• Wer glaubt an die Liebe?

    Hier ist ein "virtueller Landeplatz" für alle, die aufrichtig an die Liebe glauben. Hier ist Platz für Eure positiven Erfahrungen und Wünsche. x:)
  • 11 Antworten
    Zitat

    Ist doch wahr, ist immer dasselbe, erst heisst es "Du bist super" und irgendwann macht es irgendwann peng, und dann heisst es "Jeder verändert sich" und dann ist man nur noch Luft für einen


    TOFU

    Das ist so, weil man im realen Leben immer nur ein Stück des Weges gemeinsam geht. Nie die gesamte Wegstrecke ;-)


    Und wir empfinden das so schmerzhaft, weil wir uns im Wesentlichen auf unsere Körperlichkeit beschränken. Dabei gehen wir weit darüber hinaus ;-)

    Im Grunde genommen sind wir alle alleine. Egal, wie viele Menschn um uns sind. Egal, wer dir gut zuredet, wer dir hilft oder dich in den Arm nimmt.


    In einem selbst ist man alleine, bleibt man alleine, wird man immer alleine sein.


    Es heißt nicht umsonst: Du musst es selber wollen, Du musst es selbst einsehen, Du musst selbst den ersten Schritt machen etc.


    Die Worte Individum oder individuell implizieren für mich Begriffe wie: Alleinstellungsmerkmal, Einzigartigkeit und auch ein bisschen Einsamkeit. Jeder ist in seinem persönlichen Sein irgendwie allein.


    Das soll die Hilfestellungen von anderen Menschen nicht abwerten oder als sinnlos hinstellen. Dennoch umsetzen muss man es alleine. Man muss auch ganz alleine dafür danken können.


    In unserer Hülle aus Fleisch und Blut stecken wir ganz alleine drin. Das ist unser aller Gemeinsamkeit.

    Zitat

    Also existiert gar nicht die wahre, grosse ewige Liebe ???

    die wahre und große lebe ich gerade... und das mit dem ewig poste ich dann auf dem sterbebett, oder aus der hölle, okay? ;-)

    Doch, als Gefühl in jedem alleine. Man fühlt eben alleine und dennoch Gemeinsam.


    In einer Partnerschaft kann man sich die Wohnung, die Aufgaben oder die Kohle für den Urlaub teilen und sicher noch viele mehr. Aber doch nicht die Wahrnehmung, wahrnehmen muss man wieder für sich alleine.


    Ich glaube daran gehen auch viele große Lieben zu Bruch, weil die Menschen nicht verstehen, dass wir irgendwo alle immer für uns alleine bleiben.


    Wahrnehmen, verstehen, uns äußern, das müssen wir alle ganz einsam erledigen.

    Kirkel,


    mit deinem Beitrag hast du das Gefängnis der Illusion der Körperlichkeit ganz gut umschrieben ;-D


    Das ist ein Knast, den das Ego superscharf bewacht. Würde die Herrschaft des Egos doch sofort zusammenbrechen, wenn es die Illusion der Körperlichkeit nicht mehr aufrechterhalten könnte.


    Um so mehr wir erkennen, das unser Körper ein Werkzeug in diesem Leben ist, um so weniger verfangen wir uns in den Fallstricken der Illusion.

    Zitat

    Jeder ist in seinem persönlichen Sein irgendwie allein.

    Wirklich? Ist das so?


    Oder ist es vielleicht nur so, weil wir nur zu oft alles daran setzen, uns selbst zu isolieren?


    Wer kennt in einem Haus mit 20 oder 30 oder auch deutlich mehr Mietwohnungen seine Nachbarn und pflegt Kontakte zu den nächsten Nachbarn. Besonders in städtischen Bereichen sind das wohl nicht so sehr viele Menschen.


