@ FaSoLa

    Zitat

    Er ist soo verzweifelt darauf bedacht, es der Frau recht zu machen und lässt dabei so wenig eigenen Charakter erkennen, dass es echt abturnend ist.

    Vielen Dank für deine zusätzliche Mühe. Könntest du mir für das obene Geschriebene bitte noch irgendein konkretes Beispiel nennen? Also eines, wo die Grenze zum Normalen eindeutig überschritten wurde.


    Ich sehe mich grundsätzlich nicht als "nett" und will mich auch bei niemandem einkratzen. Allerdings bin ich ziemlich bedürfnisarm, prinzipientreu und kompromissfähig. Das mag zwar in Bezug auf meine Person authentisch sein, aber ist mir fast schon zu verträglich (hier im Schriftlichen merkt man natürlich nichts davon) und kann als profillos fehlinterpretiert werden. Daher die Frage.

    Zitat

    Als würde Männer nur auf den Körper schauen und gelten würde: "je dünner desto besser". EIn Großteil der Frauen kann abnehmen soviel sie wollen und werden trotzdem keine 10 auf der Attraktivitätsskala. Mal ganz davon abgesehen, dass abnehmen immer leichter gesagt als getan ist.

    Falls das aus meinem Beitrag nicht klar wurde: Jede Frau kann so viel abnehmen, dass sie genügend Partner finden kann/genügend Männer auf sie stehen werden.


    Und Abnehmen ist leicht.

    Hm als Frau hätte ich auch keine Lust der einzige engere soziale Kontakt für den anderen zu sein. ... Und dann dieses "Ligendenken" und dass mit der "Kumpelschublade".


    Was ist so schlecht an einer Freundschaft? ... Ich lerne gerne andere Menschen kennen und wenn sich eine echte Freundschaft daraus entwickeln sollte, umso besser. Wer das andere Geschlecht fast ausschließlich als "potentielle Parnterbeute" wahrnimmt und entsprechend ein Kennenlernen als Fehlschlag verbucht, wenn keine Partnerschaft draus wird, wäre jetzt auch niemand, der mir als Vertreter des Zielgeschlechts sympathisch wäre.

    @ FaSoLa

    In dem Punkt sind Frauen allerdings auch ein bisschen schizophren. Auf der einen Seite wird ein Mann mit eigenem Charakter und Willen gefordert, auf der anderen Seite wird versucht in der Beziehung ihn dann herunterzustutzen. Solche Konflikte laufen dann oft nach dem Schema, sie greift an, er gibt kontra, sie heult. Und dann wird sich gewundert dass der Mann irgendwann nur noch ja sagt. Frauen fordern Reibungspunkte, wollen aber eigentlich Harmonie, da sie häufig nicht in der Lage sind mit Disonanzen umzugehen oder einfach mal 5 gerade sein zu lassen.

    Zitat

    Falls das aus meinem Beitrag nicht klar wurde: Jede Frau kann so viel abnehmen, dass sie genügend Partner finden kann/genügend Männer auf sie stehen werden.

    Wer will schon irgendwen, die wollen doch alle nur die Sahne abschöpfen.

    Zitat

    Wer will schon irgendwen, die wollen doch alle nur die Sahne abschöpfen.

    Da wird auch der ein oder andere Mann dabei sein, der über der eignen Liga ist ;-)


    Aber ja: Es gibt auch Frauen, die niemanden finden, weil sie nur die Top 5% suchen.

    @ _Zuschauer_

    Zitat

    Hm als Frau hätte ich auch keine Lust der einzige engere soziale Kontakt für den anderen zu sein. ... Und dann dieses "Ligendenken" und dass mit der "Kumpelschublade".


    Was ist so schlecht an einer Freundschaft? ... Ich lerne gerne andere Menschen kennen und wenn sich eine echte Freundschaft daraus entwickeln sollte, umso besser. Wer das andere Geschlecht fast ausschließlich als "potentielle Parnterbeute" wahrnimmt und entsprechend ein Kennenlernen als Fehlschlag verbucht, wenn keine Partnerschaft draus wird, wäre jetzt auch niemand, der mir als Vertreter des Zielgeschlechts sympathisch wäre.

    Es geht nicht darum, dass es der einzige engere soziale Kontakt sein soll. Fakt ist aber, diese "erklärten Freundschaften" nach kurzem Kennenlernen sind nichts wert. Das ist nichts weiter als ein Eintrag bei facebook. Ich sage das bewusst mit Blick auf diese Selbstdarsteller-Frauen, die über 1.000 Freunde in ihrer Liste haben. Wer will schon einer von denen sein? Also ich ganz bestimmt nicht.


