Wie mache ich dezent klar, dass ich eine Freundschaft und keine

    ... Beziehung wünsche?


    Sooo...


    ich eröffne mal wieder einen Faden zum Thema "Beziehungen". Vorab möchte ich darum bitten, wirklich beim Thema (meine Frage) zu bleiben und Nebendiskussionen wie "Gefühl vs. Kopf" zu unterlassen. Das tut mir nicht gut und ich glaube, auch euch nicht. Sich zu streiten liegt mir wirklich fern, das wäre sehr schade, aber um das sein lassen zu können, muss klar sein, dass ich meine grundlegende Position nicht immer wieder aufs Neue verteidigen muss. Vielen Dank.


    Zum Thema:


    Es geht darum, dass ich manchmal das Problem habe, dass sich Männer aus mir unklaren Gründen vor mir zurückziehen. Man versteht sich zunächst blendend, und wie aus dem Nichts erhalte ich abweisende Reaktionen, die wenig Zweifel daran lassen, dass enger Kontakt nicht mehr gewünscht wird. Da ich diese Reaktionen bisher fast ausschließlich von Männern hatte (10 zu 1, würde ich schätzen), frage ich mich mittlerweile, ob diese Männer meine Signale falsch verstehen. Ich behandle Männer und Frauen grundsätzlich gleich; d.h. ich bin bei beiden sehr körperlich, sehr freundlich, lächle viel, bin sehr interessiert, mache Komplimente, organisiere Zusammenkünfte, necke sie. Bei dem absolut überwiegenden Teil der Frauen und auch den meisten Männern ernte ich dafür Sympathie oder zumindest neutrales Verhalten; wie gesagt aber bei einigen Männern nach kurzer, heftiger Zuneigung dann Ablehnung.


    Woran liegt das? An enttäuschter Zuneigung derer liegt es nicht, da bin ich mir sicher, da diese Männer meist vergeben oder zumindest nicht romantisch interessiert sind. Wenn ich meinem Eindruck folgen müsste, würde ich eher denken, sie denken, ich wäre in sie verschossen. Ist dem so? Tja… keine Ahnung. So genau kann man das nie sagen. Bei den Männern, wo dieses Problem auftritt, ist eigentlich immer eine sexuelle Anziehung da, ja. Die freundschaftliche Anziehung überwiegt für mich aber sehr stark und ich muss auch nicht aus jeder sexuellen Anziehung etwas machen. Freundschaft ist für mich das höhere Gut.


    Trotzdem bin ich recht nervös und strahle mein latentes sexuelles Interesse, das ich nicht umsetzen muss/will, sicher auch aus. Gepaart mit meiner sehr offenen Art könnte das falsch verstanden werden. Hinzu kommt, dass ich auf keinen Fall als "verliebt" gebrandmarkt werden möchte, was mich zusätzlich nervös erscheinen lässt, was das Ganze eher schlechter als besser macht.


    Nur… wie löse ich das? Ich habe bisher noch nie den Mut aufgebracht, so ein Gefühl anzusprechen. Ich würde mir auch schrecklich blöd vorkommen, wenn ich dann falsch liege. Wie eingebildet muss das bitte rüberkomme, wenn der andere dann sagt: "Nee, ich dachte nicht, du wärest verknallt. Ich habe dich einfach nur nicht (mehr) bemerkt/gemocht." Das will man ja auch nicht hören :D! Trotzdem geht mir da mittlerweile echt was ab, weil diesem Muster folgend schon viele wundervolle Freundschaften schon im Keim erstickt sind.


    Mein Verhalten ändern kann und will ich nicht. Das bin einfach ich und es gibt ausreichend Leute (mich eingeschlossen), die mich eben aufgrund meiner Art mögen. Ich wünschte, ich könnte das Missverständnis einfach aus dem Weg räumen, aber wie? Was sagt man das, ohne dass es blöd rüberkommt? Wie könnte ich einen Rückzieher machen, falls ich mich täusche?


