Cinnamon4 *:)

    Zitat

    Hm... Ein zweites Mal habe ich tatsächlich noch nie gefragt. Für mich ist es ja schon eine Überwindung, 1 Mal zu fragen, und ich denke mir immer: "Der andere weiß doch jetzt, dass ich es will. Also kann er doch genauso gut fragen."

    In dem Zusammenhang wurde ich ja gefragt. Ich finde es zwar sehr linear gedacht, weil eine solche Reaktion auch immer eine Momentaufnahme ist, würde tendenziell aber auch nicht ein zweites Mal fragen. Ich würde aber auch bei einer angestrebten Freundschaft nicht - wie z. B. bei einem geplanten date - denken, mit Person XY muss ich jetzt unbedingt befreundet sein. Man kennt sich ja noch nicht und weiß daher nicht, was man evtl. verpasst. Bei partnerschaftlichen Angelegenheiten ist das zwar auch so, aber trotzdem sind die Reize da im Vorfeld schon größer. Und da würde ich erstrecht kein zweites Mal fragen, außer ich werde ausdrücklich dazu motiviert. Das erste Mal ist ja schon schlimm genug |-o ??hätte gerad am Wochenende gerne irgendwie gefragt gehabt?? ":/

    Zitat

    Ja... Und wenn ich Männern, die schnell Klischees erliegen, zeigen will, dass ich harmlos bin, ist die Klischee-Schiene vermutlich wirklich der falsche Weg ^^.

    Vielleicht kannst du ja auch ein Klischee für dich nutzen ]:D


    Lass dir doch einfach mal von einem männlichen Freundschaftsopfer sein Lieblingshobby zeigen. Oder mal ein Fahrrad reparieren. Oder so.

    Zitat

    Jetzt fällt mir ein, dass meine Mutter Depressionen hatte, als ich klein war, und mir die Schuld gab. Nie war etwas gut genug, immer machte ich etwas falsch. Ich wollte doch nur, dass sie mich lieb hat :-( !


    Klingt jetzt voll komisch, dass das gerade so hoch kommt, meist denke ich da gar nicht dran.


    Meine Eltern waren sehr mit sich beschäftigt, ihrer Trennung. Solche Dinge eben. Und ich habe eben funktioniert und versucht, ihnen das Leben leicht zu machen und ihnen nicht zur Last zu fallen. Und als das nicht mehr ging, wurde ich bestraft...

    Das ist nicht komisch. Ich habe jede Woche eine neue, immer ältere Sau durch meine tiefenpsychologisch fundierten Therapie gejagt. Am Ende war ich gerade eben wieder 4. Ich wusste auch nicht so genau, wo das alles immer herkam

    ;-D


    Aber mal im Ernst: Damit sehe ich dich auf jeden Fall in einer psychodynamische Therapie, auf Konfrontation, aber mit dir und deiner Vergangenheit. Wenn du normalerweise nicht über die Depressionen deiner Mutter nachdenkst, dann schützt das dich ein Stück weit, es ist aber auch zu wichtig, um einfach nur so aus Gedankenlosigkeit nicht daran zu denken.


    Kennst du Das Drama des begabten Kindes von Alice Miller? Falls nicht, lies es dir mal durch. Das ist ein populärpsychologischer Klassiker, das die Thematik berührt.

    @ Cinnamon4

    Die beiden Personen sind doch Idioten. Wer dich beleidigt oder dir sonstwie wiederholt dumm kommt, ist und wird nie dein Freund. Was ich persönlich nie verstehe ist, warum dieses Spiel "mal bin ich nett zu dir, mal bin ich scheiße zu dir" aka Zuckerbrot und Peitsche bei manchen so gut funktioniert. Für mich gibt es für die Peitsche keine Entschuldigung, da kann die Person mit Zuckerstücken um sich werfen vorher und nachher wie sie will. Du weißt für dich doch, dass du deren Arschigkeiten nicht abkannst und dass die dich sogar treffen und verunsichern, sprich dass dir deren Verhalten nicht gut tut. Denkst du, die respektieren dich plötzlich und werden konstant freundlich mit dir umgehen, wenn du denen noch mehr hinterherläufst?


    Respekt könntest du erreichen, wenn du die beiden links liegen lässt und nicht durch Zuckerstücke wieder einknickst.


    Zu deiner Frage, warum sich jemand so verhält: Persönlich habe ich so den Eindruck, dass dahinter immer persönliche Unsicherheiten desjenigen stecken. Können auch Menschen machen, die erstmal sogar sehr selbstsicher wirken. Aber auf den 2. oder 3. oder 4. Blick kompensieren die damit irgendwas. Aber wie auch immer, warum sich das geben?


