was hat dich überhaupt

    an deinem mann gereizt? warum ist bist du damals mit ihm zusammen gekommen? was war das gewisse etwas?


    vor solch einem schritt solltest du dein leben mit ihm nochmals durchgehen und ein resumee abschließen, und erst wenn du der meinung bist, das alles keinen zweck mehr hat, entscheide dich.


    doch sei dir aller konsequentsen bewusst!!!!!

    @Mariandl

    Für mich klingen deine Worte sehr überlegt und vor allen Dingen verantwortungsvoll für alle Beteiligten.


    Ich kann nicht nachvollziehen, warum viele Paare trotz fehlender Liebe so viele Jahre vergeuden:


    - aus Mitleid (der schlimmste Grund zusammenzubleiben)


    - weil die anderen, Familie und Freunde, es einfach erwarten (sie leben ihr eigenes Leben)


    - der Kinder wegen (schade, wenn sie das dann als Liebesbeziehung lernen)


    - weil man so lange zusammen ist und sich einiges aufgebaut hat (das ist eher ein Scheinargument


    Ich finde deine Schritte mutig und konsequent. Vor allem gibst du damit deinem Mann auch die Möglichkeit eine Frau zu finden, die ihn wirklich liebt.

    Ich wollte mich mal wieder melden... Muss zugeben, daß sich an der Situation noch nichts geändert hat, sie im Gegenteil für mich relativ unerträglich geworden ist. Ich klang so stark bei meinem letzten Posting, und war es auch irgendwie. Aber mein Körper war wohl nicht stark genug. Kurz danach wurde ich ziemlich krank und erhole mich erst seit ca. 2 Wochen wieder so einigermaßen. Leider ist dadurch meine mühsam aufgebaute "Stärke" in sich zusammen geklappt und ich kann wieder ganz von vorne anfangen mit "mir selbst Mut zusprechen" und so weiter.


    Immer noch tut er meist so als sei alles ok, "beschwert" sich höchstens mal in einem kurzen Nebensatz darüber, daß ich "in letzter Zeit" so abweisend und abwesend sei.


    Ich weiß ich muss mit ihm reden, dringendst. Aber all meine Existenängste sind wieder hoch gekommen, durch die lange Krankheit hatte ich viel zu viel Zeit um auch wieder die negativen Gedanken "zuzulassen".


    Manchmal denke ich mir, wieso sterbe ich nicht einfach... das wäre ein Weg der ANGEBLICH "alle" (also ihn und das Kind und die Familie) am "wenigsten leiden" ließe weil sie nie wüssten, welch ein "Verräter" ich doch bin oder war. Das ist natürlich Unsinn, ich weiß. Und ich bin irgendwie froh, daß ich zu feige bin, mir was an zu tun. Das ist doch wirklich der Wahnsinn, lieber bin ich tot als mir eine neue Chance zu geben, GLÜCKLICH zu sein? Leider kommen einem manchmal solche Gedanken, wenn alles nur schwarz aussieht, und man kein Fünkchen weiß mehr dazwischen sieht. Wenn einen der Alltag fast umbringt und man vor lauter "ich kann nicht mehr" mit den Nerven nur noch runter ist. Man das Kind am liebsten anschreien würde, weil es LACHT und sich FREUT, aber genau so was kann man irgendwie auch nicht mehr ertragen. Furchtbar... das sieht geschrieben noch schlimmer aus als es sich sowieso schon anfühlt ???


    Tut mir leid... musste das alles mal loswerden... keine Ahnung wie es im Moment weitergehen soll. Ob ich bis zum Totalkollaps meinserseits abwarte, oder ob ich vorher was sage? Wäre wohl vernünftiger. Wenn da nicht die riesengroße Angst "vor allem" wäre. Ich kann einfach nicht... mehr...

    Mariandl

    je schneller, offener und klarer Du es ihm sagst, desto schneller wird er das überwinden können und vielleicht eines tages neue Liebe finden können. Es ist sehr traurig und tut weh ohne ende so was, aber du scheinst sehr entschieden zu sein. Oder versucht ihr davor mit Eheberatung und wenn das nicht bringt dann kann man eben nicht mehr.


