• Wer glaubt an die Liebe?

    Hier ist ein "virtueller Landeplatz" für alle, die aufrichtig an die Liebe glauben. Hier ist Platz für Eure positiven Erfahrungen und Wünsche. x:)
  • 11 Antworten

    Guten Morgen,


    Ich gehe wirklich von mir aus, dass ich im Moment nicht lieben kann. Vielleicht war sie auch einfach nicht die richtige... Ich möchte halt lieber alleine sein im Moment.


    Der Anfang war vielleicht auch etwas zu schnell


    :)*

    @ No_name

    wieso schreibst Du denn immer so viele Beiträge hintereinander aber seperat?


    Einer zusammen würde doch genügen. *:)

    @ Smitty19

    Na immerhin hast du das gleich erkannt und schon nach 2 Monaten beziehung den Schlussstrich gezogen. Ich denke,je nachdem wie lange ihr euch schon gekannt habt fällt es ihr so wesentlich leichter als dass Du Dich noch länger durchgequält hättest und es ihr erst nach einem Jahr oder so gebeichtet hättest.


    Wieso meinst Du denn bist Du momentan nicht bereit dazu bzw. fähig?ist etwas passiert, was Dich zu dieser Meinung brachte?

    Hallo!


    ...und ich weiss nicht, ob mein mann mich liebt...wir haben eine schwierige zeit durchgemacht...ob diese "schwierige zeit" bereits vorüber ist, das weiss ich auch nicht...er sagt nie von alleine "ich liebe dich", nur wenn ich's sage, antwortet er "ich dich auch". Ich glaube, er vermisst mich auch nicht so sehr, obwohl ich letzte jahre nirgendwohin allein/mit kind weggefahren bin. Er ist manchmal auf dienstreise. Mir fehlt er. Wir sind 17 jahre verheiratet, haben ein gemeinsames kind (10 J.). Streitigkeiten manchmal wegen nichts. Ich verstehe, dass mit d zeit werden gefühle "farbloser". Und mann kann nicht an einander klammern. Aber ich finde, wenn man jemanden lieb hat, kann man doch dies ruhig zeigen. Durch warme umarmung, zärtliche berührung, ja, warmen blick oder einer blume...Oder erwarte ich vlt einfach zuviel? Ich verstehe, dass die liebe eben nicht mehr so "frisch" ist, wie in den ersten jahren, hat er mal auch so gesagt. Aber da kommt doch etwas anderes, oder bleibt: die wärme, das vertrauen, die


    sicherheit, respekt...Oft merke ich, dass ich irgendwie uninteressant für ihn bin...Bin die einzige hier, die sich so fühlt?..

    @ Deboraa

    so richtig helfen kann ich dir da nicht, aber bei einem bin ich mir sicher:


    wenn du dir all dass in einer beziheung wünscht oder erwartest, sind die erwartungen auch nicht zu hoch - so einfach ist das


    und das was du beschreibst hört sich für mich auch nicht nach unerreichbaren dingen an.


    :)*

    Danke, enigmatic! Das tut mir gut, dass du so geschrieben hast. Ich versuche mein bestes zu tun, um die beziehung wenigstens etwas aufzufrischen. Merke auch, dass ihm das gefällt, obwohl selber wenig eigeniniziative zeigt. Wahrscheinlich sind die meisten männer so...obwohl kenne auch andere...

    Zitat

    Wahrscheinlich sind die meisten männer so...obwohl kenne auch andere...

    Ich denke nicht , das sowas geschlechtsabhängig ist. Eher eine Charakterfrage, manche sind introvertiert, andere extrovertiert , welche agieren viel, andere reagieren fast nur, Menschen sind da ganz unterschiedlich, aber ob jemand liebt kann man nur merken, wenn man ihn lange genug kennt.

    Nicht jeder Mann sagt die magischen drei Worte oft. Wichtiger ist,dass Du spürst,dass er Dich liebt. Männer sagen weniger,sie fühlen.Und wenn es echt ist,dann ist das doch eine super Basis.


    Wenn Dein Mann eher einer von den zurückhaltenen exemplaren ist,so versuche doch ihn etwas aus der Reserve zu locken. Frischt eure Liebe durch neue gemeinsame Erlebnisse auf,vor allem auch ohne Kind,sodass ihr als Paar wieder zur Geltung kommt!

