Abgesehen von Zuhälter & Co fällt mir jetzt nicht viel ein was mich stören könnte. Nur arbeitslos sollte er nicht sein, damit meine ich aber diese faule Art von Arbeitslosigkeit bei der der Betreffende gar keine Lust hat etwas zu verändern. Oder arbeitslos und schwarz arbeiten, das mag ich auch überhaupt nicht.


    Mich würd es auch nicht stören wenn er "niedere" Tätigkeiten verüben würde, nicht jeder hatte so eine rosige Kindheit wo darauf geachtet wurde was aus dem Menschen mal wird und ehrlich arbeiten ist keine Schande.


    Und wegen Handwerker vs. Akademiker: eine gesunde Gesellschaft braucht nun mal Macher und Denker. Was nicht bedeutet, dass Handwerker denkbefreit sind. Ich glaube, ihr wisst schon wie ich es meine. Ich selbst bin in einem "Denkberuf", wäre aber viel lieber eine "Macherin".

    Prostituierte, Stripperinnen, Hostessen, Schichtarbeiterinnen, Wochenendarbeiterinnen, Berufe mit vielen Dienstreisen, Friseurinnen, Servicekräfte, Kosmetikerinnen, Pflegekräfte, HartzIV-Empfängerinnen (obwohl die oft leicht zu haben sind).

    No go: Alle Berufe, die sein Überleben nicht sichern und nur aus seinem Idealismus heraus ausgeführt werden. Versteht mich nicht falsch: MICH muss er nicht versorgen, das schaffe ich selbst. Ich bin auch bereit, einen Mann streckenweise mitzuversorgen (bei Arbeitslosigkeit oder frischer Existenzgründung oder was auch immer), aber ein dauerhaftes Verantwortlichsein für uns beide, kann ich mir nicht vorstellen (außer er ist Hausmann und wir haben die alte klassische Rollenverteilung einfach umgedreht).


    In meinem Bekanntenkreis gibt es so ein abschreckendes Beispiel: Da versucht er seit Jahrzehnten erfolglos, aus seinem Hobby (Modellbau) Geld zu erwirtschaften und sie geht mittlerweile auf dem Zahnfleisch, weil sie Vollzeitstelle, Hauskredit, Kinderversorgung etc alleine stemmt. Sie trennt sich in naher Zukunft, nachdem er sich geweigert hat "zur Vernunft" zu kommen.


    Versteht mich nicht falsch: Idealismus ist was gutes und man sollte seinen Partner unterstützen, aber wenn dann irgendwann klar wird, dass das nix wird, dann soll der Mann bitte lieber irgendeinen anderen Beruf finden. Klingt hart, aber so denke ich. Ich glaube nur in den seltensten Fällen an eine gelingende Selbstverwirklichung im Beruf...natürlich sollte er im Großen und Ganzen Freude bereiten und für Körper und Psyche leistbar sein, aber letztenendes ist ein Beruf auch das: Broterwerb. Und der spielt in einer Familie eine nicht unwesentliche Rolle.

    Ich mag keine Spießer. Alle, die einen Anzug tragen, harmonieren nicht mit mir. Ich denke, dass ich auch mit einem Arzt nicht zurechtkommen würde.


    Ich mag lieber Männer, die leger eingestellt sind, vielleicht ein paar Tattoos haben. Gerne auch aus dem sozialen Bereich.


    Die anderen sind so sehr auf Erfolg fixiert, dass sie häufig keinen anderen Lebensinhalt außer Job, Geld und Prestige haben und das turnt mich ab.

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    Ich finde das total langweilig und abtörnend, wenn man in der Freizeit von der Arbeit spricht.

    Wir haben denselben Beruf und eine Zeitlang in derselben Firma gearbeitet. Tatsächlich nimmt die Arbeit bei Gesprächen nur einen ganz geringen Stellenwert ein. Es gibt wirklich genügend andere Themen, über die man redet.


    Was für mich gar nicht infrage käme, wenn ich mir nochmals einen Partner suchen müsste, wären Pathologen, Bestatter, Kloakenirgendwas, Müllmänner... Nicht dass ich die Berufe abwerten will und ich will auch niemanden zu nahe treten, aber da käme bei mir der ganz persönliche Ekelfaktor durch.

    Als ich noch aktiv gesucht habe (bin verheiratet), hatte ich auch nach Akademikerinnen ausschaugehalten. Ich hab auch intelligente aus andren Berufen kennen gelernt (und dumme Studentinnen), abr grundsätzlich war die Korrelation zwischen Studium und Intelligenz schon da - es ist ja auch grundsätzlich einfacher sich zu vrstehen, wenn man eine ähnliche Lebenssituation hat.

