Da haben zwei ein einvernehmliches Zweckbündnis geschlossen, fest definierte Rollen, lange Jahre funktionierendes Familienkonzept. Bezüglich Liebesgefühlen ausgeglichen, da beiderseits nicht sehr in Leidenschaft entbrannt.


    Und nun entsteht eine Schieflage, da ein Part plötzlich die Midlife-Crisis durchmacht. ]:D


    So mein Eindruck.


    Und um die eigene Unzufriedenheit über das selbst so gestaltete Leben (inkl. Partnerwahl und langjähriger Ehe) etwas erträglicher zu machen, wird eben über die Ehefrau abgelästert.


    Die konkreten Beispiele sind für mich nachvollziehbar, aber eben nur Symptome bzw. Nebenschauplätze.


    Viele Möglichkeiten gibt es nicht; eine Entscheidung erfordert aber Mut, an dem es haken dürfte.


    Optionen:


    - weiter jammern und schimpfen und, wie jemand so schön schrieb, die blutleere Beziehung in altbewährter Vertrautheit und Gewohnheit fortsetzen


    - Klartext miteinander reden, bzgl. Gefühlen ehrlich sich und dem anderen gegenüber sein, ggf. wieder (oder endlich) Leben in die Beziehung bringen oder zumindest Einigkeit über die Beziehungsgestaltung finden (das kann auch ungewöhnliche Lösungen beinhalten wie eine offene Beziehung oder einem offen ausgesprochenen Bekenntnis zu einer Art Freundschaft oder WG)


    - das Ganze (möglichst anständig) beenden, so dass jeder die Chance bekommt, doch noch eine erfüllende Liebesbeziehung in diesem Leben zu erfahren (es sei denn, diese ist gemeinsam möglich).

    @ SpringerundLäufer

    Was genau verstehst Du eigentlich unter Liebe?

    Ach ja, und es bringt nichts, zu hoffen, dass Deine Frau sich nach all den Jahren plötzlich ändern möge (aus welchem Antrieb heraus sollte sie das tun?).


    Nimm sie, so wie sie ist (so hast Du es ja auch bisher getan) oder lasse es bleiben. Niemand zwingt Dich zur Fortsetzung der Ehe.

    SpringerundLäufer

    Zitat

    Nein, nein, liebe Leser und Schreiber. Ich glaube, dass ich ein ziemlich normaler Mann bin, der mit beiden Beinen im Leben steht. Ja, vielleicht habe ich temporär zu viel gearbeitet und Hobbies gepflegt, die Kritik nehme ich gern an, aber es gibt und gab immer genug Zeit für die Frau und Familie.

    Mag sein, dass Du ein normaler Mann bist, dann würden normale Ehen nach 20 Jahren alle so aussehen? Keine Ahnung, jene, die ich kenne, schon und sorry, da sch??eiß?? ich auf die Ehe. Das Kinder-Argument – nur glückliche Eltern sind gute Eltern. Allerdings habe ich in all Deinen Beiträgen genauso wenig gelesen, dass Du Deine Frau zumindest früher geliebt hast. Sie Dich scheinbar auch nicht. Alles legitim. Eine ehe muss ja nicht Liebe enthalten, sie kann auch auf Kameradschaft oder was auch immer beruhen, aber auch das scheint es nur in geringen Maßen zu geben. Wie Du schon geschrieben hast – ihr seid/wart zusammen, um die Kinder zu erziehen. Leiden – ob die Kinder leiden werden, hängt von den Kindern ab. Ich zumindest war schon mit 12 der Meinung, dass das beste für uns alle gewesen wäre, wenn sich meine Eltern hätten scheiden lassen. Vielleicht wird es Zeit, dass Du anfängst auf Dich zu schauen, mit oder ohne Deiner Frau. Dass Du erst jetzt austickst, ist eher bewundernswert, aber natürlich ein no go.

    Zitat

    Ok, ja, ich könnte empathischer sein. Stimmt, gebe ich zu. Ich habe manche Hinweise meiner Frau früher ignoriert und bin zu sehr meinen Weg gegangen.

