Das klingt doch alles sehr schön, und soll auch so bleiben. Ja na klar die Sehnsucht ist schon zum Teil unerträglich (kenne ich auch so aus den Anfängen von geführten Fernbeziehungen). Aber glaub mir, es wird besser und es kommt mehr Routine in die "Trennungszeiten". Man plant die gemeinsame Zeit viel bewusster, weil man sie optimal ausnutzen möchte füreinander, und den Erholungseffekt nicht dabei vergessend.


    Das kann sehr positiv für die spätere Beziehung werden, weil man sich sehr gern daran erinnert, was man trotz immer wiederkehrender Trennungen miteinander erlebt und geschafft hat. Es werden sicherlich auch Phasen weniger glücklicher Momente folgen, z.B. in Streitsituationen, wo man einander nicht sofort mit Worten Frieden schafft. Aber auch das gehört mit dazu. Festigt die Beziehung weiter und macht reifer in seinem Empfindungen. ]:D ;-)


    Genießt die schönen Anfängen und das weiter wachsende Gefühl füreinander. Alles Gute ! :)^

    Wie süß x:)


    Manchmal da genieße ich die Sehnsucht, es fließen zwar ein paar Tränchen, aber es zeigt mir (schmerzlich) wie unglaublich wichtig er mir ist.


    Ansonsten habe ich mich nach 4 Jahren daran gewöhnt, es überkommt mich nur manchmal nachts wenn ich im Bett liege.


    Für diese Fälle habe ich von ihm einen riesigen Teddy bekommen |-o


    Wir scheiben viel miteinander und auch das telefonieren hilft. Gerade die Anfangszeit ist schwer, aber es wird besser @:)

    Hey zusammen, ich wollte mich nach über einen halben Jahr mal wieder melden, dass meine Sorgen und Bedenken total unbegründet sind. Ich fühle mich total wohl in meiner Beziehung. Wir sehen uns aber auch relativ oft. In den Semesterferien ja komplett und ansonsten ca. alle 2 Wochen. dass wir uns mal 3 Wochen nicht gesehen haben ist erst 2 mal vorgekommen, das ist dann tatsächlich ein bisschen lang.


    Ganz anders als von mir erwartet komme ich mit der "allein Zeit" echt gut klar und geniese es sogar so viele Möglichkeiten der freien Entfaltung zu haben. Ganz im Gegensatz zu einer "normalen" Beziehung wie ich sie früher immer hatte und wo ich schon stark zum "kleben" geneigt habe, habe ich es geschafft meine Hobbies weiterhin aufrecht zu erhalten. Meine "unter der Woche" ist damit wahnisnnig vollgestopft mit Freizeitgestaltung. Montag Fitnessstudio, Dienstag klettern, Mittwoch Stammtisch, Donnerstag entweder Fitnessstudio, Hundegassi oder Pferd.


    Trotzdem telefonieren wir viel und ich empfinde die gleiche Nähe wie in der Zeit in der er voll da ist.


    Auch muss man sagen, dass man mit etwas Entfernung die gemeinsame Zeit ganz anders nutzt. Das ist Qualitätszeit, die wird aktiv miteinander verbracht. Ich glaube sogar wir haben mehr Qualitätszeit miteinander als ich in meinen Vorherigen Beziehungen hatte, wo man halt oft einfach nur nebeneinander Zeit verbracht hat, aber nicht miteinander.


    Viele Grüße


    sugarlove @:)

    Liest sich sehr gut, und das Du die Chance hattest Dich selbst innerhalb dieser Beziehung weiter zu entwickeln ist der positive Effekt. Ein Vorbild für andere User, die in selbiger Situation leben müssen für eine überschaubare Zeit oder es selbst als Lebensmodell erwählt haben. :)^ :)=

    Auf unbegrenzte Zeit würde ich dieses Modell nicht wählen. Schließlich geht es ja irgendwann an die Familienplanung und dann kann es in meiner Vorstellung so nicht mehr funktionieren.


