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    Ja das ist mir klar. ABER wenn ich Bürokaufmänner schon nicht mag, dann ist das bei Callcenteragenten natürlich noch eine Nummer schlimmer. Sicher gibt es auch anständige, die nichts mit Verkauf zu tun haben, aber nein, der Job ist trotzdem ein Nogo...

    Bürokaufmänner und Callcenteragenten ... Äpfel und Birnen ? Die Bandbreite der Tätigkeiten, die ein Bürokaufmann ausübt ist sooooooo groß. Verkauf ist da nur ein Aspekt von sehr vielen.

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    Und wenn ich ehrlich bin je mehr ich mich mit "studierten" abgebe desto mehr wünsche ich mir, dass sie mal von der ganzen Theorie wegkommen würden und sich auch mal an der Praxis versuchen ein gutes Grundwissen anzueignen.

    - also ich kenne eigentlich kaum ein Studium, evtl. Philosophie oder so, wo man kein Praktikum machen muß


    - die meisten Studenten müssen arbeiten, über Jahre hinweg wechselnde Jobs, oft zwei oder drei gleichzeitig. Iim Büro, an der Kasse, im Service. Mal in dem, mal in einem anderen Betrieb. Immer neue Aufgaben und Ansprüche.


    Wo bitte schön hat da ein Nicht-Studierter, der mit 16 in den Betrieb geht als Industriekaufmann und da mal 20 Jahre bleibt, die Nase vorn beim Praxisbezug?


    Ist doch Quatsch. ;-D


    Bloß, weil einer theoretisch bzw. stringent was aufbauen kann und mit Gedanken und Worten spielen, heißt das doch nicht, dass er sein Leben in einer Schreibtischschublade verbringt. zzz

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    - die meisten Studenten müssen arbeiten, über Jahre hinweg wechselnde Jobs, oft zwei oder drei gleichzeitig. Iim Büro, an der Kasse, im Service. Mal in dem, mal in einem anderen Betrieb. Immer neue Aufgaben und Ansprüche.

    Wo soll das denn bitte sein ?

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    - die meisten Studenten müssen arbeiten, über Jahre hinweg wechselnde Jobs, oft zwei oder drei gleichzeitig. Iim Büro, an der Kasse, im Service. Mal in dem, mal in einem anderen Betrieb. Immer neue Aufgaben und Ansprüche.

    Wo soll das denn bitte sein ?

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    - die meisten Studenten müssen arbeiten, über Jahre hinweg wechselnde Jobs, oft zwei oder drei gleichzeitig. Iim Büro, an der Kasse, im Service. Mal in dem, mal in einem anderen Betrieb. Immer neue Aufgaben und Ansprüche.

    Wo soll das denn bitte sein ?

    Hier, ich! Das geht schon, wenn die einzelnen Jobs keine so hohe Stundenbelastung haben (mehr als 19 Std/Woche sind ja ohnehin nicht drin), oder saisonale Arbeiten dazukommen.


    Aber: Ein paar Stunden nebenbei arbeiten, gewährt bei weitem nicht denselben Einblick in einen Betrieb bzw das Berufsleben, wie eine jahrelange Haupttätigkeit. Das kann mE nicht einmal ein Praktikum leisten, weil man letztlich immer noch "außen vor" ist. Für die Form von Praxisbezug, die in den Posts hier gemeint ist, braucht es in den meisten Fällen vermutlich wirklich mehrjährige Arbeitserfahrung und die Perspektive, den Job nicht nur übergangsweise auszuüben.

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    also ich kenne eigentlich kaum ein Studium, evtl. Philosophie oder so, wo man kein Praktikum machen muß

    Ehrlich? Ich kenne kaum ein Studium an einer Universität bei denen man ein Praktikum machen muss.


    Für Wirtschaft, Recht, alle Sprachen, Mathematik, Physik oder Chemie muss man z.B. an unserer Uni kein Praktikum machen.

