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    Meinst Du das ernst? ":/

    Eigentlich nicht, aber wenn er daon redet dass man als Mutter keine Frau mehr sein soll, dann frage ich mich wer dann eine Frau ist.


    Also wenn man schon unterscheidet, dann dürfte eine Mutter mehr Frau-sein symbolisieren als keine Mutter.


    Verständlich erklärt?


    Ich unterscheide selbst nicht, aber er macht das. ;-)

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    was ich eigentlich wissen wollte ist, wie man singlemütter vielleicht auch ohne kind erkennen kann. das würde mir viele nerven sparen.

    Hast du denn so gar keine eigene Idee, wie du das erkennen köntest? Immerhin musst du ja vermuten, dass es eine solche Möglichkeit gibt, denn sonst würdest du diese Frage ja nicht stellen. Also: Streng mal deine Fantasie an, ich will, dass du dir selber Gedanken dazu machst, wie deine Nerven geschont werden können. Vielleicht kann man ja noch was lernen.

    Ich kann den TE ein Stückweit verstehen! gerade die Kennenlern-Phase und -falls man sich verliebt- auch die Rosa-Wolken-Phase verläuft doch wirklich anders, als bei Frauen ohne Kind(er). Eine single-Mutter, falls auch noch berufstätig, hat nunmal ein straff organisiertes Leben mit einer ganzen Menge Alltag, Routine und Verpflichtungen. Und da ist nunmal deutlich weniger Spontanität möglich als bei Frauen ohne Kindern. In der ersten Verliebtsein-Phase ist mal nunmal verrückter, spontaner etc. Sonntag im Bett verbringen, spontaner Wochenendtrip, nächtliches Picknick am See etc. Mit Kindern ist das schwerer zu realisieren bzw bedarf eben einer Planung. Kümmert sich der leibliche Vater, hampelt der auch noch ständig da rum. Man taucht eben zu schnell in ein Alltagsgefüge, in das man sich einpassen muss. Ich persönlich würde auch keinen Mann mit kleinen Kindern von einer anderen Frau haben wollen. Kümmert er sich gut um seine Kinder, beraubt es unserer Beziehung der Spontanität und Planungsfreiheit. Kümmert er sich wenig um seine Kinder- ist er charakterlich nicht das, was mir als Mann wünschen würde.


    Allerdings habe ich noch keinen Mann kennengelernt, der von seinen Kindern nicht schon beim Kennenlernen erzählt hätte. So war ich von Anfang an im Bilde.

    Ja, ich wundere mich auch, warum sich in der Diskussion nicht auf die Frage des TE beschränkt wird, wie er Mütter erkennen kann.


    Liegt vielleicht daran, dass er selbst nicht so ganz beim Thema geblieben ist.

    Klar ist das mit Kindern anders. Allerdings macht der TE auf mich hier nicht den Eindruck als hätte er das schon so differenziert für sich analysiert.


    Es liest sich sehr herabsetzend, als wären alleinerziehende Mütter eine Spezies Mensch, mit der er grundsätzlich nichts zu tun haben wollte.

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    Es liest sich sehr herabsetzend, als wären alleinerziehende Mütter eine Spezies Mensch, mit der er grundsätzlich nichts zu tun haben wollte.

    Das ist doch nur der Frust darüber, dass er seine eigene biologische Uhr ticken hört, das muss man nicht so ernst oder gar persönlich nehmen.


    Alleine der Umstand, dass mindestens die Hälfte der Altergenossinnen für ihn aus dem Rennen ist, scheint ihm schwer zu schaffen zu machen, wenn man bedenkt, dass er vermutlich von Haus aus nicht mit den besten Chancen ins Rennen gegangen war.

    @ DieKruemi

    :)^


    Die ganzen Verrücktheiten der Anfangsphase werden durch die Anwesenheit kleiner Kinder eingeschränkt.


