Uiuiui, so schlimm ist mein Mann lange nicht. Er hat allerdings diesen krankheitstechnischen Hechtsprung drauf - wenn die Kinder seit einer Woche husten und schniefen und ich es seit dem Morgen auch merke, dann wird er ganz schnell deutlich kränker als ich, so daß dann alles an mir hängen bleibt >:( ;-D

    Aufregen bringt da gar nichts...nur gute Pflege ;-D


    Mein Partner hat letztens eine Impfung in den Arm bekommen (mit einem Verband kam er nach Hause ;-D ). Die Ärztin hatte ihn zum Glück vorgewarnt, was für eine schlimme Impfung das ist. Deswegen musste er sich danach gleich mit leidender Miene ins Bett legen und konnte sogar eine halbe Stunde nur nasal sprechen. Vorher hat er sich natürlich noch das weiße T-Shirt angezogen, dass er immer trägt, wenn er krank ist, "weil damit blasser aussieht". Ich habe dann gleich sein Bett aufgeschüttelt, er bekam ein großes Kuscheltier in jeden Arm und ich habe "soft kitty" (Sheldons Genesungslied von Big bang theory) für ihn gesungen und er wurde ein bisschen gestreichelt. ??Ein Foto für seine Mutter durfte ich so überigens nicht machen?? Das hat die Genesung so beschleunigt, dass er nur noch 3 Tagen von der schlimmen Impfung erzählt hat und dann auch den Verband abnehmen konnte.

    Wo ist der Tränen lachende Smiley, verdammt ;-D ;-D ;-D ;-D Aisvogel, Wahnsinn, deine Nerven möchte ich haben. Kommt dein Kerl sich da ernsthaft nicht veralbert vor?? ???


    Aber mal ernsthaft, so viel Männerpflege kann man sich mit Kindern irgendwann nicht mehr wirklich leisten bzw. mein Limit für's Ernstnehmen von höllischen Schmerzen bei Minikratzern und halbzuer Nase ist bei drei Kindern schon lange überschritten, bevor mein Mann damit ankommt. %:| %:|

    Aisvogel, meint dein Kerl das wirklich ernst? Unfassbar.


    Wo kommt so ein nerviges Verhalten eigentlich her? Erziehung? Rollenvorbild? Ich kenne das weder von meinen Eltern noch von den Schwiegereltern, und siehe da - alle insgesamt 7 Kinder (und davon immerhin 2 Männer) sterben nicht regelmäßig an einem Schnupfen.


    MiMamaus, frag mal deine Schwiegermutter, ob der werte Schwiegervater sich auch so verhält. Nicht dass der eigene Nachwuchs dann auch noch so unglaublich leidend wird...

    Zitat

    Ich dreh noch durch hier! Und jetzt frage ich mich: bin ich einfach zu unsensibel? Sehe ich das falsch, dass man sich mal zusammenreissen könnte? Muss ich ihn einfach bemuttern? ??das mache ich nämlich nicht.Da hab ich keine Zeit zu.Haushalt,Kind etc??

    Dass es nervt kann ich verstehen; dass spätestens beim Weinen wegen einer Erkältung auch ne gewisse Abneigung aufkommt auch.


    Aber durchdrehen? - da scheint ihr beide dazu zu neigen, euch in Dinge reinzusteigern.

    Auch wenn ich hier jetzt so manchen Menschen verärgere:


    Ich halte jemanden, der bei einer Erkältung weint und jammert, für ein Weichei oder für ein weinerlichen Jammerlappen.


    Ich käme auch nicht auf die Idee, damit mein Umfeld vollzuquaken- eher würde ich mich etwas zurückziehen, Ruhe haben wollen.


    Gerade Erkältungskrankheiten sind meistens Folge einer ungesunden Lebensweise und damit einhergehend eines geschwächten Immunsystems. Oft hilft viel Apfel, Banane, (rohe) Zwiebeln, Knoblauch und Mohrrübe und viel, viel Tee (Pfefferminz-Melisse-Thymian, mitunter auch mit Kamille). Antibiotika halte ich in den meisten Fällen für vollkommen unnötig und überflüssig.


