• Wer glaubt an die Liebe?

    Hier ist ein "virtueller Landeplatz" für alle, die aufrichtig an die Liebe glauben. Hier ist Platz für Eure positiven Erfahrungen und Wünsche. x:)
  • 11 Antworten

    Das mit Sicherheit. Wie schützt man sich davor, nicht so zu sein ?


    P.S.


    Im anderen Thread, das kleine Sackgesicht, schreibt nur Mist und ich reg mich drüber auf.

    Morgen hoffentlich wieder hier, zum Gedankenaustausch über die Wahre Liebe und unserem Glauben dazu. Wird sicher wieder spannend und lehrreich.

    Eine Liebe in partnerschaftlichem Sinne hat enorm viel damit zu tun, was man von sich selbst, seinen Mitmenschen und dem Leben erwartet.

    Zitat

    Eine Liebe in partnerschaftlichem Sinne hat enorm viel damit zu tun, was man von sich selbst, seinen Mitmenschen und dem Leben erwartet.

    ":/


    Hmm... ich denke eigentlich eher, dass Liebe und Erwartungen nicht viel miteinander zu tun haben ( sollten... ?!)


    Auch in der Partnerschaft, genau wie in allen anderen Beziehungen, ist meiner Meinung nach das einzig erstrebenswerte die bedingungslose Liebe...

    Achja und auch dazu:


    Jemanden zu lieben ist weit intensiver und wichtiger als von jemandem geliebt zu werden... Und das funktioniert dann am Besten, wenn man sich selbst bereits liebt und deshalb nicht auf die Liebe von anderen "angewiesen" ist.


    Eine Bestätigung von außen ist immer wackelig, weil man abhängig ist und man nie sicher weiß was der andere wirklich fühlt. Deshalb sollte man lernen in sich selbst sicher zu sein, sich selbst den Halt und die Liebe zu geben die man sich wünscht und die man braucht um sich geborgen zu fühlen in dieser Welt.

    Ich glaube, mit dem Gedanken kann ich mich anfreunden. Auch wenn es schwer ist, ich muss mich von diesem ganzen sachlichen kram trennen. Liebe, wenn sie echt ist, ist mit Sicherheit etwas Konkurenzloses. Es ist eine wahre Kunst Vertrauen auf zu bauen. Gerade, wenn man sich selber so schlecht Vertrauen kann. Und die ganzen Einflüsse von außen von sich fern zu halten. Ich bin letzte Nacht, die größtenteils schlaflos verlief, auf den Knackpunkt gekommen, dass ich gar nicht weiß, was Liebe im partnerschaftlichen Sinne bedeutet. Dass ich mich noch viel zu sehr an Normen und nderen Menschen orientiere. Ich hab keine Sicht auf mich selber, bin mir gegenüber total gegensätzlich und strahle dies auch auf andere aus. Die Fähigkeit zu lieben fängt definitiv bei einem selbst an und das zu lernen wird für mich schwer.


    Ich mein Liebe ist konurenzlos, im familiären Sinne funktioniert das auch, man hört ja nicht auf die eigene Mutter zu lieben, weil die eines Anderen besser kocht oder so.


    Es scheint dennoch so zu sein, dass man auch geliebt werden möchte. Dennoch nicht weiß, ob es wirklich so ist. Die Liebe sich selbst gegenüber mache ich auch viel zu sehr von der Liebe abhängig, die andere mir gegenüber empfinden.


    Dann so dämliche Artikel über Frauenüberschuss, so dämlich Köpfe, wie ich einer bin, der sich dann direkt daran aufhängt. An einem Beitrag, von jemand Fremden. Ich glaub, da sehe ich ganz gut dran, dass ich manchmal nur die Hassmütze tragen will und es mag in Pesimismus zu baden. Dass ich in manchen moment gar nicht an die wahre Liebe glauben möchte. Warum auch immer, ist wie mit dem Rauchen, Suizid auf Raten oder so. Ich weiß es nicht.


    Ich glaube an die wahre Liebe, aber ich glaube nicht, dass ich sie zum jetztigen Zeitpunkt beherrsche. Auch weiß ich nicht, wie ich den Weg zu mir selber finde, zu mir eine gesunde Beziehung aufbauen soll und diese innere Kälte durch Liebe ersetzen kann.


    Kennt ihr das, habt ihr das auch oder habt ihr ähnliche Phase bereits überwunden, wenn ja, wie?

    Zitat

    Ich glaube an die wahre Liebe, aber ich glaube nicht, dass ich sie zum jetztigen Zeitpunkt beherrsche

    Das klingt irgendwie als könne man lieben erlernen wie das Schreiben oder sowas...


    Ich denke es ist eher eine Form von loslassen und zulassen... Ich denke nicht, dass es Techniken gibt wie man das lieben lernen kann...

    Zitat

    Auch weiß ich nicht, wie ich den Weg zu mir selber finde, zu mir eine gesunde Beziehung aufbauen soll und diese innere Kälte durch Liebe ersetzen kann.


    Kennt ihr das, habt ihr das auch oder habt ihr ähnliche Phase bereits überwunden, wenn ja, wie?

    :)z


    Ja, ich hab so eine Phase auch durch... und ich stecke auch immer mal wieder darin "fest"... Es ist eine Frage des sich immer wieder Aufrappelns.


    Herausfinden was einem selbst gut tut, solche Dinge wie Sport, gesunde Ernährung, Meditation, Spazieren gehen, Achtsamkeitsübungen... haben mir auf jeden Fall bisher immer geholfen.


    Lernen sich selbst der beste Freund zu sein.