    Das er Dich nervt wenn er näher als 2 M kommt- ja es gibt so was, und das liegt daran daß du ihn im moment nicht liebst aber er erwartet daß du ihn liebst. Es kann sich noch vielelicht ändern aber nicht indem ihr beide das verschweigt..


    Gruß

    Mariandl

    Hab jetzt lange nicht mehr mitdiskutiert. Bei mir hat sich aber einiges getan. Nachdem mein Mann das Thema weiterhin totgeschwiegen hat, habe ich mir irgendwann den Mut gefasst und es nochmal angesprochen. Verschiedene Vorschläge, wie ich noch versuchen würde, was zu retten (wie z.B. eine Paartherapie) hat er rigoros abgelehnt. Ich konnte ihn dann dazu überreden, dass wir zwei Wochen getrennt in den Urlaub fahren (eine Woche er, eine Woche ich), damit wir ohne uns ständig anzunerven mit Abstand überlegen können, wies weitergeht. Er hat dann in den zwei Wochen - keine Ahnung - wohl nicht großartig nachgedacht, denn auf mehrfache Nachfrage sagte er immer nur: "Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen.". Ich hab in den zwei Wochen festgestellt, dass es mir schon lange nicht mehr so gut gegangen ist, wie in der Zeit, in der ich alleine war.


    Tja, und vor einer Woche hab ich ihm dann einen Brief geschrieben (weil er weiterhin jedes Gespräch abgeblockt hat) und ihm gesagt, dass ich mich trennen möchte. Seine einzige Reaktion war: "Wenn du meinst dass das besser ist, dann wird das schon so sein.". War bzw. ist ihm wohl nicht so wichtig. Auf jeden Fall geht es mir seitdem richtig gut. Ich muss natürlich auch zugeben, dass es in diesem Fall gut ist, dass er so flekmatisch ist. Wir leben zunächst weiterhin nebeneinander her, wie eigentlich mindestens das letzte Jahr auch schon. Er fährt jetzt für 3 Wochen nach Thailand und anschließend kümmern wir uns darum, die Wohnung zu verkaufen. Naja, und dann hab ich es geschafft. Ich denke, dass es auch ihn gegenüber fair ist. Denn 1. hat er es eigentlich verdient, eine Frau zu finden, die ihn liebt und 2. würden wir uns wahrscheinlich irgendwann die Köpfe einschlagen. Und das musste er dann auch zugeben, dass er nicht möchte, dass wir die Straßenseite wechseln müssen, wenn wir uns irgendwann zufällig begegnen.


    Du siehst also: man kann es schaffen. Ich weiß natürlich, dass eine Trennung mit Kindern nicht so einfach wie bei mir. Aber ich denke, dass auch Kinder mitbekommen, wenn sich die Eltern nicht mehr vertragen und das ist für sie dann auch nicht wirklich gut.

    @Mariandl

    Ich habe mit meinem damaligen Exmann eine ähnliche Erfahrung gemacht, wie Du.


    Ich liebte ihn nicht mehr und musste nach 12 Jahren Ehe feststellen, dass wir uns verändert hatten (ich mehr, als er) und es einfach nicht mehr passen wollte.


    Ich wollte damals, als sich mein Entschluss bei mir durchgerungen hatte, noch ein paar Jahre warten, bis unser Sohn hätte ins Gymnasium gehen können, um sich dort noch zu etablieren, bevor ich Konsequenzen ziehen wollte.


    Leider habe ich dadurch so viel seelisch in mich reingefressen, dass ich in der Zeit des "Abwartens" rückenkrank wurde, obwohl ich auch einen guten Ehemann und ein angenehmes bescheidenes Leben hatte. Mir ging es aber genauso, dass ich irgendwann noch nicht einmal die Berührungen von ihm ertragen konnte und nur widerwilllig ca. einmal die Woche mit ihm schlief.


    Ich lief von einem Arzt zum anderen, von einer Krankengymnastik zur anderen, aber keiner konnte meine Schmerzen lindern, weil sie meinten, ich sei organisch gesund. Erst der letzte Arzt fragte mich nach meinem seelischen Umfeld.


