Was haltet ihr vom Familien-Modell "Patchwork"?

    Zitat

    Das geheuchelte Familienglück


    Ist Patchwork wirklich das Familienmodell der Zukunft? Auf jeden Fall passt es in unsere Unverbindlichkeitswelt. Doch unsere Selbstverwirklichungsmanie fordert ihren Preis. Und den zahlen die Kinder.


    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/patchwork-beziehungen-das-geheuchelte-familienglueck-11023187.html

    Zitat

    Was vom Patchwork übrig bleibt


    Trennungen sind harte Einschnitte im Leben von Kindern und Eltern. Viele wagen danach den Neuanfang mit einer zweiten Familie. Aber was passiert, wenn auch diese Form des Zusammenlebens scheitert? Von Annabel Wahba


    Quelle: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/05/familien-trennung-scheidung-kinder-patchwork-neuanfang

    http://www.brigitte.de/liebe/beziehung/debatte--die-patchwork-luege---gute-scheidungen-gibt-es-nicht--10126884.html


    Ich selbst gehe hier mit Frau Mühl und Frau Wahba d'accord. Ich halte Patchwork für eine von den "liberalen" Kräften beworbene Travestie. Diese linksgrünen Kräfte haben sich zum Ziel gesetzt die klassische Familie zu zerstören und durch hippe "Familienmodelle" zu ersetzen. Das sind Kulturzersetzer. Sowas hat der Zeitgeist ausgekotzt - naja, in Einzelfällen mag es ja ok sein, aber der Fokus sollte darauf liegen die eigene Erstfamilie zu erhalten & zu pflegen anstatt sich in irgendwelche Patchworkmodelle zu verstricken, infolge derer die Kinder dann x-Dutzend Ex-Stief-Brüder-Schwestern und -Papis haben. Ja, da rege ich mich maßlos drüber auf. Vielleicht ist es endlich an der Zeit mal mit den Hochglanzprospekten des Patchwork abzuschließen?


    Ich bin ganz eindeutig der Meinung, dass eine intakte Familie immer die um Längen bessere Lösung ist als Patchwork. Patchwork ist für mich der Offenbarungseid einer Gesellschaft, deren Familienbild krank ist und in der Familiensinn dem Karrieredenken und sogenanntem Selbstverwirklichungswahn untergeordnet wird. Aus der Perspektive kinderloser, lediger Partnersuchender: Patchwork hat unzählige Nachteile und fast nie läuft es so gut wie in den Propagandabroschüren dargestellt. Die Probleme von Patchworkfamilien sind mannigfaltig und ich rate jedem kinderlosen, ledigen Partnersuchenden ganz strikt von Alleinerziehenden ab. Lebensqualität und persönliches Lebensglück lassen sich mit einer intakten Familie viel wahrscheinlicher und umfangreicher verwirklichen.


    Auch wenn "neue" Kinder in die Patchwork Familien geboren werden, ist es oft nicht unproblematisch. Dazu sagen viele betroffene Kinder, wie überflüssig man sich fühlt, wenn Papa mit Stiefmama und Mama mit Stiefvater nochmal Nachwuchs bekommt.


    Natürlich gibt es Ehen, bei denen eine Trennung für alle Beteiligten besser ist. Ich finde aber schon, dass man sich die Tatsache, dass immer mehr Ehen nicht halten, kritisch anschauen muss, statt zu sagen: Ist heute eben so, denn das ist eine sehr neoliberale Einstellung.

  • 19 Antworten
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    dass eine intakte Familie immer die um Längen bessere Lösung ist als Patchwork

    und genau hier ist der knackpunkt! wenn eine familie intakt ist, dann entsteht doch gar nicht erst eine nachfolgende patchwork-familie ;-)


    ganz davon abgesehen, sucht sich dieses modell ja niemand so richtig bewusst als ideales modell aus, weils so perfekt ist - das ergibt sich doch erst nach dem zerbrechen einer nicht-intakten beziehung...