    Ich habe auch mal in einer Freizeitgruppe jemanden gehabt, der Interesse an mir hatte und umgekehrt aber der hat dann auch angefangen, ab und zu persönlich abwertend zu werden und mal betont freundlich, mal bescheuert zu sein. Zu den anderen Gruppenmitgliedern, aber auch mal zu mir bzgl. meines Studiengangs und meiner Fachkompetenz; damit hatte der irgendein Problem. Insgesamt war er öfter freundlich als blöd - das mit der persönlichen Schiene gegen andere Gruppenmitglieder waren bei dem immer so "Zuckungen", die der alle paar Wochen bis Monate mal hatte. Mir war das zu blöd und wer ernsthaft denkt, dass sich mein Interesse an ihm vergrößert, indem er mir gelegentlich dumm kommt, dem ist nicht mehr zu helfen. Aber es gibt so Männer, die sowas machen - merkwürdigerweise wenn sie privates Interesse an einem haben - und sich so das komplementäre Gegenüber rausfiltern. Was man daran finden kann, wenn jemand einen respektlos behandelt und neben sich kleiner machen muss, habe ich nie verstanden. Für mich sind das Menschen, die mir nicht wohlgesonnen sind und die raussortiert werden.


    Wenn du so darauf anspringst und den beiden hinterherläufst bzw. dir das trotz deines Widerwillens schwer fällt, das nicht zu tun, gibst du den beiden eigentlich sehr viel Macht über dich/dein Befinden. So als ob das Urteil der beiden über dich das Urteil aller Menschen über dich wäre in so einem Moment. Warum ist dir das so wichtig, was ausgerechnet diese beiden über dich denken?

    @ m+s

    Zitat

    Wie ich diesem Muster nicht mehr erliege, weiß ich eben leider noch nicht.

    Zitat

    Ich habe ähnliche Muster. Deshalb weiß ich, wie schwer es ist.


    Aber es könnte ein Hinweis für das weitere Vorgehen sein: Wenn es Dir um Freundschaft geht, wäre es eventuell sinnvoller, unter Frauen danach zu suchen, weil die Frage der Augenhöhe unter Frauen nicht so eine große Rolle spielt.


    Also, Frage, warum suchst Du weniger nach Freundinnen?

    Danke für dein Verständnis @:) !


    Aufgrund der aktuellen Situation habe ich mir zumindest vorgenommen, bei Frauen etwas genauer hinzusehen. Vielleicht passt es ja doch öfter, als ich denke, und da reicht es ja von 0 auf 1 oder 2 zu kommen. Oder ich "suche" eben anderswo nochmal bzw. lasse mich finden.


    Und bei Männern, die von sich aus auf mich zukommen und "asexuell" freundlich zu mir sind, kann ich ja immernoch den Kontakt pflegen.


    Aber vielleicht wäre es wirklich gut, so komische Gestalten auszusortieren... Von Anfang an.

    @ CoteSauvage

    Zitat

    Ich finde die Vorschläge von NotMichaelCaine echt gut und praktikabel.

    Ich auch :)z .

    Zitat

    Ich glaube, dass du dein Gesicht in dieser Gruppe einschl ggü diesen 2 Personen (nur) wahren kannst, indem du wenigstens so tust, als wären sie dir mittlerweile egal.

    Aber ist das nicht unhöflich? Und wie spielt man sowas gescheit? Darf man "Hallo." sagen? Lächeln? Wie reagiere ich auf Gesprächsangebote. Ich will halt nicht eingeschnappt rüberkommen, aber natürlich schon Distanz wahren.

    Zitat

    Und dann würde ich tatsächlich überlegen, diese Gruppe zu verlassen. Hast du ja eh schon angedacht. Blöden Kollegen kannst du nicht aus dem Weg gehen, aber was bringt dir eine Freizeitgruppe, in der du dich nicht wohlfühlst? Das ist doch absurd.

    Da hast du Recht. Ich glaube auch, dass das meine Ängste mehr schürt als bessert.

    Zitat

    Ach Gott, und wenn es da üblich ist, abzusagen, du aber keine Lust auf Kontakt hast, dann nimm es halt mal nicht so genau mit den Gepflogenheiten. Das macht das Kraut auch nicht mehr fett und du brauchst keine Migräne zu erfinden (das glauben die dir eh nicht, wirkt eher noch als hättest du nun Schiss vor einer Zusammenkunft).

    Naja... das geht ja jetzt schon über Monate. Eigentlich gab es keinen aktuellen Anlass für mein Wegbleiben, es wurde mir insgesamt einfach zu... hm... unerträglich.


    Ich habe ja aber auch ein paar weniger engere Kontakte da, da werde ich vielleicht doch mal Bescheid sagen.

    Zitat

    Und dann würde ich mal versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich kapier nicht, wieso man Leuten hinterherrennt, die einen wie Scheiße behandeln. Ich war auch nie eine Frau die auf A*lochtypen stand. Du bist doch auch sehr reflektiert. Schreib doch mal auf was du an diesen beiden Personen toll findest und was du beschissen findest, und vergib Punkte dafür (mehr Minuspunkte wenn es oft vorkommt oder ganz schlimm für dich war zB). Dann müsste dir ja auch rational erklärbar sein, warum es total abwegig ist, sich an solche Menschen dranzuhängen.

    Du sagst es ja: Rational gesehen. Rational gesehen ergibt mein Verhalten überhaupt keinen Sinn.


    Emotional gesehen ist das eben einmal dieser Eltern-Komplex bei mir. Ich trage da quasi aus, dass meine Eltern mich als Kind nicht bedingungslos liebten, und denke mir: "Wenn ich es bei denen schaffe, bin ich doch was wert."


