freebill

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    warum ich die Frauen nicht einfach frage?


    Vielleicht weil es ziemlich bescheuert wirken würde, wenn ich eine normale Singlefrau als erstes Fragen würde, ob sie Kinder hat?

    Für die eine oder andere Mutter wohl nicht weniger bescheuert, als das erst beim zweiten oder dritten Date von Dir zu erfahren.

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    Das kann doch nur komisch rüberkommen.

    Ja und? Du hast doch keinerlei Einfluss darauf, wann Du jemandem komisch rüber kommst oder nicht.

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    Tatsächlich kenne ich überhaupt niemanden, wirklich niemanden, der das so gehandhabt hat, nicht in meiner Generation, nicht von meinen Töchtern. Wir haben uns alle einfach nur verliebt - und der Rest war bzw. ist erstmal scheißegal.

    Ich kenne viele, die für die die Sachebene mit eine Rolle spielt. Von Liebe alleine kann man nicht leben. Vor allem gibt es nicht nur eine Definition von Liebe.

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    Jeder hat halt unterschiedliche Kriterien, manche gehen eher rational ran, ob das sinnvoll oder unsinnig ist, sei dahin gestellt. Ich verstehe nur nicht, wieso man seine gute Standpunkte durch Seitenhiebe auf anders-Denkende oder Handelnde selbst abwerten muss.....

    Weil man sich dann selbst besser und größer fühlt. Eigene Meinung=ich.

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    Aber dieses "man kann nicht steuern, in wen man sich verliebt", ist doch erst der 2te Schritt.Man verliebt sich doch erst bei näherem Kontakt, wenn man nicht nur nach dem Äußeren geht. Wenn mir z.B. ein Mann vorgestellt wird, 45 Jahre alt, trockener Alkoholiker, Katzenallergie, Pferdephobie, lebt noch bei seiner Mama, dann würde er mich vermutlich garnicht so sehr interessieren, dass ich mit ihm in ein näheres Gespräch kommen würde, ihn treffen würde etc. um mich überhaupt verlieben zu können. Wie schnell verliebt man sich?

    Also ich, auf den ersten Blick oder gar nicht. Das heißt, dass ich mich natürlich gegen eine Beziehung entscheide, wenn jemand auf der Sachebene nicht mit mir kompatibel ist und er eine für mich nicht-liebenswerte Weltanschauung oder Verhalten hat. Ich muss meine Gefühle nicht mit einer klassischen Beziehungsebene verbinden. Es gibt viele Formen der Beziehung. Ich kann mich für eine mögliche entscheiden oder aber auch eine einseitige leben. Warum muss ich mit jemandem, in den ich verliebt bin eine gegenseitige Beziehung führen, wenn sie mir nicht gut tut und ich seine Ansichten als menschenverachtend und/oder respektlos ansehe?

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    Ich glaube, diese Frauen verheimlichen nur ihr Kind, weil sie unterschwellig die Einstellung des TE wahrgenommen haben..

    Solche Frauen gibt es sicher, nur wird hier vom TE der Umkehrschluss unterstellt, nämlich, dass Frauen, die während des ersten Dates nicht über ihre Kinder sprechen, ihre Kinder absichtlich verschweigen, um ihn zu täuschen und das ist sicher nicht bei jeder Frau der Fall. Ich kenne genug Menschen, die Kinder haben und die schlicht nicht Thema sind, wenn sie ausgehen. Wieso müssen Mütter/Väter ihre Kinder ständig erwähnen bzw. dass sie welche haben? Ist doch Unsinn.

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    Ich würde auch wetten, dass solche profanen Gründe im Großteil der Fälle eher eine Rolle spielen als Romantik oder Berechnung. Allerdings bin ich auch kein besonders romantischer oder berechnender Typ und es könnte sich dabei um reine Projektion handeln.

    Hängt davon ab, wie man Nutzen subktiv definiert. Natürlich gehe ich keine Beziehung ein oder auch eine Unterhaltung, wenn ich von ihr nichts habe. Ich werde sicher nicht einen Abend mit jemandem da sitzen, der mich zu Tode langweilt und/oder eine respeklose Menschenbetrachtung hat. In diesem Sinne ist zumindest bei mir immer diese Berechnung mit.