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    Ich bin ganz eindeutig der Meinung, dass eine intakte Familie immer die um Längen bessere Lösung ist als Patchwork.

    Müssen die ehemaligen Ehepartner dann leider für immer alleine bleiben, wenn die Ehe absolut nicht hält und geschieden wird?


    Ich finde nicht, dass man das verallgemeinern kann. Meine Familie ist mittlerweile gepatcht in allen denkbaren Varianten und geschadet hats mir nicht. Die Scheidung meiner Eltern war das beste für alle, zum neuen Freund meiner Mama hatte ich ein besseres Verhältnis als zu meinem Vater und ja, als deren Beziehung in die Brüche ging, hatte ich daran zu knabbern, weil wieder eine Trennung anstand. Aber darf meine Mama deshalb nicht mehr glücklich sein, sondern muss für immer alleine bleiben?


    Mit meinem Stiefvater komme ich ebenfalls super gut klar, zu meinen Stiefgeschwistern hatte ich früher ein ganz gutes Verhältnis. Wenn die zu Besuch waren, haben wir rumgeblödet, ich hab mal beim lernen geholfen, usw. Jetzt seh ich sie nicht mehr, weil sie ihren Vater kaum noch sehen (aber deren Entscheidung) und gut ist, ist mir ziemlich egal, weil das Verhältnis jetzt nicht SO eng war.


    Mein Vater selbst hat auch neu geheiratet, da habe ich ebenfalls Stiefgeschwister. Ich hab da keine große Bindung, ich freue mich aber für ihn, dass er jetzt vielleicht glücklich ist.


    Was siehst du denn als Alternative, wenn die Ehe wirklich auseinander geht? Wie sollen die sich Deiner Meinung nach dann verhalten?

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    Diese linksgrünen Kräfte haben sich zum Ziel gesetzt die klassische Familie zu zerstören und durch hippe "Familienmodelle" zu ersetzen.

    Aha. Und wie machen die das? Mich hat noch kein linksgrünversiffter Gutmensch von einer Scheidung zu überzeugen versucht, aber vielleicht sieht das ja in anderen Ehen anders aus.

    Zitat

    Natürlich gibt es Ehen, bei denen eine Trennung für alle Beteiligten besser ist.

    Nicht jede beendete Ehe geht aufgrund einer Trennung auseinander. Menschen haben auch die dumme Angewohnheit, manchmal zu versterben. "Patchworkfamilien" gibt es seit Menschengedenken und seit Menschengedenken kommen Menschen unterschiedlich gut mit ihren jeweiligen Familienmodellen klar. Eine intakte Familie, d.h. nach meinem und heutig wohl verbreiteten Verständnis eine Familie, in der die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Familienmitglieder ernst genommen werden, in der emotional achtsam und kompetent miteinander umgegangen wird, die ist sicher das beste Fundament für ein Kind (und auch immer noch kein Garant für ewiges Glück). Ob das gegeben ist, hängt aber nicht von Verwandtschaftsgraden ab.

    Mir hat es nicht geschadet. Ich bin sehr dankbar, dass es meine Halbbrüder gibt und mein Stiefvater war bestimmt auch nicht schwieriger als andere Väter.


    Vorher habe ich bei meiner Oma gewohnt. Hat übrigens genauso gut geklappt.


    Für Kinder ist es doch nur wichtig, dass sie geliebt werden, sich entfalten können und ja auch gefordert werden und Grenzen haben. Wer genau diese Bedingungen schafft ist doch so etwas von egal.


    Mir hat es als Kind immer nur irritiert, wenn Erwachsene sehr betroffen gefragt haben, ob ich denn über meine Familiensituation überhaupt sprechen könne. Für Kinder ist das Normal, wie sich die jeweiligen Familienbeziehungen gestalten.


