Wie finde ich die Liebe meines Lebens?

    Ich bin keine Leuchte im Leben. Wenn man so will, dann habe ich es so ziemlich verkackt. Mein Körper ist stark in Mitleidenschaft gezogen, mein Geist auch. Dennoch, ich bin eigentlich ein Mensch mit sonnigem Gemüt.


    Meine Finanzen und meine ganzen Lebensumstände sind schrecklich.


    Ich komme sehr gut mit mir selbst klar, bin ein sehr selbstgenügsamer Mensch. Weil ich ein bisschen Power in mir habe, werde ich wohl in ein paar Jahren ein Mensch sein, den man als akzeptablen Menschen und akzeptable Lebensverhältnisse bezeichnen könnte. Mit Frauen habe ich grundsätzlich kein gutes, aber auch kein schlechtes Verhältnis.


    Ich sehe das alles nicht als Pflicht oder Notwendigkeit, aber als Option. Insofern meine Frage:


    Wie habt ihr das gemacht, oder wie würdet ihr das machen?

  • 126 Antworten

    Komm aus dem Selbstmitleid raus und ändere deine Situation. Tu was für deine körperliche und geistige Gesundheit, ändere deine Lebensumstände und such dir nen Job damit das mit den Finanzen besser aussieht. Dann und nur dann macht es Sinn an ne Beziehung oder ähnliches zu denken, vorher hast du unterm Strich einfach nix davon.


    Ich bin mir nicht sicher ob du das hören willst aber der erste Schritt ist nunmal das du in irgend einer Art und Weise interessant für einen potentiellen Partner sein musst.

    "Weil ich ein bisschen Power in mir habe, werde ich wohl in ein paar Jahren ein Mensch sein, den man als akzeptablen Menschen und akzeptable Lebensverhältnisse bezeichnen könnte."


    Also du sagst selbst, dass du vielleicht in ein paar Jahren nicht direkt beziehungsfähig sein könntest, aber bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen könntest, vielleicht.


    Für mich hört sich das wie jemand an, der Wunschträume hegt, aber der sich ganz entschieden nicht auf den Weg macht, etwas zu erreichen.


    Also du suchst die Liebe deines Lebens nicht, ich glaube auch nicht dass du das kannst, denn du scheinst damit beschäftigt zu sein, überhaupt zu überleben.


    Und weil du die Grundvoraussetzungen nicht mitbringst, folglich gar nicht aktiv werden kannst, deswegen rate ich dir eher, deine Selbstgenügsamkeit auszubauen, und dein Überleben zu sichern, also die Grundparameter:


    - Körperliche und geistige Gesundheit / Genesung und Fürsorge dafür


    - Änderung der Umstände von schrecklich auf akzeptabel


    Wenn du den Wunsch nach einer Partnerschaft hast, dann ist das vollkommen OK. Akzeptiere das.


    Nur es hört sich nicht so an, als ob das aktuell wichtig ist, sondern im schlimmsten fall ist das ein Tagtraum, der dich aktuell nur noch passiver, lebensabgewandter und entrückter von der Realität macht.

    Habe mit meiner seiner großen Familie in Taiwan sehr lange darüber gesprochen. Im Grunde bin ich ein gigantischer Versager, weil ich jetzt schon 42 bin und wie ein Kleinkind lebe, welches noch nicht mal seine eigene Bude aufräumen kann. Dazu gäbe es wahrscheinlich etwas mehr zu erzählen, aber es ist eben so, wie es ist.


    Mit Philosophie bin ich ganz gut, aber ansonsten eher nicht. Mein persönliches Leben ist im Grunde schon vorbei. Möchte vielleicht nur meine letzten Wörter sprechen. Ich weiß es nicht. Wie könnte ich das alles wissen?


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    Ich war schon in so viele Frauen verliebt. Unglaublich eigentlich.

    Ich war das letzte Mal vor 6 Jahren verliebt. Und es war ekelhaft, zum Glück hatte ich nur zeitlich kurz begrenzten Kontakt mit der Person. Ein klein wenig unterhaltsam war es schon. Aber ich bin auf solche Kicks weder angewiesen, noch finde ich sie angenehm. Ich bin zufrieden, wenn es das letzte Mal war.