Was denkt ihr: Können Männer und Frauen auch nur Freunde sein?

    Hi Leute! ???


    Ich frage mich, ob Männer und Frauen einfach so Freunde sein können oder ob ihnen immer wieder mehr als freundschaftliche Gefühle dazwischenkommen werden.


    Und wenn sie es wirklich könn(t)en: Kann's dann auch für den Rest des Lebens bei einer sehr guten Freundschaft bleiben wenn man sich schon einmal oder öfter zu der anderen Person hingezogen gefühlt hat oder sogar mit ihm/ihr zusammen war


    Gruß,


    Birgit

  • 11 Antworten

    Ich als Mann kann nur von meinen, natürlich nicht allgemein gültigen Erfahrungen sprechen, aber soweit ich es beurteilen kann ist so eine Freundschaft durchaus möglich. Für mich braucht es eine gewisse Zeit bis ich meine weiblichen Bekannten und Freunde nicht mehr als mögliche Partner ansehe, aber sobald es einmal "klick" gemacht hat ist die betreffende Person meist wirklich nur mehr ein Freund. Ob das wirklich auch ein ganzes Leben anhält kann ich nicht beurteilen, für möglich halte ich es jedoch schon.

    hmm

    von meinem jungen standpunkt aus (18 jahre) kann ich das sicher nur einseitig beurteilen, aber ich denke mir da spielt das alter, die situation und der typ mensch schon eine große rolle und es gibt kein deutliches ja und nein.


    erade in jungen jahren kann man sich sehr schnell unsicher werden was die eigenen gefehle betrifft aus mangel aus erfahrung, etc..


    zwei beispiele von mir: mein bester freund is seit 3 jahren mit seiner freundin zusammen und sie war nicht ma in meiner phantasie je fuer mich ein thema obwohl ich sie attraktiv, intelligent und liebenswert finde...


    eine frau hat es mir seit nem halben jahr angetan und ich komm ueber sie nicht wirklich drueber hinweg. sie hat auch einen freund und ich schwanke andauernd zwischen vergessen und sie irgendwie zu erobern.


    wie gesagt ich denke mir es haengt von vielen faktoren ab und kann nicht einheitlich eantwortet werden.

    Hm. Es hat mal jemand gesagt, dass Freundschaft zwischen Frau und Mann nur dann entsteht, wenn einer von beiden nicht mehr will. Richtige Freundschaften mit Frauen habe ich eigentlich nur mit wirklich unattraktiven Frauen, die brilliant im Geist aber eben auf mich nicht unbedingt sexuell ansprechend wirken. Bei allen gutaussehenden Frauen hat man irgendwie ganz, ganz tief im Kleinhirn immer noch den Bespringerreflex. Und das ist für eine Freundschaft hinderlich - meine Meinung und Erfahrung. Mögen deshalb wohl Frauen so gerne Schwule als Freunde?

    Ich denke auch nicht dass das geht

    für Freundschaft braucht man sympathie, da gehört in der Regel zu das man den anderen nicht total zum kotzen findet.


    Sobald das der Fall ist und beide heterosexuell oder bi, wird einer von beiden früher oder später mehr wollen, das ist nur natürlich.


    Die einzigen Frauen mit denen ich sowas wie befreundet bin sind die freundinnen meiner Freunde.

    Ich denke schon das das geht. Vielleicht nicht lebenslang, aber das muss bei keiner Freundschaft so sein. In meiner Schulzeit hatte ich deutlich mehr Freunde als Freundinnen, einfach weils unkomplizierter ist. Bei denen hab ich auch geschlafen, mich vor denen umgezogen etc etc, wie bei meinen Freundinnen eben auch. Und ich war nie in die verliebt und sie auch nicht soweit ich weiß. Und die meisten dieser Freundschaften halten immer noch, nicht mehr so intensiv wie damals, aber wir wohnen auch mittlerweile über ganz Deutschland verteilt.


    Viele Freundschaften entstehen aber auch zum Beispiel über nen Kuss. Man lernt jemanden kennen, hat was mit dem, verliebt sich aber nicht und so entsteht eine Freundschaft oder eine gute Bekanntschaft.


    Und zumBeispiel meine Mitbewohner (ich whn mit 3 Mönnernn zusammen) mag ich größtenteils sehr gerne, sie sind Freunde von mir, wir unterhalten uns über alles, inklusive Sex, aber NIEMALS würde ich auf die Idee kommen, mit denen irgendwas zu starten, was über ne Freundschaft hinausgeht. Und die beiden mit denen ich mich verstehe sind durchaus sehr attraktiv.


    Also, meine Antwort: ja , das geht

    Das gibts!

    Ich erlebe eine solche Freundschaft mit einer Frau, die einige meiner Freundinnen kommen und gehen sah (ich das gleiche bei ihr), wir kennen einander sehr genau, aber wir sind - Freunde.


    (Wer den Film kennt: etwa wie in "When Harry met Sally", bevor sie miteinander ins Bett gehen).


    Ich werde mich hüten, mit dieser Frau ins Bett zu gehen - obwohl ich sie durchaus sexy finde - weil ich weiss, dass das das Einzigartige unserer zehnjährigen Freundschaft zerstören würde. Ich wusste das ebenso genau auch während meiner längeren Singleabschnitte. Darüber habe ich mit ihr nie gesprochen, weil es für beide unausgesprochen klar ist. Wir können einander auch auf eine nicht-körperliche Art sehr nahe kommen, ohne dass eine zweideutige Situation entsteht. Das hat irgendetwas mit gegenseitigem Vertrauen zu tun, glaube ich.