    Und bei den beiden ist halt das Besondere, dass sie auf alle anderen (auch auf mich) scheißen. Das klingt jetzt total blöd, aber das ist ja genau das, was ich überhaupt nicht kann, und deshalb bewundere ich es wohl. Die Ausprägung ist natürlich heftig; gesund wäre wohl ein Mittelweg zwischen meiner extremen Anpassung und deren extremem Egotrip. Aber das zieht mich wohl hin... wie Ying und Yang.


    Früher habe ich Leute irgendwie bemitleidet, die z.B. bei ihren prügelnden Partnern blieben. Sowas würde mir nie passieren. Und das ist es auch nie. Weil ich eine Partnerschaft nur eingehe, wenn ich mir ganz sicher bin und sie bei schlechter Behandlung sofort beende. Das war immer so. Aber bei Freundschaften habe ich diesen Stolz und Selbstschutz irgendwie nicht. Keine Ahnung, warum nicht. Wäre wohl besser, ich hätte das ^^.

    Zitat

    Hast du irgendwen mit dem du konkreter über diese "Fälle" reden kannst als hier im Forum? Manchmal wirken Hinweise von Leuten aus dem eigenen Umfeld (bei mir wäre es zB meine Mutter, meine beste Freundin oder auch mein Freund, wobei der es mit psychologischen Analysen nicht so hat) Wunder.

    Ironischerweise mit meinen Eltern, die auch meinen, dass mir das Umfeld nicht (mehr) gut tut aufgrund der Vorfälle. Meinem Freund kaue ich da schon seit Monaten ein Ohr ab und er sagt nur noch: "Entscheide dich dafür oder dagegen, aber jammere nicht ständig." Und ich kann ihn da sehr gut verstehen; ich glaube, ich habe ihn da lange leider sehr belastet und deswegen mache ich das so gut es geht nicht mehr mit ihm aus.


    Ansonsten habe ich halt in der Gruppe ein, zwei Vertraute, aber das ist mir zu heiß. Wenn dann doch geredet wird... So lange und gut kenne ich die Menschen noch nicht.

    Zitat

    Und dann noch ein ganz allgemeiner Tip:


    Ich finde "Vermeidung" nicht per se schlecht. Also lass die Gruppe mal für eine gewisse Zeit sausen und richte dein Augenmerk auf Dinge, die toll sind. ZB:

    Ja, das will ich tun @:) !

    Zitat

    * Dass du einen Freund hast, der offenbar ziemlich außergewöhnlich ist. Der scheint ja gut mit deinen "Besonderheiten" ;-) klar zu kommen, das ist doch ein richtiger Schatz für dich.

    Das ist er auch! Willst du damit sagen, ich bin schwierig :-p ?


    Wir wissen auf jeden Fall, was wir aneinander haben.

    Zitat

    * Kleinigkeiten, an denen man sich auch freuen kann, zB ein WE, an dem man nichts machen muss, nur was einem Spaß macht. Mal 1h an einem See sitzen und sich an der Schönheit der Natur freuen.

    Ja, das sollte ich viel öfter tun :)z .

    @ Forensiker *:)

    Zitat

    In dem Zusammenhang wurde ich ja gefragt. Ich finde es zwar sehr linear gedacht, weil eine solche Reaktion auch immer eine Momentaufnahme ist, würde tendenziell aber auch nicht ein zweites Mal fragen. Ich würde aber auch bei einer angestrebten Freundschaft nicht - wie z. B. bei einem geplanten date - denken, mit Person XY muss ich jetzt unbedingt befreundet sein. Man kennt sich ja noch nicht und weiß daher nicht, was man evtl. verpasst. Bei partnerschaftlichen Angelegenheiten ist das zwar auch so, aber trotzdem sind die Reize da im Vorfeld schon größer. Und da würde ich erstrecht kein zweites Mal fragen, außer ich werde ausdrücklich dazu motiviert. Das erste Mal ist ja schon schlimm genug |-o ??hätte gerad am Wochenende gerne irgendwie gefragt gehabt?? ":/

    Oh je... Ja, das kann ich gut verstehen. Ich sehe es wirklich so: Der Ball ist im anderen Spielfeld, wenn man selber schon mal gefragt hat. Punkt.

    Zitat
    Zitat

    Ja... Und wenn ich Männern, die schnell Klischees erliegen, zeigen will, dass ich harmlos bin, ist die Klischee-Schiene vermutlich wirklich der falsche Weg ^^.

    Vielleicht kannst du ja auch ein Klischee für dich nutzen ]:D


    Lass dir doch einfach mal von einem männlichen Freundschaftsopfer sein Lieblingshobby zeigen. Oder mal ein Fahrrad reparieren. Oder so.

    Und was ist daran ein Klischee ":/ ?

    Zitat

    Aber mal im Ernst: Damit sehe ich dich auf jeden Fall in einer psychodynamische Therapie, auf Konfrontation, aber mit dir und deiner Vergangenheit. Wenn du normalerweise nicht über die Depressionen deiner Mutter nachdenkst, dann schützt das dich ein Stück weit, es ist aber auch zu wichtig, um einfach nur so aus Gedankenlosigkeit nicht daran zu denken.