    Das ist es ja: mal gibt er mir zu fühlen, dass ich etwas für ihn bedeute. Aber öfter fühle ich mich doch vernachlässigt und für ihn nicht mehr als frau interessant bin. Dabei versuche ich mich in form zu halten und auf mein äusseres achte. Manchmal erwische ich mich bei den gedanken: was ist denn das, dass ich mich extra für meinen mannversuche hübsch zu machen (was früher nicht der fall war: lief wie eine graumaus zuhause und nicht gerade gepflegt)? Für ihn, der mir oft keine aufmerksamkeit schenkt, ja, übersieht/nicht sieht mich, als ob da leer wäre, obwohl ich neben ihn sitze, oft hört nicht, was ich überhaupt sage?..über ähnliche situationen las ich/hörte früher hier und da. Jetzt stehen wir selber mitten drin in solcher lebensphase.

    @ Trinity1983

    Ich war bis August in einer 3 1/2 jährigen Beziehung. Ich bin einfach noch nicht ganz drüber hinweg in einer anderen Weise. Emotional gesehen und gedanklich habe ich mich gelöst. Nur ich suche mich selbst im Moment noch, wie genau, dass kann ich nicht sagen. Meine Gedanken kreisen einfach nur um mich, da ist kein Platz für eine 2. Person neben mir zur Zeit. Bitte versteh das nicht falsch, ich bin kein egoistischer Mensch. Aber ich suche mich halt nur selbst. :)* :)*

    Trinity

    Zitat

    wieso schreibst Du denn immer so viele Beiträge hintereinander aber seperat?


    Einer zusammen würde doch genügen. *:)

    Ist einfach so eine Eigenart von mir. Kann's nicht wirklich gut erklären. Stell' dir einfach vor, die Beitragsabgrenzungen seien Absätze. ;-D Nein, ernsthaft, ich arbeite an einer übersichtlicheren Darstellung. :)z

    Schmied

    Zitat

    Nur ich suche mich selbst im Moment noch, wie genau, dass kann ich nicht sagen. Meine Gedanken kreisen einfach nur um mich, da ist kein Platz für eine 2. Person neben mir zur Zeit. Bitte versteh das nicht falsch, ich bin kein egoistischer Mensch. Aber ich suche mich halt nur selbst. :)* :)*

    Ein Philosoph sagte mal, "Das Ich entsteht aus dem Du". Und obwohl das partiell stimmt, hat Selbstfindung –wie das Wort schon sagt- sehr viel mehr mit einem selbst zu tun.


    Tatsächlich kann man wohl beides – also sich durch sich selbst finden und/oder durch einen anderen. Und manchmal ist ein Partner oder das Verharren in einer Beziehung der Selbstfindung wenig bis gar nicht förderlich oder gar schadhaft.


    Natürlich ist es eine reine Geschmacksfrage, ob man sich finden will oder nicht.


    Zu berücksichtigen ist dabei natürlich, dass Menschen einer gewaltigen Gravitation unterliegen, einen Partner zu finden / zu haben – sei es aus sexuellen, Liebes- oder gar spirituellen Gründen. Diese Gravitation führt bei einem gewissen Anteil der Menschheit zu abhängigem, zwanghaften, teils ungesundem oder gar schädlichem Verhalten. Manches Mal wird der gesunde Menschenverstand komplett ausgeschaltet.


    Den Vorteil der Selbstfindung durch sich selbst sehe ich maßgeblich in der Autonomie – dass man im besten Falle zu "einem Fels in der Brandung" wird, also standhaft, sich seiner selbst bewusst, integer, weniger zwanghaft und abhängig – man "fühlt sich nicht leer", auch wenn man ganz alleine ist, sondern ruht in sich selbst.


    Und diese Ruhe wiederum ist meines Erachtens eine verdammt gute Grundlage für eine gute Liebesbeziehung, wobei die Liebesbeziehung dann keinesfalls ein Muss ist, sondern ein Bonus.


    Eine weitergehende Theorie meinerseits ist, dass unter dem Satz "gleich und gleich gesellt sich gern" sich sehr zwanghaft und abhängig verhaltende Menschen sich eben solche suchen und finden. Natürlich kann das aufgrund der Gleichheit sehr gut funktionieren, aber die Sterne stünden wahrscheinlich besser, wenn es anders wäre.

    Tatsächlich ist es so:


    Wenn Menschen besser alleine sein könnten – gewissermaßen: sich selbst besser aushalten könnten – dann würde es sehr viel weniger "sinnlose Beziehungen" und Beziehungskatastrophen geben.