• Wer glaubt an die Liebe?

    Hier ist ein "virtueller Landeplatz" für alle, die aufrichtig an die Liebe glauben. Hier ist Platz für Eure positiven Erfahrungen und Wünsche. x:)
  • 11 Antworten

    Ich glaube, Liebe wäre weitaus weniger schmerzhaft und weniger verteufelt, wenn sich rechtzeitig trennen würde. Zur rechten Zeit bedeutet in diesem Fall, wenn man merkt, dass mindestens einer mit dem anderen nicht mehr zurechtkommen kann oder will.

    Wenn es einfach zu tun wäre, würden es natürlich viel mehr Leute konsequent tun. Man muss sich natürlich entscheiden, was man selbst besser findet. Allerdings ist es irgendwie paradox (scheinheilig?), sich nicht zu trennen, wenn man merkt, dass man mit dem anderen nicht mehr zurechtkommt, um dann später die Partnerschaft bzw. Liebe zu verteufeln.

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    Vor allem, was, wenn man mit dem nächsten Partner genau an wieder an der selben Stelle "scheitert"?

    Ich würde sagen, das ist jeweils gleich. Man versucht zumindest, etwas zu ändern, um auf einen geraden und gemeinschaftlichen Kurs zu kommen. Nach einer gewissen Anzahl von Versuchen muss bzw. sollte man erneut bewerten und sich erneut entscheiden.

    Die Liebe an und für sich zu verteufeln ist Quatsch, meiner Meinung nach. Nur weil es hakt, ist das kein Grund. Man selbst könnte ja auch ursächlich an den Problemen beteiligt sein, oder eine ungünstige Konsellation, mangelnde Reife, schwierige Eigenarten, Streß - bedingt durch äußere Umstände, na ja, eben verschiedene Gründe.


    Man kann das System auch ändern, indem man sich selbst ändert. Ich bin immer etwas skeptisch, wenn eine Trennung und ein neuer Partner so als die Lösung gesehen wird. Manchmal ist das bequem (man muss sich ja dann selbst nicht ändern) und vielleicht eine Illusion, bzw. Wunsch ist Vater des Gedankens.


    Scheinheilige Menschen mag ich nicht. Wasser predigen und Wein trinken. Sollen sie doch dazu stehen, dass sie Wein trinken, was solls. Kommt ja eh meistens irgendwann raus.

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    Nach einer gewissen Anzahl von Versuchen

    Was für Versuche? Mit einem neuen Partner, eine gewisse Anzahl von Versuchen auf einen gemeinsamen Kurs zu kommen?

    Ich sehe auch keinen Sinn in Schuldzuweisungen oder am Herummäkeln der Eigenarten eines anderen oder seiner selbst, und auch der Selbstveränderung stehe ich offen gegenüber. Doch das ändert meines Erachtens nichts daran, dass es oftmals besser wäre, sich zu trennen, anstatt ein "Martyrium" unnötig zu verlängern. Viele Dinge lassen sich verändern, doch bei Weitem nicht alle.

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    Ich würde sagen, das ist jeweils gleich.

    Was ist gleich?

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    Nach einer gewissen Anzahl von Versuchen

    Was für Versuche? Mit einem neuen Partner, eine gewisse Anzahl von Versuchen auf einen gemeinsamen Kurs zu kommen?

    Ich meinte, dass man in jeder Partnerschaft nach einer gewissen Anzahl an Versuchen feststellen wird, ob sich an einem Umstand, mit dem man nicht zurechtkommt, etwas ändert oder nicht, und man dann eben entscheidet, ob man sich damit arrangieren kann oder es lieber beendet.

    TS: Ich glaube, es gibt da zwei Lager. Die einen sagen: trennen, die anderen sagen: bleiben. Wer weiß, was richtig ist?


    Man sollte manchmal die Hoffnung auf eine positive Wendung nicht aufgeben. Manchmal ist es aber besser sie doch aufzugeben. Wahrscheinlich ist so eine Entscheidung eben sehr individuell und hängt auch von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.

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    Ich meinte, dass man in jeder Partnerschaft nach einer gewissen Anzahl an Versuchen feststellen wird, ob sich an einem Umstand, mit dem man nicht zurechtkommt, etwas ändert oder nicht, und man dann eben entscheidet, ob man sich damit arrangieren kann oder es lieber beendet.

    Ach so. Ja. Ganz genau so ist es. :)z

    Das Problem ist: was auch immer man tut. Ich denke, man muss es selbst entscheiden. Man weiß selbst doch am besten, was man sich selbst zumuten kann.