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    Naja, Synonym für Putzmittel ist in Deutschland ein muskulöser Mann mit Glatze, also ... ;-D

    ...und Angela Merkel ist Bundeskanzlerin, also... :-@


    Wer putzt denn in der Werbung Bäder und Küchen? Und wessen halbnackte Körper müssen jegliches Produkt zieren? Aber das Fadenthema ist leider nicht Feminismus, deswegen bin ich wieder still o:)


    Ach so, Versicherungsvertreter ist für mich auf einem ähnlichen Niveau wie Immobilienmakler - Tendenz zu unsympathisch.


    Kinderarzt hingegen finde ich wiederum sehr sexy. Männer, die Kinder mögen und mit ihnen gut können sind so heiß x:)

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    Schade, dass da sooo viele Vorurteile vorhanden sind. Es kommt doch auf den Menschen an, nicht auf den Beruf. In JEDEM Beruf kann es tolle, spannende Menschen geben!

    Klar (auch wenn man das als vegetarier bei Schlachtberufen wohl anders sieht und ich wiederum frage mich schon, ob ich Jemanden überhaupt toll finden kann, der so eine ganz andere Auffassung haben muss als ich, wenn er sich 20 Jahre für das Militär verpflichtet), aber ich zumindest will nicht mit Jeder die ich spannend und toll finde zusammen sein. Da sind meine Ansprüche an eine Beziehung schon ein bisschen größer.


    Denn spannend und toll sein reicht wie die Liebe eben nicht aus für eine funktionierende Beziehung. Was bringt mir das für eine Beziehung, wenn eine toll ist und ich sie liebe, wenn ich sie viel zu selten sehe etc. Und dann kommt eben noch hinzu, dass einige Berufe auch eine egwisse Lebenseinstellung und Weltanschauung ausdrücken, die dazu führt, dass man jemanden nicht toll finden kann.

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    Was ist mit den Berufen, die alltäglich gebraucht werden, wie die Müllabfuhr, die Verkäufer, die Krankenschwestern, LKW- Fahrer, die Reinigungskräfte etc.? Ich fände es wichtig, dass es von jeder Berufsgruppe die benötigten Menschen gibt.

    Ich persönlich finde das das Verhältnis Arbeitszeit/Lohn problematisch;


    vor allem auch, dass der Partner feste Zeiten hat, in denen er so gut wie nicht erreichbar ist oder nicht mal notfallmäßig für eine halbe Stunde (wegen der kids etc..) gehen kann.


    Da ist man bei den akademischen Berufen tendenziell freier, da man, tendenziell nicht so weisungs- sondern projektgebunden ist und sich so seine Zeit frei einteilen kann.

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    Kinderarzt hingegen finde ich wiederum sehr sexy. Männer, die Kinder mögen und mit ihnen gut können sind so heiß x:)

    Dir ist aber schon klar, das der ein oder andere Kinderarzt im Laufe seines Studium und für seine Doktorarbeit so den ein oder anderen Tierversuch gemacht hat? ;-)

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    (auch wenn man das als vegetarier bei Schlachtberufen wohl anders sieht und ich wiederum frage mich schon, ob ich Jemanden überhaupt toll finden kann, der so eine ganz andere Auffassung haben muss als ich, wenn er sich 20 Jahre für das Militär verpflichtet),

    Hm, ich glaube, dass ist neben diversen oberflächlichen Aspekten einer der Hauptgründe. Ich glaube es ist unheimlich schwer mit jemandem dauerhaft zusammen zu sein, dessen Berufder eigenen Weltanschauung komplett widerspricht. So wie eben beim Beispiel des Schlachters und der Veganerin. Oder der Berufssoldatin und dem übrzeugten Pazifisten.

