Eigentlich solltest du dich bereits auf Kur befinden... aber heute bist du ganz überraschend in der Firma aufgetaucht. Gleich beim ersten Anblick bin ich wieder nervös geworden, aber diesmal musste ich nicht so lange warten, bis du zu uns nach hinten kamst. Leider war ich wieder nicht alleine und so verlief die Begrüßung völlig unspektakulär. Meine Arbeit konnte ich gerade nicht unterbrechen und konnte mich somit nicht auf dich konzentrieren. Das Gespräch war kurz und lief nur nebenher. Schade! :-(


    Wie gerne hätte ich mich mit dir hingesetzt und dir meine volle Aufmerksamkeit gewidmet!


    Du warst etwas down und hast erzählt, dass sich die Sache mit der Kur noch weiter hinauszögern wird. :(v Und dass dir langweilig ist. Ich hatte den Eindruck, dass du gerne wieder arbeiten würdest...ich hätte nichts dagegen, gar nichts. Ganz im Gegenteil! ;-)


    Ach ich hätte dir gerne noch ein paar Dinge gesagt und dir einfach zugehört, aber es gab keine Möglichkeit, mit dir ungestört zu reden. Mich hat das traurig gestimmt. Bitte komm uns nochmals besuchen, möglichst zu einem arbeitstechnisch günstigeren Zeitpunkt!


    Danke, dass du heute wieder vorbeigeschaut hast.


    Werde schnell wieder fit! :)*

    ohje, jetzt finde ich dich schon über ein Jahr ziemlich toll und konnte trotzdem noch nie auf dich zu gehen und dich mal ordentlich ansprechen...da sagst du mir schon aus Höflichkeit Hallo als wir uns ein paar Mal über den Weg gelaufen sind (du warst wie sooft auf dem Weg zum Training oder kamst gerade von dort) und ich schaff es nicht einmal dir dabei in die Augen zu sehen und dann kommt nur ein leises Hallo über meine Lippen zurück |-o ( Ich hab eben nie damit gerechnet, dass DU mir Hallo sagst).


    Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass du mich beobachtest...aber bei sovielen Leuten und der Entfernung kann ich mir das schon gerne mal einbilden...aber der Altersunterschied ist ja auch viel zu groß und dein Typ bin ich mit Sicherheit auch nicht, aber das ist nicht weiter schlimm...


    Jedenfalls bin ich froh, dass gestern dein Termin gut und gerecht ausgegangen ist und das du in deinen wohlverdienten Urlaub gehen kannst. Einmal, Mitte Juli, seh ich dich auf jeden Fall nochmal, was danach kommt – ich weiß es nicht...

    Heute fehlst du mir besonders.


    Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich in der Firma nach dir Ausschau halte – und dann sage ich mir jedesmal, dass es keinen Zweck hat, weil du gar nicht da bist. :-(


    Was mich momentan am meisten stresst, ist die Tatsache, dass ich mich für unser Großprojekt voll und ganz einsetzen sollte...aber mir fehlt nach der Arbeit einfach die Energie und Motivation dafür. Viel lieber würde ich Zeit mit dir verbringen.


    Planst du noch einen Besuch bei uns in der Firma ein, bevor du auf Kur gehst? Oder lässt es sich irgendwie einrichten, dass wir uns mal zufällig irgendwo über den Weg laufen? Ich möcht dich so gerne wiedersehen. Am liebsten außerhalb der Arbeit, wenn wir uns genügend Zeit zum Reden nehmen können.


    Letzte Woche hast du bei uns angerufen, leider bin nicht ich an's Telefon gegangen. Du wolltest wissen, was in der Firma so los ist, wie es uns geht, wer da ist...und dann hast du gefragt, ob ich noch da wäre.


    So, und heute fahren einige Arbeitskollegen zu dir, um dich zu besuchen – und ich bin auch dabei!


    Ich bin nervös. Vielleicht war es doch nicht so eine gute Entscheidung von mir, keine Ahnung. Hab für dich ein Buch besorgt, welches ich jetzt noch schnell einpacken muss. Weiß noch nicht, wie und wann ich es dir überreichen soll, ich will nicht, dass das irgendwie unangenehm auffällt.


    Bis bald! :-)

    Ich weiß, ich bin so ungeduldig und ich weiß, du bist sehr unsicher.


    Ich kann es sogar gut nachvollziehen, immerhin hast du alle mitbekommen.


    Auch wenn es anfangs nur Sympathie war, sieht es jetzt doch ganz anders in mir aus.


