@ lerchenzunge

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    Auch unter den Kirgisistandeutschen gibt es da eine ziemlich große Gruppe derart othodoxer Mennoniten, die sich selbst jedoch als Evangeliumschristen-Baptisten bezeichnen, auch wenn sie nicht Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (also im Verband der Baptistenkirchen Deutschlands) sind, sondern sich den Mennonitischen Brüdergemeinden oder der Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Gemeinden angeschlossen haben oder unabhängig sind.

    Das könnte passen. Vielen Dank für die Links. Wieder was dazu gelernt. @:)

    Zitat

    Das kommt auf die persönlichen Bedürfnisse an. Wer den Lebensstandard des 17. Jahrhunderts als Ideal verfolgt und seine Lebensmittel selbst produziert (genug helfende Hände sind in einer so großen Familie vorhanden), der weiß wahrscheinlich sogar dann, wenn das Kindergeld das einzige Einkommen ist, nicht, wohin mit dem vielen Geld. Tatsächlich jedoch sind viele dieser Menschen als selbstständige Handwerker tätig und verdienen so gar nicht schlecht.

    Genau so ist es. Jedes Kind muss mitarbeiten, und das verdiente Geld der älteren Kinder muss abgegeben oder auf das Konto des Vaters überwiesen werden.

    @ mcfundae

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    Ich bin hier bei meinen Eltern umgeben von Baptisten. Hier wohnen sehr viele in der Nachbarschaft. Wie lerchenzunge schon sagt, die Ausprägungen unterscheiden sich. Dennoch, ich kenne viele viele baptistische Familien und alle bis auf zwei Familien haben 10-13 Kinder, daheim keinen TV und die Frauen tragen alle langes Haar und tragen keine Hosen, nur Röcke. Ein älteres Ehepaar, die ehemaligen Nachbarn meiner Tante, hatten 73 Enkelkinder. Hatte früher auch zwei Freundinnen, als ich noch ein Kind war, und erst letztens hat meine Mutter mir erzählt, wie wahnsinnig beeindruckt ich war, als ich gesehen habe, wie sie leben. 13 Köpfe in einer 4(!) Zimmer-Wohnung. Wahnsinn. Naja, aber von deren religiösen Sitten habe ich keine Ahnung. Meine Nachbarin und frühere Freundin durfte jedenfalls nie zu mir zu Besuch, weil ich einen TV hatte. Aber ich durfte sie besuchen :-)

    Deinen Beitrag kann ich 100%ig bestätigen. Hier haben sich jedoch alle mittlerweile ein eigenes Haus gebaut. Dadurch ist eine eigene Gemeinde innerhalb dieser Gemeinden entstanden. Für viele kann das unglaubwürdig erscheinen wenn man keinen Kontakt mit diesen Menschen hat oder hatte. Ist aber zumindest hier leider so.

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    Nach eigenen Angaben handelt er seit 16 Jahren schon mit Profi-Papieren an den Profi-Börsen (s. anderer Faden). Da kann es schon passieren, dass man vom Leben nicht mehr viel mitbekommt, wenn man sich darauf konzentriert. Andererseits müsste er dann sowieso viel zu alt für das Mädchen sein und den gemeinsamen Gesprächsbedarf stelle ich mir auch schwierig vor, wenn sie von ihren jeweiligen Religionen keine Ahnung haben und diese sogar ablehnen.

    armer Comran. :°_ der Neid scheint dich ja zu zerfressen. Dann will ich es dir mal etwas einfacher machen. Begonnen habe ich mit 12 Jahren. Mein Onkel ist und war Börsenmakler ;-) . Der Verlust war im Jahr 2003 mit 15 Jahren, und heute bin ich 28. Du weißt praktisch nichts über die Börse, das tut mir leid für dich, aber deswegen musst anderen, die diese Welt wirklich kennen, nicht deren Qualifikation absprechen. *:)


    Ziemlich peinlich was du hier abziehst, findest du nicht? *:)

    off topic:

    Zitat

    armer Comran. der Neid scheint dich ja zu zerfressen. Dann will ich es dir mal etwas einfacher machen. Begonnen habe ich mit 12 Jahren. Mein Onkel ist und war Börsenmakler . Der Verlust war im Jahr 2003 mit 15 Jahren, und heute bin ich 28. Du weißt praktisch nichts über die Börse, das tut mir leid für dich, aber deswegen musst anderen, die diese Welt wirklich kennen, nicht deren Qualifikation absprechen.