    Kennst du Das Drama des begabten Kindes von Alice Miller? Falls nicht, lies es dir mal durch. Das ist ein populärpsychologischer Klassiker, das die Thematik berührt.

    Danke für die Empfehlungen @:) ! Und dir wünsche ich auch viel Erfolg auf deinem Weg :)* !

    @ Polarfuchs

    Zitat

    Die beiden Personen sind doch Idioten.

    Danke |-o . Tut gut, das mal zu hören. Vorallem, wenn ich es mir gerade selbst nicht sagen kann.


    Ich habe irgendwie immer diesen blöden Impuls, sozial...schwierige Menschen um mich herum zu retten und ihnen zu zeigen, dass jemand da ist. Auch wenn sie das vielleicht gar nicht wollen.


    Vermutlich, weil ich mir das gewünscht hätte. Dass damals, vor meiner Therapie, jemand so für mich da gewesen wäre.


    Wobei mein Freund das ja war |-o @:) :-x !


    Aber ich meine eben noch früher, als ich noch klein und in der Schule war.


    Das sitzt wohl irgendwo tief.

    Zitat

    Wer dich beleidigt oder dir sonstwie wiederholt dumm kommt, ist und wird nie dein Freund. Was ich persönlich nie verstehe ist, warum dieses Spiel "mal bin ich nett zu dir, mal bin ich scheiße zu dir" aka Zuckerbrot und Peitsche bei manchen so gut funktioniert. Für mich gibt es für die Peitsche keine Entschuldigung, da kann die Person mit Zuckerstücken um sich werfen vorher und nachher wie sie will. Du weißt für dich doch, dass du deren Arschigkeiten nicht abkannst und dass die dich sogar treffen und verunsichern, sprich dass dir deren Verhalten nicht gut tut. Denkst du, die respektieren dich plötzlich und werden konstant freundlich mit dir umgehen, wenn du denen noch mehr hinterherläufst?

    Hm... Was habe ich mir gedacht? Gute Frage... Vermutlich war ich einfach zu gebannt davon, wie man so... egoistisch sein kann. Und dann habe ich mich verbrannt, ohne es zu merken, war schon zu nah dran. Wie die Motte am Licht.


    Und irgendwie dachte ich halt auch, dass ich nur beweisen muss, wie toll und zuverlässig und freundlich ich bin - eine gute Freundin eben - und dann würde es besser werden.


    ??Einer der beiden konnte mir auch glaubhaft versichern, dass das alles gar nicht seine Schuld ist und er "gerettet" werden muss. Immer irgendwelche Ausreden. Wobei ich selbst gelernt habe, dass meine psychischen Probleme keine Ausrede dafür sein kann, wenn ich andere schlecht behandle.??

    Zitat

    Respekt könntest du erreichen, wenn du die beiden links liegen lässt und nicht durch Zuckerstücke wieder einknickst.

    Aber dann werden sie doch bestimmt sauer |-o ? Vorallem... ist das nicht komisch, wenn ich das so plötzlich mache, nachdem ich mich vorher unbedingt super mit ihnen verstehen wollte? Mir kommt das Alles einfach nur noch vermurkst vor...

    Zitat

    Zu deiner Frage, warum sich jemand so verhält: Persönlich habe ich so den Eindruck, dass dahinter immer persönliche Unsicherheiten desjenigen stecken. Können auch Menschen machen, die erstmal sogar sehr selbstsicher wirken. Aber auf den 2. oder 3. oder 4. Blick kompensieren die damit irgendwas. Aber wie auch immer, warum sich das geben?

    Also bei einer der beiden Personen bin ich ganz sicher, dass sie was kompensiert.

    Zitat

    Ich habe auch mal in einer Freizeitgruppe jemanden gehabt, der Interesse an mir hatte und umgekehrt aber der hat dann auch angefangen, ab und zu persönlich abwertend zu werden und mal betont freundlich, mal bescheuert zu sein. Zu den anderen Gruppenmitgliedern, aber auch mal zu mir bzgl. meines Studiengangs und meiner Fachkompetenz; damit hatte der irgendein Problem. Insgesamt war er öfter freundlich als blöd - das mit der persönlichen Schiene gegen andere Gruppenmitglieder waren bei dem immer so "Zuckungen", die der alle paar Wochen bis Monate mal hatte. Mir war das zu blöd und wer ernsthaft denkt, dass sich mein Interesse an ihm vergrößert, indem er mir gelegentlich dumm kommt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Ich hoffe, dass ich diese Haltung auch bald haben kann @:) !


    Bei sexuellen Kontakten habe ich diese Haltung komischerweise erworben, bei freundschaftlichen noch nicht. Da ich aber auch bei sexuellen Kontakten nicht immer so tough war, gibt es ja vielleicht auch bei den Freundschaften noch Hoffnung ;-D !

    Zitat

    Aber es gibt so Männer, die sowas machen - merkwürdigerweise wenn sie privates Interesse an einem haben - und sich so das komplementäre Gegenüber rausfiltern.

    Häh ??? Was filtern die denn da? Und warum?

    Zitat

    Was man daran finden kann, wenn jemand einen respektlos behandelt und neben sich kleiner machen muss, habe ich nie verstanden. Für mich sind das Menschen, die mir nicht wohlgesonnen sind und die raussortiert werden.