    Ich habe grosses Glück, dass meine Partnerin (mit der ich erst seit zwei Jahren zusammen bin) diese Freunschaft versteht, weiss, was sie mir bedeutet und überhaupt nicht eifersüchtig ist.


    Ich bin mir sehr sicher, dass das eine Freundschaft fürs Leben ist.

    Hallo,


    kann das sein...


    dass die Einstellung, dass das NICHT geht, sehr verbreitet ist? Das ist doch furchtbar! Kann ich mich denn nicht mehr mit meinen Bekannten unterhalten oder treffen, weil die eine Freundin haben...?


    Im Moment erlebe ich das, und es ist etwas kompliziert. Ich habe bei einem bestimmten Bekannten den Eindruck (den deutlichen Eindruck) der traut sich nicht mal "hallo" zu mir zu sagen im Vorbeigehen, wenn seine Freundin dabei ist, und das enttäuscht mich furchtbar. Das ist doch fürchterlich so (ich weiß, dass ich mich wiederhole).


    Gruß,

    @ Maulwurf

    Nun, das mag nun mal daran liegen das viele Frauen krass eifersüchtig sind und ihrem Partner verbieten sich mit anderen Frauen zu unterhalten.


    Ansonsten:


    Für eine Freundschaft ist relativ viel Sympathie nötig; und genau die sorgt dafür das einem Mann im Kopf rumgeht:


    "Och könnt ich doch nur mit ihr poppen bumsen vögeln.


    Das wär doch schöner als nur zu labern."

    "Verbieten ihren Partnern, sich mit..." - öh! :-o Wieviele Prozent der Frauen tun das, Deiner Einschätzung nach?


    Zu meinem "Nicht-hallo"-Bekannten: Ich glaub eher, er denkt, ich wolle was von ihm, aber trotzdem muss er doch wenigstens im Vorbeigehen hallo sagen können ...?! Ich kenn sie nicht und kann nicht sagen, ob sie ein eifersüchtiger Typ ist. Sein Verhalten finde ich einfach verdammt schwach. Oder es ist so als ob ER denken würde, wenn man eine Freundin hat, dann sagt man zu Bekannten nicht mal mehr hallo... Na ja, das Ganze ist ein bisschen kompliziert. Aber trotzdem enttäuscht mich sowas total, weil es ist, als ob man mit keinem mehr reden könnte. Mit so einem Verhalten kann mir einer auch den Buckel runterrutschen, und gleichzeitig finde ich es einfach VERDAMMT SCHADE, mich nicht mit einem interessanten Menschen unterhalten zu können - aus welchen Gründen immer er es nicht will. Und es ist einfach verdammt übertrieben. Finde ich.


    Bei einem anderen Bekannten, den ich schon wesentlich länger kenne, erlebe ich es übrigens so, wie du gemeint hast, mit der Eifersucht und so. Nicht so krass vielleicht, aber vorhanden. Und ich finde das so schade, weil es doch auch den Horizont des Pärchens einengt, oder nicht? Und nicht gerade von großem Vertrauen und Freiheit in der Beziehung zeugt, oder denkst Du noch was anderes dazu?


    Grüßle,

    Ich finds komisch..

    ... dass diese Frage immer wieder diskutiert wird. Noch komischer finde ich es, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die Freundschaften zwischen Männern und Frauen für unmöglich halten.


    Mein Freund hat einen sehr großen Freundeskreis. Dazu haben schon immer auch mehrere Mädels gehört. Hatte neulich erst eine Diskussion mit einer Freundin darüber, die meinte, sie würde vor Eifersucht platzen.


    Dafür sehe ich keinen Grund. Soll ich mir jeden Tag den Kopf zerbrechen und meinem Freund für den Rest seines Lebens den Umgang mit jedem Menschen weiblichen Geschlechts verbieten? Er hat viele weibliche Bekannte und Freundinnen, und auch ich habe einige männliche (zum Teil sehr gute - aber nicht schwule :-) ) Freunde.


    Logisch gibt es das. Andernfalls wäre das Leben doch ein gutes Stück langweiliger!

    Zitat

    Oder es ist so als ob ER denken würde, wenn man eine Freundin hat, dann sagt man zu Bekannten nicht mal mehr hallo...

    Ich könnte mir das ehrlich gesagt niemals vorstellen, den Kontakt zu meiner Freundin abzubrechen, nur weil ich jetzt eine Beziehung habe. Ganz im Gegenteil, eine Partnerin müsste diese Freundschaft aktzeptieren können, ich würde sogar soweit gehen zu sagen, das eher die Partnerschaft daran zerbrechen würde, als die Freundschaft. Denn für mich ist das auch eine Frage des Vertrauens, und wenn mir eine Lebenspartnerin das nicht entgegenbringen kann, ist das denke ich mal kein gutes Zeichen...

    Zitat

    Noch komischer finde ich es, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die Freundschaften zwischen Männern und Frauen für unmöglich halten.

    Ich denke mal für völlig unmöglich halten das die wenigsten, aber es nunmal so, dass über "zwischengeschlechtlichen" Freundschaften immer das Damoklesschwert des verliebens hängt, was bei gleichgeschlechtlichen Freundschaften normalerweise kein Thema ist. Und je enger und tiefer die Freundschaft wird, desto mehr gerät man in eine Grauzone zwischen Freundschaft und Beziehung. Und das KANN (muss nicht) eine solche Freundschaft schon auf eine harte Probe stellen.