    Übrigens möchte ich noch etwas loswerden, insbesondere, falls DieSeherin mitliest: Ich bin sehr, sehr, sehr stolz auf mich, dass ich schon so weit gekommen bin. Ich habe meine Soziale Phobie schon ein sehr gutes Stück zurückgedrängt; ich schaffe es mittlerweile, sogar mit Männern zu sprechen, und habe die Angst, sie könnten denken, ich wäre verliebt, sehr gut unter Kontrolle. Manchmal scheint sich diese Angst aber zu bewarheiten und wie ich damit umgehe, werde ich als Nächstes lernen  :-) .


    Es grüßt euch ganz lieb,


    Cinnamon

  • 49 Antworten

    P.S.: Ist mir noch eingefallen - nicht, dass jemand denkt, ich unterscheide da doch irgendwie:


    Natürlich könnte theoretisch auch eine Frau denken, ich würde sie auf sie stehen, und ich spüre auch hier manchmal "Sexuelle Vibes". Der Unterschied ist aber, dass man bei einer Frau sehr viel deutlicher werden muss und sehr viel häufiger eindeutiges Interesse zeigen, um klar zu machen, dass da was gehen könnte. Homosexualität gilt halt als selten. Und so bin ich da entspannter und strahle das sicherlich auch aus.

    Hi weihnachtssternchen @:) !


    Eigentlich ist das ein sehr guter Ansatzpunkt. Nur... habe ich irgendwie Angst vor der Antwort, also noch nie gefragt. Ich kann da schon ein Muster erkennen, in Aktion und Reaktion, aber klar ist jeder Mensch anders und ich kann nicht wissen, was der andere denkt. Aber was ist, wenn ich das ganz falsch sehe, und der andere zieht sich gar nicht zurück? Vielleicht habe ich ja auch einfach etwas falsch verstanden, und das wäre dann total peinlich, überhaupt nachzufragen.


    LG

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    Hm... ich habe gerade überlegt, dass ich sowas sagen könnte, wie: "Du, ich bin ja froh, dass unsere Gruppe so entspannt und locker ist. Früher hatte ich öfter mal das Problem, dass ich missverstanden wurde. Ich habe eine sehr offene Art, mit der ich andere schnell in mein Herz schließe, aber das heißt nicht, dass ich irgendwelche Avancen mache. Freundschaft ist für mich immer wichtiger als eine Liebesbeziehung. Deswegen bin ich auch froh, dass mein Partner mein bester Freund ist." Damit müsste ich doch Vieles aus dem Weg räumen, ohne den anderen (oder mich) in Verlegenheit zu bringen? Fragt sich nur, ob ich nochmal die Gelegenheit erhalte, das unter vier Augen anzusprechen, und auch, ob ich das dann rüberbringen kann. Ich will das ja nicht wie ein Roboter auswendig lernen und meine Nervosität bleibt ja, durch die ich nie das sagen kann, was ich will. Vielleicht hilft Alkohol ;-D !


    Ich habe auch schon mal den Tipp erhalten, mich einfach auch zurückzuziehen, in der Hoffnung, der andere kommt wieder an. Aber ist das nicht total kindisch? Und ist das nicht sogar eher die Dynamik, die in romantischen Anbandelungen vorkommt? Genau das will ich ja nicht.


    Außerdem... würde ich mich genervt fühlen, weil ich denke, jemand ist in mich verliebt, wäre ich eher froh, der andere würde mich "endlich" in Ruhe lassen. Ich hätte keinen Bedarf, das wieder hochzukochen und mich nochmal zu melden. Ich fände es besser, das wäre geklärt. Es kam bei mir auch noch nie jemand nochmal an ^^.


    LG

    Zitat

    Vielleicht habe ich ja auch einfach etwas falsch verstanden, und das wäre dann total peinlich, überhaupt nachzufragen.

    Vielleicht fährst du aber auch genau mit dieser Taktik jede Chance auf eine Freundschaft an die Wand. Ich bekomme immer gesagt: Was ist an dieser Stelle zielführend? Was ist also die beste Verhaltensweise, um an mein Ziel zu kommen? Mein Ziel ist es, da einen Kontakt zu halten. Das schaffe ich nicht durch Rückzug oder "Naja, der hat wohl kein Interesse an einer Freundschaft mit mir". Sondern einzig mit Nachfragen.


    Weil, wie du ja schon sagst, du nicht in das Gegenüber reingucken kannst oder deine Wahrnehmung vllt auch einfach gestört ist.