    Ziemlich peinlich was du hier abziehst, findest du nicht?

    Ich kenne Comran nicht persönlich, habe nur viele Beiträge im Forum von ihm gelesen, und diese Beiträge sind alles andere als peinlich, sondern tiefgründig, einfühlsam und durchdacht - und eine Bereicherung für's Forum.


    Eines wird mir aber klar: deine Börsenwelt und die religiös geprägte Welt deiner Möchtegern-Freundin ... das kann auf Dauer nicht gut gehen. Und ich hoffe, dass deine Möchtegern-Freundin das rechtzeitig merkt.

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    @ notmichaelcaine

    Zitat

    auf weitere vermutungen zu meiner erfahrung gehe ich nicht mehr ein. Kindergarten!

    Mir ist es egal was er über mich denkt. Ich lasse mich aber nicht ohne Reaktion blöd anmachen. Er hat das Fass erneut aufgemacht. Mein Faden ging eigentlich um ein ganz anderes Thema! Das ist jetzt auch das letzte mal, dass ich mich dazu äußere. *:)

    Zitat

    Eines wird mir aber klar: deine Börsenwelt und die religiös geprägte Welt deiner Möchtegern-Freundin ... das kann auf Dauer nicht gut gehen. Und ich hoffe, dass deine Möchtegern-Freundin das rechtzeitig merkt.

    Wie kommst du darauf? Nur weil ich die nicht an der Geschichte des Christentums interessiert bin? Dafür habe mich eine Zeit lang sehr intensiv mit dem Buddhismus beschäftigt. Ich bin aber nach wie vor Heide oder Atheist. Ich denke das könnte sogar einen super spannenden Austausch ergeben.

    natürlich voraussgesetzt sie schließt Heiden nicht als Partner aus. Diesen Eindruck macht sie aber bisher nicht, sonst hätte sie mich ja schon längst mal nach meinem Glauben gefragt. Wir treffen uns Dienstag wieder zum Sport uhnd wollen dann vielleicht noch ins Kino. Mal sehen!

    Wie passend an Pfingsten. Unterschiedliche Sprachen. ;-D


    Kann mich einigen Usern nur anschließen. Frag sie, wie sie ihren Glauben lebt! Warum ist sie Teamerin geworden? Was bedeutet ihr Kirche?


    Daran solltest du Interesse haben. Und dabei brichst du dir als "Heide" auch keinen Zacken aus der Krone.

    Ich glaube nicht, dass du ein "Heide" bist. ;-) Man darf sich natürlich jedem Wissen verweigern, wenn man möchte, auch dem Allgemeinwissen. Aber wenn man sich selbst mit einem Begriff bezeichnet, ist es besser zu wissen, wo er herkommt und was er bedeutet. Meine persönliche Meinung.


    Meine Erfahrung über aktive Christen (evangelisch) in meinem Freundeskreis:


    Natürlich sind das alles Individuen, aber im Groben versuchen sie, ihren Nächsten gute Mitmenschen zu sein, anderen zu helfen, sich Zeit für Ruhe und Besinnung zu nehmen und legen viel Wert auf Gemeinschaft. Die meisten streben feste Partnerschaften an oder befinden sich in einer.


    Sie wollen andere nicht verurteilen sondern für sie da sein und lehnen negative Gefühle wie Hass, Rache, Arroganz ab. Üben sich eher in Bescheidenheit. Ihrem handeln ist eher der "Was würde Jesus tun"-Gedanke übergeordnet.


    Die Kinder (wo vorhanden) sind nicht getauft, weil sie das später selbst entscheiden sollen, erhalten aber einen Einblick in die Kirche. Eine Bekannte hat so kleine Bilderbücher wo jeweils bibliche Geschichten oder Gleichnisse erzählt werden. Die Botschaft ist universell, denke ich.


    Sie glauben eben schon daran, dass Jesus wirklich gelebt hat, dass Gott in uns und um uns ist und wir ihn in unserem Leben erfahren können... wenn allein das Grund für dich ist, deine Angebetete für verrückt zu erklären, wird das wohl nichts. ;-)