    Und dann wird tunlichst alles geheim gehalten. Der Verdienst, die Probleme, Sorgen und Nöte. Das führt dann in der Tat dazu, daß man irgendwie allein ist ;-)


    Implizieren ??das Wort gefällt dir ja so gut?? wir also nicht vielleicht doch aus eigener Kraft dieses "irgendwie allein sein"?


    Wer zwingt uns, mit unseren Sorgen und Nöten allein zu sein? ...außer wir selbst ;-)

    Also der Fakt, dass unsere Sorgen und Nöte einfach unsere Sorgen und Nöte bleiben. Egal, wer uns hilft.


    Es ist doch so, als würden wir jetzt einen Schrank die Treppe hochtragen. Wir machen das zusammen, der Schrank bewegt sich wegen unser beider Muskelkraft nach oben. Dennoch fühlen wir die Anstrengungen für uns alleine, jeder von uns muss seinen Teil alleine tragen, auch wenn wir gemeinsam etwas bewegen. Etwas, das außerhalb unserer Körper liegt. Du wirst nie nachfühlen können, wie schwer es für mich war und ich umgekehrt auch nicht. Wir sind beim Tragen nicht eins, obwohl wir eins bewegen. Wir stehen und gehen zwar nebeneinander, aber jeder geht für sich selber.

    Zitat

    Also der Fakt, dass unsere Sorgen und Nöte einfach unsere Sorgen und Nöte bleiben. Egal, wer uns hilft.


    Es ist doch so, als würden wir jetzt einen Schrank die Treppe hochtragen. Wir machen das zusammen, der Schrank bewegt sich wegen unser beider Muskelkraft nach oben. Dennoch fühlen wir die Anstrengungen für uns alleine, jeder von uns muss seinen Teil alleine tragen, auch wenn wir gemeinsam etwas bewegen. Etwas, das außerhalb unserer Körper liegt. Du wirst nie nachfühlen können, wie schwer es für mich war und ich umgekehrt auch nicht. Wir sind beim Tragen nicht eins, obwohl wir eins bewegen. Wir stehen und gehen zwar nebeneinander, aber jeder geht für sich selber.


    Kirkel

    Sooo...Mittagsrunde beendet. Herrliche Luft draussen. Teils sehr windig...aber herrlich. Mutter Natur hat das schönste Deo ;-D


    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer es für dich wäre, den Schrank alleine zu bewegen. Ich kann mir sogar vorstellen, daß es dir alleine nicht möglich wäre ;-D Also, was ist jetzt, um beim Schrank zu bleiben, aus deiner Sorge geworden, den Schrank nach oben zu transportieren? Alleine unmöglich, zu zweit ein schwieriger Job, aber möglich. Was ist nun mit der Eingangssorge? Es gibt sie nicht mehr, weil wir sie gemeinsam aufgelöst haben.


    Das ist mit allem so. Was alleine sehr schwer bis unmöglich ist oder erscheint, das löst sich auf, wenn man sich nach Hilfe umsieht.


    Sind wir beim Tragen wirklich nicht eins? Deine jetzige Antwort würdest du eventuell überdenken, wenn ich beim realen Schranktransport plötzlich alles loslassen würde. Dann würde dir vielleicht für einen Moment klar werden, daß die 4 Hände EINS waren...und die 2 verbleibenden Hände eben nur ein Teil für sich, der mit dem Schrank überfordert war ;-D


    So ist das. Alleine sind wir oft überfordert, weil wir der Illusion folgen, wir ständen alleine mit diesen Problemen da. Wenn wir uns aber trauen, nach helfenden Händen Umschau zu halten, werden wir merken, daß unser Problem gar keines ist ;-)

    @ TOFU

    Zitat

    Also existiert gar nicht die wahre, grosse ewige Liebe

    hi Tofu :)_


    doch es gibt sie :)z .


    Zumindest die wahre Liebe... ob sie "ewig" im Sinne von ein Menschenleben lang hält, sei mal dahingestellt ;-)