    Ich habe es dir näher gebracht und wir sind uns schon ziemlich nah gekommen.


    Ich wünschte mir du wärst jetzt hier!

    Nun sind seit dem Besuch schon ein paar Tage vergangen. Das Wiedersehen mit dir war für mich nicht zufriedenstellend – meine Erwartungen waren wieder mal zu hoch.


    Als wir aus dem Auto ausgestiegen und über den Parkplatz gegangen sind, war ich nervös und hatte etwas weiche Knie. Ich war dankbar für den Kollegen, der neben mir ging und sich mit mir unterhalten hat.


    Wir konnten dich nicht auf Anhieb finden und so hat es etwas gedauert, bis wir dich endlich getroffen haben. Ich war vorne mit den Männern unserer Besucherschar unterwegs, als wir auf dich gestoßen sind und sie wollten dich gleich begrüßen. Einer hat dir die Hand gegeben und dann hast du "...moment, zuerst die Dame!" gesagt und bist auf mich zugegangen. Du hast mir die Hand gegeben und ein angedeutetes Küsschen links und rechts... ich dachte, ich kippe um! Ich kann mich nicht erinnern, ob ich was gesagt habe, ich habe dich aber ganz sicher nicht gefragt, wie's dir geht – du hast aber komischerweise irgendwas von "gut" oder "danke" gesagt...es war sonderbar und es ging so schnell. Danach hast du die restlichen Männer begrüsst und die anderen Frauen (ebenfalls mit Küsschen), die etwas später dazugestoßen sind.


    So, dann standen wir da und während die anderen geredet haben, habe ich versucht zu verarbeiten, was da gerade passiert war. Für mich war es neu, dein Gesicht plötzlich so nahe an meinem zu haben. Dein Dreitagebart hat sich so gut angefühlt. x:) Ich hab dich von oben bis untern gemustert: dunkelblaues Poloshirt, Jeans Bermudas im Used-Look mit raufgekrempeltem Saum, braune Sneakers...du weißt wahrscheinlich nicht, wie gut du darin ausgesehen hast.


    Wir sind dann losmarschiert und haben uns auf die Terrasse eines Cafés gesetzt. Wir mussten zwei Tische zusammenschieben und noch ein paar extra Stühle hinstellen. Sehr gerne wäre ich neben oder gegenüber von dir gesessen, aber es kam so, dass ich am weitesten enfernt von dir saß – das hat meiner Laune einen gehörigen Dämpfer verpasst.


    Wir haben bestellt und die Gespräche mit dir und untereinander haben begonnen. Es fiel mir schwer, mit den anderen Kollegen zu reden, diese hatten ihre eigenen Gesprächsthemen und so saß ich meistens schweigend da – es war eine unangenehme Situation für mich. Während den drei Stunden, die wir im Café verbracht haben, habe ich mit dir nur zwei Sätze gewechselt.


    Wir haben dich dann zu deiner Reha-Klinik gefahren und sind noch eine Weile mit dir vor dem Eingangsbereich rumgestanden. Gleich nach dem Aussteigen aus dem Auto habe ich die Gelegenheit genutzt und mich zu dir gestellt. Wir waren für einen Moment alleine und ich hab dir das verpackte Buch überreicht, mit den Worten "...etwas gegen die Langeweile. Du hast ja mehrfach darüber geklagt, dir wäre langweilig!" Ich weiß nicht, ob du mich verstanden hast... denn du hast gefragt, ob es ohne dich in der Arbeit langweilig wäre!? Ich war irritiert. ":/ Du hast dich bedankt und ich bin danach sofort weggegangen, weil ich den Eindruck hatte, dass es einfach nicht passend war, alleine mit dir dort zu stehen.


    Du hast uns noch kurz gezeigt, welcher Balkon zu deinem Zimmer gehört und nachdem wir unsere Begeisterung über die beeindruckende Architektur des Klinikgebäudes kundgetan haben, kam die Verabschiedung. Ich war irgendwie verunsichert, ich weiß nicht so recht, warum. Meine Arbeitskollegen haben sich von dir verabschiedet, die Damen bekamen wieder ein Küsschen links und rechts...und ich stand da, vielleicht zwei Meter von dir entfernt und rührte mich nicht. Vielleicht würdest du mich übersehen oder vergessen, kann schon mal passieren bei neun Besuchern. Der letzte Kollege gab dir die Hand und es machte ganz kurz den Anschein, dass du schon zum Eingang gehen wolltest. Dann hast du dich zu mir gedreht, hast zwei Schritt auf mich zugemacht und dich mit der gleichen Prozedur und einem "Danke für alles!" von mir verabschiedet. Es war nur ganz kurz und schnell vorbei und ich hatte den Eindruck, dass es dir unangenehm war... Ich hab dich angeschaut und noch leise "Vielleicht sehn wir uns noch..." gesagt, aber ich glaube, du hast das nicht gehört.