    Er meinte, es sei bei mir psychosomatisch und wenn ich jetzt nicht die Kurve kriege (mich für oder gegen meinen Mann entscheiden würde), könne er nicht mehr garantieren, dass es nicht noch chronisch wird.


    Ich überlegte es mir noch eine Weile, da ich auch Angst hatte berufsunfähig zu werden (konnte manchmal nicht mehr alleine vom Sofa aufstehen oder Dinge von niedrigen Tischen oder Boden aufheben) und stand eines Sonntagsmorgens auf. Machte mich zurecht und in der Art und Weise, wie ich es tat (distanziert) merkte mein Mann schon, dass was ist.


    Er machte sich einen Kaffee, setzte sich ins Wohnzimmer bis ich kam, schaute mich mit Tränen in den Augen an und sagte nur: "Ist es soweit?" Ich sagte dann: "Ja". Ich setzte mich (auch mit Kloss im Hals, pochendem Herzen, Tränen in den Augen), wir schwiegen eine Weile und dann fing er heftig zu weinen an, sagte mir, dass ich immer noch seine Traumfrau sei, usw. Er kam zu mir, nahm mich in den Arm, schaute mir tief in die Augen, stockte und meinte: "Ja, ich habe es in Deinen Augen gesehen - Du liebst mich wirklich nicht mehr, aber ich bin Dir nicht böse, denn ich wusste es schon lange".


    - ES WAR HART und beinahe wäre ich schwach geworden, aber ich dachte mir, JETZT ODER NIE! -


    Wir wohnten noch ein Vierteljahr wie in einer WG zusammen, bis er eine Wohnung in der Nähe fand, da wir davon ausgegangen sind, dass mein Sohn bei mir leben sollte. Das klappte problemlos. Wir gingen zwar unsere eigenen Wege, aber jeder half trotzdem dem anderen (Auto repapieren, Wäsche waschen, etc.)


    Während der Umzugswoche erlaubte ich meinem Sohn bei seinem Vater zu bleiben und ihm zu helfen (es waren Sommerferien) und nach einer Woche fragte mich mein Exmann und mein Sohn, ob der Kleine bei ihm leben darf. Ich hatte logischerweise was dagegen, aber auf die Frage an meinen Sohn gerichtet (damals 10 Jahre alt), was er machen würde, würde ich es nicht zulassen, meinte er, dann würde er eben immer abhauen und beim Papa ist alles viel cooler.


    Es riss mir schier das Herz raus, aber wenn der Kleine möchte, musste ich mich dem fügen. Hatte also keine andere Wahl, als schweren Herzens zuzustimmen.


    Wir vereinbarten aber eine "Probezeit" von einem Jahr und mittlerweile sind die beiden wieder umgezogen, es sind jetzt drei Jahre rum und wohnen etliche Kilometer von mir entfernt. Wir kommen gut miteinander aus und mein Sohn weiss, dass er jederzeit von mir aufgenommen wird, sollte er es sich noch einmal anders überlegen.


    Zurückzukommen auf " Schlussstrich-ziehen": ich habe mich nach ca. 14 Tage, nach dem "Tag X" wieder körperlich so gut erholt, dass fast nichts an Rückenproblemen übrigblieb. Selbst mein Exmann meinte nach ein paar Wochen, als es ihm auffiel, dass es ihm leid getan hat, wenn er bei mir so etwas verursacht hat, aber ich sagte ihm, dass er nicht schuld sei, sondern das Schicksal es so wollte.


    Ich konnte auch nichts dafür, dass ich mich mit der Zeit von meinem Mann wegentwickelt habe und seitdem ich das Leben führe, das meinem Charakter entspricht, habe ich mich auch äusserlich dermassen verändert (lache mehr, bin offener, ...), dass es auch Aussenstehenden positiv aufgefallen ist.


    Also, es gibt auch immer ein Leben danach und ich muss noch hinzufügen, dass mein Exmann mittlerweile wieder geheiratet hat und wohl auch die passendere Partnerin gefunden hat. Ich freue mich für ihn und wir können entspannt miteinander umgehen, weil jeder weiss, dass jeder nach seiner Facon leben kann und glücklicher damit ist.