    Mir ist es relativ egal, was der Partner für einen Beruf ausübt

    Ein regelmäßiges Einkommen von seiner Seite wäre nur nicht schlecht, da mein Einkommen eher unregelmäßig ist und selten zum Überleben reicht. Die Frage ist daher eher, ob er mit meinem Beruf bzw. meiner Berufung als bildende Künstlerin zurecht kommt, und auch das finanzielle Risiko und, wenn möglich, auch die Leidenschaft zur Kunst teilt. Zum Glück habe ich so einen Partner bereits gefunden, wobei er allerdings zum Beginn unserer Beziehung nicht ahnen konnte, dass es mal so kommt, wie es jetzt ist. Denn ursprünglich ging ich einer Verwaltungstätigkeit nach.

    Viele Leute machen es ganz genauso, man kann nicht davon ausgehen, dass jemand bei dem Beruf bleibt, mit dem man ihn kennengelernt hat. War bei meinem Mann ebenso. Ich kenne eine Frau, die einen Job in der IT Branche aufgegeben hat und in die Altenpflege ging. Irgendjemand hat das ja auch für sich ausgeschlossen hier im Faden. Macht man dann in so einem Fall Schluss? ":/

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    Dir ist aber schon klar, das der ein oder andere Kinderarzt im Laufe seines Studium und für seine Doktorarbeit so den ein oder anderen Tierversuch gemacht hat? ;-)

    Mit dieser Einstellung sollte am besten jeder Partner ein No-Go sein. Denn wenn dein Partner mal Krebs oder ähnlich schwere Leiden hat, dann spätestens ist es dir völlig egal, wenn für die Entwicklung der Behandlungsmethoden auch mal Tierversuche gemacht werden mussten.


    Oder gehörst du auch zu der Fraktion, die gerne Wild isst, aber niemals einen Jäger als Partner möchte? ;-)

    Carolinja schrieb (vor gefühlt 100 Seiten):

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    Wir Mädels sind uns alle einig, dass unsere Männer uns geistig garantiert nicht unterfordern und wir, wenn wir den fachlichen Dialog benötigen, dafür genügend Kollegen haben. Abends will von uns keiner mehr über irgendwelche Felder, Typen oder sonst welche Kategorisierungen sprechen :-D

    Den Gedanken finde ich grad richtig spannend. Man sagt ja sonst, dass Männer eher "nach unten" heiraten, also weniger verdienende (und vielleicht sogar weniger intelligente) Frauen suchen. Ich dachte bisher immer, was für Lappen, die tun das, damit sie öfter angehimmelt werden. Aber mit deiner Argumentation bekommt das für mich einen gewissen Sinn. Meine Partnerin und ich haben eine ähnlich hohe Bildung und arbeiten in artverwandten Berufen, und tatsächlich verfangen wir uns in privaten Unterhaltungen manchmal im Job und landen plötzlich in einer Fallbesprechung. Das nervt ab und an. Dadurch wird das Privatleben manchmal sehr verkopft. Ist eigentlich nur eine Nebensache, wird mir aber gerade sehr bewusst...


    Aber wo ich das hier grad wieder sehe...

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    Wer putzt denn in der Werbung Bäder und Küchen? Und wessen halbnackte Körper müssen jegliches Produkt zieren? Aber das Fadenthema ist leider nicht Feminismus, deswegen bin ich wieder still o:)

    Absolventinnen der Sozialen Arbeit, Sozialpädagoginnen und das ganze andere Gevolk kämen für mich auch nicht in Frage, zu viel Heititei im Kopf.

    Kommt das Wild nicht aus der Tiefkühltruhe?

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    Macht man dann in so einem Fall Schluss?

    Bei einigen rigorosen Einstellungen hier frage ich mich das schon lange.

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    Ich glaube es ist unheimlich schwer mit jemandem dauerhaft zusammen zu sein, dessen Beruf der eigenen Weltanschauung komplett widerspricht.

    Für mich gehört eine gemeinsame Weltanschauung ganz fest zur Partnerschaft dazu und nicht der Beruf als solches. In 40 und mehr Berufsjahren kann der sich sowieso mehrfach ändern.