    Ich bin als Letzte in's Auto eingestiegen und mir hat sich recht bald die Frage aufgedrängt, ob es die Zeit und Mühe wert war... und auch das Geld, das ich für das in meinen Augen überteuerte Buch ausgegeben habe. Ich weiß es nicht, zumindest nicht momentan.


    Auf der Rückfahrt habe ich über die vergangenen Stunden nachgedacht und mich darüber geärgert, dass ich so wenig Zeit in deiner Nähe verbringen konnte. Ich weiß praktisch nichts über deinen gesundheitlichen Zustand, wie es dir geht, was du den ganzen Tag machst, welche Therapien du hast, wann du wieder in die Firma kommen wirst, etc. :-( Ich hab mir das Ganze einfach ganz anders vorgestellt und gewünscht.


    Trotzdem danke dafür, dass du mich auf mein bestelltes Essen angesprochen hast (wenn auch quer über die Tische, wo alle mitgehört haben). Dir ist aufgefallen, dass ich etwas Pikantes bekommen habe, wo fast alle anderen Eis gegessen haben. Ganz ehrlich, mich hat es überrascht, dass du auf die Distanz meinen Teller gesehen hast. Und deine Frage, die du irgendwann gestellt hast, als du mitten im Gespräch mit den anderen warst, hat mich die Fahrt über beschäftigt. "[Mein Name], wie lange bist du noch in der Firma? Noch zwei, drei Jahre?" Die Antwort solltest du eigentlich kennen, ich selber habe dir bei deinem Besuch im Mai gesagt, dass ich

    gehe...und meine Kollegin hat es dir auf deine Frage hin am Telefon ebenfalls gesagt. Hattest du es wieder vergessen? Kann ja sein, dass dein Gedächtnis nicht (mehr) so gut funktioniert. Oder wolltest du mit der Frage etwas anderes zum Ausdruck bringen?


    Ich habe keine Atwort darauf. Und ich weiß auch nicht, ob es sich zeitlich ausgehen wird, dass wir uns in der Arbeit noch sehen werden. Wer weiß, wie lange sich die Sache mit deinem Krankenstand noch hinziehen wird... :-/

    Du bist tatsächlich aufgetaucht, allerdings nur kurz, um uns zu besuchen. Danke für das :p> , das war genau das Richtige für uns!


    Da war dieser Moment, wo wir uns gegenüber gestanden sind und uns angeschaut haben. Ohne was zu sagen. Du hast in meine Augen geblickt und ich in deine...ich hatte den Eindruck, dass da eine Bindung war. Leider waren wir wieder nicht alleine und so wurde unser Blickkontakt unterbrochen.


    Du bist dann weitergegangen zu den anderen Kollegen und ich habe gehofft, dass du nochmals zu uns kommst. Ich wollte dich endlich fragen, wie's dir geht und ab wann wir wieder mit dir rechnen können.


    Später bist du wieder hergekommen und hast dich hingesetzt. Ich hab die Gelegenheit zu einem Gespräch sofort ergriffen und dabei kam es wieder zu einem "Missverständnis" deinerseits...Sag mal, spreche ich so undeutlich, dass du mich nicht verstehst, oder hörst du schlecht? ":/


    Jedenfalls weiß ich jetzt, ab wann wir wieder mit dir rechnen können und auch, wann du Urlaub hast... und meine Befürchtungen wurden wahr: du hast während meinen letzten drei Arbeitswochen Urlaub! Na toll! Du wirst also nicht da sein, wenn ich verabschiedet werde. :(v Uns bleiben nur ein paar wenige gemeinsame Tage in der Firma.


    Momentan weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Keine Ahnung.


    Trotzdem möchte ich dir "danke" sagen für deinen Besuch und für das Gespräch. Ich fand's interessant, dass du mich gefragt hast, ob ich noch Urlaub hätte, bzw. wann ich ihn hatte (nämlich in deiner Abwesenheit)... ich hab dir dann gesagt, was ich in meinem Urlaub gemacht habe und du hast in diesem Zusammenhang kurz was dazu gesagt, wo ich mich wieder gefragt habe, woher du diese Info über mich hast – denn ich kann mich nicht daran erinnern, mit dir über dieses bestimmte Thema gesproch zu haben.


