Zitat

    Du meinst attraktive Männer sind total anspruchslos bei der Wahl ihrer (Sex-)partnerinnen und nehmen sozusagen jede?

    Nein, ich schrieb von Männern, nicht nur von der Teilgruppe der attraktiven Männer.


    Und dass sie "sozusagen jede nehmen" ist auch das exakte Gegenteil von dem, was ich schrieb.

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    Frauen dagegen wollen nur einen Adonis und alles was darunter liegt wird kathegorisch ausgeschlossen?


    ;-D

    Nö.

    ich muss sagen das 90 - 10 halte ich für ausgeschlossen. Einfach aufgrund dessen, dass ich bei mir und meinen Bekannten/Freundinnen sehe, dass wir auf komplett unterschiedliche Typen Mann stehen.


    Dass es aber einen Anteil Männer als auch Frauen gibt, auf die so gut wie niemand steht, das will ich nicht bestreiten. Die können dann auch nett und sympatisch sein, wenn ich mir nicht vorstellen kann jemanden gerne anzufassen, dann wird er über die "Kumpel"-Schwelle nie drüber kommen....

    Zitat

    Nein, ich schrieb von Männern, nicht nur von der Teilgruppe der attraktiven Männer.


    Und dass sie "sozusagen jede nehmen" ist auch das exakte Gegenteil von dem, was ich schrieb.

    In deinem Beitrag auf Seite 1 hast du sinngemäß geschrieben, dass 90% der Frauen nur die 10% der attraktivsten Männer wollen und dass die 10% der attraktivsten Männer auch sehr viele Frauen hätten, wodurch dann für die grosse Masse der maximal durchschnittlich attraktiven Männer nur noch relativ wenige Frauen verfügbar wären und viele eben dadurch leer ausgehen.


    Aber das würde eben eine totale Anspruchslosigkeit der Männer und extreme Anspruchshaltung der meisten Frauen unterstellen.


    Das kann ich zumindest aus meinen Beobachtungen im sozialen Umfeld überhaupt nicht bestätigen.


    Meine Theorie wäre:


    Es gibt genauso viele unglückliche Singlefrauen wie Singlemänner. Nur sind Singlemänner eher aktiv und versuchen in Partnerbörsen und durch Flirten in Clubs eine Frau zu finden, während viele unglückliche Singlefrauen eher passiv sind und darauf warten, dass doch irgendwann zufällig mal ein Traumprinz auf dem weissen Pferd vorbeigeritten kommt. ;-)

    Zitat

    In deinem Beitrag auf Seite 1 hast du sinngemäß geschrieben, dass 90% der Frauen nur die 10% der attraktivsten Männer wollen und dass die 10% der attraktivsten Männer auch sehr viele Frauen hätten, wodurch dann für die grosse Masse der maximal durchschnittlich attraktiven Männer nur noch relativ wenige Frauen verfügbar wären und viele eben dadurch leer ausgehen.


    Aber das würde eben eine totale Anspruchslosigkeit der Männer und extreme Anspruchshaltung der meisten Frauen unterstellen.

    Dann habe ich das ungenau geschrieben: Dass die Top-Männer viele Frauen haben können ist nur ein zusätzlicher Effekt. Das Grundproblem, wegen dem viele Männer auf der Strecke bleiben ist der Frauenmangel. Dass die besonders begehrten Männer auch gerne mal mehrere Frauen haben ist in Relation eher unbedeutend.


    Dass 90% der Frauen 10% der Männer wollen, bedeutet natürlich nicht, dass sie sich nicht auch mit weniger zufrieden geben.


    Generell ist aber natürlich dennoch bekannt, dass Männer anspruchsloser bei der Partnerwahl sind. Aber ich glaube in der Hinsicht siehst du meine Position extremer als sie eigentlich ist.

    Zitat

    Das Grundproblem, wegen dem viele Männer auf der Strecke bleiben ist der Frauenmangel.

    Und wodurch sollte dieser Frauenmangel verursacht werden?


    Dass die "Top-Männer" viele Frauen haben könnten mag so sein. Aber umgekehrt können die "Top-Frauen" auch viele Männer haben.

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    Und wodurch sollte dieser Frauenmangel verursacht werden?

    Der hat mehrere Gründe. So wurden z.B.: lange Zeit in China, bedingt durch die Ein-Kind-Politik, weibliche Föten tendentiell abgetrieben wurden, um einen männlichen Stammhalter hervorzubringen. Dazu solche Tatsachen wie die, dass von Haus aus mehr Jungs geboren werden - wahrscheinlich als Kompensation für geringere Lebenserwartung, hohre Sterblichkeit im Kindsalter, etc pp und all das zusammen ergibt einen Frauenüberschuss.

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    Ist es denn wirklich so? Das bezweifle ich doch stark.

    Schau dich einfach mal hier im Forum um in Fäden, bei denen es darum geht, was Frauen so alles von einem Mann erwarten. Und dann schau dir entsprechende Fäden von Männern an.