    Übrigens habe ich auch schon sehr übel laufende "Kernfamilien" gesehen. Also ist es meiner Meinung nach sehr kurz gegriffen, dass Glück eines Kindes an den äußeren Strukturen der Familienbeziehungen fest zu machen. Wichtiger ist doch der Inhalt und die Ausgestaltung der Beziehungen.

    Zitat

    Mich hat noch kein linksgrünversiffter Gutmensch von einer Scheidung zu überzeugen versucht, aber vielleicht sieht das ja in anderen Ehen anders aus.

    Diverse Populisten befürchten sogar, dass man zum Schwulsein überredet werden könnte. Man stelle sich vor ... :-o :-X

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    Diverse Populisten befürchten sogar, dass man zum Schwulsein überredet werden könnte. Man stelle sich vor ... :-o :-X

    Ich fänd das toll - dann würde ich mich mal eine Weile zum Bi-Sein überreden lassen und dann wieder zurück ("Heute mal bi - und Sie?"), das fänd ich nämlich sehr spannend! :-D

    Der Fadenstarter sollte das B am Anfang seines Namens durch ein H ersetzen,das würde dann hervorragend zu seinem Post passen. ]:D


    Das Leute glauben,das man zum schwulsein überredet werden kann,das glauben weite Teile der Bevölkerung doch immer noch.Ich brauche mir nur anzuhören,was diverse Arbeitskollegen über das Thema loslassen und selbst bei denen,die sich tolerant geben,ist die Toleranz vorbei,wenn in deren unmittelbarem Umfeld sich einer als queer outet.

    Ich lebe seit mittlerweile gut 5 Jahren selbst in einer Patchwork-Familie. Mein Partner hat zwei Kinder, die bei ihm lebten. Vor einem Jahr sind die beiden ausgezogen, um ihre Ausbildungen zu machen. Die Thematik beschäftigt mich natürlich, seitdem ich Teil dieser Familie bin. Und um ganz ehrlich zu sein: Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich auf Patchwork sofort und ohne Umschweife verzichten. Ich habe keine eigenen Kinder, habe auch nicht wirklich einen Kinderwunsch. Als ich meinen Partner kennenlernte -er ist 19 Jahre älter als ich- da war ich so froh, einfach einen passenden Partner gefunden zu haben. Über das Thema Kinder und Patchwork hab ich mir damals keine Gedanken gemacht und hatte ja auch keine Erfahrungswerte. Mit dem Wissen von heute, hätte ich mich damals vielleicht anders entschieden, das muss ich so offen sagen.


    Ich persönlich glaube, dass Patchwork immer auch seine Tücken hat. Wobei ich gleichzeitig glaube, dass auch eine Primärfamilie nie konfliktfrei und ausschließlich super harmonisch funktioniert. Jedes Patchwork ist eine individuelle Konstellation und es gibt diverse Möglichkeiten der Zusammensetzung. Wenn alle Beteiligten bereit sind, sich aufeinander einzulassen, dann glaube ich schon, dass das auch gut funktionieren kann. Und mal grundsätzlich gesprochen: Ich selbst komme aus einer Familie, in der Vater und Mutter überhaupt nicht zusammengepasst haben. Eine Scheidung war mein großer Wunsch als ich 12 Jahre alt war. Meine Eltern leben bis heute zusammen. Heute ist das für mich nicht mehr so schlimm, weil ich nicht mehr zuhause lebe und die Streitigkeiten nicht mehr mitbekomme bzw. mich auch besser davon abgrenzen kann. Das nur zu dem Thema, ob eine Ehe, die nicht funktioniert, für Kinder immer erhalten bleiben muss. Meiner Meinung nach ein ganz klares "Nein" dazu.