    Sehe ich eigentlich auch so. Es hat hier nur eine Weile gedauert, es zu checken. Alle haben gesagt: "Da ist die heiße Herdplatte, pack nicht drauf!" Aber ich musst den Schmerz irgendwie selber erleben, um aufzuwachen. Jetzt bin ich aufgewacht, sehe mich um, und frage mich einfach, was mich an so einem Ort - seien auch noch so nette Menschen da - hält, an dem eben auch solche Gestalten rumhängen.

    Zitat

    Wenn du so darauf anspringst und den beiden hinterherläufst bzw. dir das trotz deines Widerwillens schwer fällt, das nicht zu tun, gibst du den beiden eigentlich sehr viel Macht über dich/dein Befinden. So als ob das Urteil der beiden über dich das Urteil aller Menschen über dich wäre in so einem Moment.

    Ja. Genau SO fühlt es sich an.

    Zitat

    Warum ist dir das so wichtig, was ausgerechnet diese beiden über dich denken?

    Vermutlich, weil ihnen alles scheißegal ist, und ich mir (dummerweise) denke: "Wenn ich von so jemandem Aufmerksamkeit/Freundschaft bekomme, dann ist die richtig was wert, weil ich da was bewegt habe." Ist eigentlich voll unfair, sowohl mir selbst als auch anderen gegenüber.

    Zitat

    Aber dann werden sie doch bestimmt sauer |-o ? Vorallem... ist das nicht komisch, wenn ich das so plötzlich mache, nachdem ich mich vorher unbedingt super mit ihnen verstehen wollte? Mir kommt das Alles einfach nur noch vermurkst vor...

    Es ist vermurkst. Aber Du kannst durch links liegen lassen wirklich deutlicher zur "Entmurksung" beitragen als dadurch Dich weiter wie bisher zu verhalten. Solange Du Dich wie bisher verhälst seid ihr in einem "Murkskreislauf".


    Es geht vordringlich gar nicht, dass Du Dich jetzt ihnen gegenüber ganz anders verhälst. Es geht nur darum, dass Du Dein bisheriges Verhalten ihnen gegenüber mal sein lässt.


    Mein Zen Lehrer sagt sinngemäss immer: Es ist für mich unglaublich schwer ein schlechtes Verhalten, dass ich seit Jahren routiniert betreibe durch ein besseres neues zu ersetzen. Ständig tue ich nicht das neue statt dessen, sondern falle immer wieder in das alte Muster zurück. Und dann ärgere ich mich über mich. Worin ich aber bei näherer Betrachtung sehr gut bin ist etwas einfach aufzuhören. Ich schaffe es nicht mein Junkfood durch Karotten zu ersetzen. Aber ich kann aufhören mein Junkfood zu essen. Ich kann sogar aufhören es zu kaufen. Und irgendwann wenn die Zeit reif ist kaufe ich mir statt dessen vielleicht eine Mango.


    Das klingt erst mal gaga, aber mir hat das sehr geholfen. Ich bin gut darin Dinge, die ich für mich tun wollte aufzuhören. Darin habe ich durch die Kindheit die ich hatte sehr gutes Training. Du möchtest für Dich Freunde finden und durch das Verhalten wie Du das momentan machst passiert das noch nicht. Bleib unter Menschen aber versuch einfach mal testhalber gerade in einem Umfeld wie der Freizeitgruppe, die Du möglicherweise sowieso verlassen willst, den Teil Deines bisherigen Verhaltens der darauf ausgerichtet war das Ziel Freunde zu erreichen sein zu lassen. Nicht durch irgend etwas zu ersetzen. Einfach sein lassen. Nicht mehr machen.


    Statt dessen das andere tun wozu Du da bist: Dein Hobby ausüben, wo Du weisst "wie Deine Handgriffe gehn". Lass Dich mal davon tragen nicht zusätzlich sozialisieren zu müssen. Nur für 3-4 Wochen. Und schau was passiert.


    Wenn Du innerlich den Drang verspürst jemanden zu retten, oder das zu tun was Du bislang immer getan hast, versuch einen Satz zu finden, den Du Dir innerlich sagen kannst. Was wie: Ich kann einfach nur hier sein und mein Hobby ausüben. Dazu bin ich da. Das geniess ich.


    Ist natürlich nur ein Vorschlag. Mach das in Deinem Tempo und in Deiner Ausprägung. Gerade eine Gruppe, die Du möglicherweise verlassen willst ist dafür supergut geeignet, weil Du da ja wirklich nichts zu verlieren hast, dann.


    Ich drück die Daumen - egal wie Du Dich entscheidest :)_

    Das ist ein toller Tipp, danke @:) !


    Nur wird das nicht trotzdem auffallen? Und wo ziehe ich die Grenze? Wenn ich alles sein lasse, was mich "nett" und auf "Freundessuche" erscheinen lässt und ich auch eigentlich nicht machen will, würde ich ja nicht mal mehr grüßen, geschweige denn lächeln. Ich wäre nur da, würde dem Hobby nachgehen, und würde wieder gehen. Aber das ist schon auch irgendwie unhöflich. Wo ziehe ich also die Grenze zwischen "höflichem Benehmen, das einfach nötig ist" und "Benehmen, dass mir selbst nicht guttut, weil es zielgerichtet ist"?


