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    Ich finde ja immer wieder erstaunlich, dass körperliche Gewalt in deinem Umfeld so oft und wegen völliger Nichtkeiten angewendet wird. :/


    Frauen gehen also völlig grundlos (also ohne bedrängt/belästigt/in irgendeiner Form angegriffen zu werden) auf Männer mit "bubihaftem" Aussehen los und greifen sie körperlich an? Das finde ich tatsächlich etwas befremdlich...

    Ich denke diese Frauen freuen sich, wenn sie auch mal körperliche Dominanz ausüben können. Das einem Mann(/Männlein) gegenüber tun zu können gibt dann wohl den größeren Kick. Ist halt typisches Alltagsmobbing.

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    Wenn ich mich so in meinem Kollegen-/Freundeskreis umschaue, gibt es dort einige Männer mit bubihaftem Aussehen, die wirken als hätten sie gerade die Realschule beendet. Die sind alle in festen Beziehungen. Verrückte Welt

    Soll halt auch Realschüler geben, die 1,80+ mit anständigem BMI sind :-p

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    längere nicht-platonische Kennenlernphase

    Verständnisfrage: War es eine sexuelle Kennenlernphase? Oder was genau ist eine nicht-platonische Kennenlernphase? Wo ist der Unterschied zu einer platonischen Kennenlernphase?

    @ NotMichaelCaine

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    Verständnisfrage: War es eine sexuelle Kennenlernphase? Oder was genau ist eine nicht-platonische Kennenlernphase? Wo ist der Unterschied zu einer platonischen Kennenlernphase?

    Also, ich hab noch mal gegoogelt und im engeren Sinne ist das, wie ich es formuliert habe, tatsächlich falsch. Ich hab das Wort "platonisch" früher häufiger gebraucht, aber zuletzt war es mir vom weitläufigen Verständnis einfach zu nah an "Freundschaftsbeziehung" dran. Ich mache da schon noch mal einen Unterschied, zumal diese Kennenlernphase eben auch nicht auf asexuell abgesteckt war. Wir wussten selbst nicht, in welche Richtung das Ganze geht.

    Tja. Ich reihe mich als Frau dann wohl mal ein in die Liga derjenigen, die noch nie eine richtige Beziehung hatten und bei denen das vermeintlich am Aussehen liegt. Zumindest für mich selbst. :-|

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    Wir wussten selbst nicht, in welche Richtung das Ganze geht.

    Halte ich für den natürlichlichsten und häufigsten Weg wie tragfähige Beziehungen entstehen. Daraus wird nur manchmal, wenn es sich nicht in diesselbe Richtung entwickelt im nachhinein gerne von einer Partei ein "Du hast mir etwas vorgemacht" konstruiert, besonders dann wenn die Kommunikation nicht sehr gut oder einseitig war. Sicher, wenn einer aktiv lügt ist dieser Vorwurf berechtigt!! In vielen Fällen wurde aber entweder etwas was der andere sagt eben nicht ernst genommen oder einfach ignoriert, um an den eigenen Vorstellungen über den anderen festzuhalten anstatt ihn oder sie wirklich kennen zu lernen.


    Ohne eine psychologische Basis wirds keine längere Beziehung. Egal ob der Sex am ersten Tag, nach Wochen, Monaten oder gar nicht statt findet. Über die Qualität der psychologischen Basis sagt die Tatsache, dass sie vorhanden sein muss nicht zwangsläufig etwas aus. Auch eine destruktive Basis kann eine längere Beziehung werden, wenn das System stabil genug ist. Das ist das tragische.

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    Halte ich für den natürlichlichsten und häufigsten Weg wie tragfähige Beziehungen entstehen.

    Scheint hier aber nur eine Minderheit so zu sehen (ich zähle mich dazu). Vgl. das Gerede mit der Kumpelschiene und "Wenn sie nichts von mir will, dann will ich sie gar nicht (weiter) kennenlernen und habe keinen Bock mehr auf den Kontakt".