    Unterm Strich kommt man wohl einfach zu der Erkenntnis, dass das Leben nie 100% harmonisch verläuft und dass auch eine Ehe keinen Schutz vor Konflikten oder Scheidung bietet. Ich denke da gerade spontan an den Spruch "We cannot change the cards we are dealt, just how we play the hand". Wir müssen immer mit dem umgehen, was wir gerade vor uns haben. Wir können Konsequenzen aus unseren Erkenntnissen ziehen, wir können uns von unseren Partnern trennen, wenn das Patchwork für uns nicht funktioniert. Wir können aber auch versuchen, gemeinsam eine Lösung für Probleme zu finden. Und wir werden feststellen, dass sich manche Probleme nicht lösen lassen und müssen das so akzeptieren. Das ist das Leben.


    Für mich ganz persönlich ist das Patchwork wie gesagt nicht leicht. War es noch nie und wird es wohl auch nie sein. Ich habe gemerkt, dass der Partner, der die Kinder mitgebracht hat, sehr viel dafür tun kann, dass es gut funktioniert. Und Patchwork ist nicht pauschal etwas Schlechtes. Jede Familie muss individuell für sich einen gangbaren Weg finden. Dazu gehören -finde ich- jede Menge Empathie für die jeweils anderen (auch von den Kindern), Verständnis und Geduld. Und immer wieder die Energie für einen Neuanfang, wenn es mal Zeiten gibt, in denen das Patchwork nicht so rund läuft. Mich kostet das Ganze enorm viel Energie, immer wieder. Meine Schwierigkeit besteht darin, meinem Partner verständlich zu machen, dass seine Kinder nicht meine Kinder sind und ich auch nie wirklich Kinder wollte. Ich kann also ihnen gegenüber nicht so empfinden, wie er als Vater. Das allein führt schon dazu, dass man von unterschiedlichen Positionen aus denkt, fühlt und handelt. Das macht auch das Reden über Probleme in diesem Konzept so schwer. Gerade heute wieder passiert :=o :-D

    "Familienmodell der Zukunft"?! Ernsthaft? Das gab es doch schon immer und ist auch sehr typisch für Menschen ":/


    In fast jedem depperten Märchen wird man mit der Stiefmutter oder Kindern vorheriger Familien konfrontiert.


    Na ja mein Gott, vielleicht hat man sich damals nicht unbedingt schnell getrennt oder scheiden lassen, aber mit Kinder von hier und dort bei Verlust der Frau/Mann war eine erneute Heirat/Partnerschaft schon zwangsläufig.


    Kinder, erneute Heirat, uneheliches Kind von dort, alles nix neues und erst recht keine Zukunftsmusik. Vielleicht ist es heute sogar von Vorteil da man den (zweiten) Partner doch häufiger aus Liebe aussucht als vor 150, 200, 300, 500... Jahren.


    Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass es schwieriger sein kann mit der Annahme und dem Verständnis untereinander. Während man sein eigenes Kind von Instinkt aus schon automatisch (meist) annimmt, ist es oft schwieriger ein anderes Kind anzunehmen. Immerhin fehlt da die (nicht immer) Naturgegebene, automatische Bindung und oft genug ist auch die KM oder der der KV im Weg.


    Was anderes...

    Zitat

    Meine Schwierigkeit besteht darin, meinem Partner verständlich zu machen, dass seine Kinder nicht meine Kinder sind und ich auch nie wirklich Kinder wollte.

    *Aua* (mal allgemein gemeint:)


    Aber dann seid ihr eigentlich keine Patchwork -Familie- sondern du eine Freundin von Papa, kein "wir". Muss nicht schlecht sein, aber ich würde es in deiner Position eher nicht als Familie empfinden können. Muss man sich bewusst machen, dann geht es. Aber da steht ja dass die Kinder groß und ausgezogen ist, das macht es noch viel leichter und es braucht erst recht nicht mehr die Bezeichnung Patchwork-Familie.