    Der TE macht ja genau das. Er vergeudet seine Zeit, weil er nicht weiß, wie er die Dinge in Erfahrung bringt, die ihn wichtig sind. Er kommt nicht auf den Punkt und anstatt bei sich etwas zu ändern, folgert er daraus, dass die Frauen ihn hintergehen wollen. ;-D {:(

    "Geld oder Liebe" war lange ein sehr erfolgreiches TV-Format mit viel Unterhaltungscharakter im Abendprogramm.


    Dort haben sich die suchenden Singles im Sendungsverlauf (ob gestellt oder nicht vermag ich nicht einzuschätzen, damals wurden die Reality Castingbüro's und Skriptschreiber noch nicht öffentlich erwähnt) entschieden, ob ihnen Frau oder Mann als Mensch interessant genug ist oder nur das gewonnene Geld. Einen großen medialen Aufschrei habe ich nicht spürbar wahr genommen, ob die Zuschauer das im Einzelfall gut oder schlecht fanden. Im Internetzeitalter wird vieles sehr öffentlich bewertet und mediale "Todeszonen" errichtet.


    Welche nicht beziehungsförderlichen Eigenschaften und Wahrnehmungen für den Einzelnen am Gegenüber bestehen ist für einige dauerhaft feststehend. Andere entwickeln ihre NoGo's weiter, je nach Lebensalter und Erfahrungsstand. Beides ist ok, weil jedes Individuum so einen wichtigen Schritt wie die passende Partnerwahl für sich selbst entscheiden sollte.


    Wir können darüber sehr dankbar sein, dass wir diese Entscheidungsfreiheit haben bzw. hatten. Viele Millionen Menschen haben sie auf dieser Welt immer noch nicht.


    Für eine Minderheit ist es sogar inmitten von Deutschland noch aktuelle Lebenssituation, dass sie nicht gefragt werden/wurden bei der eigenen Partnerwahl.


    Wer sich über das reine Liebesgefühl entscheidet, dass den Bauch fragt ist er/sie es, ja oder nein, ist für sich im Recht so lange es für ihn bzw. sie so funktioniert und passt.


    Gleichermaßen haben auch jene Menschen für sich eine gute Lösung gefunden, die es für sich genauer definieren und den rationalen Kopf mit in die Entscheidung einbeziehen. Sie sich selbst gut genug kennen und bereits vor einer Beziehungsanbahnung von sich wissen, was akzeptabel ist oder nicht.


    Deshalb bleibt für den TE nur der Weg offen zu kommunizieren, welche wichtige Rahmenbedingung für ihn nicht verhandelbar ist.


    Ich sehe es als akzeptierte Fairness an, dies einer suchenden Singlefrau so konkret mitzuteilen. Was würde ihr der tollste Mann bringen, wenn es an einem für ihn wichtigen Punkt nicht passt. Beide weiter Zeit miteinander verbringen, die nicht zum gewünschten Ergebnis führt.


    Es mag sich für Dich als suchenden Mann merkwürdig anfühlen so direkt auftreten zu müssen. Dennoch ist es Dein Weg in Sachen Beziehungssuche, wenn Du nicht in Dauerschleife mit Frauen mehr Zeit verbringst willst, die für Dich als potentielle Partnerin nicht interessant bleiben (werden) aufgrund ihrer bestehenden Mutterschaft.

    ;-D ui sind hier alle aergerlich nur weil eienr keine Singlemutter moechte. Ich bin ne Singlemutter und kanns voll verstehen dass sich das kein junger Mann antun will. Und das zu verschweigen ist nicht die feine Art %:| . Aber, wie waers wenn Du dich bei den Studentinnen umguckst, die haben normalerweise keine Kinder und da auch vielleicht nicht so schnell Lust drauf :)^ Muss man halt halbwegs schlau Konversation machen koennen :-X :-D


    Und es stimmt allerdings, wenn amn mal einen kinderfreien Abend hat meichte man wirklich ueber andere Themen reden..ist ja nicht jeder nette Mensch mit dem man redet gleich der potentielle Ehepartner, oder..ist das heutzutage so ???

