Wie entkommt man der Familie an Weihnachten?

    Hallo Forum,


    ich hasse die alljährlichen Familienfeiertage an Weihnachten. Sie finden bei meinen Eltern statt, alle müssen am 1. Weihnachtstag hübsch & adrett am Frühstückstisch sitzen, am Heiligabend irgendwelche Musik vortragen und sich die dummen Späßchen der Verwandtschaft anhören.


    Dieses Jahr hatte ich gehofft, wenigstens 1 Jahr dieser Tortur zu entkommen, weil wir ein neues Baby haben, das nicht einmal einen Monat alt ist.


    Aber meine Frau liebt diese Familienfeiern aus irgendeinem Grund und will partout hingehen %-|


    Ich suche jetzt gute Argumente, um doch noch zu verhindern, daß wir die Kleine mit meiner ganzen Verwandtschaft auf einmal konfrontieren.

  • 21 Antworten

    Wie wär's mit einem Kompromiss...


    Ich war früher auch total der Weihnachtsmensch und heute nervt mich das Zusammensitzen meist. Ich würde da teilweise auch gerne wegbleiben. Aber habe auch oft das Gefühl, das darf man gar nicht so laut sagen, man wird sonst ganz böse angeschaut, wenn man so eben nicht feiern möchte.


    Daher mache ich es jetzt schon seit einigen Jahren so: Ich gehe hin, aber nicht so lang. So, wie es sich für mich noch einigermaßen gut anfühlt. Und wenn es mir zu viel ist, dann gehe ich.

    Zitat

    Ich suche jetzt gute Argumente, um doch noch zu verhindern, daß wir die Kleine mit meiner ganzen Verwandtschaft auf einmal konfrontieren.

    Gehtsdir um die Kleine oder um dich?


    Wenns dir um die Kleine geht: Zur Zeit ist doch immer jemand erkältet, und so einen Zwerg muss man nicht jeder Virenschleuder aussetzen.


    Wenns dir um dich geht: red mit deiner Frau, findet einen Kompromiss. Wie alle anderen:

    Zitat

    früher gehen!

    Ist denn mit der Verwandtschaft schon irgendwas ausgemacht worden? Und wie intensiv und häufig ist der Kontakt unterm Jahr so?


    Ich würde jedenfalls auch für Kompromisse plädieren – ein komplettes Fernbleiben könnte als Boykott interpretiert werden (was o.k. ist, falls der Hintergrund wirklich ein Boykott ist, den Eindruck habe ich aber nicht – eher halt, dass solche Zusammenkünfte von Dir als "nervig" empfunden werden).


    Von Heiligabend bis zum 1. Feiertag wäre mir persönlich auch viel zu viel.


    Feiert halt Heiligabend bei Euch zuhause und besucht die Verwandten am anderen Tag zum Mittagessen und/oder Nachmittagskaffee....!?

    Herzlichen Glückwunsch zum Baby. @:)


    Ich glaube, du wirst nicht viel machen können. Dafür hast du zu willensstarke Frauen in deiner Familie.

    Ich finde die Idee von Smilli super, so machen wir es auch. Wir kommen nur zum Kaffee und fahren vor dem Abendessen wieder. So hat man allen schöne Weihnachten gewünscht und trotzdem noch den Abend für sich. :-D

    Danke für die Antworten :-)


    Vielleicht sollte ich etwas genauer beschreiben, wie das Fest normalerweise abläuft.


    Anreise ist am frühen Nachmittag des Heiligen Abends. Meine jüngeren Geschwister haben den Baum dann schon geschmückt und wir müssen dann nur noch unsere Geschenke darunter anordnen. Dann sorgen meine Eltern und Großeltern dafür, daß das Kaffeetrinken fertig ist usw. und zünden alle Kerzen an und legen die gleiche Weihnachts-CD ein, die jedes Jahr läuft.


    Dann gibt's Kaffee und Kuchen, die Kinder spielen oder singen irgendwelche Weihnachtslieder und am Ende ist dann Bescherung und dann gibt es wieder essen. Normalerweise könnte man sich danach dann verziehen, aber meine Eltern gehen davon aus, daß alle über Nacht bleiben, weil am nächsten Tag ist ja dann Weihnachtsfrühstück.


    Also Teile der Feier mitzumachen und dann zu gehen, ich glaube das geht gar nicht ":/ %:|

    Ich würde auch der Verwandschaft/Frau zuliebe kommen und nach dem Abendessen gehen. Ich denke, wenn man 2 kleine Kinder hat, ist es durchaus verständlich, wenn man nicht übernachten möchte.

    sei halt spontan bekehrt und empfinde einen heiligen drang, in die christmette und den weihnachtsgottesdienst gehen zu müssen o:)

    Also entweder du hast den Hintern in der Hose & sorgst für klare Verhältnisse & dafür, dass ihr abends gehen könnt, oder du stehst das einfach durch :-)

    Zitat

    daß alle über Nacht bleiben,

    Wenn ihr nicht weit weg wohnt und wenn das Wetter normal ist, besteht doch kein Grund, über Nacht zu bleiben. Ihr könnt doch nach Hause gehen und am nächsten Tag trotzdem zum Weihnachtsfrühstück kommen.


    Ich finde so ein Tamtam für ein noch nicht ein Monate altes Baby auch zuviel.

    Zitat

    Also Teile der Feier mitzumachen und dann zu gehen, ich glaube das geht gar nicht

    O.k., dann eben nicht "vorzeitig gehen", sondern "später kommen", sprich am 1. Feiertag z.B. zum Mittagessen.


    Es ist doch nichts Verwerfliches, wenn man sagt, dass man als junge Familie den Heiligabend zuhause unter sich verbringen möchte, machen doch ohnehin die meisten so....

    Danke an alle, die sich hier beteiligt haben.


    Natürlich sind wir, wie jedes Jahr, inklusive Baby zu meinen Eltern gefahren %-| :(v


    Die Verwandtschaft war glücklich die Kleine zu sehen und wir konnten uns immerhin früh auf unser Zimmer zurückziehen :-/


    Ich habe das Gefühl, diesen Kampf werde ich jedes Jahr verlieren. Es war stressig und ätzend, wie jedes Jahr und ich würde viel lieber mit meiner eigenen kleinen Familie feiern.

    @ dummschmarrer74

    Würde mir keiner abnehmen. Ich bin, glaub ich, der einzige in der Familie der so konsequent war, aus der Kirche auszutreten.

    @ gwendolynn

    Wir hätten sehr gut nach Hause gehen können, aber meine Frau wollte da bleiben und das Baby nicht noch zu Fuß nach Hause bringen, warum auch immer %-|


    Sie sagt, das sei ungemütlich und viel besser, wenn wir bei meinen Eltern einfach in unser Zimmer gehen.

    @ fiamma

    Am 1. Feiertag erst zum Mittagessen geht gar nicht, meine Mutter hält seit ich klein bin an diesem super spiessigen Weihnachtsfrühstück fest, zu dem alle, egal wie spät es am Heiligabend geworden ist, um 10:00 erscheinen müssen %-|