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    Ironischer Weise ist es dem Feminismus zu verdanken, dass du überhaupt eine eigene Meinung haben darfst

    Das ist mir neu.

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    Immer vorausgesetzt, es handelt sich bei Perseida wirklich um eine Frau, versteht sich.

    Nun, dieses Risiko hat man bei jedem anonymen User.

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    Immer vorausgesetzt, es handelt sich bei Perseida wirklich um eine Frau, versteht sich.

    aber hallo, wir haben doch die untäuschbare Geschlechtskennzeichnung hier

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    Das ist mir neu.

    Jo, man lernt immer dazu.

    Wo sind die guten, alten Zeiten nur hin? Mann geht jagen und Frau pflegt das Nest. Frau bringt nach dem Tagwerk dem Mann die Filzpantoffeln und kredenzt das Abendbrot. (Frau natürlich in sauberen, schnieken Klamotten) Und massiert demütig dem Manne den Nackenbereich. Das ist der Gegenpart des 'echten Mannes'.


    Aber leider haben Frauen heutzutage ihre Weiblichkeit lediglich nur noch, um den Mann zu erschrecken. Oder habe ich da bei Alice Schw..und Co. etwas übersehen? Etwas, was meinen Männeraugen entgangen ist..


    Ja, ich weiß, dass es Furunkel heißt..aber..

    Diese Stereotypen Vorlagen werden wohl nie verloren gehen.. vermutlich haben wir das auch ein wenig in uns drinnen - Evolution usw.. ;-)


    Ich glaube, dass es auch gar nicht mal so wirklich ums Normen geht, ich war nie der klassische Mann, wie er da gerne beschrieben wird. Ich bin und war sehr sportlich, aber mich haben weder Kraftübungen, die Muckibudi, noch Autos interessiert. Ok, Fußball dann doch, aber spiele ich halt doch gerne seit ich 5 bin.


    Und bei Frauen ist es auch nicht anders, nur dass da halt wirklich in größerem Ausmaß auf eine klassische Geschlechterrolle hin gedrängt wird, die Frau auch erfüllen soll / muss. Das ist der gravierende und negative Unterschied, meiner Meinung nach.


    Bei einem Mann von Druck zu sprechen, eine gewisse Rolle ausfüllen zu müssen, ist meiner Meinung nach lachhaft - der ist höchstens selbst oder aus dem sozialen Umfeld auferlegt. Und wer da ums männlich zu formulieren nicht die "Eier" dazu hat, damit umzugehen und dagegenzuhalten, ist auch kein richtiger Mann ]:D

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    Und bei Frauen ist es auch nicht anders, nur dass da halt wirklich in größerem Ausmaß auf eine klassische Geschlechterrolle hin gedrängt wird, die Frau auch erfüllen soll / muss. Das ist der gravierende und negative Unterschied, meiner Meinung nach.


    Bei einem Mann von Druck zu sprechen, eine gewisse Rolle ausfüllen zu müssen, ist meiner Meinung nach lachhaft - der ist höchstens selbst oder aus dem sozialen Umfeld auferlegt. Und wer da ums männlich zu formulieren nicht die "Eier" dazu hat, damit umzugehen und dagegenzuhalten, ist auch kein richtiger Mann ]:D

    Selten so viel Blödsinn gelesen. Frauen unterliegen also gesellschaftlichem Druck, Männer hingegen nicht? Aha. Immer diese sexistischen Arschlöcher!

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    Ironischer Weise ist es dem Feminismus zu verdanken, dass du überhaupt eine eigene Meinung haben darfst

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    Das ist mir neu.

    Was meinst du, wer dafür gesorgt hatte, dass Frauen nicht mehr ihrem Mann Untertan sind, dass sie wählen dürfen, dass sie studieren können und das sie frei reden können. Genaugenommen hatte die Frau früher ihre Klappe zu halten. Ich kann das gerne wieder einführen- also mach schön deinen Computer aus und kümmere dich um deinen Haushalt- das Internet ist nichts für die Frau ...


    Bibel, Elberfelder 1905, 1. Korinther 14:34-35:

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    Eure] Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt. Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Versammlung zu reden.

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    Was meinst du, wer dafür gesorgt hatte, dass Frauen nicht mehr ihrem Mann Untertan sind, dass sie wählen dürfen, dass sie studieren können und das sie frei reden können.

    Die SPD, aufgeklärte Männer, die im Geiste des kategorischen Imperativs für gleiche Rechte für alle Erwachsenen waren und noch viele andere...

    Kennt jemand von euch "The Atlas of Beauty"? Eine Frau reist um die Welt, um Frauen in ihrem alltäglichen Umfeld und Leben zu fotografieren. Normale Frauen. Keine Modells, keine Prominenten, keine Cover Stars, keine "Gegenentwürfe" zu Männern. Einfach Frauen. Echte Frauen, meinetwegen.

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    Beauty knows no age, trends, colours. Beauty is about beeing yourself, natural and authentic (...) diversity is the biggest treasure of our planet.

    (Mihaela Noroc, Video "The Atlas of Beauty")


    Schaut es euch an. Und dann lasst uns überlegen, ob diese Diskussion so Sinn macht.

    ach kinder... seid friedlich o:)


    shojo meinte mit volleuert bestimmt volleuter! ich gebe zu, dass ich das handbuch dem inhalt nach, nicht aber der quelle nach für glaubwürsig hielt, und perseida darf den feminismus als krebs bezeichnen, wenn der fadeneröffner frauen wie frauke petry gut findet ":/


    himmel hilf... gut, dass ich heute geburtstag habe und jetzt meine bandjungs unter den tisch saufe und dabei rauche und voll das mannsweib bin, dessen mann heute einen selbsterlegten drachen tötet :=o

    @ Perseida

    Offensichtlich habe ich es unlogisch oder unschlüssig geschrieben, allerdings komm ich nicht dahinter, wie du zu deiner Schlussfolgerung kommst - außer dass du genau das für dich rauslesen wolltest. Männer haben auch gesellschaftlichen Druck, da habe ich mich wohl undeutlich ausgedrückt, allerdings glaube ich, dass es unsere Gesellschaft Männern einfacher macht, daraus auszubrechen. Daher ja auch der Ruf wieder nach echten Männern in der klassischen Männerrolle, was ja Auslöser zur Fragestellung in dieser Diskussion hier war. Offensichtlich ist es allzu vielen Männern gelungen, aus dieser Rolle auszubrechen!!!! Ich hoffe das ist jetzt verständlich, warum ich glaube, dass es Männer leichter fällt, da aus der Rolle zu fallen.


    Ich glaube, und ich bin keine Frau, daher entschuldige ich mich gleich schon mal vorher für meine vermutliche Fehlinterpretation (die ich für manche hier per se schon gepachtet habe, weil ich eben keine Frau bin), dass Frau, um auf die Rollenfrage der Frau zurück zu kommen, es schwieriger hat, aus solch gesellschaftlich-religiösen gewachsenen und vorgegebenen Barbiepuppen- und Mauerblümchen-Klischees raus zu kommen. Das ist im Prinzip ein Gefühl, welches natürlich nicht auf jede Frau im einzelnen umzulegen ist. Aber mit Blick auf Werbung, Medien, Familienhierarchien, Politik, Konzernpolitik ect. ist das vielleicht doch nicht nur ein Gefühl.


    Aber Ok, was weiß ein sexistisches Arschloch schon - hat mir im Übrigen noch nie jemand gesagt, glaube auch nicht dass je jemand ernsthaft auf die Idee gekommen wäre, der mich kennt.