    Wie auch immer... ich genieße es jedesmal, mit dir zu reden! x:)

    Ich will auch mal ;-D


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    Es freut mich wahnsinnig, dass ich dich endlich näher kennen lernen darf und du nichts dagegen hast wenn ich dich anschreibe. Fand dich damals in der Schule als ich in der 5. Klasse schon süß und es hat sich ehrlich gesagt nicht geändert. Nur warst du damals schon in der 9. und hast mich ständig umgerannt ;-D Finde es einfach nur toll mit dir jetzt Kontakt zu haben und hoffe, es wird so bleiben und vlt. ergibt sich doch mal ein Treffen unter "Erwachsenen". Schade das du nicht mehr gegenüber von mir wohnst :-(

    So, du bist letzte Woche tatsächlich wieder in die Arbeit gekommen. Ich muss gestehen, ich war an dem Tag aufgeregt und hab mich auf dich gefreut. Als ich dich dann frühmorgens in der Firma erblickt habe, konnte ich nicht anders, als zu dir zu gehen, dir die Hand zu geben und dich mit einem Lächeln zu begrüßen. Später habe ich dich gefragt, wie es dir mit der Arbeit geht und so haben wir kurz miteinander gesprochen... und ich musste zum wiederholten Male feststellen, dass ich nicht aufhören mag mit dir zu reden und nicht aufhören kann, in deine Augen zu blicken. Hach... x:)


    Tags darauf war die Situation auf einmal wieder ganz anders. In der Pause saß ich wie immer draußen und war zu Beginn noch alleine, als du auch rausgekommen bist. Statt dich hinzusetzen bist du wieder hineingegangen, nur um ein paar Augenblicke später gemeinsam mit den anderen Kollegen wieder nach draußen zu kommen. Warum bist du nicht gleich geblieben? War es unangenehm für dich? Ich fand es sehr schade, dass du nicht die Gelegenheit wahrgenommen hast, wenigstens kurz mit mir alleine zu sein. Um ehrlich zu sein fand ich es nicht nur schade, sondern es hat mich traurig und wütend gestimmt. :-( Ich hab mir gesagt, dass die Sache für mich ab sofort beendet ist.


    Vergangenen Montag kam es dazu, dass du in unsere Abteilung geschickt worden bist, um eine bestimmte Arbeit zu erledigen. Da ich momentan immer wieder nichts zu tun habe, hat man mich zur Unterstützung zu dir geschickt. Mit gemischten Gefühlen bin ich zu dir gegangen und wir haben die Arbeit gemeinsam forgesetzt. Anfangs haben wir kaum geredet, doch dann hast du begonnen etwas von deinem Kuraufenthalt zu erzählen und hast dabei kurz unseren Besuch bei dir erwähnt (du konntest dich erinnern, auf welchem Platz ich während des Café-Aufenthalts gesessen bin). Du hast mich zum Lachen gebracht – danke! Nachdem wir fertig waren hast du mich wieder gefragt, wie lange ich noch in der Firma bin. Das war bereits das dritte Mal innerhalb von 3 Wochen. Ganz ehrlich: vergisst du das immer wieder? ":/


    Später haben wir noch eine andere Arbeit gemeinsam gemacht und ich konnte nicht aufhören, rumzuscherzen...ich war so aufgedreht. ;-D Es hat viel Spaß gemacht und ich hätte nichts dagegen gehabt, Überstunden mit dir gemeinsam zu machen.


    Wie hast du dich dabei gefühlt? War es für dich unangenehm?


    Heute hatte ich nochmals die Gelegenheit, mit dir gemeinsam und noch ein paar anderen zu arbeiten. Irgendwann hast du mich in deiner Muttersprache gefragt, was wir als nächstes machen würden. Ich hab dich nicht gleich auf Anhieb verstanden und so kam es zu einer Mini-Wortstudie, wo ich ein Wort falsch ausgesprochen habe und du in Gelächter ausgebrochen bist. :-D Ach mensch...gerne hätte ich noch mehr von dir gelernt und mit dir gelacht.


    Uns bleiben noch zwei Tage. Ich darf einfach nichts erwarten, dann wird sich die Enttäuschung hoffentlich in Grenzen halten.