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    Für Wirtschaft, Recht, alle Sprachen, Mathematik, Physik oder Chemie muss man z.B. an unserer Uni kein Praktikum machen.

    Wofür auch, die Uni bildet in erster Linie für die Forschung aus, nicht für die Industrie. Und Forschungspraktikum macht man an der Uni. In meinem Fach, Physik, durfte noch nicht mal die Diplomarbeit extern geschrieben werden, da, sicher nicht unberechtigte, Zweifel ob der Wissenschaftlichkeit einer solchen Arbeit bei einem Industrieunternehmen bestehen.

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    Für die Form von Praxisbezug, die in den Posts hier gemeint ist, braucht es in den meisten Fällen vermutlich wirklich mehrjährige Arbeitserfahrung und die Perspektive, den Job nicht nur übergangsweise auszuüben.

    Diese Art der Praxis macht jeder irgendwann, daher ist sie auch nichts besonderes und auch kein Alleinstellungsmerkmal niedrigerer Bildungsabschlüsse.

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    Für die Form von Praxisbezug, die in den Posts hier gemeint ist, braucht es in den meisten Fällen vermutlich wirklich mehrjährige Arbeitserfahrung und die Perspektive, den Job nicht nur übergangsweise auszuüben.

    Diese Art der Praxis macht jeder irgendwann, daher ist sie auch nichts besonderes und auch kein Alleinstellungsmerkmal niedrigerer Bildungsabschlüsse.

    Das mag schon sein, aber Studenten machen diese Erfahrung eben deutlich später als jene mit Berufsausbildung. Und ganz ehrlich, was da teilweise so an Meinungen über das Arbeitsleben kursiert, ist tatsächlich eher peinlich.


    (Der Vollständigkeit halber: Natürlich sind nicht alle Studenten lebensferne Idioten. Genaugenommen halte ich diese Gruppe für eine ziemliche Minderheit - sie ist nur leider manchmal laut genug, um diese negativen Stereotype zu befeuern.)

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    Das mag schon sein, aber Studenten machen diese Erfahrung eben deutlich später als jene mit Berufsausbildung. Und ganz ehrlich, was da teilweise so an Meinungen über das Arbeitsleben kursiert, ist tatsächlich eher peinlich.

    Ein Akademiker macht in der Regel ganz andere Erfahrungen als jemand mit Ausbildung. Es ist ja nicht so das ein Studierter dann die Arbeit eines Gelernten macht. Und da ein Akademiker halt ein Studium braucht um überhaupt dahin zukommen die Erfahrung machen zu können/dürfen, kann ich doch nicht zeitlich argumentieren, dass der eine ganz andere Erfahrungen früher macht als der Andere. Das hat ja schon was von "Nachts ist kälter als draußen".


    Ich habe Jahrelang im Handwerk gearbeitet. Praxis ist nichts, entscheidend ist ob der der es macht was in der Birne hat und motiviert ist.

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    Das mag schon sein, aber Studenten machen diese Erfahrung eben deutlich später als jene mit Berufsausbildung. Und ganz ehrlich, was da teilweise so an Meinungen über das Arbeitsleben kursiert, ist tatsächlich eher peinlich.

    Ein Akademiker macht in der Regel ganz andere Erfahrungen als jemand mit Ausbildung. Es ist ja nicht so das ein Studierter dann die Arbeit eines Gelernten macht. Und da ein Akademiker halt ein Studium braucht um überhaupt dahin zukommen die Erfahrung machen zu können/dürfen, kann ich doch nicht zeitlich argumentieren, dass der eine ganz andere Erfahrungen früher macht als der Andere. Das hat ja schon was von "Nachts ist kälter als draußen".


    Ich habe Jahrelang im Handwerk gearbeitet. Praxis ist nichts, entscheidend ist ob der der es macht was in der Birne hat und motiviert ist.