    Ich hatte das nun schon so oft, dass ich mit einem einfachen "Du, man hört gar nichts mehr von dir. Ist alles in Ordnung?" enorm viel aus der Welt geschaffen habe. Dann hatten die nämlich plötzlich enorm viel um die Ohren, was sie aber nie kommuniziert haben, und wussten gar nicht, wie es in mir damit aussieht.


    Ja mein Gott, im schlimmsten Fall blamiere ich mich. Komischerweise können das all meine Kontakte enorm gut ab, die kennen mich und wissen, dass ich manchmal ein wenig neben der Spur bin. Und sie reden alle noch mit mir ;-)

    Das Problem wirst du nur lösen können, indem du dich anders verhältst. Wenn du "so körperlich" bist und jeden bei Kommunikation antatschst, wird es von Männern immer wieder falsch verstanden werden. Ich finde es auch seltsam, dann zu erwarten, dass die Männer das nicht falsch verstehen sollen.


    Es finden übrigens auch Frauen nicht so dolle, ständig angepackt zu werden. Es ist unhöflich und viele Leute wollen sowas einfach nicht. Auch daher kann der Rückzug kommen. Vielleicht ziehen sich die Männer auch zurück, weil sie nicht ständig anpackt werden wollen.


    Das ist eine Art, die du ändern mußt und nicht die anderen müssen da was richtig verstehen.

    Auch das hier stößt sauer auf:

    Zitat

    Sich zu streiten liegt mir wirklich fern, das wäre sehr schade, aber um das sein lassen zu können, muss klar sein, dass ich meine grundlegende Position nicht immer wieder aufs Neue verteidigen muss.

    Das ist subtile psychische Gewaltausübung. Du drängst dich den Leuten mit deinen Dingen auf, die sie so hinzunehmen haben, wie du es willst. Egal ob Anpacken oder Verhalten. Du drängst auf. Mich jedenfalls macht sowas aggressiv.

    Zitat

    Nur… wie löse ich das?

    Ganz einfach: Indem du das hier änderst:

    Zitat

    Ich behandle Männer und Frauen grundsätzlich gleich; d.h. ich bin bei beiden sehr körperlich, sehr freundlich, lächle viel, bin sehr interessiert, mache Komplimente, organisiere Zusammenkünfte, necke sie.

    Wenn du alle gleich behandelst, obwohl die Voraussetzungen anders sind, ist es doch logisch dass die Ergebnisse unterschiedlich sind. Wenn du das gleiche Ergebnis willst (=Freundschaft), dann musst du bei unterschiedlichen Vorazssetzungen eben anders handeln. Wenn schon eine latente sexuelle Spannung vorhanden ist, darfst du eben nicht durch dein "Standardprogramm" Öl ins Feuer gießen, wenn du nicht verliebt rüberkommen willst...

    Zitat

    Mein Verhalten ändern kann und will ich nicht.

    Man kann nicht alles haben! Entweder du änderst nichts und lebst mit den Konsequenzen oder du änderst etwas an deinem Verhalten, wenn du ein anderes Resultat willst.


    Ein Gedankenanstoß vielleicht noch: Da Menschen sehr unterschiedlich sind, ist es auf eine Art recht egozentrisch, wenn man gegenüber allen ganz gleich handelt. Für manche ist es z.B. normal, sich häufig anzufassen und anfassen zu lassen, für andere ist das vielleicht etwas, das sie nur manchen erlauben und eindeutig mit einer körperlichen Annäherung verknüpft ist. Du kannst einfach nicht realistischerweise erwarten, dass dein Verhalten immer gleich ankommt und aufgefasst wird.

    Du schreibst, dass das oft vergeben Männer sind.


    Da wunderst du dich wenn sie sich zurückziehen? Im Ernst?


    Wenn du so "körperlich" bist, dann kann auchs ein, dass der Mann


    dem Ganzen wegen seiner Beziehung gleich aus dem Weg gehst.


    Was vollkommen verständlich wäre!


    Da denken die Jungs sicher auch an Ihre Freundin.


    Denen das sicher nicht Recht wäre, wenn ihr Freund ständig von einer angetascht wird.


    Hier hilft nur... Verhalten ändern.


    Mein Lieblingssatz des Jahres


    Die Anderen kann man nicht ändern. Man muss sich selbst ändern um das zu erreichen was man will!