    Natürlich haben mich bei der Trennung auch Existenzängste begleitet, aber ich dachte auch immer: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und wenn man es richtig anstellt, kann man von einigen Stellen Hilfe bekommen (seelische, wie materiell).


    Um noch auf einen vergangenen Beitrag von @ Marathon zurückzukommen:


    Nicht alle "Weiber" sind darauf aus, versorgt zu sein und ihren Ex zu ruinieren, sondern nehmen durchaus fanzielle und familiäre Nachteile in Kauf !


    So bei mir z.B.::


    - Sohn beim Exmann


    - muss ihm Rentenausgleich zahlen


    - zahle Unterhalt


    - sehe meine Sohn zwar nach Bedarf, aber so ca. alle 14 Tage


    Ausserdem verkraften die Kinder eine Trennung dann gut, wenn sie merken, dass die Eltern sich noch respektieren und danach nicht zanken.


    Mein Sohn (jetzt 13 Jahre alt) macht zumindest den Anschein, dass er es gut verkraftet hat, weil er neulich meinte, es ist gut so, wie es ist und er wollte nicht mehr, dass wir zusammen kommen würden.


    Ich wollte Dir mit meinem "Erfahrungsbericht" nur zeigen, dass es anderen so ähnlich ergeht/ergangen ist und Du siehst, dass es danach auch noch weitergeht und Du Dich besser fühlen wirst, wenn Du Nägel mit Köpfen machst.

    Mariandl (und alle anderen, die sich trennen wollen, sich aber nicht trauen...)


    ich kann Euch nur ermuntern, endlich "Nägel mit Köpfen zu machen". Ich hab auch viel zu lange gewartet, um meinem Mann zu sagen, daß ich so nicht mehr weiter leben kann. (denn es gab bei uns wirklich heftige Differenzen) Er reagierte ähnlich, wie hier schon mehrfach anklang... erst schweigen, und als ich dann konkret um Scheidung bat ... "hör auf zu spinnen"... was soll man dazu noch sagen. Betone nochmals: Mehrfach hab ich es vorher versucht, mit ihm ins Gespräch zu kommen, ich wollte mit ihm weiter leben. Doch wenn man "ignoriert" wird oder anderweitig nicht ernstgenommen... tja, dann sind wohl irgendwann mal Konsequenzen fällig.


    Als ich dann meine Koffer packte, wollte er aufeinmal alles für mich tun... es war 5 Jahre zu spät. ich hab viel zu lange gebraucht, um mir diese Entscheidung abzuringen... und nun konnte ich nicht mehr zurück, denn ich befürchtete, daß dann alles wieder von vorne anfängt.


    Mir ging es ähnlich wie Bikerin64, ich hatte totale körperliche Probleme, Magenkrämpfe ohne Ende, ohne erkennbare organische Ursachen. Und als ich mich dann endlich von ihm getrennt habe (was er mir bis heute nicht verziehen hat, 13 Jahre nach der Trennung!!!), ging es mir körperlich wieder besser...


    Was ich damit sagen will: Wenn Ihr keine Chance mehr für Euch seht, dann werdet aktiv, denn dann sind beide wieder frei und können sich nach einem Partner umsehen, der besser zu ihm paßt. Das ist also auch für ihn eine Chance, endlich das zu bekommen, was er verdient - auch als Argument für ihn -.


    Nur Mariandl, bedenke: Deine ganzen noblen Vorstellungen, was Du ihm läßt oder wie Du es ihm erleichtern willst... das kann alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen, wenn er nicht mitzieht.


    Ich selber hatte es auch ganz genau so vor: Ich wollte ihm sein Kind nicht wegnehmen... zum Dank dafür hat er ihn mir weggenommen, ich wollte keine Trennung mit Zank und Streit... doch das kannste vergessen, wenn er anfängt, Dich zu hassen.


    Es muß nicht so kommen, aber Du solltest Dich auf diese Möglichkeit vorbereiten.


    Ich kann nur noch mal betonen: Die Trennung hab ich nie bereut... nur den zu spät gewählten Zeitpunkt.


    Alles Gute für Euch.