    Und cool, dass du einen Zen Lehrer hast!

    @ Cinnamon4

    Zitat

    Aber ist das nicht unhöflich? Und wie spielt man sowas gescheit? Darf man "Hallo." sagen? Lächeln? Wie reagiere ich auf Gesprächsangebote. Ich will halt nicht eingeschnappt rüberkommen, aber natürlich schon Distanz wahren.

    Bei Leuten, die dich beleidigen und abwerten "obwohl" du sogar freundlich zu denen warst vorher, brauchst du dir keine Sorgen darum zu machen, deinerseits unhöflich zu sein. Zumal du eh nicht so klingst als könntest du zu denen dort ernsthaft unhöflich/schroff sein. (und selbst wenn - machmal ist das ganz gut; gerade bei den sozialen Trampeltieren.)


    Besser als irgendwas vorzuspielen wäre natürlich, die beiden wären dir innerlich tatsächlich egal oder du fändest sie wenigstens als Zwischenschritt zur Gleichgültigkeit doof (um eben von diesem Impuls wegzukommen, auf Teufel komm raus nett zu denen sein zu wollen, obwohl die das umgekehrt nicht zu dir sind). Aber um Distanz reinzubringen, kannst du das auch soweit erstmal vorspielen. Zu der Gruppe Hallo sagen, kannst du ruhig weiterhin machen. Ebenso small talk - bei den beiden aber nur, wenn sie sich für dich ok verhalten. Stell dir das ein bisschen wie bei der Hundeerziehung vor: Verhalten die beiden sich für dich angenehm, kannst du deren Verhalten belohnen z. B., indem du dich normal mit denen unterhälst (wenn dir danach ist, sonst nicht); sind die blöd bzw. auf Stress aus, ignorierst du sie oder bist kurz angebunden, sehr ernst-sachlich und lächelst nicht.


    Wenn dir das schwerfällt, die nicht anzulächeln, kannst du ja mal versuchen, das Lächeln zumindest deutlich runterzufahren. Auf keinen Fall solltest du freundlich sein und die Anlächeln, wenn sie dich gerade abwerten oder sonstwie etwas passiert, das du ablehnst.


    Kennst du Tit for Tat als Prinzip?


    https://de.wikipedia.org/wiki/Tit_for_Tat

    Zitat

    Häh ??? Was filtern die denn da? Und warum?

    Die filtern auf diese Weise automatisch die zu ihrem Muster passende Freundin heraus. Sicher filtern die mehr unbewusst als bewusst. Knapp gesagt lassen sich nur Frauen auf einen näheren Kontakt zu denen ein, die so ein Verhalten ihnen gegenüber aus irgendwelchen Gründen nicht abschreckend genug für den Kontakt finden oder sogar mögen, evtl. weil ihnen das vertrauter ist. Mit den anderen Frauen ergibt sich so ja kein weiterer Kontakt (entweder von Anfang an oder weil die auf Abstand gehen).


    Wo du so davon schreibst, dass du den Impuls hast, "soziale Pflegefälle" zu retten (weil du dein jüngeres Ich bzw. dich selbst in denen wiederzuerekennen glaubst): Die haben idR auch ihre netten, angenehmen Seiten. Das Problem sind aber die anderen Seiten. Und dein Gegenüber funktioniert und tickt womöglich ganz anders als du. Derjenige ist ja gerade nicht dein jüngeres Ich. Was du als gute Tat und "hätte ich mir früher für mich selbst gewünscht" siehst, erkennt der andere schlechtestenfalls als Schwachstelle an dir, die er gut für sich nutzen kann. Anders gesagt: Der dankt es dir nicht, sondern sieht jemanden vor sich, der auch noch die andere Wange hinhält, nachdem er ihn geschlagen hat.


    (Für dich übersetzt: Jemand, die weiterhin freundlich zu ihm ist, ihn anlächelt, fröhlich grüßt und Kontakt sucht, obwohl er sie beleidigt, schlecht redet und kleinzuhalten versucht. Da kommt als Signal nicht "ich finde das nicht ok, wie du mich behandelst" sondern "mach was du willst mit mir, ich wehre mich nicht (weil ich mich nicht wehren kann oder will)" oder "es ist ok, wie du mich behandelst.")

    Zitat

    Sehe ich eigentlich auch so. Es hat hier nur eine Weile gedauert, es zu checken. Alle haben gesagt: "Da ist die heiße Herdplatte, pack nicht drauf!" Aber ich musst den Schmerz irgendwie selber erleben, um aufzuwachen. Jetzt bin ich aufgewacht, sehe mich um, und frage mich einfach, was mich an so einem Ort - seien auch noch so nette Menschen da - hält, an dem eben auch solche Gestalten rumhängen.

    Das ist doch ein guter Zwischenschritt. Ich denke, wenn dir rational das alles zwar klar ist, du aber trotzdem den Schmerz von der heißen Herdplatte spüren musst, hast du dort irgendwas bekommen auf emotionaler Ebene, was dich soweit zum Bleiben und "Mitspielen" veranlasst hat. Vielleicht ja diese "Retterrolle" und die Hoffnung auf eine besonders wertvolle Belohnung, wenn du dich nur genug anstrengst bei den beiden:

    Zitat

    und ich mir (dummerweise) denke: "Wenn ich von so jemandem Aufmerksamkeit/Freundschaft bekomme, dann ist die richtig was wert, weil ich da was bewegt habe."

