Hey Yaria,


    bin ebenso seit ca. 6 Jahren vergeben und mir geht es genauso.


    Hatte mein erstes Mal auch mit ihr und kann deshalb gut mit dir fühlen und bin emotional auch genauso wie du drauf :O


    Unheimlich hehe^^


    Jedenfalls wenn du Lust hast mal darüber zu schreiben/reden... schreib mir einfach ne PN. :)


    Viele Grüße


    Lukas

    Zu deinen Gedanken der anderen Männer möchte ich sagen, du denkst da etwas falsch. Du denkst das diese Männer die mit dir quasi fremdgehen, sich immer in die verlieben würden, du denkst sie haben die zwei Schubladen auf und vermischen das. Ich denke daran machst du deine Unerfahrenheit grade kenntlich. Ich sage dir nein, dass wird in den wenigsten Fällen so sein. Ich bin eine Affärenfrau, allerdings nur mit Singlemännern (da ich moralisch einfach nicht klar käme Geliebte zu sein von einem Mann der zuhause eine Partnerin sitzen hat) und diese Männer verlieben sich nicht reihenweise in mich. Wenn verliebe ich mich eher in sie! Die Männer nehmen nur eiskalt den Sex mit. Das wollte ich dir mal mit auf den Weg geben, weil du selbst sagst du seist nicht der Gefühlsmensch, ok, aber diverse Männer, die nur Sex wollen, oder auch eine Freundschaft Plus, wollen auch nur diese. Was nicht heißt das sie sich nicht verlieben würden, in der Mehrheit verliebt sich eher die Frau in den Sexmann.


    Zu deinem Vorhaben, ich finde es nicht toll sich Ehemänner dafür rauszupicken, du versuchst damit natürlich dem wie schon gesagt eventuellen verlieben aus dem Weg zu gehen, weil du meinst das diese Männer sich dafür am aller besten eignen würden. Das ist verständlich. Ich wie gesagt könnte es moralisch irgendwie nicht. Und ich meine auch das du in diesen der springende Punkt bist, wenn der Mann mit dir fremdgeht, dann zerstört das das was einmal auf einem Fundament der Monogamie aufgebaut wurde. Diese Last möchte ich nicht auf mich laden, ich weiss was es heisst Liebeskummer zu haben, sich Elend zu fühlen in der Liebe und da muss man es nicht auch noch anderen quasi aufzwingen, weil man selbst so Lustvoll drauf ist. Ich halte es für ein Gerücht das du nur Singlemänner angetroffen hast, die dich in einer Freundschaft Plus wollen, totaler Humbug ist das sorry. Das Netz ist voll von Männern die gerne Sex hätten..auch nur 1-2 mal. Das musst du denen ja nicht mal auf die Nase binden, wenn du Sex willst, willst du Sex..ob sich daraus eine Affäre entwickeln wird, oder Freundschaft Plus, weiss man nicht, willst du nicht, deswegen kannst du doch nach 1x Sex auch gleich wieder den Kontakt beenden. Nichts leichter als das! Damit tust du dann auch keinem weh. Nur wenn du schon so anfragst, du willst nur 1x Sex etc. dann verschreckt das doch auch den einen oder anderen von vorneherein.

    Mich würde an so einer Geschichte nicht die Vögelei an sich erschüttern, sondern die Leichtigkeit, mit der Versprechungen / Abmachungen innerhalb der Beziehung verworfen werden. Wenn sozusagen das angebliche Fundament gar keines ist, sondern nur Sand, der mit den willkürlichen Wellen davongetragen wird...


    Das klingt etwas pathetisch. Was ich damit meine: Wenn ich eine Beziehung auf monogamer Basis eingehe, einen monogamen Partner heirate und dabei Treue verspreche und nach nur fünf Jahren das alles über den Haufen geworfen wird von Lust / Neugierde, dann finde ich das erschütternd. Weit erschütternder, als den sexuellen Akt an sich, sondern die pure Unehrlichkeit.


    Ich bin mit meinem Partner auch sehr früh zusammengekommen (19) und wir hatten beide wenig / keine Beziehungserfahrung vorher. Das wurde / wird aber auch immer wieder thematisiert und verschiedene Szenarien durchgesprochen. Zum Beispiel haben wir früh darüber geredet, wie wir eben mit solchen "Lustanwandlungen" im späteren Leben umgehen wollen / sollen. Ob es der Partner im Falle des Falles genau wissen will. Wo die Grenzen zwischen lässlicher und unerlässlicher Sünde liegen. Ich habe mich auch innerhalb der Beziehung ein paar Mal für andere Männer geschwärmt. Aber dann auch mit meinem Partner darüber geredet. Die Offenheit diesbezüglich hat unser Fundament nur gestärkt und heute kann ich mit diesen Anwandlungen umgehen in dem Wissen, dass mein Partner unangefochtene Nummer 1 ist. Dass keine dieser Schwärmereien auch nur annähernd für eine Beziehung ausreicht. Dass ich das Kribbeln interessiert beobachte ("Wow, ich kann immer noch wie ein Teenie schwärmen") und auch genieße, aber gleichzeitig ganz bei mir und meiner Beziehung bin und weiß, wo ich hingehöre und stehe. Ich weiß, dass mein Partner ein einmaliges Abenteuer nicht erfahren möchte und ich nichts im umgekehrten Fall. Dass es für uns beide eine krasse Grenze zwischen ONS und serieller Betrügerei / paralleler Liebesbeziehung zu einem/r Dritten gibt.