    Inwieweit es da an Empathie fehlt, von Deiner oder von seiten Deiner Frau – keine Ahnung. Es gibt ja keine gegenseitige Auseinandersetzung. Da ist es recht schwer empathisch zu sein.

    Zitat

    Unsere heutigen Probleme habe ich auch ein großes Stück gefördert. Meine Frau weiß, wo sie mir weh tun kann, wo ihre Machtpositionen sind und lebt diese aus. Meine Frau hat mich somit in einigen mir wichtigen Dingen in der Hand.

    Nur, so lange Du es zulässt.

    Zitat

    Sorry, ich kann meiner Frau nicht sagen, ich finde toll, dass Du jetzt 30 kg Übergewicht hast. Sie fühlt sich selbst unwohl damit, aber ich soll das gut finden? Meine Fehler war vor einigen Jahren, ihr zu sagen, dass sie dagegen was tun soll. Das ist ein schwieriges Thema für jeden. Wie sagt man das am besten seinem Partner?

    Aus meiner Sicht der falsche Weg. Ist ja auch nur ein äußeres Zeichen von Frust.

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    Ich gibt halt viele Dinge, die ich an meiner Frau sehr schätze (u.a. Charakter, Mutterrolle, häusliche Eigenschaften) und weniger schätze (Übergewicht, Couchpotato, fehlende Leidenschaft). Da sehe ich jetzt keine komplett fehlende Wertschätzung. Im übrigen, ist Wertschätzung eine Einbahnstraße Ein Beispiel. Einen Tag vor einem Urlaub nahm ich mir frei. Meine Frau hatte vorher gejammert, dass sie noch so viel zu tun hat vor dem Urlaub. Sie gab mir dann eine Liste, was alles zu tun ist, unter anderem eine Einkaufsliste. Ich arbeitete die Liste sauber ab. Am Nachmittag kam sie von der Arbeit nach Hause und bemerkte, dass ich die falschen Spülmaschinen-Tabs gekauft hatte. Sie kam zu mir hielt mir einen Tab unter die Nase und schrie !!! mich an, dass ich zu doof sei richtig einzukaufen. Wertschätzung?

    Ich weiß nicht, wie es Deiner Frau geht, wenn Du das sagst, aber mir würde übel werden, das von meinem Mann zu hören. Es zeigt schlichtweg welche unglaubliche Distanz zwischen Euch ist.

    Zitat

    Mir ist bewusst, dass auch ich viele, viele Fehler gemacht habe. 24 Jahre Beziehung, da kann ich jedoch m.E. nicht ein völliger Volltrottel sein.

    Ja, ja, ja, sicher, auch das ist mir zu Schuldbeladen. Ihr beide habt es geschafft, dass ihr heute dort steht, wo ihr steht und fertig. Ihr seid auch ganz schön von einander abhängig. Die Therapie alleine weiter zu machen, hätte Dir nicht geschadet.

    Zitat

    Ich danke allen für das Aufzeigen verschiedener Wege. Natürlich könnte ich meine Sachen packen und könnte einfach gehen. Ich bin nicht der Mensch dazu, der ein Trümmerfeld hinterlässt. Dazu sind mir meine Frau und Kinder zu wichtig.

    Die Frage ist, was würdest Du denn machen, wenn Du alleine wärst? Wie würde dann Dein Leben ausschauen?

    Zitat

    Ich mache mir mehr Gedanken, wie es den Familienmitgliedern dann geht.

    Um wen außer Deinen Kindern machst Du Dir denn Gedanken?

    Zitat

    Ich suchte nach meiner Ex eine Frau, die mir treu zur Seite steht.

    Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Hat er Dich glücklich gemacht?

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    Ja und da ist der Punkt "Scheidung". Scheidung bedeutet auch scheitern. Da ist er wieder der Versager, mein Vater hatte Recht.

    Und an so einer Ehe festzuhalten hieße wohl "gewinnen"? Da scheitere ich lieber. Allerdings kann ich mit dieser Betrachtung überhaupt nichts anfangen.

    Zitat

    Die Ehe gilt in unserer Gesellschaft im Allgemeinen als der Normalzustand. Die Ehe ist doch der Zustand, der bis an das Lebensende glücklich macht.