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    Daraus wird nur manchmal, wenn es sich nicht in diesselbe Richtung entwickelt im nachhinein gerne von einer Partei ein "Du hast mir etwas vorgemacht" konstruiert, besonders dann wenn die Kommunikation nicht sehr gut oder einseitig war. Sicher, wenn einer aktiv lügt ist dieser Vorwurf berechtigt!! In vielen Fällen wurde aber entweder etwas was der andere sagt eben nicht ernst genommen oder einfach ignoriert, um an den eigenen Vorstellungen über den anderen festzuhalten anstatt ihn oder sie wirklich kennen zu lernen.

    Auch das scheint die Mehrheit anders zu sehen und sich einig darin zu sein, dass der Nicht-Wollende dem anderen etwas vorgemacht hätte, weil er/sie weiterhin Kontakt gehalten hat und freundlich und am anderen interessiert war -> da muss der doch partnerschaftliches Interesse gehabt haben, kann gar nicht anders sein! Basta!


    (Bindungsangst wird dann gerne unterstellt oder das der Nicht-Wollende einen an der Klatsche hätte).

    @ scarface1988

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    Tja. Ich reihe mich als Frau dann wohl mal ein in die Liga derjenigen, die noch nie eine richtige Beziehung hatten und bei denen das vermeintlich am Aussehen liegt. Zumindest für mich selbst. :-|

    Möchtest du eventuell thematisieren, woran das bei dir deiner Meinung nach liegt? Mehrere Perspektiven schaden ja nicht und möglicherweise ist das mit dem Aussehen bei dir nicht weiter tragisch. Ich kenne einige Frauen, die in bestimmten Belangen überkritisch zu sich selbst sind, obwohl das von der anderen Seite ganz unproblematisch gesehen wird.

    @ NotMichaelCaine

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    Halte ich für den natürlichlichsten und häufigsten Weg wie tragfähige Beziehungen entstehen. Daraus wird nur manchmal, wenn es sich nicht in diesselbe Richtung entwickelt im nachhinein gerne von einer Partei ein "Du hast mir etwas vorgemacht" konstruiert, besonders dann wenn die Kommunikation nicht sehr gut oder einseitig war. Sicher, wenn einer aktiv lügt ist dieser Vorwurf berechtigt!! In vielen Fällen wurde aber entweder etwas was der andere sagt eben nicht ernst genommen oder einfach ignoriert, um an den eigenen Vorstellungen über den anderen festzuhalten anstatt ihn oder sie wirklich kennen zu lernen.

    Sehe ich ebenfalls so. Allerdings ist Kommunikation gerade das, was zwischen meinen Kontakten und mir am besten funktioniert. Insbesondere in einer Kennenlernphase hat sowieso jeder das Recht, sich jederzeit aus der Sache zurückzuziehen. Und dieser einen Person würde ich nie was vorwerfen oder etwas in eine Richtung konstruieren, die sie von vornherein nicht wollte. Sie war so oder so das Beste, was mir jemals passiert ist. Was die anderen Fälle angeht, in denen es offensichtliche Lügen von der anderen Seite gab, hab ich mir extra Zweitmeinungen eingeholt

    @ _Zuschauer_

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    Scheint hier aber nur eine Minderheit so zu sehen (ich zähle mich dazu). Vgl. das Gerede mit der Kumpelschiene und "Wenn sie nichts von mir will, dann will ich sie gar nicht (weiter) kennenlernen und habe keinen Bock mehr auf den Kontakt".

    Also ich nehme sehr deutlich wahr, wenn mir jemand "Freundschaft" anbietet, weil er sich gesellschaftlich in einer stärkeren Position glaubt und das Ganze als Mitleidsgeste ansieht. Zu Beginn hab ich mir das in den weniger abgefuckten Fällen mal angeschaut, aber erwartungsgemäß haben sich diese Zweckbekanntschaften nur genommen. Und das hat nicht mit Ressentiments zu tun. Vielmehr sind diese Leute einfach nur sinnloser Ballast, der einen eher aufhält als dass es einen weiterbringt. Mit so einer Haltung kann ich solchen Pseudo-Freundschaften von meiner Seite genauso wenig gerecht werden, also bin ich einfach nur ehrlich.


    unterbewusst seine eigene Anwesenheit für andere als Geschenk erachtet.

