• Wer glaubt an die Liebe?

    Hier ist ein "virtueller Landeplatz" für alle, die aufrichtig an die Liebe glauben. Hier ist Platz für Eure positiven Erfahrungen und Wünsche. x:)
  • 11 Antworten

    Wer Liebe will, der sollte nach seinem besten Können und Ermessen alle Faktoren in Erwägung ziehen, die Liebe ausmachen.


    Sehr viele Menschen betrachten nur den Faktor Gefühl, was so ziemlich der naivste bzw. dümmste Faktor von Liebe ist – es sei denn, dass einem Handlungen und eine Beziehung egal sind.


    Andere wiederum sehen Liebe dadurch gegeben, dass eine Beziehung existiert.


    Und wiederum andere sind damit zufrieden, dass die Handlungen in Ordnung sind.

    Ja klar. Liebe drückt sich in Handlungen aus. In hoffentlich in wohlwollenden/langfristig wohltuenden.


    Eine Beziehung ist meiner Meinung nach ein sich gegenseitiges Unterstützen im Alltag in großen und vielen kleinen Dingen, ein Kommunizeren, das Verfolgen gemeinsamer Interessen, Ziele ist auch nicht ganz abwegig.

    Natürlich nicht. Aber wie kommst Du jetzt darauf?


    Ich meine, meinst Du eine Beziehung, die schon zu Beginn ohne Liebe startet, oder wo möglicherweise nur ein Partner liebt, oder denkst Du dabei an eine Langzeit-Liebesbeziehung, wo die "Luft draußen" ist, oder gibt es die vielleicht gar nicht. Vielleicht wird erst durch die Zeit offenbart, dass ein Partner weniger bis gar nicht emotional engagiert war.


    An welche Konstruktion denkst Du dabei, wenn Du davon sprichst, oder denkst Du an Paarbeziehungen, die aus pragmatischen Gründen geschlossen werden, so nach dem Motto: "Kommt Zeit, kommt Liebe..."?

    Manchmal bzw. sehr oft finden sich Menschen zu Beziehungsgemeinschaften zusammen, das muss keine "großartige Liebe" sein – man ist einfach nicht alleine.

    Eine "romantische Liebe" ist in der Regel keine Frage der "großen Liebe", sondern der besseren Möglichkeiten. Soll heißen, dass man innerhalb einer begrenzten Auswahl eben das Beste wählt, was man eben bekommen kann.

    Liebe und Liebesbeziehungen sind letzten Endes etwas viel Pragmatischeres und Rationaleres, als was sich viele Menschen darunter Menschen vorstellen. Das auch der Grund, warum sich viele Menschen sich an einer unzerbrechlichen Wand ihren Kopf blau und blutig schlagen. Es ist einfach ihre Inkompetenz in Sachen Liebe.

    Ja klar. Natürlich. Es gibt die Beziehung, die mit einem großen Rausch beginnt und dann plötzlich verpufft, es gibt die Beziehung die unscheinbar beginnt und ihr Potential erst mit der Zeit eröffnet, es gibt auch Beziehungen, mehr oder weniger aus der Not geboren und durch Gewöhnung bestimmt sind. Es gibt alle Arten von Beziehungen.


    Vielleicht ist es auch eine Sache, u. a. der "Chemie", der Einstellungen, der Entwicklungspotentiale, der ähnlichen energetischen Kraft, des Erklärens eines gemeinsamen Zieles.


    Wann kann man sagen, es ist eine Liebesbeziehung? Vielleicht wenn die Beziehung hauptsächlich und ursächlich auf einem idealistischen Fundament basiert und die Persönlichkeit des anderen im Fokus steht. Denn die ändert sich am Wenigsten, wenn nicht etwas Außerordentliches eintrifft. Sie entwickelt sich vielleicht weiter, aber in Grundzügen bleibt sie sicher konstant. Ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist, meine Gedanken deutlich zum Ausdruck zu bringen.

    Zitat

    Soll heißen, dass man innerhalb einer begrenzten Auswahl eben das Beste wählt, was man eben bekommen kann.

    Das ist realistisch und pragmatisch gedacht. Natürlich ist es so.

    Und dieses Fertigmachen eines anderen oder/und seiner selbst scheint so lange anzuhalten, bis man gelernt hat, dass Liebe anders sein könnte bzw. sollte. Viele Menschen brauchen sehr lange Zeit für diesen Lernprozess, andere wiederum lernen es ihr ganzes Leben nicht.

    Zitat

    dieses Fertigmachen eines anderen

    Was meinst Du jetzt mit Fertigmachen eines anderen? Aggressives Verhalten, oder was?

    Im Endeffekt ist es so, dass alle Menschen, die über Liebe klagen, es einfach noch nicht gelernt haben, für Liebe selbstbestimmt und integer einzustehen, keine Kompromisse einzugehen, sondern in vollem Maße zu allen Prinzipien der Liebe zu stehen und alles und jeden hinwegzufegen, was oder wer es nicht wert ist.