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    ui sind hier alle aergerlich nur weil eienr keine Singlemutter moechte.

    Ich denke nicht, dass das den Ärger hervorruft. Kann ich nirgendwo erkennen. Viel eher geht es um die Art und Weise, in der sich der TE über Singlemütter und ihre angeblichen Absichten äußert. Das klingt frustriert, beleidigend und abwertend. Und ist so unnötig.


    Auch ich habe beim Lesen mehrmals gedacht: Ja dann frag halt nach und Du wirst es wissen.


    Aber selbst den Mund nicht aufbekommen, wenn es doch für ihn ein wichtiges Kriterium ist (was vollkommen in Ordnung ist und eben nicht den Ärger auslöst!), dann aber rumjammern, dass die pösen Frauen ihm Wichtiges verschweigen, ist einfach kein netter Charakterzug.


    Aus dem Eingangsbeitrag:

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    aber früher oder später kam dann immer, dass sie schon kinder haben

    Sie haben es ihm also von sich aus erzählt. Nur eben nicht direkt beim ersten Treffen. Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht riechen können, dass dies dem TE so wichtig ist.


    Dauerhaft wird also nur helfen, das gleich zu Beginn zu erfragen. Ich sehe da das Problem nicht. Wie plump oder freundlich der TE sich dabei anstellt, liegt in seiner Hand. Und dann muss er auch niemandem vorwerfen, seine wertvolle Zeit zu vergeuden.

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    Ich denke nicht, dass das den Ärger hervorruft. Kann ich nirgendwo erkennen.

    ach, da waren doch schon einige Seitenhiebe dabei ;-)


    Aber das finde ich sogar ganz normal für ein anonymes Forum. Wenn jemand in einer Diskussion rückschließt, dass er / sie etwas an sich / mit sich hat, was seinen / ihren Marktwert in den Augen mancher Menschen senkt, kommen immer leichte Aggressionen raus. Sei es bei den "ich will nur einen studierten Partner" "nur einen schlanken Partner"-Diskussionen oder eben " nur einen kinderlosen Partner". Dazu kommt noch die emotionale Seite, dass das geliebte Kind nun ein ko-Kriterium für einen potentiellen neuen Partner sein könnte.

    @ TE

    Frag' Dich mal, warum Du Dich damit so schwer tust, diese für Dich wichtige Frage zu stellen. Ich vermute mal, Du willst niemanden vor den Kopf stoßen. Ich glaube, dass Frauen mit Kindern auf diese Frage völlig anders reagieren, als Frauen ohne. Selbstverständlich reagiert jede Frau auch nochmal individuell.


    Ich vermute, dass eher Frauen mit Kindern davon vor den Kopf gestoßen fühlen, eben weil Du sie dann ja auch aus eben diesem Grund ablehnst. Andere wiederum können (gerade weil sie Kinder haben und wissen, was das bedeutet) sehr gut nachvollziehen, dass das für Dich ein relevanter Faktor ist. Und sie möchten ja ihre Zeit auch nicht verschwenden.


    Frauen ohne Kinder wird diese Frage vielleicht gar nicht mal so sehr auffallen. Eben weil es nicht ihr Thema ist, da sie keine Kinder haben und sich auch nicht daran stören. Wenn sie an Dir stark interessiert sind, werden sie es womöglich sogar positiv aufnehmen, denn so gibst Du ihnen die Gelegenheit, sich für Dich interessanter zu machen - eben mit dem Umstand, dass sie zu den Kinderlosen gehören.


    Das Du so wenig über die Lebensumstände der Person, die Du triffst, weißt, lässt mich vermuten, dass Du Frauen hauptsächlich über "aktives Aufreißen" (also anschnacken, Nummern tauschen, treffen) oder eben das Internet kennenlernst. Und Dich dann mit ihr und einer inneren Abhakliste hinsetzt. Ist in meinen Augen nicht der zielführenste Weg, vorallem, wenn man dann, wenn man einen Nogo-Faktor findet, das ganze Unterfangen als Zeitverschwendung sieht. Passt aber vielleicht ganz gut zu Menschen, die rein rational an die Beziehungsfindung gehen. Du siehst ja selbst, wieviel Erfolg Du damit verbuchen kannst.


