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    Naja, wenn man mal hypothetisch davon ausgehen würde, dass ausnahmslos alle Frauen gleichzeitig vergeben und mit jeweils einem Mann zusammen wären, dann würden statistisch ein paar Singlemänner übrig bleiben, die eben deshalb Single wären, weil schlicht keine Singlefrauen mehr da wären.


    Aber in der Realität ist dem natürlich nicht so. Millionen Frauen sind zwar vergeben, aber Millionen sind auch Single. Von daher kann "Frauenmangel" kein Grund dafür sein, warum ein Mann Single ist.


    Es mag ja viele Gründe geben, warum ein Mann Single ist. Aber das Argument:"Es sind halt alle Frauen bereits vergeben" ist echt das dümmste, was ich je gehört habe.

    ":/ Und die wählen sich dann, sobald sie wieder eine Beziehung eingehen wollen, die schlechteren Männer aus, weil ...?

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    Und die wählen sich dann, sobald sie wieder eine Beziehung eingehen wollen, die schlechteren Männer aus, weil ...?

    Frauen wollen genauso wenig "schlechte Männer" wie Männer "schlechte Frauen wollen". Die Frage ist aber halt auch, was man unter "schlecht" versteht. Das kann individuell sein.


    Ich garantiere aber jedem Singlemann, dass er täglich dutzenden Singlefrauen begegnen wird, wenn er nur im täglichen Leben rausgeht unter Menschen. Am "Frauenmangel" liegt es definitiv nicht, wenn ein Singlemann keine Partnerin findet.

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    Ich garantiere aber jedem Singlemann, dass er täglich dutzenden Singlefrauen begegnen wird, wenn er nur im täglichen Leben rausgeht unter Menschen. Am "Frauenmangel" liegt es definitiv nicht, wenn ein Singlemann keine Partnerin findet.

    Als jemand der in einem Bauerndorf lebt lauf ich auch täglich vielen Katzen über den Weg, hab aber trotzdem keine einzige ":/ Das bloße Vorhandensein von Singlefrauen bedeutet doch noch lange nicht, dass diese Snglefrauen auch etwas von den Singlemännern wollen, von denen wir hier reden,

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    Kannst Du solche Männer mal für mich beschreiben... bitte.

    Schau' Dir den verlinkten Film an, da sind ganz gute Beispiele von Männern, die sich selbst sozial ins Aus schießen. Ich vermute da ganz stark soziale Störungen.


    Dann gibt es aber noch eine ganze Menge Männer, die faktisch auf dem Partnerschaftsmarkt keine (oder nur eine geringe) Rolle spielen (und deswegen hab ich das Wort "Ausschuss" auch in Gänsefüßchen gesetzt, weil es gewiss nicht politisch korrekt ist): schwere körperliche/geistige Behinderungen, Obdachlose, Kriminelle, Drogenabhängige, Fanatiker jeglicher Art, Genies und Wahnsinnige, Bildungslose.. In all' diesen (und mehr) Gruppen sind Männer stark überrepräsentiert.


    Selbst hier im Forum: auch wenn hier ein dramatischer Frauenüberschuss herrscht, Fäden mit wirklich haarsträubenden Inhalten sind trotzdem häufiger von männlichen Schreibern. Woran liegt das nur? ":/ ;-)


    Ich glaube, dass das den hier gehypten "Männerüberschuss" zumindest für den ganz normalen bis hin zum unterdurchschnittlichen Kerl schon stark relativiert.

    @ DieZauberfee

    :)^ oder so. Das allein zeigt doch ganz unkompliziert, dass das Argument schlicht an den Haaren herbeigezogen ist.

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    Als jemand der in einem Bauerndorf lebt lauf ich auch täglich vielen Katzen über den Weg, hab aber trotzdem keine einzige ":/ Das bloße Vorhandensein von Singlefrauen bedeutet doch noch lange nicht, dass diese Snglefrauen auch etwas von den Singlemännern wollen, von denen wir hier reden

    Wenn Du allerdings eine Katze wolltest, müsstest Du zumindest die Tür offen lassen, was zu essen hinstellen, Deine Wohnung und Dein Verhalten katzenattraktiv anpassen und dann würde Dir sogar eine zulaufen. Wenn Du Dich dann noch vorher intensiv mit den Bedürfnissen und der Natur von Katzen auseinander gesetzt hättest (und dies auch beachtest), hätte sie es vielleicht sogar gut bei Dir.