    Ansonsten kennt bestimmt jeder eine Art inneren Unglauben entgegen jeder Vernunft, der dazu führt, dass man manches erst selbst ausprobiert haben muss (und an sich erlebt/gefühlt haben muss), um verinnerlichen und akzeptieren zu können, das etwas soundso ist. Ungünstig wäre da natürlich, wenn das erst nach der x.-ten Herdplatte samt üblen Verbrennungen einsetzten würde. Aber so kommst du hier nicht rüber.


    Versuch's doch mal mit dem Wahlspruch: "Cinnamon4 first." oder "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht." ;-) ... Nur mal just4fun als Kontrastmodus zu deinem sonstigen Denken.

    Zitat

    Ich hoffe, dass ich diese Haltung auch bald haben kann @:) !

    Danke; wenn es dich tröstet: Dafür habe ich andere Baustellen. Und du kannst ja wie du selbst überlegt hast von deiner inneren Haltung bei sexuellen Kontakten auch für die platonischen Kontakte lernen.

    Zitat

    Aber dann werden sie doch bestimmt sauer |-o ? Vorallem... ist das nicht komisch, wenn ich das so plötzlich mache, nachdem ich mich vorher unbedingt super mit ihnen verstehen wollte? Mir kommt das Alles einfach nur noch vermurkst vor...

    Nein, das ist ziemlich normales Verhalten, dass sich jemand wieder zurückzieht bzw. seine Kontaktangebote einstellt, wenn die nicht angenommen werden oder er sogar beleidigt/abgewertet wird vom Gegenüber. Du musst die ja nicht giftig anschauen und deinerseits angreifen, aber sich abzuwenden und sachlich-distanziert mit denen umzugehen, geht auf jeden Fall. Kannst dir ja vorstellen, dass du eine Teflon-Pfanne oder so was in der Art wärest und Interaktionsversuche von den beiden an dir abgleiten lassen. Das geht übrigens bestens auf die höflich-unverbindliche Weise. Das merken viele nicht mal und du ersparst dir sozialen Kleinkrieg. Das müsste dir eigentlich sehr entgegenkommen, wenn dir offenes Ignorieren der beiden zu offensiv und konfrontativ ist. ^^


    Falls einer von denen sauer werden sollte, würde ich vom Teflon-Modus in den sachlich-ernsten Modus wechseln und denjenigen ruhig wissen lassen, dass du der falsche Adressat für seine Wut bist und allenfalls er sich gerade daneben benimmt (nicht du - ob dein Verhalten ok ist, kannst du dir später immer noch überlegen. So wie du tickst, wirst du das eh tun, aber mach das nicht in der Situation selbst, wenn dich jemand angreift. Das schürt nur deine sozialen Unsicherheiten und bietet dem anderen gute Einstiegspunkte, um dich zu manipulieren und unnötig zu verunsichern.)

    Zitat

    Nur wird das nicht trotzdem auffallen?

    Vielleicht - vielleicht auch nicht? Das ist etwas was sich so herausfinden lässt. Besser finde sowas in diesem Rahmen raus den Du jederzeit verlassen kannst, als in einem Rahmen (Arbeit) wo das nicht so einfach geht.

    Zitat

    Wenn ich alles sein lasse, was mich "nett" und auf "Freundessuche" erscheinen lässt und ich auch eigentlich nicht machen will, würde ich ja nicht mal mehr grüßen, geschweige denn lächeln.

    Wirklich nicht? Grüßen finde ich eher eine allgemeine Höflichkeitsform - hat für mich was mit zwischenenmenschlichem Grundrespekt zu tun. Ich grüße z.B. natürlich auch den Kollegen mit dem ich persönlich nichts zu tun haben will, einfach weil er ein Mensch ist und weil wir eben stellenweise sachlich zusammenarbeiten. Ich mag ihn halt nicht besonders aber das ist ja nicht wirklich relevant bei der Arbeit?! Für unsere Zusammenarbeit ist meine persönliche Meinung über ihn zu 90 % irrelevant. Schwierig wirds ja nur wenn seine Persönlichkeit in meinen Augen der betrieblichen Zielerreichung im Weg steht. (oder natürlich wenn er umgekehrt meint, dass meine Persönlichkeit das tut).


    Ich gratuliere ihm auch zum Geburtstag. Nicht auf die überschwängliche Art - nur respektvoll.


    Und lächeln tu ich ja nicht nur wegen eines anderen Menschen, sondern weil ich mich in einer Situation über irgendetwas freue? Wenn wir z.B. an einem Projekt zusammenarbeiten und ein Teil gut läuft freu ich mich doch unabhängig, ob der daneben steht oder nicht? Da überleg ich mir nicht: kann ich jetzt nicht lächeln, weil ich den Typen nicht mag und der das nicht mitbekommen soll? Das wär ja die alte Schiene - die Idee die ich vom andren habe bestimmt wie ich meine Gefühle ausdrücke?! Das ist so ein Punkt wos dann total vermurkst wird - verstehst du?