    @ WalkingGhost

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    Allerdings laufe ich ja nicht blind durch die Welt und sehe, dass mein Aufwand trotz halbwegs vernünftiger Grundvoraussetzungen in keinem annehmbaren Verhältnis zum Erfolg steht. Und an der Stelle sollte ich hinterfragen, woran das liegt. Du beschreibst ja selbst, dass anderen ohne größere Anstrengung der Zucker in den Arsch geblasen wird, ohne dass die das überhaupt zu schätzen wissen.

    Aber so wie ich deine Situation beurteile, ist dein Problem garnicht die Kontaktaufnahme, sondern eher das Geschäft klarzumachen. Frauen lehnen dich also nicht direkt aufgrund irgendwelcher Unzulänglichkeiten ab, sondern du bekommst durchaus Chancen. Warum sollen sich die Frauen die Mühe machen Zeit in dich zu investieren, wenn sie doch a priori kein Interesse haben; bestimmt doch nicht aus Höflichkeit.

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    Weil das selten nur Pöbeleien, sondern auch konstruktive Kritik und Hilfestellung waren. Außerdem bin ich mittlerweile 31. Ich war hier mit 26 angemeldet und hab seitdem versucht, mich zu optimieren. Bis auf die eine positive Erfahrung hat sich aber nur mein Scheitern deutlicher abgezeichnet. Ein Funken Wahrheit ist also schon dabei, weil ich durch's Studium ja wirklich einige Jahre gar nix mehr versucht habe.

    Zwischenmenschliche Kritik ist aber auch immer individuelle Kritik. Wenn jmd. zu dir sagt, dass du selber schuld seist, weil du dich für deine Karriere entschieden hast, dann ist das keine konstruktive Kritik, sondern eine individuelle Meinung. Die nächste Frau kann genau das interessant finden, dass du dich für deine Karriere ins Studium reingekniet hast. Was hast du genau optimiert?

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    Und wie gesagt, allein die Asexualität und die damit einhergehenden Eigenschaften scheinen für viele schon ein Ausschlusskriterium zu sein.

    Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, vielleicht weil ich es irgendwo verpasst habe (in diesem Faden oder in einem anderen Faden). Du bist asexuell? Das macht natürlich viele Dinge schwieriger. Was genau erwartest du von einer Beziehung?

    @ BlindBlueEye

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    (Dieses Denken, was Leute ihrem Aussehen nach eine hörere oder niedrigere Wertigkeit zurechnet ist mir allerdings allgemein zuwider)

    Naja, die Kosmetikindustrie macht ein Umsatz im zweistelligen Milliardenbereich alleine in Deutschland. Gemessen daran ist Aussehen anscheinend extrem wichtig und ich kann es irgendwo verstehen. Wenn ich mir ein Bild ins Zimmer hänge, dann nehme ich doch wahrscheinlich das Bild, welches mir am meisten zusagt, welches ich am Schönsten finde. Bei Möbeln ähnlich oder wenn ich mir ein Auto kaufe, schaue ich in meiner Preisklasse auch, welches Auto ich am Schönsten finde. Mit Mode brauche ich garnicht erst anzufangen, niemand kauft sich etwas das er selber hässlich findet und tragen sowieso nicht. Ich denke die Natur hat uns einen Sinn für Schönheit und Ästhetik gegeben und zu erwarten, dass man das im Zwischenmenschlichen ausblenden kann, ist irgendwo naiv. Und wenn ich die Wahl habe zwischen zwei Menschen die objektiv gleichwertig sind und sich nur in ihrer Attraktivität unterscheiden, dann nehme ich natürlich die attraktivere Person. Unterscheiden sich die zwei Menschen auch in anderen Punkten (was sehr wahrscheinlich ist), dann muss ich skalieren und irgendwie gewichten. Damit erzeuge ich zwangsläufig eine Wertigkeit; lässt sich aber nicht vermeiden. Heißt aber nicht, dass man jetzt unattraktive Menschen schlechter behandeln soll.