    @ mariandl :

    während des Lesens und besonders nach dem Bericht von Bikerin (dankeschön dafür), wurde meine Theorie bzgl. deiner Antriebslosigkeit verstärkt: bei Bikerin hat sichs damals auf den Rücken geschlagen, vielleicht schlägt Dir die ganze Anspannung unter der Du stehst (und diese vielen Gedanken und der negative Streß, weil Du unglücklich bist mit der ganzen Situation)aufs Gemüt und zwar derart, daß Du total antriebslos wirst..ich kann mit vorstellen, daß es Dir besser geht, sobald die schwere Last von Deinem Herzen genommen ist, nämlich Deinem Mann zu sagen, wie es um Deine Gefühle steht..die ganzen Dinge, was danach kommt, um die Du Dich schon bemüht und erkundigt hast, geben ein gewisses Maß an Sicherheit, aber lähmend ist im Moment noch , daß Dir das Schwerste noch bevorsteht, nämlich Nägel mit Köpfen zu machen und klare Ansagen zu treffen


    zwischendurch beim Lesen hab ich mir mal gedacht: hier würd ich gern einschreiten, nämlich an der Stelle, wo es hieß, Du würdest Deinem Mann zum Vorwurf machen, daß er perfekt sei:


    ich denke, was zu einer Beziehung dazugehört, sind Reibungspunkte, Punkte, die dafür sorgen, daß man sich mit dem PArtner immer wieder auseinandersetzt-ich kann dich gut verstehen..


    ich drück Dir ganz fest die Daumen, daß Du die Kraft findest, Deinem Mann zu sagen, wie es Dir geht-ich denke, Du wirst sehr schnell merken, daß Dir danach eine große Last vom Herzen fallen wird, wenn Du gesagt hast, was Dich so bedrückt!!

    ...hallo Mädels,

    ...wollte mich auch mal wieder melden und mitteilen. Ich habe auch ca. ein jahr gebraucht um mich innerlich von meinem Lebensgefährten zu trennen. (wir waren 10 Jahre zusammen).Wir haben auch ein Kind ( 3 Jahre) zusammen und es gab auch nie großen Streit. er ist ein toller Vater, wir hatten ein super Haus mit Pool und Kamin usw. Aber Irgendetwas ist wohl auf der Strecke geblieben.DIE LIEBE ?? Denke mal auch der Sex war in den letzten jahren nicht so prickelnd. Nun denn: wir haben uns recht harmonisch auseinandergelebt und getrennt. (am rosenmomtag)ich wohne nun seit 1.4 ( April.april) nein erntshaft in einer großen Altbauwohnung und es geht mir besser. Habe manchmal zu viel Zeit zum nachdenken ,weil mein sohn auch oft bei seinem Vater ist.wir machen auch noch veil zusammen als Eltern quasi aber nicht mehr als Paar.Ich weiß nicht ob das immer sooo gut ist,auf alle Fälle findet unser Sohn das toll. Das geht auch nur solange bis einer von uns Beiden einen anderen partner hat. wer weiß, das ende ist offen.Aber ich will nicht zurück. Gott sei dank.bin ich finanzell unabhängig und eigentlich möchte ich mich noch mal richtig ausleben . Also Kopf hoch . Gruß an Alle

    Erstmal finde ich es immer schlimm, wenn eine Liebe zu Ende geht- das stimmt mich immer traurig, wenn ich das höre oder lese. Es ist immer auch so, daß ein Lebensabschnitt aufhört.


    Zweitens: Ich möchte allen "Trotzdem-Trennern" sagen: Es zeugt von großer Charakterstärke, nicht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Viele würden lieber dauerhaft fremdgehen, um den hohen Lebensstandard beizubehalten.


    Da gehört viel Mut dazu, Mut etwas neues zu beginnen, Mut sozial und finanziell, zumindest vorerst, abzusteigen.


    Von mir, der interessierten (denn glücklich verheirateten) Leserin ein ehrliches:


    :)^


    Ich grüße euch und alles Gute euch allen!

    @ mariandl

    Ich konnte mit meiner Freundin (Beziehung 10,5 Jahre) auch nicht darüber sprechen, daher habe ich ihr zwei lange Briefe geschrieben, wie es um meine Gefühle steht!


    Es ist ein langer Kampf, aber mir geht es besser, weil sie Bescheid weiß um mich!