    Und über den Vergleich hinaus: wenn man bei dem "Pärchen-Spiel" mitspielen möchte, muss man eben auch aktiv mitspielen, die Regeln beachten, was investieren und auch was wagen. Das alles zu verweigern und dann auf die Welt oder die Frauen zu schimpfen, weil einem keine per DHL geliefert wird... Die männliche Attraktivität ist nunmal nicht nur rein biologisch determiniert. Auf diese und auch auf Möglichkeiten und Chancen hat man(n) schon einen erheblichen Einfluss.

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    Wenn Du allerdings eine Katze wolltest, müsstest Du zumindest die Tür offen lassen, was zu essen hinstellen, Deine Wohnung und Dein Verhalten katzenattraktiv anpassen und dann würde Dir sogar eine zulaufen. Wenn Du Dich dann noch vorher intensiv mit den Bedürfnissen und der Natur von Katzen auseinander gesetzt hättest (und dies auch beachtest), hätte sie es vielleicht sogar gut bei Dir.

    Wärs doch nur mit Frauen auch so leicht ;-D Insofern ja, tatsächlich ein schlechter Vergleich.


    Aber das Argument "Es gibt doch genug Singlefrauen, warum sollte man also als Mann zwangsweise Single sein müssen wenn man es nicht will" ist halt genausp doof.

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    Ich glaube, dass das den hier gehypten "Männerüberschuss" zumindest für den ganz normalen bis hin zum unterdurchschnittlichen Kerl schon stark relativiert.

    Vielleicht gehören die Kerle, die solche Fäden eröffnen dann halt einfach nicht zum Durchschnitt oder zu den nur leicht Unterdurchschnittlichen, sondern eben zum Ausschuss.

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    Das bloße Vorhandensein von Singlefrauen bedeutet doch noch lange nicht, dass diese Snglefrauen auch etwas von den Singlemännern wollen, von denen wir hier reden.

    Stimmt, aber die Ursache ist dann nicht "Frauenmangel", sondern irgendetwas anderes.


    Meiner Erfahrung nach muss ein Mann weder Adonis noch Millionär sein, um eine Frau zu finden. Ich kenne viele Männer, die ganz und gar nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen und trotzdem glückliche Beziehungen haben.


    Ich denke oft liegt es an der Einstellung. Wer nicht raus unter die Leute geht, lernt auch keine Leute kennen. Und wer sich selbst nicht mag und kein Selbstwertgefühl hat, strahlt das meistens auch auf andere aus.

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    Stimmt, aber die Ursache ist dann nicht "Frauenmangel", sondern irgendetwas anderes.

    Aber der Frauenmangel ist a) ein erschwerender Faktor der dafür sorgt dass andere Probleme, die so ein Kerl haben könnte (soziale Unbeholfenheit oder mangelnde Attraktivität z.B.) entscheidend schwerer wiegen und ihn im Vergleich mit anderen Kerlen schlicht schlechter dastehen lassen und b) warum einige Kerle zwangsweise einfach die Arschkarte gezogen haben müssen. Welche Kerle das sind, dass lässt sich durch den Frauenmangel natürlich nicht erklären - behauptet aber auch keiner, wird hier nur immer wieder von eurer Seite so vorgeworfen.

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    Ich denke oft liegt es an der Einstellung. Wer nicht raus unter die Leute geht, lernt auch keine Leute kennen. Und wer sich selbst nicht mag und kein Selbstwertgefühl hat, strahlt das meistens auch auf andere aus.

    Na, immerhin bloß ein "meistens" und kein immer :-D

    Was wär euch denn lieber, dass wir sagen, wir bösen Frauen?


    Wie wärs mit:


    "Eigentlich brauchen wir weder 40 Millionen Männer noch 45 Millionen. Schnurz egal. Zum reinen Fortpflanzungsakt reichen 1 Millionen. Dann gibts auch weniger Gewalt, weniger Kriege, endlich alle Manager-Jobs mit Frauen besetzt, das wär ne schöne Welt"


    Also nehmts mir nicht böse, aber oftmals sind diese Threads halt wirklich gespickt mit "mimimi ich krieg keine ab".