    Naja. Wenn man den Eingangspost liest, dann kommt ja einem der Gedanke, dass du so etwas wie eine Nervensäge bist. Und so etwas sieht Mann/Frau sich eine Zeit lang an und ist dann letztendlich genervt.


    Du willst dich nicht ändern? weil du bist, wie du bist? Na dann viel Spass mit dem gleichen Thema, in fünf Jahren hier.


    Und täglich grüßt das Murmelt...aber lassen wir das lieber.

    Zitat

    Ein Gedankenanstoß vielleicht noch: (...) Für manche ist es z.B. normal, sich häufig anzufassen und anfassen zu lassen, für andere ist das vielleicht etwas, das sie nur manchen erlauben und eindeutig mit einer körperlichen Annäherung verknüpft ist. Du kannst einfach nicht realistischerweise erwarten, dass dein Verhalten immer gleich ankommt und aufgefasst wird.


    LolaX5

    :)z Da schließe ich mich an! Finde ich einen sehr wichtigen Punkt.


    Allerdings: was heißt denn genau "ich bin körperlich"? Schmiegst du dich beim Nebeneinandersitzen ständig an und weichst deinem Gesprächspartner rein distanzmäßig nicht mehr von der Seite? Oder umarmst du einfach "nur" sofort neue Bekannte bei Begrüßung und Abschied und mehr nicht? Auffassungen von körperlich sind da doch oft sehr unterschiedlich.

    Die immer wiederkehrende Frage: Können Männer und Frauen einfach nur Freunde sein? Ja, können sie. Voraussetzung: Keiner will mehr vom anderen. Daran wird es bei Dir vermutlich scheitern, denn der Grat ist sehr schmal. Manche Menschen mag man nicht, manche mag man ein bisschen, manche mag man sehr. Mit letzteren könnte man befreundet sein, aber dann kippt das ganz schnell in eine Richtung die Leidenschaft, sexuelle Begierde, verliebt sein beinhaltet. Und wenn das ganz und gar aussichtslos ist, weil der/die andere halt die Gefühle nicht teilt, weil man vergeben ist und was auch immer, dann verabschiedet man sich lieber ganz schnell komplett, bevor die Gefühle überkochen. Letztlich ist es nicht lustig, vor einem großen Stück Torte zu sitzen und nicht naschen zu dürfen.

    Ich sage es jetzt noch 1 Mal und dann nie wieder:


    Menschen, die mich hier runterputzen wollen, weil sie mit sich selbst unzufrieden sind, sind nicht willkommen. Ihr habt euch rausgepickt, was euch an mir nicht gefällt, und sagt jetzt, ich wäre eine "Nervensäge" und sowas. Das ist wirklich asozial. Eure Freunde will ich sehen... Geht doch bitte einfach woanders stänkern oder muss ich echt nen Mod fragen, dass er hierher schreibt, dass man bitte beim Thema bleiben soll?


    Auch wenn ich die Art und Weise etwas daneben fand:


    Das mit dem "körperlich" werden ist ein Punkt. Ich werde den aber nicht ändern. Warum sollte ich mich verbiegen? Ich erwarte das ja auch von niemandem. Mit tun Leute ehrlich Leid, die wegen jedem Furz, den jemand macht, gleich ihre ganze Persönlichkeit ändern. Wer soll euch denn noch ehrlich und aufrichtig mögen, wenn ihr eine Fahne im Wind seid? Die FDP mag auch niemand ;-D !


    Also nochmal ganz unmissverständlich: Euer Frust (meine jetzt vor allem die parazellnuss, DieSurferin habe ich gar nicht gelesen) ist bei mir nicht willkommen. Hört auf, mir zu sagen, ich solle mich ändern, und kritisiert mich als Person und meine Äußerungen nicht. Solltet ihr das nicht unterlassen können und damit das Fadenthema nicht respektieren, werde ich einen Mod hinzuziehen und/oder den Faden verlassen. Erspart also mir und euch diese Verschwendung wertvoller Zeit.


