Es hätte so schön sein können. Wenn du nicht Angst bekommen hättest. Vor mir. Meinem messerscharfen Verstand und meiner Entschlossenheit. Und meiner Situation. Ich weiß, es ist früh aber... Warum konntest du nicht einfach der Traumtyp sein, der du am Anfang zu sein schienst?


    "I'll tell you all about it when I see you again..."

    Es ist schon so lange her und ich bin eigentlich fertig mit dir, aber ich würde dir das gern zeigen, weil es so gut ist, und du mich inspiriert hast, das hier zu schreiben:


    Sie kommt wegen ihm her und auch ein bisschen wegen der frischen Luft.


    Er kommt zum Rauchen, aber auch ein bisschen wegen ihr, weil das der einzige Ort ist, an dem sie sich zufällig begegnen können.


    Als sie kommt, ist er schon da, und als sie ihn sieht, verspürt sie gleichzeitig Freude und Panik und kämpft gegen ihren Fluchtreflex, dabei ist er doch der einzige Grund, herzukommen.


    Als er sie sieht, weiß er nicht, ob er lächeln soll, denn er weiß nicht, ob sie ihn auch mag.


    Und obwohl sie spürt, dass er sie ansieht, guckt sie die ganze Zeit weg, denn sie weiß nicht, ob er sie auch mag.


    Und er denkt: Oh mein Gott, quatsch sie an!


    Und sie denkt: Oh mein Gott, quatsch ihn an!


    Aber er raucht nur weiter als wäre nichts, denn sie schaut ja die ganze Zeit weg!


    Und obwohl sie nichts mehr will, als ihn anzulächeln schaut sie nur in die andere Richtung und tut so als wäre nichts.


    Er zündet sich eine zweite Zigarette an um den Moment zu verlängern und vielleicht noch etwas Mut zu tanken, aber sie schaut ja die ganze Zeit weg!


    Sie versucht ihre zitternden Hände zu kontrollieren und schaut angestrengt weiter in die andere Richtung, denn obwohl sie ihn eigentlich so sehr mag, will sie doch nicht ertappt werden.


    Dann zieht er noch ein letztes Mal an seiner Zigarette, drückt sie aus und geht in ihre Richtung.


    Und sie winkt ihm zum Abschied und lächelt, denn sie glaubt, dass er sie auch mag.


    Und er geht an ihr vorbei und lächelt, kann es sein, dass sie ihn auch mag?


    Dann ist der Moment vorbei und während sie darauf wartet, dass der Adrenalinschub, der ihre Hände noch zittern lässt, abebbt, ärgert sie sich.


    Und während er weiter arbeitet ärgert er sich.


    Alles was ihm bleibt ist auf die nächste Chance zu warten und ihr Lächeln, das ja doch mehr sagt als Worte.


    Alles was ihr bleibt ist zu warten und sein Lächeln, das ja doch mehr sagt als Worte.

    Ich habe versucht abzuschließen, da ich dachte ich komme nie an ihn ran.


    Und nun.. Wir haben zwischenzeitlich mehrmals kurz geredet und du sagtest mir, in welcher Woche du wieder daheim sein wirst.


    Ich finde dich auch nach unseren kurzen Begegnungen sehr nett und sympathisch.


    Aber für den nächsten Schritt bin ich zu feige :-(


    Dabei würde ich dich doch so gern besser kennenlernen.

    " Zum Greifen nah und dennoch nicht zu fassen.


    Soll ich dich lieben oder lieber lassen.


    Ich bin zu dumm um schlau aus dir zu werden.


    Von Dir bekommt mein Herz bloß Herzbeschwerden. "


    Das hat mir ein Mann geschenkt, den ich zwar auch attraktiv fand und der es wohl auch bemerkt hatte, aber den ich mich nicht getraut hatte anzusprechen, weil er damals noch verheiratet war.


    Er ließ sich meinetwegen scheiden - danach waren wir acht Jahre lang ein Paar.


    Er war meine erste große Liebe.


    Heute sind wir nicht mehr zusammen, aber sein Geschenk habe ich immer noch.

    Was ich ihm gerne sagen wuerde:


    Hey, du. Ich habe dich wirklich gerne und wuerde auch sehr gerne deine Einladung auf ein paar Drinks annehmen - aber wir kennen uns doch durch die Uni. Du bist in meinem Semester. Aber du bist nie da! Nicht einmal eingetragen hast du dich fuer die Vorlesungen, um an das Material zu kommen. Ja! Ich habe nach deinen Namen gesucht! |-o Es ist das zweite Studium, das bei dir am scheitern ist, und das hemmt mich an einer Zusage fuer einen netten Abend im Café. Tu doch etwas, mach etwas fuer dich, und bekomme deinen Hintern hoch, denn die Motivation fuer dein Umfeld faengt doch bei dir persoenlich erst an! Ich mag dich! Lass dich nicht so durchhaengen.

    Was mache ich nur..


    Du hast schöne Grüße an mich ausrichten lassen.


    Aber ich sehe dich nie, um dir zu danken.


    Was soll ich nur tun? Bei Facebook bist du leider nicht. Ich weiß nicht wie ich an dich heran kommen kann, weil ich nie weiß wann du in deiner Heimat zu Besuch bist.


    Ich denke soo oft an dich.


    Als ich versucht habe, dich aus den Gedanken zu streichen, kam plötzlich ein Gespräch zwischen uns ganz spontan zustande. leider waren noch andere dabei und man fühlte sich beobachtet. Ich wusste plötzlich nicht mehr was ich sagen sollte zu dir, mein Kopf war plötzlich leer, ich habe mich so blamiert.


    Die nächste Chance , die wir hatten, habe ich wieder mal vermasselt. Ich bin so sauer auf mich. wieso benehme ich mich dann immer so merkwürdig. Dabei möchte ich dich doch so gerne näher kennenlernen.


    Und nun weiß ich einfach nicht, wann ich dich wiedersehen kann. Das zereißt mich so. Möchte so gerne mit dir sprechen und mich einmal nicht so dämlich blamieren.


    Ständig denke ich an dich, dabei kenne ich dich nicht richtig. Wie lange soll dieses hin und her noch gehen. Entweder ist mein Kopf leer, andere Leute sind dabei oder ich sehe dich einfach nicht, weil ich nie weiß, wann du da bist .


    Ich möchte dich so gerne mal alleine irgendwo treffen, ohne das jemand dabei ist. und dich nach der Handynummer fragen. Aber wenn es soweit ist, werde ich wohl wie immer Panik bekommen und mich wieder unmöglich benehmen. >:(

    Und dann stehst du da, erzählst mir was von einer Mail, die mich nie erreicht hat und sollst plötzlich doch nicht der Arsch sein, für den ich dich drei Monate lang gehalten habe? Und jetzt hab ich innerhalb von 24 h einmal die ganze Euphorie und den Horror unserer aufregenden Zeit nochmal durchlebt. Ich wünschte, ich hätte dich nie getroffen!