    Für mich ausschließen würde ich Zuhälter, Schlachter und Metzger. Bei Handwerkern kommt es darauf an...wenn er auf Sauberkeit und Hygiene achtet, wäre das kein Problem. Aber alle Handwerker die ich bisher getroffen habe, rochen nach Schweiß und kamen mit schmutzigen Händen abends zur Frau nach Hause. Damit hätte ich ein Problem.

    Womit ich nicht zurechtkomme, sind dauerarbeitslose Männer, die sich in der sozialen Hängematte ausruhen. Die Gründe dafür sind vielfältig... ich verurteile niemanden der aufgrund von Krankheit, Schicksalschälgen eine Weile keine Arbeit hat, aber wenn jemand schon seit vielen Jahren einfach nur rumgammelt und auf nix Bock hat, dann kommt der für mich eben nicht infrage.

    Tätigkeit im Schlachthaus, Versuchstierlabor etc--no way.


    garkeine Tätigkeit, und sich dabei auch ganz gut fühlen - geht garnicht


    Er sollte einen Beruf haben, der ihn ernährt--ich brauche es nicht, subventioniert zu werden, möchte aber einen Partner, der finanziell halbwegs auf Augenhöhe zu mir ist, damit man sich auch gemeinsam Wünsche erfüllen kann ( Urlaube, Anschaffungen etc) ohne das der eine von anderen gesponsert werden muß.


    Einen "spannenden" Beruf finde ich toll, wobei spannend bei mir recht weit gefächert sein kann. Sei es, dass ich mir beim Abendessen neue Forschungsansätze in der Transplantationsmedizin anhören könnte oder Berichte aus dem Alltag eines Justizvollzugsbeamten--auch gut, selbst ein Pathologe dürfte bei Tisch über seinen Job reden ;-) . Nur sollte der Mann seinen Beruf mit Leidenschaft machen und nicht nach 8 Std Büro/ Fertigungshalle etc nach Hause schlappen und sich beklagen, wie ätzend der Tag war.


    Und eine solide Bildung sollte vorhanden sein und auch genutzt werden.


    Was ich nie so ganz verstanden habe, ist der Unterschied, der z.B. zwischen Pilot ( ohhh toll) oder Taxifahrer / Busfahrer / Straßenbahnfahrer (naja, geht so) gemacht wird. alle bringen Leute gegen Geld von A nach B--nur einer verdient das ca 20-fache......

    Zitat

    Was ich nie so ganz verstanden habe, ist der Unterschied, der z.B. zwischen Pilot ( ohhh toll) oder Taxifahrer / Busfahrer / Straßenbahnfahrer (naja, geht so) gemacht wird.

    Ich mein die Frage jetzt ganz ernst......was gibt es da nicht zu verstehen?

    Geht gar nicht: Schlachter, Forschung an Tieren, alles mit Sozialwissenschaften/Kulturwissenschaften oder pflegenden Berufen, LKW Fahrer


    Minuspunkt: Polizist, Soldat (mir sind Menschen, die Hierarchien mögen, unsympathisch, bei dem Soldat hätte ich zu viel Angst, dass er versehrt oder gar nicht wiederkommt), Immobilienmakler, Marketingheini (aus demselben Grund wie hier schon benannt)


    Ob studiert oder nicht ist mir persönlich egal.

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    Pilot ( ohhh toll) oder Taxifahrer / Busfahrer / Straßenbahnfahrer (naja, geht so) gemacht wird. alle bringen Leute gegen Geld von A nach B--nur einer verdient das ca 20-fache......

    Naja, Taxi fahren kann so ziemlich jeder, Bus oder Straßenbahn stelle ich mir auch nicht sonderlich herausfordernd vor. Piloten hingegen durchlaufen ja eine schwierige und interessante Ausbildung, und über den Wolken zu arbeiten ist doch absolut toll x:)

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    interessant, find ich gut! Darf man fragen, wie sowas zusammen kommt? ;-D

    Ganz einfach und langweilig: Durch ein gemeinsames Hobby ;-)


    Unser Chef, Soziologe, findet das Thema total spannend und würde es gerne erforschen, warum sich "intelligente Frauen Handwerker suchen". Er versteht nicht, dass es nichts mit -suchen- zu tun hat, sondern eher mit -finden-.


    Wir Mädels sind uns alle einig, dass unsere Männer uns geistig garantiert nicht unterfordern und wir, wenn wir den fachlichen Dialog benötigen, dafür genügend Kollegen haben. Abends will von uns keiner mehr über irgendwelche Felder, Typen oder sonst welche Kategorisierungen sprechen :-D

    @ Maya

    Mein Handwerker kommt nie stinkend nach Hause oder mit dreckigen Fingern. Der erste Weg geht nach der Baustelle natürlich immer sofort ins Badezimmer, wo er sich wäscht. Aber mal so nebenher: Mein erster Weg, wenn ich aus dem Institut komme, geht natürlich auch sofort ins Badezimmer zum Frischmachen ;-)