    Aber Ich habe bei uns ja das Glück, dass so ein Studium endlich ist und er danach bereits eine zugesagte Stelle hier in der Stadt hat. Anders würde ich irgendwann in seine Richtung ziehen.


    Jetzt haben wir gut das erste Semester "überstanden" und zwar ganz anders als ich dachte nicht unter Eifersucht und Sehnsucht, sondern mit viel Qualitätszeit, persönlicher Freiheit und Vorfreude :-D

    Ich habe zwei Fernbeziehungen gehabt. Die erste davon haben wir bzw. meine Freundin damals nach nur zwei Monaten beendet, weil wir es gerade mal zweimal geschafft haben, uns in der Zeit zu sehen. Das war uns beiden zu wenig und es was keine Besserung in Sicht. Sie war mit dem Studium und Leistungssport extrem eingespannt. Uns hat sogar nur eine Stunde getrennt, aber keine hatte ein Auto. Also Zug fahren, das lohnt nicht in der Woche. Bei aller Liebe, aber ohne sich zu sehen funktioniert das nicht.


    Die zweite Fernbeziehung war so, dass wir uns fast jedes Wochenende gesehen haben. Das war auf zwei Jahre begrenzt, danach wollte sie zu mir ziehen, das hat auch geklappt. Mit der Aussicht auf Besserung war das auszuhalten.

    Hallo ihr Lieben, da brauche ich wohl auch Mal den Rat von erfahrenen "Fernbeziehungsprofis".


    Ich führe seit drei Monaten eine Fernbeziehung. Wenn wir uns sehen ist es leider nur sehr wenig. Wenn ich hier lese, dass die Paare eine Wochenende verbringen bin ich etwas neidisch.


    Ein Beispiel: mein Freund kam letzte Woche Sonntag um 18 Uhr zu mir und fuhr Montagmorgen um 10 Uhr wieder. Und jetzt sehen wir uns nächste Woche Donnerstag erstmals wieder. Das sind dann 2 1/2 Wochen nicht sehen. Er kommt dann gegen 19 uhr oder halb 8 abends hier an und fährt zwischen 10 und 12 am nächsten Tag wieder. Sicherlich genieße ich die Zeit in der er überhaupt da ist. Aber es ist wirklich wirklich wenig...und ich weiß, dass er sich gerade auf der Arbeit viel aufbaut. Neue Stelle, ein Managerposten in Aussicht. Er ist wahnsinnig ehrgeizig, was ich sehr schätze. Und ich unterstütze ihn so gut ich kann. Wir würden uns beide gerne sehen. Er mich also auch. Wir telefonieren mehrmals täglich und schreiben uns. Aber wir vermissen uns schrecklich. Er sagt mir das auch oft und ist so liebevoll. Aber die Nähe fehlt mir schon sehr.


    Ich beiße die Zähne zusammen und hoffentlich wird das alles etwas mehr Zeit gemeinsam.

    Hey Lina, ihr seht euch also quasi immer nur einen Abend + Nacht alle paar Wochen? Ich verstehe, dass es für dich sehr kurz ist und dir in der restlichen Zeit die körperliche Nähe fehlt. Mein Freund und ich haben alle 2 Wochen ein komplettes Wochenende. Jetzt bin ich ausnahmsweise 3 Wochen Strohwitwe, danach haben wir aber 2 Wochen zusammen x:)


    Wie weit wohnt ihr auseinander und warum bleibt er nur eine Nacht und nicht zwei? Oder hat er eine 6 Tage-Woche in der Arbeit? Gibt es bei euch eine Aussicht, dass sich die Situation irgendwann auflöst? Also dass es nicht für ewig eine Fernbeziehung bleibt? Mein Freund kommt ja in gut zwei Jahren wieder zurück und dann ziehen wir zusammen. Darauf freue ich mich bereits. So eine gewisse langfristige Perspektive hilft finde ich schon.