    Es geht ja nicht darum, dass Du jetzt in dieser Gruppe zu niemandem mehr nett sein sollst oder keinen mehr grüßen, sondern darum diese beiden einfach von Dir aus nicht mehr in ein Gespräch zu verwickeln und links liegen zu lassen indem Du Dich einfach Deinem Hobby widmest. Rede mit anderen, geh deinem Hobby nach. Die kommen gut ohne Dich aus und viel wichtiger: Du auch ohne sie.


    Da sie vorher ja schon blöde Sprüche in Deine Richtung gemacht haben ( Du bist merkwürdig und so weiter) würde sich ja nichts ändern wenn sie das jetzt nach einer Verhaltensänderung Deinerseits weiter tun. Wenn Du reagieren willst kanst Du Dir natürlich auch vorher schon was überlegen, am besten was, was Dich zum schmunzeln bringt - keine Ahnung - irgendwas völlig absurdes. z.B. "Kekse sind selten grün." oder "Deutsche Kalenderblätter enthalten griechische Weisheiten." oder sonst irgendwas total absurdes. Dann umdrehen und weiter machen.


    Ich hatte in meiner Uni Antiprokastinationsgruppe eine, die wenn sie blöd angemacht wurde den Spruch brachte " Dein Körper wird ein Leichnahm sein". Das ist wohl aus irgendeinem Film. Sie sagte das ganz ernst und guckte die Lästerer dabei ganz grade an bevor sie selber in Gelächter ausbrach und sie dann anschliessend stehen liess. Ich hab das nur 2 mal miterlebt, aber sie hat mal erzählt, dass sie das ganz ernste Gesicht mit diesem Spruch mal sehr lange vor dem Spiegel geübt hat und das mittlerweile eben ihre " Waffe" ist wenn sie innerlich nicht so weiss wie sie reagieren soll, weil sie sich verletzt fühlt. Sicher nix für ein berufliches Umfeld, aber in einer Freizeitgruppe die Du sowieso verlassen willst... ]:D

    Boah, das hilft mir gerade so gut, ihr Lieben! Vielen Dank! Melde mich nochmal darauf, kann nur gerade nicht.


    Habe bald einen Termin mit meiner Psychologin und schon etwas Bammel. Sie hat es bisher leider immer geschafft, meine Position... zu schwächen, um es mal so zu sagen. Ich wollte immer ehrlich sagen und alles sagen, was ich denke. Aber sie war der Meinung, dass das Sicherheitsverhalten wäre und ich das nicht darf ":/ . Aber ich bin der Meinung, es gehört zu mir, Probleme anzusprechen und alles zu sagen, was ich denke. Vieles wäre wohl nie so schlimm geworden, hätte ich einfach ich selbst sein dürfen und wäre nicht alles, was ich machen wollte, "Sicherheitsverhalten" gewesen. So habe ich mich zuletz auch einfach selber total unauthentisch gefühlt. Aber sie versteht das nicht. Die Kernaussage ist: "Seien Sie einfach Sie selbst - aber machen Sie das und das und das auf keinen Fall, weil das Sicherheitsverhalten ist!" Dabei hätte "das" meine Position eher gestärkt, weil ich eben ich selbst gewesen wäre. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es meiner Therapeutin nicht darum geht, irgendwie in einer Gruppe klarzukommen (und sie mich dabei unterstütz und mir Mut zuspricht) sondern darum, es "richtig" zu machen. Aber was habe ich denn davon?


    Ehrlich gesagt, habt ihr mit in den paar Tagen sozial mehr geholfen als meine Therapeutin in den letzten Monaten :-/ . Vielleicht ist sie einfach nicht so geeignet für soziale Fragen... Selbst mein Freund hat mir bessere Tipps gegeben, was natürlich für meinen Freund spricht, aber mich trotzdem grübeln lässt...

    Ich glaube... Es würde mir wirklich helfen, konsequent auf mein Bauchgefühl zu hören. Das kann ich ja mal üben :)z . Denn das sagt eigentlich immer "Cinnamon4 first".


    Dann muss ich nur die zweifelhaften Ratschläge meiner Psychologin bei Seite lassen |-o . Voll schwer. Wenn einem jemand bei einer spezifischen Phobie (Wespen) so gut helfen konnte, muss man sich erstmal eingestehen, dass es in einem anderen Themenfeld (Menschen) offensichtlich nicht passt. Irgendwie versucht sie ständig, mich zu verändern, und dann verliere ich mein Selbstbewusstsein.


    LG @:)

    Zitat

    Ich wollte immer ehrlich sagen und alles sagen, was ich denke. Aber sie war der Meinung, dass das Sicherheitsverhalten wäre und ich das nicht darf ":/ .

    Das kapier ich grad nicht. Es ist doch genau umgekehrt: Wenn man immer ehrlich ist und alles sagt was man denkt (was ich für einen Erwachsenen keinen guten Tip finde, da sollte man hin und wieder auch etwas strategisch denken), eckt man doch ständig an. Sicherheitsverhalten wäre genau das Gegenteil davon: NICHT sagen was man denkt, damit man nicht aneckt.