    Tja, eine sehr einseitige Gesellschaft, in der Du Dich da bewegst.

    Zitat

    Ich bin halt noch nicht so weit, auch wenn ich weiß, dass es der derzeit scheinbar sinnvollste Schritt ist. Ich wollte immer, dass die Kinder in einem behüteten Elternhaus aufwachsen. Fast haben wir es geschafft. Ich hoffe seit Jahren, dass es mal besser wird vergeblich. Wir streiten uns eben nicht viel. Vielleicht ist das genau der Fehler.

    Glaubst Du ernsthaft, dass Euer Vorbild Euren Kindern ein Gefühl "behütetet sein" vermittelt hat?

    Zitat

    Es liegt sicherlich nicht an meinen fehlenden Ideen. Bestimmt nicht.

    Warum auch? Sie ist doch selbst für sich verantwortlich.

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    Sorry, ich sehe das leider anders. In einer Beziehung/Ehe sollten meines Erachtens beide Seiten die Interessen des Anderen akzeptieren und man sollte etwas finden, was B e i d e n gemeinsam Spass macht.

    Naja, das trifft bei Euch ja wohl nirgends zu.

    Zitat

    Mag sein, dass Du ein normaler Mann bist, dann würden normale Ehen nach 20 Jahren alle so aussehen? Keine Ahnung, jene, die ich kenne, schon und sorry, da sch??scheiß?? ich auf die Ehe.

    Ich kenne mehrere, bei denen es anders aussieht. Auch Ehen, die 60 Jahre schon währen unter besseren Voraussetzungen.

    Zitat

    Ich kenne mehrere, bei denen es anders aussieht. Auch Ehen, die 60 Jahre schon währen unter besseren Voraussetzungen.

    Ich kenne auch solche Ehen :-) , aber die "Norm" ist es nicht und von daher leitet ich "normal". Der TE hat da scheinbar noch einmal eine andere Norm und die Frage ist, ob er sich dieser Norm ergibt oder für sich etwas anderes will.

    Zu der Eingangsfrage: Es "soll" gar nicht. Es kann so oder so kommen... Du bestimmtst es selbst.


    Die Mischung aus Wünschen und Idealvorstellungen ist hoch gegriffen, und sie klappt höchstens dann, wenn der Partner nach Kräften mitzieht. Dazu braucht er ein starkes Motiv. Das kann man ihm aber nicht aufdrücken. Entweder kommt es aus ihm selbst oder nicht. Gespräche sind sinnlos, wenn die "innere Scheidung" schon stattgefunden hat.


    Kläre, wie es damit ausschaut, und dann: handle, und zwar so, dass du dich im Spiegel gern anschauen magst.

    Zitat

    Die Ehe gilt in unserer Gesellschaft im Allgemeinen als der Normalzustand. Die Ehe ist doch der Zustand, der bis an das Lebensende glücklich macht.

    Die Ehe ist letztlich nur irgendeine Feier mit iŕgendeinem Blatt Papier (Ehevertrag), was zwei Menschen vor eigentlich unbekannten Menschen einer Institution unterschreiben (Pastor der Kirche, Standesbeamter des Standesamtes im Auftrag des Staates) und irgendein Tausch von meistens Goldringen.


    Ich weiß nicht, wer das als großen Wert erkennen kann? Da muss man schon einer antiken Tradition gemäß gehirngewaschen worden sein nach dem Motto: Das gehört sich so.


    Der Wert einer Beziehung liegt meines Erachtens nicht in in irgendeinem Wisch, goldenen Ringen oder Feier, sondern im Zusammensein sich liebender Partner, die einander vertrauen (können), die gemeinsame Ziele verfolgen, zusammenarbeiten, zusammenleben, zusammenlachen, zusammen trauern können, die gerne gemeinsame Zeit verbringen, die u.U. gerne Sex miteinander haben, ... Alles Dinge die Menschen auch ohne Ehevertrag leben können. Die Ehe ist meines Erachtens ein historisches Produkt der sozialen Absicherung und des Erbrechts und damit eines entsprechenden Vertrages- nicht mehr und nicht weniger. Religionen haben daraus den Dreh gemacht: Kein Sex ohne Klärung des Erbrechts und der sozialen Absicherung (der Frau und der Kinder)- vor allem vor dem Hintergrund des Problems der Feststellung der Vaterschaft. Heute kann man die Vaterschaft genetisch feststellen, damit auch das Erbrecht regeln. Die soziale Absicherung hat in vielen Ländern der Staat übernommen bzw. die Frau kann Dank eigener Arbeit sich selbst versorgen ...


