich da mal nicht anzetteln ]:D

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    ach paul, pick dir natürlich nur das raus, das deine theorie unterstützt.


    nicht umsonst habe ich geschrieben dass noch andere faktoren hinzu kommen.

    Ich habe mir da nicht "rausgepickt". Ich habe doch alles erwähnt: Liebevolle Art, Humor, eine "gewisse Intelligenz" (eine sehr konkrete Aussage %-| ":/ :=o ). Das ist ja alles bei ihm vorhanden. Aber es reicht ja anscheinend dennoch nicht für die Bündchen-Liga. Warum nicht?

    Zitat

    Aber es reicht ja anscheinend dennoch nicht für die Bündchen-Liga. Warum nicht?

    Weil er es zu wenig probiert hat oder falsch probiert? Falsch bedeutet, auch jemand mit besserem Aussehen und mit "besserem" Status, hätte genauso Misserfolg. Und bei Menschen mit "besserem" Status oder "besserem" Aussehen mag ja der Einstieg in eine Beziehung eher und wahrscheinlicher gelingen- trotz alledem halten viele dieser Beziehungen nicht besonders lange, weil "besserer" Status oder "besseres" Aussehen oft nur am Anfang etwas herzumachen scheint.

    Zitat

    Es drängt sich eher die Frage auf, ob man sich ändern soll/muss, wenn man keinen Beziehungserfolg hat.

    Bei mir hatte eine Änderung in jedem Fall wunderbar gewirkt- und das nicht nur in Bezug auf andere Menschen, sondern gerade auch in Bezug auf mich selber- ich fühlte mich auf einmal richtig befreit, als ich mich dazu entschloss, Dinge einfach mehr zu wagen und Niederlagen einfach als "egal" und nicht so entscheidend zu nehmen. Glücklicherweise fing ich damit schon als 20-Jähriger an, mich zu ändern ...

    Kermit,der Frosch,spielt definitiv in einer Liga über Giselle Bündchen,vielleicht nicht vom Aussehen her,aber von der Intelligenz her auf jeden Fall.Er würde sich also unter Wert verkaufen. ;-)


    Ich habe vor einiger Zeit mal ein Interview mit der Frau gelesen.Das sie so erfolgreich ist,da ziehen wahrscheinlich mächtige Leute im Hintergrund die Strippen.Anders kann ich mir das nicht erklären.

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    Das sie so erfolgreich ist

    Wie es den sogenannten Prominenten im Lebensalltag tatsächlich ergeht, bleibt hinter den medial gefilterten Informationen meistens verschlossen. Viel Geld ist nicht mit Glück gleichzusetzen. Auch gutes Aussehen bedeutet keineswegs immer nur Glück- oft kann dieses auch sehr lästig sein.


    Ich setze Erfolg im Leben keineswegs mit der Höhe des Geldes, mit gutem Aussehen oder einem besonderen Posten in einer Firma oder in der Politik gleich. Öfter tun mir diese Menschen auch leid. Drogen- und Alkoholexzesse, hoher psychischer und physischer Stress, Geld und Karriere als Ersatzdroge, häufige Scheidungen, keineswegs geringe Selbstmordraten oder psychische Behandlungen, oberflächliche Menschenkontakte (viele falsche Freunde) machen mir ein solches Leben nicht besonders erstrebenswert.


    Wie es Menschen tatsächlich ergeht, zeigt sich oft erst, wenn der oft keineswegs immer andauernde Erfolg ausbleibt.


    Eine Frau ist für mich wertvoll (und war für eine Liebesbeziehung interessant), wenn sie Liebe und allgemeines Interesse für die Dinge im Leben ausstrahlt(e) und ehrlich war/ist- relativ egal wie sie aussah, welchen Status oder wieviel Geld sie besaß.

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    Der Thread "Warum haben viele Männer es schwerer eine Partnerin zu finden?" hat 228 Posts. Der Thread "Warum haben viele Frauen es schwerer einen Partner zu finden?" hat 46 Posts. Was sagt uns das?

    Die erste Frage ist wahr aber viele wollen es nicht wahr haben. Deshalb kann man endlos darüber diskutieren.


    Die zweite Warumfrage ist lustig aber blödsinnig, weil Männer es schwerer haben.