    Wir sind immer noch zusammen, aber langsam spüre ich, dass ich einen Schritt weiter gehen muss. Ich denke, dass ich ihr bald offenbareen muss, dass ich für mich sein muss & ausziehen werde.


    Ab & zu kann ich keine Nähe mehr zulassen...


    Mach den 1. Schritt! Sage Deinem Mann, was Du denkst & fühlst oder schreibe ihm!


    LG, pchat

    Herzlichen Dank für all eure Beiträge! Ich sitze hier mit dem Kopf nickend, denkend "Ihr habt ja so Recht"... und seh den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. In der Theorie weiß ich was ich tun sollte und müsste; nur klappt es damit in der Praxis überhaupt nicht.


    Scheint als würde mein Mann noch immer "nichts merken" oder alles "seltsame" ignorieren. Irgendwie ist es als würde ich auf IHN warten, den ersten Schritt zu tun (und sei es nur die Frage "Was ist los?"), weil ich nicht die Kraft dazu habe. Fühle mich immer noch leer und antriebslos, so völlig ohne Energie, verbringe halbe Tage damit zu weinen und nach einem Weg zu suchen. Ich will nicht mehr so sein. Aber ich kenne die Antwort... ICH muss es ändern, ICH muss es ansprechen, sofort. Ich weiß nicht worauf ich warte. Auf ein Wunder? Schnipp und alles ist schon "erledigt" und in Frieden abgeschlossen? Schöner Traum.


    Dieses Gefühl der Leere und des "innerlich Gestorbenseins" hatte ich noch nie vorher. Wißt ihr... wenn man so da sitzt und gegen die Wand starrt und sich NICHTS denkt. Die Gedanken schwirren so schnell im Kreis herum, daß man keinen einzigen davon festhalten kann. Und schon ist wieder Abend, man hat nichts geschafft, sich nur gerade so über den Tag gebracht. Und morgen ist ein neuer Morgen.


    Ihr habt von körperlichen Zeichen gesprochen, die Rückenschmerzen und Magenkrämpfe. Das kenne ich auch. Immer wieder mal kann ich mich nicht bewegen, hat sich ein Nerv verklemmt oder was auch immer. Oder kann kaum atmen vor Magenkrämpfen. Ich weiß daß es ein Hilfeschrei meiner Seele ist. Aber ich hab trotzdem keine Kraft zu handeln, sitze hier wie ein heulendes Kleinkind das auf "Rettung" wartet.


    Ihr habt ja so recht... bin mir sicher, daß es mir auch so viel besser gehen würde, wenn es erst mal "raus" ist. Aber ich fürchte mich vor dem "danach". Komisch, war ich doch nie ein feiger Mensch, der Angst vor "Konsequenzen" hatte, im Gegenteil. Jetzt habe ich Angst, was ist nur los mit mir.


    Ich weiß auch daß man nichts "vorhersehen" kann und die besten Vörsätze können über den Haufen geworfen werden, wenn der Ex nicht so mitzieht wie man sich das vorstellt. Nur... das sind eben so Dinge an die man sich klammert irgendwie. Man hofft daß es einigermaßen "kultiviert" abläuft. Aber um ehrlich zu sein... ich fürchte, wenn ich das so durchziehe, hab ich einen Feind mehr. Der nur noch mit mir spricht des Kindes wegen. Er konnte noch nie verzeihen. Dinge die lächerlich waren von früheren Freunden von ihm... ich hab darüber nur gelächelt und mit den Schultern gezuckt, war doch nicht soo tragisch... er hat ihnen jahrelang nicht verziehen oder gar nicht mehr. Wenn er dein Freund ist, kannst du alles von ihm haben, aber solltest du ihn jemals als Feind haben, dann sieh dich vor. Das sagte ein alter Freund von ihm mal zu mir (damals ging es eben um jemand aus dem Freundeskreis, dem er nicht verziehen hat).


    Naja, alles nur wirre Gedanken. Ich versuche mich aufzurappeln und halte euch auf dem laufenden. Danke noch mal für all eure Beiträge! Mag zwar vielleicht nicht so erscheinen, aber jeder einzelne hilft mir irgendwie weiter!