    Die Ehe ist heute eigentlich überholt oder eine nette traditionelle Geste.


    Um sich etwas zu versprechen benötigt man keinen Pastor und keinen Standesbeamten (abgesehen sind Schwüre über lange Zeiträume ohnehin Humbug- das ist wie das Wetter für den 13.03.2035 vorauszusagen).

    Deine Ehe mag zwar nach Staat oder Kirche ein Vertrag sein, aber mit befriedigenden Inhalt einer Beziehung hat das eher wenig zu tun. Deine Ehe hört sich eher nach Ketten denn nach Herzen an. Und du lässt dich zu stark davon beeindrucken, was andere über dich denken mögen (dein Vater, die Bekannten, die Gesellschaft, die Firma, deine Frau ...) und weniger, was du selbst richtig und gut findest. Einzig deine unbefriedigenden Worte werden deutlich, wo sind deine Taten?


    Dass deine Frau sich über falsche Spülmaschinentabs echauffiert, hat vermutlich weniger mit den Tabs als viel stärker mit dir zu tun, weil sie dich nicht liebt, weil sie mit dir unzufrieden ist (vermutlich auch mit sich selbst), versucht sie dich klein zu halten und sich an Kleinigkeiten bei dir hochzuziehen- eine Beziehung zum Fliehen. Deine Ehe ist ein Papiertiger.

    @ Sensibelman

    100 % Zustimmung zu Deinen beiden Beiträgen. Du hast es zwar sehr drastisch formuliert, aber eigentlich auf den Punkt gebracht.


    Eigentlich sollte man mit der Ehe die Liebe abrunden. Bei uns jedoch hat der Ehevertrag uns nur aneinander gekettet. Mit Haus und Kinder haben wir dieses Familiengebilde nur manifestiert.


    Sicherlich ist und war nicht alles schlecht und überhaupt keine Liebe da, aber unser Hauptmotiv (Sicherheit) war das Falsche zu heiraten.


    Nach außen hin zeigt sich meine Frau gerne als die Frau neben einem erfolgreichen Mann. Insgeheim neidet sie mir jedoch diese Erfolge, da sie dafür zurück gesteckt hat. Sie hat jedoch auch gern dafür zurück gesteckt, da sie lange in der Aufgabe als Mutter und Ehefrau aufgegangen ist.


    Da sie inzwischen mit ihrer Rolle unzufrieden ist, versucht sie mich mit ständigen Nörgeln (z.B. Spülmaschinen-Tabs) und Ablehnungen zu gemeinsamen Unternehmungen und Nähe klein zu halten und sie weiß, dass sie mich mit solchen Sticheleien kränkt und ich bisher noch keinen Weg gefunden habe, da raus zu kommen. Ich glaube, auch wenn ich zu Hause immer alles richtig machen würde, irgendwo wird ein neues Haar in der Suppe gefunden.


    Jetzt wird sicherlich wieder behauptet, dass ich über meine Frau herziehe, aber das ist überhaupt nicht mein Ziel. Die Fakten müssen nur mal deutlich gemacht werden.


    Irgendwie muss eine gravierende Änderung her…..

    SpringerundLäufer

    Zitat

    Sicherlich ist und war nicht alles schlecht und überhaupt keine Liebe da, aber unser Hauptmotiv (Sicherheit) war das Falsche zu heiraten.

    Ihr wart der Meinung, dass es falsch war und habt geheiratet?

    @ SpringerundLäufer

    Zwei Fragen:


    1. Wie ist es eigentlich seinerzeit zur Beziehungsanbahnung gekommen?


    2. Worauf genau möchtest Du hier hinaus, d.h. möchtest Du Ratschläge? Falls ja, wofür? Wenn Deine Frage lautet: "Könnt Ihr mir bitte bestätigen, dass meine Frau schuld an meiner unglücklichen Gefühlslage ist und hättet Ihr Tipps, wie ich sie zu Veränderungen bewegen könnte?", wird es darauf vermutlich keine hilfreichen Antworten geben können.