    Daher mein Rat: klar drüber sprechen, ansonsten aber offener und vorallem positiv an das spannende Thema "andere Menschen kennenlernen/ Nähe zulassen und aufbauen" herangehen. Denn zuuu rational wird dann auch bei den Kinderlosen wohl wenig Emotion aufkommen, sowohl bei Deinem Gegenüber, als auch bei Dir.




    Und allgemein zum Verlieben: ich kann jemanden wahnsinnig heiß auf den ersten Blick finden, Verlieben passiert aber erst beim näheren Kennenlernen. Und nein, nicht, wenn ich seinen Kontostand kenne, sondern seine Lebenseinstellungen, seine Umgangsformen, seinen Horizont, seinen Humor etc. Und wenn das tendenziell unpassend oder reizlos ist, dann verliebe ich mich doch auch nicht.. ":/ Ich würde das allerdings nun nicht als "rational" sehen oder das es bei mir noch nie "Whäm!" gemacht hätte oder ich in meinen Romanzen nur lauwarm war...


    Aber jemanden, den ich einzig nur optisch umwerfend fand, den hab ich mir doch einfach nur für's Bett genommen...

    Fragen kann man ja, aber ob man eine Antwort darauf bekommt? Ich würde einen Teufel tun, und jemandem mein Privatleben unterbreiten, der nicht für was Ernsthaftes in Frage käme. Falls man überhaupt etwas Ernsthaftes will.

    @ Chance007

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    Ich denke nicht, dass das den Ärger hervorruft. Kann ich nirgendwo erkennen. Viel eher geht es um die Art und Weise, in der sich der TE über Singlemütter und ihre angeblichen Absichten äußert. Das klingt frustriert, beleidigend und abwertend. Und ist so unnötig.

    Man sollte sich aber auch mal fragen, warum dem so ist. Klar kann man die Frage nach vorhandenen Kindern stellen, aber es tut auch nicht weh, wenn die andere Seite sich bei solchen unzweifelhaft relevanten Vorauswahlkriterien von vornherein etwas transparenter gibt. Oder sieht sie die Notwendigkeit nicht, weil sie es sich diese mangelnde Umsicht aufgrund der für Frauen günstigeren Bedingungen auf dem Partnermarkt schlichtweg leisten kann?


    Fakt ist, dass man in der heutigen Zeit sehr viel Zeit, Geld und Energie bei diesem Herumgesuche lassen kann, da mittlerweile extrem viele Leute auf dem Partnermarkt unterwegs sind. Und wenn Frau als Alleinerziehende möglicherweise sozial viel schlechter gestellt ist, dann stemmt man so eine Verabredung als Mann auch mal zum Großteil allein. Zumindest nach meinem Verständnis von Rücksichtnahme könnte man dem Gegenüber dann vielleicht auch mal sagen, auf welches Gesamtpaket derjenige sich einlässt.


    Prinzipiell hab ich nichts gegen Alleinerziehende, aber wirklich gute Erfahrungen macht man da in der Regel auch nicht. Vorhandene Kinder sind kein Makel, aber sehr wohl eine Einschränkung für die eventuelle neue Beziehung, die man einplanen können sollte. Außerdem gibt es bei einigen Frauen richtig schön pathologische Vorstellungen, welche Rolle der Ex und Vater in der ganzen Konstellation noch spielen soll. So was sollte man im Vorfeld wissen. Und auch der Umgang von Alleinerziehenden mit neuen Bekanntschaften ist teilweise grenzwertig: Einige Frauen, die sonst in ihrem Lebenslauf so überhaupt nichts zu bieten haben, geben sich dann - dem Kind wegen - ganz besonders anspruchsvoll und sondierend und verhalten sich dem anderen gegenüber unbewusst herablassend bzw. erniedrigend. Da werden teilweise Phrasen wie in einem Vorstellungsgespräch gedroschen. Soll das eine gesunde Basis für ein Kennenlernen sein?