    Und dieser Abgleich mit der eigenen Liga - unterbewusst machen das wohl die meisten, nur dass es nicht jeder zugibt. Anderenfalls könnte man wohl nicht in Sekundenbruchteilen feststellen, gegenüber wem man die Kommunikation von Beginn an abwürgt.

    @ istdochMistsowas

    Zitat

    Wer will schon irgendwen, die wollen doch alle nur die Sahne abschöpfen.

    Man kann auch moderate Ansprüche haben und trotzdem nicht nur irgendwen suchen. Das eine sind Minimalvoraussetzungen und das andere ist Individualität. Definiert wird die Beziehung zwar durch Letzteres, aber ohne Ersteres geht's irgendwie auch nicht.

    @ IstdochMistsowas:

    was die Schizophrenie betrifft, hast du sicher recht, dass es sowas häufiger geben mag. In meinem Umfeld verhält es sich recht unterschiedlich, aber bei einem Paar läuft es in etwa so ab wie von dir beschrieben. Wobei er sich weiterhin treu bleibt und auch kontra gibt.

    @ WalkingGhost:

    ich kann dir kein konkretes Beispiel benennen, es ist eher das Gesamtefüge. Er ist z. B. fast penetrant aufmerksam, springt sofort falls "Sie" was braucht, ist immer verständnisvoll und hört sich im Zweifelsfall das langweiligste, problembeladenste Gelaber an, gibt nie Kontra und auch nicht seine Meinung zu irgendeinem Thema zum besten. Aufmerksamkeit, Höflichkeit etc. sind an sich ja gut, aber wenn das so überzogen ist, wird es unangenehm. Wie gesagt, ich kann das nicht konkreter machen, weil es viele kleine Puzzle-Teilchen sind, die das Bild ergeben. Und er wirkt dabei zwangsläufig auch nicht authentisch, sondern es macht einen recht aufgesetzten Eindruck, was den Umgang insgesamt mit ihm etwas krampfig macht (man hat kein "greifbares" Gegenüber).

    Zitat

    Sahne abschöpfen

    will ich so nicht behaupten. Ich habe ehr das Gefühl dass Frauen/Männer die echt ok sind, was Beziehungen betrifft auch relativ schnell jemanden haben und dann vom Markt weg sind.


    Viele Singels die sich schwertun, haben vermutlich die typischen Bindungschäden der Kindheit. Ich rechne mich hier auch dazu. Nun denkt ihr sicher, soviele Singles wie es gibt, kann das gar nicht sein. Ich habe aber so langsam den Verdacht, dass die deutsche Erziehungsmentalität (Ins Gewissen reden usw.) hier viel kaputt macht. Weit mehr als man denkt. Es wird ja auch behauptet dass die Deutschen zu wenig Kinder hätten. Das sind nicht einfach ein paar zu wenig sondern schon Hunderttausende. Das spiegelt für jeden greifbar die Situation im Land wieder. Ob jemand Bindungsprobleme hat ist ihm/ihr nicht auf die Stirn geschrieben, das kann man nur vermuten wieviele das sind.


    Hier noch etwas um die Ecke, etwas offtopic. Vielleicht kann man damit tours (TE) wieder etwas hervorlocken.


    https://www.youtube.com/watch?v=biHHLCa2nqQ


    Wie gefällt euch eigentlich Farm girl, Jen (50) so, verheiratet (mom of 2). Hat hier viele Videos im Netz. Mir gefällts. Ich finde das hat was. Lockert den Faden ungemein auf.

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    ist immer verständnisvoll und hört sich im Zweifelsfall das langweiligste, problembeladenste Gelaber an, gibt nie Kontra und auch nicht seine Meinung zu irgendeinem Thema zum besten.

    Das ist auch wieder so ein heißes Eisen, was ich in meiner letzten Beziehung durchexerziert habe. Ich konnte mich entscheiden, entweder mir 10 min das Gelaber anhören oder sonst 2h Grundsatzdiskussion führen. Aufstehen und gehen, führte dann gern vollends in die Eskalation mit Geschrei und Geheul. Da sind die 10min der kürzere Weg, wobei ich in 90% der Fälle dann doch den langen gewählt und die anschließenden Vorwürfe einfach ertragen habe (ich hab ein dickes Fell).