    Für Frauen sollte er einen guten Beruf haben, mindestens so gebildet sein wie sie selbst, groß, ein gewisses Gewicht nicht unterschreiten und natürlich ein attraktives Gesicht haben. Meist wird auch stärker auf individuelle Kriterien eingegangen. Und dann natürlich noch diverse Charaktereigenschaften.


    Für Männer sollte sie nicht zu dick sein und natürlich ein attraktives Gesicht haben. Und dann natürlich noch diverse Charaktereigenschaften.


    Und das ist bereits sehr komprimiert zusammengefasst. Die Diskrepanz dürfte im direkten, detaillierten Vergleich größer ausfallen.

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    Und wodurch sollte dieser Frauenmangel verursacht werden?

    Kann ich jetzt hier nicht erklären. Spielt das denn eine Rolle? Ich glaube es ist nicht im Sinne der Gesellschaft das zu regulieren ":/

    Zitat

    Dass die "Top-Männer" viele Frauen haben könnten mag so sein. Aber umgekehrt können die "Top-Frauen" auch viele Männer haben.

    Wollen sie das denn?

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    Der hat mehrere Gründe. So wurden z.B.: lange Zeit in China, bedingt durch die Ein-Kind-Politik, weibliche Föten tendentiell abgetrieben wurden, um einen männlichen Stammhalter hervorzubringen. Dazu solche Tatsachen wie die, dass von Haus aus mehr Jungs geboren werden - wahrscheinlich als Kompensation für geringere Lebenserwartung, hohre Sterblichkeit im Kindsalter, etc pp und all das zusammen ergibt einen Frauenüberschuss.

    In Deutschland gibt es aber keine Ein-Kind-Politik.


    Dass statistisch etwas mehr Jungen als Mädchen geboren werden, mag vielleicht stimmen.


    Aber nehmen wir z.B. mal die Altergruppe zwischen 20 und 35. Wieviel mehr Männer als Frauen gibt es in dieser Altersgruppe? 1%? Oder 2%?

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    Für Männer sollte sie nicht zu dick sein und natürlich ein attraktives Gesicht haben. Und dann natürlich noch diverse Charaktereigenschaften.

    Meiner Erfahrung nach haben viele Männer durchaus auch Vorlieben bzgl. der Größe - je nachdem wie groß sie selbst sind, bevorzugen sie nämlich kleine Frauen (was viele Männer mit "zart", "anschmiegsam",... verbinden) oder aber auch größere Frauen (meinem Partner war ich eigentlich mit meinen 173 cm zu klein, aber er hat es mir dann doch durchgehen lassen - haha).


    Außerdem können Männer oft nicht sehr gut damit umgehen, wenn die Frau gebildeter ist als sie selbst und/oder einen "besseren" Job hat (Führungsposition, besserer Verdienst). Es mag sein, dass sie dies nicht so schnell "abklopfen" beim Kennenlernen, wie Frauen dies tun - weil Männer zunächst eher über visuelle Reize gehen, aber es führt dann in weiterer Folge durchaus häufig zu Problemen bzw. scheitert die Beziehungsanbahnung dann eben in Phase II.


    Ich kann bzgl. des Ausmaßes der Selektivität keine großen Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennen, höchstens in der Art der Kriterien.

    Zitat

    In Deutschland gibt es aber keine Ein-Kind-Politik.

    Das mit der Ein-Kind-Politik war auch nur ein Beispiel dafür, warum es weniger Frauen als Männer gibt.

    Zitat

    Dass statistisch etwas mehr Jungen als Mädchen geboren werden, mag vielleicht stimmen.


    Aber nehmen wir z.B. mal die Altergruppe zwischen 20 und 35. Wieviel mehr Männer als Frauen gibt es in dieser Altersgruppe? 1%? Oder 2%?

    Spielt das eine Rolle ? Selbst wenn es nur 0,1% sind sind zwangsweise 0,1% der Männer in der Hinsicht gearscht.

    @ die Zauberfee

    Zitat

    In Deutschland gibt es aber keine Ein-Kind-Politik.


    Dass statistisch etwas mehr Jungen als Mädchen geboren werden, mag vielleicht stimmen.


    Aber nehmen wir z.B. mal die Altergruppe zwischen 20 und 35. Wieviel mehr Männer als Frauen gibt es in dieser Altersgruppe? 1%? Oder 2%?

    In der Altersgruppe zwischen 18 und 35 gibt es in Deutschland aktuell ca. 20% mehr Männer als Frauen.

    @ wave_seven

    Zitat

    Außerdem können Männer oft nicht sehr gut damit umgehen, wenn die Frau gebildeter ist als sie selbst und/oder einen "besseren" Job hat (Führungsposition, besserer Verdienst). Es mag sein, dass sie dies nicht so schnell "abklopfen" beim Kennenlernen, wie Frauen dies tun

    Das mag sein, aber können andersrum Frauen gut damit umgehen, dass der Mann ihr unterlegen ist? ;-)