    So etwas kann richtig nerven. Man muss sich den Gegebenheiten und dem Tagesablauf einer fremden Familie anpassen, während Freunde, die mit Kinderlosen zusammen sind, sich ganz dem Hormonrausch und ihren Hobbys hingeben können.

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    Kümmert er sich gut um seine Kinder, beraubt es unserer Beziehung der Spontanität und die Planungsfreiheit

    ... und die Ex ist ewig präsent.

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    Kümmert er sich wenig um seine Kinder - ist er charakterlich nicht das, was mir als Mann wünschen würde

    Dann wäre er verantwortungslos. So einen Mann wollte ich auch nicht haben.

    Ach quatsch, ich tippe darauf, dass er naturschön ist. ]:D


    Wie wäre es mit der Theorie, dass die Damen erstmal gucken wollen, ob es sich überhaupt lohnt, private Details über sich Preis zu geben oder das Date sich nicht sowieso innerhalb der ersten Minuten erledigt?


    Helfen wird da wohl nur fragen und das Bewusstsein, dass ein nicht unerheblicher Anteil an Singlefrauen dieses Alters eben schon Kinder haben und der Anteil ab jetzt sogar jährlich steigen wird.

    Was hier auch zum Teil vergessen wird: Alleinerziehende Mütter haben mitunter einige Probleme im Schlepptau - ein Leben von Transferleistungen, Termine bei Ämtern, Ärger mit dem Jugendamt, der Kindsvater zahlt keinen Unterhalt, er zweifelt die Vaterschaft an, Gerichtstermine. Oder es stänkern noch die Schwiegereltern aus erster Ehe rum, die sich in die Kindererziehung einmischen wollen.


    All das belastet natürlich einen lockeren, unbeschwerten Start in eine Beziehung.

    @ hag

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    das Bewusstsein, dass ein nicht unerheblicher Anteil an Singlefrauen dieses Alters eben schon Kinder haben und der Anteil ab jetzt sogar jährlich steigen wird.

    Wobei Männer den Vorteil haben, dass sie sich eine Jüngere - und somit kinderlose - nehmen können.

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    Wobei Männer den Vorteil haben, dass sie sich eine Jüngere - und somit kinderlose - nehmen können.

    Aber nur, jene, welche diesen jüngeren Frauen auch etwas bieten können.


    Und auch das geht anders herum. Mein letzter Ex - der mein Kind sehr gerne hatte - war sieben Jahre jünger als ich und kein Klischee-Assi.


    Mein jetziger Partner is ebenso alt wie ich, auch hier war mein Kind kein Problem, so wie bei noch absolut keinem einzigen Date.


    Mag sein, dass Auftreten, mein Job oder Optik da ausgleichen. Oder ich eben unterbewusst Männer mit diesbezüglich mir fremden Ansichten von vornherein immer gleich verabschiedet habe, weil sie mir eben sofort unsympathisch waren.

    Solche Dinge gibt es... Ich ziehe auch meistens der gleiche Frauentyp an. Wobei dies zweimal änderte. Als Teenager standen hauptsächlich mollige Frauen auf mich. Als mitte Zwanziger waren es sexuell frustrierte Frauen (die teilweise in einer Beziehung waren und mich zum Fremdgehen benutzen wollten), und seit ich in den Dreissig bin sind es hauptsächlich devote Frauen.


    Ich verstehe deinen Frust, da ich mit den ersten beiden oben erwähnten Kategorien auch nicht glücklich war damals. Nur lässt sich leider nicht viel dran ändern befürchte ich. Offenbar strahlst du etwas bestimmtes aus, das Singlemütter anziehend finden. Da vieles sich auf der unterbewussten Ebene abspielt, wird es schwer sein daran etwas zu ändern.

    Wenn die Damen mit dir daten, dann vermute ich, dass vorher ein Gespräch zwischen euch stattgefunden hat. Warum stellst du nicht einfach die Frage, ob sie Kinder haben? Dann sparst du dir die Zeit, wenn sie es bejahen.