    @ blade19

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    Aber so wie ich deine Situation beurteile, ist dein Problem garnicht die Kontaktaufnahme, sondern eher das Geschäft klarzumachen. Frauen lehnen dich also nicht direkt aufgrund irgendwelcher Unzulänglichkeiten ab, sondern du bekommst durchaus Chancen. Warum sollen sich die Frauen die Mühe machen Zeit in dich zu investieren, wenn sie doch a priori kein Interesse haben; bestimmt doch nicht aus Höflichkeit.

    Stimmt auch wieder, aber solche unvoreingenommenen Kontakte betrafen meistens Frauen, die sich selbst unsicher waren, was sie eigentlich wollten, und sie haben es halt einfach versucht. Meistens war auch eine größere Entfernung im Spiel und offensichtlich hat es nicht für mehr gereicht.


    Falls du mit "Geschäft klarmachen" verbale oder körperliche Annäherungsversuche meinst - ja, dazu bin ich nie übergegangen. Möglicherweise hab ich dadurch ein- oder zweimal den Startschuss verpasst.

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    Zwischenmenschliche Kritik ist aber auch immer individuelle Kritik. Wenn jmd. zu dir sagt, dass du selber schuld seist, weil du dich für deine Karriere entschieden hast, dann ist das keine konstruktive Kritik, sondern eine individuelle Meinung. Die nächste Frau kann genau das interessant finden, dass du dich für deine Karriere ins Studium reingekniet hast. Was hast du genau optimiert?

    Ja, ein akademischer Abschluss hat für mich immer mehr Flexibilität bedeutet. Über größere Entfernungen woanders wieder Fuß zu fassen - damit hatte ich zum Teil schon das Beziehungsthema im Blick. Was ich noch optimiert habe, waren Dinge wie Kleidung, Brille, Gewicht und Krafttraining. Letzteres natürlich nur mit mäßigen Erfolg, da ich Vegetarier bin. Die Verabredungen selbst waren eigentlich immer relativ locker und unverkrampft, aber ich schaffe keinen Übergang im Sinne von "Geschäft klarmachen".

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    Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, vielleicht weil ich es irgendwo verpasst habe (in diesem Faden oder in einem anderen Faden). Du bist asexuell? Das macht natürlich viele Dinge schwieriger. Was genau erwartest du von einer Beziehung?

    Ja, bin ich. Und von einer Beziehung erwarte ich grundsätzlich nichts anderes als sonst jemand. Klar wäre sie verkopfter, mit mehr Schwerpunkt auf Kommunikation, und Sexualität würde, je nach Partner, entweder keine oder eine untergeordnete Rolle spielen. Man müsste es halt gemeinsam auf sich zukommen lassen und sehen, wie weit man mit den Vorstellungen des anderen mitgehen (und auch dessen Erwartungen und Berdürfnisse erfüllen) kann.

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    Stimmt auch wieder, aber solche unvoreingenommenen Kontakte betrafen meistens Frauen, die sich selbst unsicher waren, was sie eigentlich wollten, und sie haben es halt einfach versucht. Meistens war auch eine größere Entfernung im Spiel und offensichtlich hat es nicht für mehr gereicht.

    Aber die Quintessenz ist dann doch, dass dein Aussehen nicht zwangsläufig dazu führt, dass du keine Frauen kennenlernen kannst und überhaupt nie Chancen hast. Ich will dir das nicht absprechen; sicher gibt es Makel die sich negativ bei der Partnersuche auswirken und die Sache verkomplizieren. Aber ich glaube nicht, dass es immer nur auf ein Fehler oder Argument zurückzuführen ist, warum der Erfolg ausbleibt, sondern oftmals ist es eher ein komplexer Mix aus verschiedenen Gründen, wie du ja selber festgestellt hast (z.B. Entfernung).