    All das kann man thematisieren, verhandeln, erörtern. Und man kann in dem schwarz-weiß sehr leicht einen für beide Partner passenden Graubereich schaffen, wenn man denn will. Und wenn man denn den Willen mitbringt, nicht nur zum Partner, sondern vor allem auch vor sich selber schonungslos ehrlich zu sein.


    Was ich aus meinen Schwärmereien gedanklich mitgenommen habe:


    - es gibt einen großen Unterschied zwischen Vorstellung und Realität


    - manche Schritte involvieren uns ganz ungewollt sehr intensiv emotional. Egal, wie cool man sich vorher fühlt: Das Tun kann mitunter ganz riesige andere Welten auftun und emotional sehr viel verändern oder beschädigen. Man kann Gefühlen (auch den Coolness-Gefühlen) nur sehr bedingt trauen, wenn es um große Entscheidungen geht


    - gesagte oder getane Dinge kann man nicht zurücknehmen. Vielleicht bei Banalitäten schon, aber nicht bei größeren Ereignissen.


    - Das Kribbeln und die Erregung kann man sich auch aus der Ferne holen, ganz ohne physischen Akt und Betrug. Vor allem kann in Gedanken der Traummann viel mehr Traum sein, als er es in Realität wäre ;-)


    - der Begriff "Versäumnis" wird in allen Bereichen viel zu kurz gedacht. Versäumnis bedeutet nämlich nicht, nur Schöne Dinge auszulassen, sondern auch schlicht grauenhafte Erlebnisse nicht machen zu müssen. Mein Ex hat mir bei unserem ersten Sexualkontakt (ich war 17) den schmutzigen Schwanz in den Mund geschoben und mir in den Rachen ejakuliert. Ich habe es weiters auch "versäumt" in einem Kriegsgebiet aufzuwachsen, mit Einsetzen der Geschlechtsreife verehelicht zu werden, im Knast gewesen zu sein, Heroin probiert zu haben, noch nie eine Bank überfallen zu haben, niemanden getötet zu haben....


    Will heißen: Man versäumt immer was. IMMER. Und man versäumt - Gott sei Dank - auch viele sehr schlechte Erfahrungen. Man wird als endlicher Mensch nie alles gesehen, alles geschmeckt, alles gerochen, alles gedacht haben. Versäumnis ist also per se nicht defizitär, sondern häufig sogar sehr positiv für unseren Selbsterhaltungstrieb.

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    @ schnecke1985:

    ich verbeuge mich, exakt so sehe und lebe ich/wir es auch. Für mich heißt das, in der Realität angekommen zu sein, und vor allem die Reife entwickelt zu haben, dieser Realität auch verantwortlich ins Angesicht sehen zu können.


    Und wer allen allen Ernstes glaubt, dass Männer den Hengst geben müssten oder andernfalls Trottel seien, nun ich frag mich, wer da eigentlich der Trottel dabei ist. Aber als Entschuldigung sei bemerkt, dass es Männer (und womöglich auch Frauen) gibt, die sich so in der Pubertät verlieren, dass sie da nie wieder rausfinden.... Die sterben jung, obwohl sie viele Jahre bis dahin brauchen.

    Zitat

    Mir geht es nicht darum, meinen Mann zu betrügen und mein Glück bei einem anderen zu suchen, denn Fremdgehen beginnt meiner Meinung nach immer im Kopf. Stattdessen finde ich den Gedanken prickelnd, von anderen Männern begehrt, umworben und letztendlich genommen zu werden. Nichts weiter. Von daher sehe ich dabei eine klare Linie zwischen der Nähe zu meinem Mann und dem "Spiel".

    Zitat

    Swingerclub fällt weg.

    In eurer Situation würde ich erst einmal gemeinsam eine frivole Bar/Kneipe, in der Publikum mit Niveau verkehrt, aufsuchen, die Eindrücke wirken lassen und einfach mal sehn, wo's hinläuft...


    Ich weiß nicht, wo ihr wohnt? Aber eine frivole Kneipe (z.B. das

    /sende ich per PN), finde ich, wäre eine gute Adresse und ein guter Anfang. Man geht dahin, trinkt etwas, unterhält sich zwanglos mit anderen Besuchern und geht wieder ohne konkrete Aktivitäten. ;-)


    Dieser Art Kneipen findet man in einigen größeren Städten. Das Publikum ist in der Regel offen und tolerant.


    Naja, manchmal ist schon ein etwas schräger Typ dabei, aber alle sind "lieb". Ihr werdet sehen, davon bin ich überzeugt, wenn ihr heimkommt werdet ihr ob der erlebten Dinge und der geführten Gespräche begeistert sein. Die anfängliche Scheu ist verflogen und ihr fiebert vielleicht sogar dem nächsten Besuch entgegen.