    ??Und was Du unter Liebe verstehst, ist für mich nach wie vor nicht ersichtlich geworden??

    Zitat

    Jetzt wird sicherlich wieder behauptet, dass ich über meine Frau herziehe, aber das ist überhaupt nicht mein Ziel. Die Fakten müssen nur mal deutlich gemacht werden.

    Was du schreibst sind keine Fakten, sondern Interpretationen von Fakten.


    Fakt ist: Deine Frau lehnt gemeinsame Unternehmungen ab. Interpretation ist: Sie will mich damit klein halten.


    Nur weil das hier einer schreibt, muss es nicht stimmen. Schade, dass deine Frau hier nicht schreibt, wer weiß, was wir dann zu hören bekämen, ich könnte mir so manches vorstellen, warum sie wegen Spülmaschinentabs ausrastet. Aber das sind sicher auch keine Fakten, sondern nur mein Kopfkino. 8-)

    Zitat

    Ihr wart der Meinung, dass es falsch war und habt geheiratet?

    Das hast Du missverstanden. Das ist fast 22 Jahre her. Damals hat sich das alles richtig angefühlt. Heute bin ich der Meinung, dass wir mit dem Ehegelübde beiderseits nur sicher sein wollten. Das heißt nicht, dass wir uns nicht geliebt haben. Wir sind nur nicht übereinander her gefallen und daraus interpretiere ich, dass wir uns vielleicht nicht genug geliebt haben. Aber das ist jetzt müßig. Es gibt auch Paare, die haben sich total geliebt und nach x-Jahren haben sie sich getrennt.

    1. Wir haben uns in einem Urlaub, einer Busreise, kennen gelernt. Auf dem Rückweg ist sie mit mir ausgestiegen und mit mir nach Hause gekommen. Am nächsten Tag hat sie sich von ihrem langjährigen Partner getrennt. Wir führten monatelang eine Fernbeziehung, da sie 200 km entfernt wohnte. Nach 6 Monate bekam ich weit ab von meiner Heimat einen neuen Job, ein Projekt, was 2 Jahre dauern sollte. Sie gab alles für mich auf und kam einfach mit. Ich musste damals schon viel arbeiten und wir sahen uns die Woche über kaum, nur am Wochenende.


    2. Nein, nein, nein. Es geht um keine Schuldfrage. Ich habe genauso viel "Schuld" wie meine Frau. Es gehören immer 2 dazu. Ich habe doch auch genug Fehler gemacht. Ich meine, das habe ich geschrieben.


    Ja, Tipps wie man eine am Boden liegende Beziehung wieder aufbaut, das wäre gut.


    Unter Liebe versteht jeder etwas anderes. Liebe ist für mich zu sagen, mit diesem Menschen möchte ich durch dick und dünn gehen.

    Zitat

    Schade, dass deine Frau hier nicht schreibt, wer weiß, was wir dann zu hören bekämen, ich könnte mir so manches vorstellen, warum sie wegen Spülmaschinentabs ausrastet.

    Irgend wie hast Du Dich auf mich eingeschossen....


    Natürlich würde meine Frau die Dinge aus ihrer Sicht darstellen. Ich habe das doch das auch schon geschrieben. Sie wird schreiben, dass sie mir jahrelang den Rücken freigehalten hat und ich bin in meinem Job und Hobbies aufgegangen. Ihren Frust hat sie dann mit Kalorien bekämpft und ich habe das auch noch kritisiert. Ich habe doch geschrieben, das war damals nicht gut von mir. Da bin ich zu sehr meinen Weg gegangen. Ich habe das m.E. jedoch vor ca. 7-8 Jahren ziemlich geändert. Ich habe weniger gearbeitet, habe Fahrdienste für die Kinder übernommen, die Kinder bei Schulfahrten begleitet und übernehme am Wochenende fast den kompletten Haushalt etc. Ich habe aus meiner Sicht viel geändert, was sie damals von mir gefordert hat.