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    Falls du mit "Geschäft klarmachen" verbale oder körperliche Annäherungsversuche meinst - ja, dazu bin ich nie übergegangen. Möglicherweise hab ich dadurch ein- oder zweimal den Startschuss verpasst.

    Nicht zwangsläufig. Du begibst dich ja nicht auf Partnersuche, weil du Spass daran hast, eher ist es das Gegenteil. Partnersuche ist für dich allgemein unbefriedigend bishin zu dem Punkt, dass es dich frustriert. Aber du machst es ja trotzdem weil du eine Partnerin haben möchtest, also von Punkt A ausgehend bei Punkt B ankommen möchtest. Letzteres bleibt dir bisher mehr oder weniger verwehrt; "Geschäft klarmachen" bedeutet im diesem Zusammenhang also bei Punkt B ankommen. Offensichtlich startest du von Punkt A relativ gut in Richtung B, weil wie gesagt du durchaus Interesse bei Frauen erzeugen kannst, sodass sie dich nicht gleich aussortieren. Aber irgendwie kommst du nie bei Punkt B an; warum das so ist, kann man schwer beurteilen, aber irgendwie schaffst du es nicht aus dem anfänglichen Interesse romantische Gefühle zu kreieren.


    Ansonsten sind Annäherungsversuche durchaus ein wichtiger Punkt und gehören auch irgendwie dazu, da solltest du wirklich mal überlegen ob da nicht noch mehr investieren möchtest.

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    Ja, bin ich. Und von einer Beziehung erwarte ich grundsätzlich nichts anderes als sonst jemand. Klar wäre sie verkopfter, mit mehr Schwerpunkt auf Kommunikation, und Sexualität würde, je nach Partner, entweder keine oder eine untergeordnete Rolle spielen. Man müsste es halt gemeinsam auf sich zukommen lassen und sehen, wie weit man mit den Vorstellungen des anderen mitgehen (und auch dessen Erwartungen und Berdürfnisse erfüllen) kann.

    Hast du mal überlegt ob zwischen deinem extrem jungen Aussehen und deiner Asexualität kein Zusammenhang besteht, z.B. infolge einer Erkrankung wie Hormonmangel?


    Ansonsten ist es mit Asexualität bestimmt schwerer eine Partnerin zu finden, einfach auch weil es in der Anbahnung zur Partnerschaft hin eine Rolle spielt. Es ist nicht verkehrt, ab einem gewissen Punkt, der potentiellen Partnerin subtil zu zeigen, dass man an ihr (sexuell) interessiert ist, dazu zählen eben auch Blicke, Körpersprache und allgemein nonverbale Kommunikation und ich stelle es mir einfach deutlich schwieriger vor dies mit einer Asexualität zu tun.

    @ blade19

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    Aber die Quintessenz ist dann doch, dass dein Aussehen nicht zwangsläufig dazu führt, dass du keine Frauen kennenlernen kannst und überhaupt nie Chancen hast. Ich will dir das nicht absprechen; sicher gibt es Makel die sich negativ bei der Partnersuche auswirken und die Sache verkomplizieren. Aber ich glaube nicht, dass es immer nur auf ein Fehler oder Argument zurückzuführen ist, warum der Erfolg ausbleibt, sondern oftmals ist es eher ein komplexer Mix aus verschiedenen Gründen, wie du ja selber festgestellt hast (z.B. Entfernung).

    Damit hast du weitestgehend Recht. Gerade die extreme Entfernung bei solchen Zufallskontakten müsste man ja erst mal durch andere Kriterien ausgleichen können. Das Problem ist halt, dass die Suche vor Ort über Partnerbörsen bei mir absolut nicht klappt. Und selbst wenn man ins Gespräch kommt - in dem einen Fall waren läppische 120 km schon ein unüberwindbares Hindernis.