    @ Cleo Edwards

    Du hast Recht. Ich fühle mich auch nicht als Teil der Familie. Das macht mir selbst und vor allem meinem Partner zu schaffen. Ich habe viel über das Ganze nachgedacht. Mir fällt es schwer, nicht Fisch und nicht Fleisch zu sein. Ich hab jetzt lange Jahre für seine Kinder und das Patchwork auf viel verzichtet, ich wäre gern die Mutter dieser Kinder gewesen. Schließlich hab ich mit ihnen einiges erlebt und durchgemacht während die leibliche Mutter sich nur die Rosinen rausgepickt hat und ansonsten ihr Leben so gelebt hat als wäre sie kinderlos. Aber wenn die Mutter die Kinder dann mal für zwei Stunden in ihre heiligen Hallen zum Essen eingeladen hat, dann war sie ja die Allertollste.


    Eine Mutter ist für ein Kind immer eine Mutter, egal wie gut oder schlecht sie ist. Ich hab gemerkt, dass der gangbare Weg für mich momentan der Rückzug ist. Emotional bin ich gerade zu nichts anderem in der Lage. Ich werde für die Kinder nie das sein, was ich mir wünschen würde und ich weiß, dass ich das nicht erwarten kann. Und auch, wenn das jetzt unreif und kindisch klingt: Dann will ich aber auch nicht mehr ständig auf Dinge verzichten, weil die Kinder da sind.


    Und manchmal glaube ich, ich bin die Einzige, die sich über das alles überhaupt so viele Gedanken macht. Für die anderen Drei ist die Welt in Ordnung, so lange ich die Liebe und Nette bin. Momentan tut mir die Abgrenzung ganz gut, auch wenn ich weiß, dass das kein Dauerkonzept ist. Mir ist klar, dass wir gemeinsam eine Lösung finden müssen.

    Ich bin in einer mehr oder weniger Patchwork Familie aufgewachsen ??großer Bruder hat nen anderen Papa als ich und Mama trennte sich später von meinem Vater, dann bekam ich einen ganz tollen Stiefvater, der heute auch ein toller Opa für meinen Sohn ist, des weiteren durch meinen Vater 2 Stiefschwestern und somit Neffen und Nichten?? - und habe nun selber eine, da mein Mann bereits 2 Kinder hatte

    - die beiden sind mittlerweile erwachsen, wir haben Höhen und Tiefen miteinander durch, das wichtigste in der Vergangenheit und auch heute ist mMn Offenheit und Ehrlichkeit. Wir hatten Glück, da die Mütter seiner Kinder mit uns freundlichen Kontakt gepflegt haben und aktuell auch tun.


    Mein kleiner Sohn ist noch zu klein um zu verstehen, warum er einen Bruder und eine Schwester hat, sein Bruder jedoch noch 2 Schwestern (1 mütterlicherseits, 1 väterlicherseits) und sowohl er und seine Geschwister, wie auch seine Neffen zwar die gleiche Mutter bzw den gleichen Vater haben, aber verschiedene Nachnamen tragen. Wahrscheinlich ist es ihm auch egal. Denn er kennt es nicht anders. Er freut sich einfach, wenn seine Geschwister da sind und alle sind glücklich.


    Für meine Eltern und mich war es besser, dass sie sich getrennt haben. Ich finde Patchwork weder schlimm noch verwerflich. Es ist mit Sicherheit nicht einfach, aber ob es in einer klassischen Familie einfacher ist? Keine Ahnung. Früher gab es halt vielleicht weniger Trennungen, dafür mehr uneheliche Kinder mit dem Status "Vater unbekannt" - und unglückliche Frauen und Männer, die aus "Anstand" zusammen blieben. Ein bekannter erzählte mir mal, seine Eltern haben "aus liebe" geheiratet, 3 monate vor seiner Geburt, es kamen im laufe der Jahre noch 2 Kinder, die Eltern haben sich nur mit Nachnamen angeredet und es fiel nie ein liebes Wort geschweige denn eine herzliche Geste Zuhause. Ob mein bekannter und seine Geschwister deshalb glücklicher aufwuchsen, nur weil die Eltern zusammen blieben? Wohl kaum :=o