Die langfristige Affäre kompensiert ja ganz offensichtlich einen Mangel der in der eigentlichen Beziehung herrscht. Die Unzufriedenheit, das unglücklich sein in der Beziehung wird damit zum Teil kompensiert. Dafür hat man dann ein schlechtes Gewissen. Das muss man gegeneinander abwägen, ganz offensichtlich kommen die Menschen, die die Affäre leben zu dem Schluss, dass es das wert ist, weil die Bedürfnisse zu stark sind, um unterdrückt zu werden. Man könnte auch sagen, dass diese Menschen zu dem Schluss kommen, dass es nicht nötig ist, um die Bedürfnisse der Familie oder des Partners willen das eigene Leben und die eigenen Bedürfnisse zu verleugnen. Also probiert man es mal aus. Der grosse Knall wird dabei in Kauf genommen.