    Hey, danke für die schnelle Antwort. Mh, ja wir haben oft nur einen Abend zusammen. Er hat einfach gerade die Arbeitsstelle gewechselt und versucht eben dort präsent zu sein, um einfach eine gute Stelle zu bekommen. Sein Chef ist auch bereits sehr begeistert von ihm. Er versucht es jetzt einzurichten, dass er nächste Woche für zwei Tage kommen kann, was aber noch auf der Kippe steht, da sein Chef samstags wieder was von ihm erledigt haben will. Wir wollten Freitag und Samstag gemeinsam verbringen. Ich hoffe jetzt, dass er diese zwei Tage durchgeboxt bekommt. Denn ich hätte auch gerne Mal etwas von ihm. Und er hat auch zu seinem Chef gesagt, dass er gerne mal zwei Tage am Stück bei seiner Frau wäre 😄 ich wohne im Saarland und er in Köln. Es sind circa 2 1/2 zwischen uns. Aber durch die sich ständig wechselnden Arbeitsbedingungen kann ich auch nicht Mal spontan sagen, dass ich zu ihm fahre, weil er eben im Außendienst tätig ist und ständig woanders ist. Und wenn ich es doch Mal vorhabe und mit ihm kommuniziere ist er wirklich dann anders verplant. Es ist eine sehr schwere Situation für mich gerade. Aber ihm tut es dann auch leid. Nur er möchte finanziell eben etwas aufbauen für uns, für später. Er sagte, damit er in drei Jahren Heimkommen kann zu seiner Frau und seinen Kids und das zu vernünftigen Uhrzeiten ❤️


    Naja, es ist gerade in der Phase vom verliebt sein ein echter Dämpfer, wenn man tatsächlich nur so wenig körperliche Nähe zueinander hat. Das fehlt sehr. Er fehlt mir sehr!

    Hallo,


    ich habe meine, jetzige, Beziehung mit Fernbeziehung angefangen.#


    Er in NRW, ich in Sachsen.


    Wir haben uns meistens nur so aller 2 bis 3 Monate gesehen, weil es von unseren Arbeitszeiten anders nicht ging. Der Vorteil bei uns war, das mein Freund relativ viel Urlaub hat (fast das doppelte, als ein "normaler" Arbeitnehmer) und wir dann immer sofort 2 bis 4 Wochen am Stück zusammen hatten.


    Wenn er gefahren ist, hat er mir immer ein T Shirt von sich dagelassen oder ich hab eins mitgenommen wenn ich bei ihm war...damit ich immer seinen Geruch bei mir hatte.


    Die härteste Zeit war für mich so nach ca. 2 Jahren. Da war ich echt drauf und dran alles hinzuschmeissen, weil ich keine Lust mehr auf diese Entfernung hatte.


    Nach 3 Jahren bin ich nach NRW gezogen und dieses Jahr sind wir 15 Jahre zusammen. Die 3 Jahre waren nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt.

    Zitat

    Neue Stelle, ein Managerposten in Aussicht. Er ist wahnsinnig ehrgeizig, was ich sehr schätze. Und ich unterstütze ihn so gut ich kann.

    Und was tust du für dich?


    Du musst selber in dich hineinhorchen, ob du quasi warten willst. Ich kenne das aus vielen praktischen Beispielen so, dass bei solchen Konstellationen der karrierebewusste Mann (das scheint leider klischeehaft geschlechtsspezifisch zu sein) es irgendwann zu anstrengend findet, sich Zeit rauszuschneiden, um zu einer dann immer noch nicht zufriedenen Frau zu fahren, und sich dann lieber was Problemloses in seiner Nähe sucht. Die Frau hat ihn dann die ganze Zeit "unterstützt" und gewartet, dass es besser wird, und schaut dann in die Röhre.


    Ich finde, man sollte Beziehungen führen, wenn es so, wie es jetzt ist, gut ist. Mir macht die Entfernung und seltenes Treffen nichts aus, dir aber schon. Du solltest dich nicht zu einem Lebensstil überwinden, der überhaupt nicht zu deinen Bedürfnissen passt.