    Meine fehlende "Empathie" mag daher herrühren, dass ich noch nie während meines 29 jährigen Berufslebens wegen einer Erkältungskrankheit gefehlt habe (ich habe seit 41 Jahren nie Fieber gehabt). Meine Erkältungskrankheiten verliefen alle sehr milde und kurz, waren sehr selten und gingen meistens an die Mandeln.


    Und nein, es war keineswegs nur genetisch bedingtes Glück.


    Mir wäre es einfach zu doof, deswegen zu jammern, weil das rein gar nichts ändert und andere Menschen nervt- vielmehr sorge ich für eine deutlich erhöhte Vitamin- und Mineralienzufuhr (Obst, rohes Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch) und wie geschrieben- viel Tee trinken.


    Antibiotika sollten wirklich etwas für Extremfälle und Ausnahme sein (schwere bakterielle Entzündungen).

    Zitat

    Muss ich ihn einfach bemuttern?

    Nö.

    Zitat

    Ich glaube, da hilft nur noch die Intensivstation im Universitätsklinikum Münster:


    http://www.der-postillon.com/2…on-fur-erkaltung.html?m=1

    ;-D ;-D

    Zitat

    Naja, wenn du mit 40 Fieber flachliegst, könnte unter Umständen dein Mann übernehmen und sich um Kinder und Haushalt kümmern, bis du wieder fit bist.

    2 Kinder und gleichzeitig Haushalt bekommt er nicht gleichzeitig hin.


    Er hatte sich mal einen Tag um beide gekümmert, als ich wirklich nicht aufstehen konnte- ich durfte gefühlt die halbe Wohnung im Anschluss renovieren (gut so schlimm war es nicht aber ich denke ihr wisst wie ich es meine...)


    Er ist eigentlich ein lieber, macht auch im Haushalt mit, aber wenn 2 Sachen auf einmal kommen ist er überfordert.

    Ah ich versteh dich gut. Werde sogar oft leicht aggressiv wenn er beim husten wieder halber kotzt weil er dabei so übertreibt


    Viel mehr nervt mich allerdings, dass er, sobald ich mal Krank bin, urplötzlich auch ganz arg krank wird.

    Oh Gott, Männerschnupfen ]:D .


    Ich bin zum Glück auch jemand, der so gut wie nie krank ist und ich kann mich nicht erinnern, wann ich die letzten Jahre mal eine richtige Erkältung hatte oder irgendwie krankgeschrieben war - toi, toi, toi. Und auch wenn bei mir mal etwas zwickt oder zwackt, gehe ich anderen Leuten damit nicht auf den Nerv.


    Ich reagiere, je älter ich werde, absolut allergisch auf Leute, die rumjammern, weil ihnen irgendetwas quersitzt. Ich weiß nicht, warum das so ist und ich da so wenig empathisch bin, aber ich kann es nicht haben, wenn über Krankheiten geredet wird, die Leute z.B. erzählen, welche Pillen sie in welcher Anzahl zu irgendeiner Zeit nehmen müssen und warum... %-| . Ich finde es für das Umfeld unwahrscheinlich nervig und ich habe unseren Kindern gesagt, mich sofort auf dieses Verhalten anzusprechen, sollte es altersbedingt mal bei mir durchbrechen ;-D .


    Und leider ist es bei vielen Leuten so, dass sie im Laufe einer Unterhaltung irgendwann auf Krankheiten kommen; schlimm! Einiges lässt sich ja auch oft nicht ändern und da bringt es nichts, das Thema immer wieder anzusprechen. Ich bin auch der Meinung, dass man sich durch solch ein Verhalten selber runterzieht.


    Mein Mann weiß das natürlich und reißt sich zusammen, wenn sich mal was eingefangen hat.


    Aber mein Verhalten heißt ja nicht, dass ich nicht für ihn oder meine Familie da wäre, wenn wirklich schwere Krankheiten auftreten würden - die z.T. auch innerhalb der Familie vorhanden sind. Da wäre ich die Letzte, die sich aus der Verantwortung stehlen würde.

    @ TE:

    Zieh für die Zeit aus und lass deinem Mann genügend Taschentücher da ]:D ;-)