• Wem glauben? Betrug?

    Hallo zusammen, ich schreibe hier als Alias, da ich nicht möchte, dass Dritte, die mich kennen, von diesem Vorfall erfahren und es sich herumspricht. Rand-Daten: 8 Jahre Beziehung, 3jähriges Kind Ende letzter Woche passierte etwas Unglaubliches. In der Post lag ein Brief ohne Absender, gerichtet an mich. Darin stand geschrieben, dass ich seit geraumer…
  • 582 Antworten

    Tja...ich seh da auch nicht mehr viel Spielraum für die Fälschungs-Theorie. Wenn die Emails alle sehr bald gelöscht werden, hätten sie doch irgendwann darauf kommen müssen, dass das ein Beweis für die Unschuld ist (wenn die Mails sofort gelöscht werden, hätte der anonyme Zusender sie ja auch nicht abrufen können).


    Eigentlich müsstest du nur bei einer Person dieser Firma ins E-Mail Postfach schauen. Wenn dort alte Mails sind, werden sie nicht sofort gelöscht. Wenn sie nicht automatisch gelöscht werden, haben die beiden die Mails selbst gelöscht. Wenn sie sie selbst gelöscht haben, sind sie zu 99,99% schuldig.

    das ist alles so hinterhältig und gemein...... und zeigt leider wieder einmal, dass dieses oft gesagte "ich würde keine Sekunde an meinem Partner zweifeln" ein Selbstschutz ist und wohl sehr realitätsfern........

    Zitat

    … sind sie zu 99,99% schuldig.

    Ist das wirklich noch eine Frage? Die Sache ist doch schon jetzt klar, indem sich der Absender zu erkennen gab. Wer würde dies tun bei einer Fälschung und riskieren, angezeigt zu werden?


    Es wird bei dem Gespräch mit dem Kollegen Ähnliches herauskommen wie das, was mir die Bekannte damals auch sagte, als sie mir miteilte, mein Mann habe eine Geliebte; wie sie sagte, empörte sie das falsche Spiel, und dass ich keine Ahnung davon hatte, deshalb wolle sie mir das mitteilen.

    Im übrigen, Alias, es haben schon Menschen ein komplettes Doppelleben geführt, und es ist erst viel, viel später – sogar erst nach deren Tod – herausgekommen. Du bist also nicht naiv oder zu gutgläubig gewesen, auch nicht realitätsfern aus meiner Sicht. Sondern einfach vertrauensselig. Wie solltest Du ihm so etwas auch zutrauen? :°_

    Zitat

    Es wird bei dem Gespräch mit dem Kollegen Ähnliches herauskommen wie das, was mir die Bekannte damals auch sagte, als sie mir miteilte, mein Mann habe eine Geliebte; wie sie sagte, empörte sie das falsche Spiel, und dass ich keine Ahnung davon hatte, deshalb wolle sie mir das mitteilen.

    Ich würde das Gespräch von Alias mit dem Kollegen jetzt einfach mal abwarten. Ich würde mich nicht in die Beziehung eines Kollegen, dessen Frau ich noch nicht mal kenne, einmischen, auch wenn mich sein privates Verhalten noch so "empören" würde (ehrlich gesagt würde es mich nicht mal "empören", ich fände es halt falsch, wäre aber der Meinung dass mich das nichts angeht).

    Nun ja, es wurde hier so viel gemutmaßt, da wollte ich auch mal … :-x


    Aber im Ernst, der Heiratsantrag war aus meiner Sicht so etwas wie ein Versuch, die wegschwimmenden Felle festzuhalten.

    Ja, weil immer noch keine absolute Sicherheit gegeben ist. Ich finde die Energie, die er aufwendet, Einschreiben etc. geradezu abartig, ich wäre im höchsten Maß misstrauisch. Ich vermute, dass er eventuell selber ein oder viele Augen auf die besagte Kollegin geworfen hat.

    Zitat

    Ich vermute, dass er eventuell selber ein oder viele Augen auf die besagte Kollegin geworfen hat.

    aber, wenn zwischen dem Freund der TE und der Kollegin nichts ist, wäre sie doch Single – und der Kollege hat sich, da er sich zu erkennen gibt, ins absolute Aus geschossen.

    Ich schätze aber wohl kaum, dass er die Mails gefälscht hat. Dann hätte er sich sicherlich nicht zu erkennen gegeben. Kann ja sein, dass er selbst ein Auge auf die Kollegin geworfen hat. Die Affäre zwischen dem Freund der TE und der Kollegin ist aber scheinbar echt.

    Mir gefällt, dass der Kollege von Alias Noch-Lebenspartner, sein Handeln nicht mehr als Anonymus weiter betreibt. Das zeugt von Authentizität, und Gradlinigkeit. So hat das Katz und Maus-Spiel von Geliebter (so muss man sie nun wohl nennen) und dem unehrlichen Familienmenschen ein Ende.


    Es ist einfacher das eigene Handeln abzustecken, mit der Sache als solches umzugehen. Alias bekommt die Informationen, die sie braucht, um sich ein Bild vom Ausmaß der Affäre zu machen. Sie scheint der Menschentyp zu sein, dem es nicht reicht, mit einem ungeklärten Verdacht weiter zu leben. Der Kollege ihres Partners konnte offensichtlich nicht mehr dabei zuschauen, was vor seinen Augen passiert. Über das eigene Motiv des Handelns wird Alias nach dem Gespräch deutlicher im Bild sein.


    Es geht wie es scheint nicht mehr darum, ob da etwas gelaufen ist, sondern über welchen Zeitraum und gezeigter Stetigkeit bzw. Intensität. Es wird sich für sie gerade wie eine große Tragikgeschichte anfühlen. Nach schweren Krisen, die man miteinander durchlebt hat, vor den Scherben des eigenen Bildes über den Partner zu stehen. Aber Gewissheit gibt Kraft, wenn man sich vom ersten Schrecken erholt hat und die Konsequenz des Handelns. Alias Dir alles Gute und viel Tapferkeit mit den neuen Erkenntnissen dieser Affäre umgehen zu lernen.