    Aber danke übrigens für die Frage, was ich mit "körperlich werden" überhaupt meine: Also ich umarme Leute recht früh, aber auch nur, wenn ich den Eindruck habe, es ist okay. Ich bin ja kein Holzklotz. Sonst streiche ich den Leuten manchmal über den Arm und oft habe ich auch das Bedürfnis, sie zu knuddeln, aber da bin ich zu Anfang auch vorsichtig. Da zwischen Männern und Frauen zu unterscheiden erscheint mir trotzdem absurd. Mein Freund darf übrigens so viele Frauen freundschaftlich knuddeln, wie er will. Warum sollte ich auf eine Freundschaft eifersüchtig sein? Auch sind nicht alle Männer, mit denen ich das erlebe, vergeben.


    Jemand schrieb auch, dass ich nicht erwarten kann, dass meine Art bei jedem gleich ankommt. Das ist wahr und ich erwarte auch nicht, dass mich jeder mag. Das wäre ja Wahnsinn ;-D ! Ich finde diese Dynamik von "große Zuneigung" zu "Ablehnung" nur so verwirrend. Es darf mich gerne jeder Mensch nervig oder aufdringlich finden - man kann nicht jedem gefallen und solange es genug Menschen gibt (mich eingeschlossen), die mich mögen und mit denen es klappt, ist das kein Problem für mich. Das Problem ist dieser abrupte Wechsel, wenn mir die Meinung der anderen Person schon nicht mehr am Arsch vorbeigeht.

    @ weihnachtssternchen

    Zitat

    Vielleicht fährst du aber auch genau mit dieser Taktik jede Chance auf eine Freundschaft an die Wand. Ich bekomme immer gesagt: Was ist an dieser Stelle zielführend? Was ist also die beste Verhaltensweise, um an mein Ziel zu kommen? Mein Ziel ist es, da einen Kontakt zu halten. Das schaffe ich nicht durch Rückzug oder "Naja, der hat wohl kein Interesse an einer Freundschaft mit mir". Sondern einzig mit Nachfragen.

    Da hast du wirklich Recht. Danke für deine Hilfe! Den Rat hat mir blöderweise meine Psychologin gegeben und ich verstehe das auch überhaupt nicht. Sie meint, dass man das in Psychotherapien macht, um den Klienten in der therapeutischen Beziehung zu halten. Sich also zurückzuziehen, wenn der andere sich zurückzieht, damit der wieder ankommt. Aber ist das nicht total manipulativ, wenn ich das entgegen meiner Art und meinen Wünschen so halte? Ich will mein Gegenüber nicht manipulieren. Und was ist, wenn der andere sich zurückzieht, damit ich wieder ankomme, ich ziehe mich aber auch zurück, woraufhin der andere sich wieder mehr zurückzieht, und ich auch… Das ist doch bescheuert.


    Jetzt muss ich nur noch den Mut finden, zu fragen ^^. Ich kann dann ja gerne nochmal rückmelden, ob ich einfach zu nervig (ich bevorzuge aufdringlich) rüberkam oder meine Steptanzeinlagen im Evakostüm auf der Betriebsfeier (Ironie) das Problem war :-p !

    Zitat

    Weil, wie du ja schon sagst, du nicht in das Gegenüber reingucken kannst oder deine Wahrnehmung vllt auch einfach gestört ist.


    Ich hatte das nun schon so oft, dass ich mit einem einfachen "Du, man hört gar nichts mehr von dir. Ist alles in Ordnung?" enorm viel aus der Welt geschaffen habe. Dann hatten die nämlich plötzlich enorm viel um die Ohren, was sie aber nie kommuniziert haben, und wussten gar nicht, wie es in mir damit aussieht.


    Ja mein Gott, im schlimmsten Fall blamiere ich mich. Komischerweise können das all meine Kontakte enorm gut ab, die kennen mich und wissen, dass ich manchmal ein wenig neben der Spur bin. Und sie reden alle noch mit mir ;-)

    Da hast du schon Recht. Aber einzig der Mut fehlt mir… Sozialphobiker haben panische Angst davor, sich zu blamieren, und das ist eben manchmal noch Thema bei mir. Vielleicht bespreche ich das mal mit meiner Psychologin, in der Hoffnung, dass sie mir keine manipulativen Kniffe vorschlägt ^^.


    Danke erstmal und bis bald (vielleicht)! Vielleicht können wir ja mal PNen, weihnachtssternchen, wenn du nichts dagegen hast @:) ?


    LG