    Swingerclub halte ich auch nicht für ideal. Wenn, dann besser ein reiner Paareclub. Aber dann müsstet ihr euch darauf einstellen, dass hier auch wesentlich ältere Gäste anwesend sind.


    Die Höhe des Eintritts sollte auf keinen Fall die Auswahl bestimmen.


    Ich sende per PN den Link zur Kneipe, Angaben sind hier wohl verboten !?


    Gutes Gelingen ;-)

    Zitat

    Man geht dahin, trinkt etwas, unterhält sich zwanglos mit anderen Besuchern und geht wieder ohne konkrete Aktivitäten. ;-)

    Wo ist dann der Unterschied zu jeder normalen Bar? ":/

    Zitat

    Wenn, dann besser ein reiner Paareclub.

    Wie Yaria bereits geschrieben hat, fällt "Swingerclub" für sie weg. Nun, vielleicht war sie sich der sprachlichen Feinheit zwischen Swingerclub und Paareclub nicht bewusst und sie hat es auch nicht begründet. Aber ich sehe es auch so, dass für ein Herantasten mit Einverständnis des Partners ein solcher Club die sicherste und in meinen Augen auch ideale Umgebung darstellt. Bevor sie Hals-über-Kopf einen ONS hat und das dann über die beiden Hereinbricht, da sie sich einfach zu wenig Gedanken gemacht haben.

    Zitat

    Wo ist dann der Unterschied zu jeder normalen Bar? ":/

    Und das fragst ausgerechnet DU?? Du warst noch in keiner? Dann mal hin ;-D


    Eine frivole Bar ist so ein Mittelding aus Swingerclub und normaler Bar. Man bleibt dort zumindest erst einmal angezogen, stilvoll elegant bis sexy, aber eben nicht gleich in Dessous wie im Club, was mit Sicherheit nicht jedem liegt!


    Man kann einfach nur was trinken und dann wieder gehen, kostet keinen Eintritt, ausser für Solo Herren und ich finde, es ist der entspannteste, einfachste Einstieg in diese Welt.


    Der Unterschied zur normalen Bar: Man geht in der Regel dahin, um Kontakte zu knüpfen, in einer normalen Bar setze ich mich nicht zu andren Paaren an den Tisch, um mit ihnen anzubandeln. Und, wenn es einen dann gelüstet, ist der Rest eine Etage höher dann doch wieder wie im Swingerclub.

    Zitat

    Man bleibt dort zumindest erst einmal angezogen, stilvoll elegant bis sexy

    Jo. Wie halt in einer besseren Bar oder einem gehobenen (normalen) Club.

    Zitat

    in einer normalen Bar setze ich mich nicht zu andren Paaren an den Tisch, um mit ihnen anzubandeln.

    Das habe ich offenbar wirklich übersprungen bzw. bei uns in der Region gibt es sowas nicht - oder nur als ausgewiesener sog. "Nachtclub". In solchen Lokalen sind aber Professionelle unterwegs und bei den Besuchern gibt es klaren Herrenüberschuss.


    OT: Kannst mir gern mal eine Adresse am Mittelrhein per PN schicken, wenn du eine weißt (aus rein akademischem Interesse).

    Zitat

    Für mich heißt das, in der Realität angekommen zu sein, und vor allem die Reife entwickelt zu haben, dieser Realität auch verantwortlich ins Angesicht sehen zu können.

    ich finde es ja schon ein wenig anmaßend, hier die realität zu bemühen - gerade in (paar)beziehungen, gibt es doch nicht die einzig wahre realität!


    das klingt schon wieder so nach klischee- und pauschalsortiererei: alle männer wollen nach xy jahren frischfleisch. der mensch ist nicht für die monogamie geschaffen. die frauen wollen eh keinen sex mehr, wenn sie geschwängert worden sind... %-|


    ich finde jedes beziehungsmodell absolut legitim, wenn ein paar sich einig ist, seine eigenen regeln aufstellt und die eigenen und gegenseitigen bedürfnisse achtet!

    Hm, sorry, als Hamburger kenne ich mich am Mittelrhein überhaupt nicht aus.


    Professionelle gibt es da nicht, werden auch nicht geduldet, weder vom Ordnungsamt noch vom Betreiber, aber das kenne ich nur vom Hörensagen, ich hab da noch nie eine gesehen. Ich weiß von einem Münchener, dass es so etwas wie frivole Bars in München z.B. nicht gibt, weil die Behörden damit Probleme haben, u.a. eben auch wegen dem Thema Prostitution. Swinger Clubs ist da wohl einfacher zu genehmigen.


    Herrenüberschuss ist in frivolen Bars ein Thema, aber nicht so gravierend. Und: es gibt wie im Club auch Paareabende.

    [...] Aus Erfahrung weiß ich aber, dass der Typ je wahrscheinlicher ein Trottel ist, desto mehr die Frau ihn als Nummer eins sich einredet. So nach dem Motto "ohne Konkurrenz ist jeder der erste". 8-) Ich habe einfach das Gefühl, dass du gar nicht weißt, was eigentlich noch möglich ist. :=o