    Der Satz sollte heißen:


    Oder sieht sie die Notwendigkeit nicht, weil sie sich diese mangelnde Umsicht aufgrund der für Frauen günstigeren Bedingungen auf dem Partnermarkt schlichtweg leisten kann?

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    So was sollte man im Vorfeld wissen.

    Stell ich mir gut vor beim ersten Date - oder am besten noch gleich wenn man angesprochen wird: "Ach übrigens, ich habe richtig schön pathologische Vorstellungen..." ]:D


    Ich würde vorher auch gerne wissen, ob das Gegenüber eine Ganzkörperbehaarung hat. Am besten fragt man noch nach psychischen Erkrankungen innerhalb der Blutsverwandtschaft oder mit wie vielen Frauen er insgesamt so geschlafen hat (und wie lange der letzte Test auf STDs her ist).


    Schließlich muss ich ja abschätzen können, auf welches Gesamtpaket ich mich einlasse.

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    Solche Frauen gibt es sicher, nur wird hier vom TE der Umkehrschluss unterstellt, nämlich, dass Frauen, die während des ersten Dates nicht über ihre Kinder sprechen, ihre Kinder absichtlich verschweigen, um ihn zu täuschen und das ist sicher nicht bei jeder Frau der Fall.

    Es mag Ausnahmen geben, aber ich glaube auch, dass da in den meisten Fällen Absicht dahintersteckt, man möchte einen potentiellen Partner nicht gleich verprellen, indem man ihm in Aussicht stellt, dass es nicht nur um Partnerschaft sondern auch die Aufgaben eines Ersatzvaters geht.


    Nach unserem Umzug habe ich, um Kontakte zu Frauen in meinem Alter zu finden, auch mal ein bisschen inseriert bzw auf Annoncen geantwortet. Ich kann mich an keine einzige Zuschrift erinnern, in der nicht gleich zu Anfang der Nachwuchs erwähnt wurde, und im Verlauf des Mailaustauschs wurde auch deutlich mehr vom Nachwuchs als vom Partner erzählt.


    Es mag nicht die feine Art sein, Alleinerziehende per se abzulehnen, aber ich es finde trotzdem nicht anständig, den potentiellen Kandidaten erst mal anzufixen um ihn dann, wenn er sich angefangen hat zu verlieben, mitzuteilen, dass da noch Kinder im Spiel sind. Kein Mensch möchte, das mit seinen Gefühlen gespielt wird.

    @ Springchild

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    Stell ich mir gut vor beim ersten Date - oder am besten noch gleich wenn man angesprochen wird: "Ach übrigens, ich habe richtig schön pathologische Vorstellungen..." ]:D


    Ich würde vorher auch gerne wissen, ob das Gegenüber eine Ganzkörperbehaarung hat. Am besten fragt man noch nach psychischen Erkrankungen innerhalb der Blutsverwandtschaft oder mit wie vielen Frauen er insgesamt so geschlafen hat (und wie lange der letzte Test auf STDs her ist).


    Schließlich muss ich ja abschätzen können, auf welches Gesamtpaket ich mich einlasse.

    Vorhandene Kinder sind ein zentraler Bestandteil einer Beziehung, den man nicht einfach ausblenden kann. Und der Gegenüber soll ja nicht jedes Detail wissen, aber zumindest im Klaren darüber sein, dass die gesamte Konstellation vermutlich doch etwas komplexer wird. Ich hab auch schon in Profilen von Alleinerziehenden Dinge gelesen wie: "Mein Ex wird immer eine zentrale Rolle in meinem Leben spielen und zukünftige Partner müssen sich damit arrangieren." Kommt sicherlich gut rüber. Solche Extremfälle meinte ich mit pathologischen Vorstellungen.


    Was die anderen Details angeht, die du ansprichst - sobald es relevant für die Beziehung ist, halte ich Transparenz (in Eigeninitiative) auch da für wichtig. Rücksichtnahme ist logischerweise keine Einbahnstraße. Aber ich sehe nicht ein, dass man eigenes Fehlverhalten unter Verweis auf fremdes Fehlverhalten rechtfertigt. Solche Formen von angeblicher "ausgleichender Gerechtigkeit" treffen prinzipiell die Falschen.