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    Damit meine ich lediglich die Vorab-Auswahlkriterien (da BlindBlueEye sich ja von der Gesamtheit aller Männer auf Oberflächlichkeiten reduziert sieht). Ob es dann individuell zwischen zwei Personen passt, hängt von ganz anderen Kriterien ab, die niemand antizipieren oder oder beeinflussen kann. Aber ohne angemessene Vorauswahl wird logischerweise nix, denn wer die eierlegende Wollmilchsau anstrebt, bekommt entweder gar nix oder eine Mogelpackung.

    Meine Erfahrung mit Vorab-Auswahlkriterien ist, dass sie so einfach nicht existieren, bzw. wir Männer sind da tatsächlich oberflächlicher als die Frauen, weil uns die (körperliche) Attraktivität wichtiger erscheint. Natürlich fühlt sich Frau schneller zu einem Mann hingezogen, wenn dieser auch vom Erscheinungsbild etwas her macht, aber das ist nur der Einstieg und defintiv keine Notwendigkeit (zumindest für die allermeisten Frauen die ich kennen). Liegt zuletzt auch daran, dass Attraktivität zwar messbar ist, aber doch auch individuell beurteilt wird und vorallem daran, dass keine eigene Attraktivität nicht unbedingt bedeutet, dass man unattraktiv ist.

    Zitat

    Das entspricht nicht ansatzweise meinen Erfahrungen und erklärt auch nicht, warum Leute, die diese Erfahrung teilen, mittlerweile wie Pilze aus dem Boden schießen. Eine gewisse Zeit hatte ich mal jemand viel Besseren als den normalen Durchschnitt. Seitdem hab ich mich weiterentwickelt, aber nicht mal mehr die Unterdurchschnittlichen sind für mich noch erreichbar und ab einem gewissen Punkt sortiere ich dann auch aus.

    Und meine Erfahrungen sind komplett andere. Was ich aber beobachte ist, dass es einen Typ Mann zu geben scheint, der sich unglaublich schwer mit Frauen tut. Auch im Forum trifft man diese Männer und sie sind fast alle schwierige Charaktere; häufig unsympatisch, sodass man sich tatsächlich fragt, warum eine Frau sich das freiwillig antun sollte! Bei dir ist es jetzt nicht unbedingt so, wobei man schon merkt, dass du sehr gefrustet bist und das trägt nicht unbedingt zur Attraktivität bei.


    Woran denkst du liegt es, dass du selbst bei den Unterdurchschnittlichen nicht mehr landen kannst? Ist das deine Schuld oder die Schuld der Frauen?

    @ FaSoLa

    Zitat

    ich kann dir kein konkretes Beispiel benennen, es ist eher das Gesamtefüge. Er ist z. B. fast penetrant aufmerksam, springt sofort falls "Sie" was braucht, ist immer verständnisvoll und hört sich im Zweifelsfall das langweiligste, problembeladenste Gelaber an, gibt nie Kontra und auch nicht seine Meinung zu irgendeinem Thema zum besten. Aufmerksamkeit, Höflichkeit etc. sind an sich ja gut, aber wenn das so überzogen ist, wird es unangenehm. Wie gesagt, ich kann das nicht konkreter machen, weil es viele kleine Puzzle-Teilchen sind, die das Bild ergeben. Und er wirkt dabei zwangsläufig auch nicht authentisch, sondern es macht einen recht aufgesetzten Eindruck, was den Umgang insgesamt mit ihm etwas krampfig macht (man hat kein "greifbares" Gegenüber).

    Hmm, das fände ich auch abstoßend. Darf man sich das so vorstellen, dass er diese übertriebene Aufmerksamkeit immer nur selektiv der Person zukommen lässt, an der er gerade interessiert ist (können natürlich auch mehrere sein)?


    Im Berufsleben spielt gegenseitige Hilfsbereitschaft für mich zwar auch eine wesentliche Rolle, da ich durch meine Just-in-Time-Arbeitsweise öfters freie Kapazitäten habe, aber das sind alles vergebene Frauen, die für mich von vornherein tabu sind. Außerdem betrifft das nicht einzelne Personen und für mich steht auch nur das Arbeitsergebnis im Mittelpunkt, aber keine Anbiederung. Wäre das aus deiner Sicht in Ordnung und authentisch?

    Zitat

    aber das sind alles vergebene Frauen, die für mich von vornherein tabu sind.

    Würde ich nicht so verbissen sehen. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, wobei es für den Krieg nicht mal stimmt.