    Die Trümmerfrauen haben nachm 2. Weltkrieg auch oft ihren Mann verloren, ich hab keine Statistik grad zur Hand, aber trotzdem haben sie das Land wieder aufgebaut.


    Wir modernen Menschen ohne Krieg und so "mimimien" einfach zu viel und da spreche ich grad beide Geschlechter an. Sowohl die Frauen die meinen "Ich krieg keinen vernünftigen ab" als auch die Männer die sagen "Es gibt nicht genug Frauen"

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    Was wär euch denn lieber, dass wir sagen, wir bösen Frauen?

    Ich glaube manche Nutzerinnen sehen hier tatsächlich einen Angriff auf ihr Geschlecht, den ich zu übersehen scheine. ":/

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    Also nehmts mir nicht böse, aber oftmals sind diese Threads halt wirklich gespickt mit "mimimi ich krieg keine ab".


    Die Trümmerfrauen haben nachm 2. Weltkrieg auch oft ihren Mann verloren, ich hab keine Statistik grad zur Hand, aber trotzdem haben sie das Land wieder aufgebaut.


    Wir modernen Menschen ohne Krieg und so "mimimien" einfach zu viel und da spreche ich grad beide Geschlechter an. Sowohl die Frauen die meinen "Ich krieg keinen vernünftigen ab" als auch die Männer die sagen "Es gibt nicht genug Frauen"

    Das lässt sich auf fast jedes Problem in unserer Gesellschaft übertragen und ist somit quasi substanzlos.


    Unzufriedenheit und auch Leid existieren auch abseits von Krieg und auch wenn die Grundbedürfnisse gedeckt sind.


    "Mimimi ich bin so depressiv." ist dieselbe Aussage.

    Zitat

    Das lässt sich auf fast jedes Problem in unserer Gesellschaft übertragen und ist somit quasi substanzlos.


    Unzufriedenheit und auch Leid existieren auch abseits von Krieg und auch wenn die Grundbedürfnisse gedeckt sind.


    "Mimimi ich bin so depressiv." ist dieselbe Aussage.

    Sehe ich ebenso. Mit dieser "Logik" (Begriff großzügig angewandt in diesem Fall) dürfte sich auf dieser Welt überhaupt niemand über irgendetwas beschweren, außer der Person der es weltweit am schlechtesen geht - und da es dafür als einziges auf der Welt noch keine Castingshow gibt die es sich zum Auftrag gemacht hat, diesen Menschen zu finden, werden wir wohl nie wissen, wer das ist. Es gibt IMMER irgendjemandem, den es schlechter geht, es lässt sich IMMER irgendeine Verschlechterung für eine Situation finden, ganz egal wie schlecht die Grundsituation bereits ist.


    Darum tuts mir sehr leid, aber die Tatsache dass es die Nachkriegsgesellschaft doch auch irgendwie geschafft hat ändert genausowenig etwas daran, dass Leute unglücklich über die verschiedensten Dinge sind und sein dürfen.

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    Wer das sagt der mault mich auch nur ca. 4 mal voll bis ich ihm sag "Geh endlich in Therapie"


    Und ich wünschte mir heute, mir hätte das jemand rechtzeitig gesagt, dass ich immer nur alles kacke und doof fand...


    Wenn man an etwas arbeitet, kann man etwas auch ändern.

    Tja, richtig. Für Depressive gibt es Therapiemöglichkeiten, die zum Erfolg führen können. Für die untersten Männer hingegen nicht.

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    Tja, richtig. Für Depressive gibt es Therapiemöglichkeiten, die zum Erfolg führen können. Für die untersten Männer hingegen nicht.

    Nicht?


    Also ich hab in Therapie zumindest so viel über mich selbst gelernt, dass ich zum ersten mal eine Beziehung hab, die funktioniert.


    Ich bin auch offener geworden und hab mehr Kontakte geknüpft und das ist ja wohl der 1. Schritt zu einer beziehung oder?

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    Nicht?


    Also ich hab in Therapie zumindest so viel über mich selbst gelernt, dass ich zum ersten mal eine Beziehung hab, die funktioniert.


    Ich bin auch offener geworden und hab mehr Kontakte geknüpft und das ist ja wohl der 1. Schritt zu einer beziehung oder?

    Diese Männer haben ja leider nicht nur ein psychisches Problem, das man auflösen könnte ;-)