    Doch was tut man, wenn sich die fest zementierten Wertvorstellungen im Laufe des Lebens ändern? Hier zeigt sich dann, auf welchen Füßen die Partnerschaft wirklich steht.

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    Meine Partnerin und ich haben eine ähnlich hohe Bildung und arbeiten in artverwandten Berufen, und tatsächlich verfangen wir uns in privaten Unterhaltungen manchmal im Job … Dadurch wird das Privatleben manchmal sehr verkopft.

    Davon haben uns schon unsere Kinder abgehalten. Jetzt da sie aus dem Haus sind, kommt das zwar ab und an wieder vor, aber wir halten uns da doch ziemlich zurück. Wir haben das nicht bewusst entschieden, aber Fachgespräche am Abend – in stressigen Berufsphasen, das geht gar nicht. Da würde der Ausgleich fehlen.

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    und tatsächlich verfangen wir uns in privaten Unterhaltungen manchmal im Job und landen plötzlich in einer Fallbesprechung. Das nervt ab und an. Dadurch wird das Privatleben manchmal sehr verkopft.

    Das würde meiner Frau und mir auch öfter so ergehen, um das zu verhindern, haben wir uns darauf geeinigt, dass über berufliche Dinge nur in einem bestimmten Zeitfenster gesprochen wird- unsere Kinder erinnern uns manchmal daran, wenn wir außerhalb des Zeitfensters über berufliche Dinge quatschen- dann unterbinden wir das sofort- ansonsten würde das die Phasen geistiger Entspannung zerstören- wir brauchen wichtige Zeiten zum absoluten Abschalten, sonst würden wir uns aufreiben..

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    Wir haben das nicht bewusst entschieden, aber Fachgespräche am Abend – in stressigen Berufsphasen, das geht gar nicht. Da würde der Ausgleich fehlen.

    Ich finde es gerade positiv, dass ich in einer stressigen Berufsphase mit meinem Freund über das reden kann, was mich diesbezüglich bewegt. Wenn wir das dann besprochen haben, ist es wieder gut und man kann sich etwas Nichtberuflichem widmen.

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    Wir Mädels sind uns alle einig, dass unsere Männer uns geistig garantiert nicht unterfordern und wir, wenn wir den fachlichen Dialog benötigen, dafür genügend Kollegen haben. Abends will von uns keiner mehr über irgendwelche Felder, Typen oder sonst welche Kategorisierungen sprechen :-D

    Den Gedanken finde ich grad richtig spannend. Man sagt ja sonst, dass Männer eher "nach unten" heiraten, also weniger verdienende (und vielleicht sogar weniger intelligente) Frauen suchen. Ich dachte bisher immer, was für Lappen, die tun das, damit sie öfter angehimmelt werden. Aber mit deiner Argumentation bekommt das für mich einen gewissen Sinn.

    Nach dem du das wieder hergeholt hast ;-) Ich dachte mir als ich das zuerst gelesen hatte "Das ist genau der Grund, warum Männer der älteren Generation am liebsten Sekretärinnen und Krankenschwestern geheiratet haben. So nach dem Motto Mein Job fordert mich intellektuell genug, das brauch ich nicht zuhause auch noch". Kann man gerne so sehen, auch den Kontrast kann man spannend finden, für mich wäre es aber nichts.

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    Ich dachte mir als ich das zuerst gelesen hatte "Das ist genau der Grund, warum Männer der älteren Generation am liebsten Sekretärinnen und Krankenschwestern geheiratet haben.

    und die Männer der älteren Generation hatten dann welche Berufe?

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    und die Männer der älteren Generation hatten dann welche Berufe?

    Ach so, sorry, ich meinte mein berufliches Umfeld ;-) Also: Akademische Berufe, so wie die Userin, die das geschrieben hatte was ich zitiert habe.