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    Nicht zwangsläufig. Du begibst dich ja nicht auf Partnersuche, weil du Spass daran hast, eher ist es das Gegenteil. Partnersuche ist für dich allgemein unbefriedigend bishin zu dem Punkt, dass es dich frustriert. Aber du machst es ja trotzdem weil du eine Partnerin haben möchtest, also von Punkt A ausgehend bei Punkt B ankommen möchtest. Letzteres bleibt dir bisher mehr oder weniger verwehrt; "Geschäft klarmachen" bedeutet im diesem Zusammenhang also bei Punkt B ankommen. Offensichtlich startest du von Punkt A relativ gut in Richtung B, weil wie gesagt du durchaus Interesse bei Frauen erzeugen kannst, sodass sie dich nicht gleich aussortieren. Aber irgendwie kommst du nie bei Punkt B an; warum das so ist, kann man schwer beurteilen, aber irgendwie schaffst du es nicht aus dem anfänglichen Interesse romantische Gefühle zu kreieren.


    Ansonsten sind Annäherungsversuche durchaus ein wichtiger Punkt und gehören auch irgendwie dazu, da solltest du wirklich mal überlegen ob da nicht noch mehr investieren möchtest.

    Jein. Einerseits bin ich extrem ergebnisorientiert und andererseits kann ich Verabredungen auch einfach als solche genießen, ohne dass da auf Krampf ein bestimmtes Ergebnis bei rumkommen muss. Also entweder es passt oder halt nicht. Sehr unbefriedigend finde ich wiederum, dass ich kaum beeinflussen kann, wie lang die Lücke zwischen einem und dem nächsten Kennenlernen sind. Man steht während dieser Zeit ja wieder bei Null.


    Und dieser Übergang von A zu B ist natürlich der größere Knackpunkt. Ohne, dass ich mich dabei selbst einschränke, will ich grundsätzlich niemandem unnötige Umstände bereiten. In der Mehrzahl der wenigen Fälle setze ich die andere Person an ihrer Wohnungstür ab und verpisse mich dann, weil der Tag meistens schon sehr lang war und ich das Ganze nicht überstrapazieren will. Ich bin nicht ansatzweise aufdringlich oder eine Klette, sondern fast immer auf der Sachebene unterwegs. Wenn mir eine Frau sagt, bei ihre wäre es unordentlich zu Hause, was mache ich da?

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    Hast du mal überlegt ob zwischen deinem extrem jungen Aussehen und deiner Asexualität kein Zusammenhang besteht, z.B. infolge einer Erkrankung wie Hormonmangel?


    Ansonsten ist es mit Asexualität bestimmt schwerer eine Partnerin zu finden, einfach auch weil es in der Anbahnung zur Partnerschaft hin eine Rolle spielt. Es ist nicht verkehrt, ab einem gewissen Punkt, der potentiellen Partnerin subtil zu zeigen, dass man an ihr (sexuell) interessiert ist, dazu zählen eben auch Blicke, Körpersprache und allgemein nonverbale Kommunikation und ich stelle es mir einfach deutlich schwieriger vor dies mit einer Asexualität zu tun.

    Womöglich hängt es auch mit meiner vegetarischen Ernährung zusammen, keine Ahnung. Fakt ist, ich hasse Körperbehaarung und werde definitiv keine Hormonpräparate schlucken.


    Wegen der anderen Sache - deswegen will ich jetzt ja hauptsächlich unter Asexuellen suchen. Für den Punkt, den du beschreibst, bin ich quasi blind. Sollte es so was bei meinen Verabredungen jemals gegeben haben, dann war das bestenfalls eine 50/50-Chance. Ich hätte auch komplett daneben liegen können. Und die eine Dame, die vorher nicht wusste, dass ich asexuell bin, hat in dem Moment rigoros abgeblockt, als ich es ihr offen gesagt habe. In dem einen Fall hätte ich ihr auch irgendwelche Märchen auftischen können und das ganze als Erfahrung verbuchen können, aber die Wahrheit zu sagen war mir wichtiger. Für sie zählte aber nur sexuelle Erfahrung, während ihr Aussehen und Lebensfähigkeit irgendwie egal waren. Trotzdem völlig legitime Entscheidung.