;-D Naja, aber man waehlt doch seine Beruf seinen Interessen gemaess, idealerweise. Also jemand der z.B. BWL studiert oder Jura weils ihn interessiert..da muss ich schon sagen haette ich relativ wenig Verstaendnis fuer.. ;-D . Aber natuerlich wenn jemand trotzdem irgendwie lustig schlau und unkonventionell ist kann man ja auch seine Vorurteile ueber Bord werfen.


    und das mit Grundschullehrerin muss ich schon auch sagen, das ist shcon ein Typ Mensch den muss man moegen ]:D

    ich habe da leider auch einen tick den ich nicht loswerde. ich lebe in einer studentenstadt mit 1/5 studis der ges einwohnerzahl. irgendwie mag ich keine mädels (speziell für beziehungen, sonst gehts) die wenig in der brine haben, mit denen man sich nicht mal vernüftig unterhalten kann. ich schaue also grundsätzlich: studentin oder nicht?


    ich weis das ist ein echt doofer tick aber wirklich los komme ich von dem schema nicht ..

    Sehr spannend, wie hier vom Job auf Intelligenz geschlossen wird. Ich bin selbst Akademikerin, nachweislich hochbegabt und mein Partner ist Handwerker und ich liebe ihn. Mich interessiert weder der Bildungsabschluss noch die Arbeitszeit, wenn der Mensch emotionale Intelligenz besitzt, mich zum Lachen bringt und ich gut mit ihm harmoniere. Übrigens sehr spannend: der Großteil meiner Kolleginnen im Forschungsinstitut ist mit Handwerkern zusammen - und das bestimmt nicht, weil alle Beteiligten dämlich sind ;-)

    Vorallem kann ich mir vorstellen das es innerhalb einer Beziehung auch mal echt monoton oder langweilig werden kann wenn man den gleichen Hintergrund und nen ähnlichen Job hat. Dann doch lieber ein paar Unterschiede die auch mal zu unterschiedlichen Ansichten führen, da lässt es sich nämlich viel besser reden als wenn der andere immer sagt "ja Schatz, genau so sehe ich das auch".


    Wirklich NoGo wären bei mir eigentlich auch bloß Jobs bei denen sie ständig weg ist. Ne Fernbeziehung oder ne Geschichte wo man sich mit Glück einmal pro Woche plus Wochenende sieht wäre absolut nix für mich.

    Zitat

    irgendwie mag ich keine mädels (speziell für beziehungen, sonst gehts) die wenig in der brine haben, mit denen man sich nicht mal vernüftig unterhalten kann. ich schaue also grundsätzlich: studentin oder nicht?

    Aha und Studentinnen haben also grundsätzlich was in der "Birne". Na, da kenne ich auch andere Exemplare. Welche, die das Abi nur mit Ach und Krach geschafft haben, sich irgendwie durchs Studium wühlen, keine Ahnung von alltäglichen Dingen haben, sich ansonsten nur für Partys etc. und weniger für beispielsweise Politisches interessieren. Deshalb finde ich es geradezu lächerlich, (wie Carolinja-87 schon schrieb) vom jeweiligen Job auf die grundsätzliche Intelligenz eines Menschen zu schließen.


    Aber nun gut, Fäden dieser Art gab's ja in den letzten 1 1/2 Jahren zu Hauf. Endet sowieso immer gleich, ist also im Grunde der Mühe nicht wert.

    Tihi, wie sich alles gleich angegriffen fühlt. Hier bellen aber viele gebissene Hunde.


    Vom Job auf die Intelligenz lässt sich teilweise schon schließen, teilweise nicht. Wenn man einen Job in der Entwicklung lässt das schon auf eine gewisse Intelligenz schließen, wenn jemand als Handwerker tätig ist, lässt sich allerdings Intelligenz nicht ausschließen. Schließlich gibt es auch Leute, deren Traumberuf halt in gottesnamen Tischler ist und sie deshalb den geeigneten Bildungsweg gegangen sind.


    Was ich lustig finde, dass gerade die, die verteufeln, dass vom Job auf Intelligenz geschlossen wird, sowas hier raushauen:

    Zitat

    Welche, die das Abi nur mit Ach und Krach geschafft haben, sich irgendwie durchs Studium wühlen, keine Ahnung von alltäglichen Dingen haben, sich ansonsten nur für Partys etc. und weniger für beispielsweise Politisches interessieren.

    Ich hab ein 3,1er Abi, hab mich mit Ach und Krach durch studium gewühlt und im Prinzip nur Party gemacht. Ich war einfach nur unterfordert... Heute sitze ich in der Softwareentwicklung und war dort schon mit 26 Projektleiter...

    3,1 ist doch nicht knapp bestanden. Das geht noch viel besser.


    Meine Partnerin muss viel Verständnis für mein Studium im "höheren" Alter aufbringen, da es mit finanziellen Verlusten einhergeht. So was habe ich nur bei einer Person gefunden, der es ähnlich erging. Aber vielleicht hatte ich davor nur einfach Pech.


    Mit Drogen dealen und Prostitution wären für mich Ausschlusskriterien. (Ich stehe nicht auf die Möglichkeit mich mit Infektionskrankheiten anzustecken bzw. auf illegale Geschäfte.)

    Zitat

    Ich hab ein 3,1er Abi, hab mich mit Ach und Krach durch studium gewühlt und im Prinzip nur Party gemacht. Ich war einfach nur unterfordert... Heute sitze ich in der Softwareentwicklung und war dort schon mit 26 Projektleiter...

    Da kann ich noch einen drauf setzen. Nach nicht bestandenem Abi riet mir die Jobtante vom Arbeitsamt, Fleischerei- oder Bäckereifachverkäuferin zu lernen. Heute habe ich zwei akademische Grade und arbeite in der Forschung ;-)


    Anders meine Bekannte, sie hat gutes Abitur, akademischen Grad, aber ist eigentlich doof, wie Bohnenstroh. Sie kann nur gut auswendig lernen. Für ihr Studium reichte das.


    Also Bildung, Wissen, Ausbildung, Beruf und Intelligenz haben nur sehr wenig miteinander zu tun für mich.

    Zitat

    Ich war einfach nur unterfordert...

    Ich meinte ja auch diejenigen, die nicht unterfordert sind, sondern überfordert. Du hättest dich also keineswegs angesprochen fühlen müssen.


    Mir geht es nur auf die Nerven, wenn ich lese, "für Beziehungen kommen nur Studentinnen in Frage", weil angenommen wird, dass diese grundsätzlich in allen Lebenslagen immer intelligenter sein müssten, was einfach nicht stimmt.


    Ein Beispiel aus meiner Schulzeit. Ich hatte eine Mitschülerin, die Spitzenreiterin war, fast nur 1en im Zeugnis, die aber schlichtweg lieber eine Ausbildung machen und Arbeiten gehen wollte. So wechselte sie nach der 9. Klasse auf die Realschule, machte einen super Abschluss und eine gute Ausbildung. Sie ist heute noch, im Gegensatz zu manch einem anderen aus unserem Jahrgang, der Abi machte, weitaus intelligenter; das merkt man sofort. Diese Frau würde aber nach oben genannten Kriterien sofort aussortiert, da sie keine Akademikerin ist und das finde ich schlichtweg hirnverbrannt.