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    Danke für das YouTube-Video. Ja, ein guter analytischer Therapeut könnte uns wohl auch in 20 Minuten unsere Dilemma erklären.

    Das haben hier schon mehrere getan. Euer Dilemma erklärt.


    Zähl doch mal für dich auf welche Bedürfnisse Deine Frau hat von denen Du weisst das sie in eurer Beziehung nicht befriedigt werden? Und bevor Du im materiellen hängen bleibst - hier gäbs beispiele :


    Deine Frau müsste das natürlich auch machen damit es sinnvoll wäre: aufzählen welche Bedürfnisse dieser Art Du hast die in eurer Beziehung nicht befriedigt werden.


    Achtsamkeit Anerkennung Beitragen Bewusstsein Ehrlichkeit Freiheit Gerechtigkeit Hoffnung Kommunikation Liebe Rhythmus Spaß Unterstützung Verständnis Pflege ...


    Könnt ihr das gegenseitig? Ohne dass ihr wieder anfangt aufzurechnen wie oben?

    SpringerundLäufer, mir fällt auch am letzten Beitrag wieder auf, dass du hier auch viel abends und nachts schreibst. Wie verbringt ihr eure Abende und wie muss ich mir das vorstellen? Sind das dann diese Sofa-Momente, wo ihr zusammen sitzt und jeder was für sich tut (z.B. du hier im Forum schreiben) oder verbringt ihr diese Zeiten eher örtlich getrennt? Weiß deine Frau von diesem Faden hier - ich meine, da ihr ja offenbar zu diesem Thema offen über eure Krise sprecht, wäre dieser Faden ja kein großes Geheimnis. Oder gibt es Dinge hier, die sie nicht lesen dürfte/sollte?

    Doch, das ist realisierbar. Aber nicht mit entweder - oder, das dürfte klar sein. Aber Voraussetzung wäre, hatte ich schon mehrmals erwähnt, dass der TE gegenüber seiner Frau dazu steht, was er hier von sich gibt. Aus dem, was dann passiert, könnte man mit ein bisschen gutem Willen, genügend Selbstbewusstsein und dem Willen, dass eine oder andere, was einem nicht so passt, zu akzeptieren, einen ganz guten Kuchen hinbekommen.

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    Zähl doch mal für dich auf welche Bedürfnisse Deine Frau hat von denen Du weisst das sie in eurer Beziehung nicht befriedigt werden? Und bevor Du im materiellen hängen bleibst - hier gäbs beispiele :


    Deine Frau müsste das natürlich auch machen damit es sinnvoll wäre: aufzählen welche Bedürfnisse dieser Art Du hast die in eurer Beziehung nicht befriedigt werden.


    Könnt ihr das gegenseitig? Ohne dass ihr wieder anfangt aufzurechnen wie oben?

    Nein, das konnten wir eben (bisher) noch nicht. Wir sind wahrscheinlich B e i d e in falschen erlernten Denkmustern und auch Fehlinterpretationen unterwegs. Das merke ich in den letzten 2 1/2 Wochen in unseren Gesprächen sehr gut.


    Das hat mir meine Frau gerade in einem Gespräch in den letzten Tagen signalisiert. Als ich z.B. früher (zu?) viel beruflich unterwegs war, hätte sie gar nicht verstanden, welcher Druck als Alleinverdiener, der 4 Köpfe zu ernähren hatte, auf mir lastete und meine 1-2 Sportabende in der Woche mein Ausgleich waren. Sie hätte nur gesehen, dass ich -aus ihrer Sicht- zu viel unterwegs war und hat mich daher aus dem Gedanken heraus "der will sowieso nix von mir" abblitzen lassen. Erst heute würde sie meine damalige Leistung erkennen. Genauso umgekehrt musste sie wegen finanzieller Dinge mich fragen und bei mir ist angekommen, "wenn es ums Geld geht bin ich ihr gut genug".


    Scheinbar lässt sie sich derzeit auch beraten und erkennt, dass ihr ständiges Nörgeln an mir (falsche Spülmaschinen-Tabs, falsch eingeräumte Spülmaschine, in den falschen Ecken gesaugt etc.) unsere Situation nicht besser macht, sondern sie damit von eigenen Problemen ablenken will.


    Ich spüre derzeit in unseren Gesprächen die blanke Angst bei meiner Frau, dass ich vielleicht doch mal Gehen könnte....


    Gehen kann ich immer noch. Bevor ich jedoch nicht weiß, wo die Grundprobleme liegen, werde ich erst mal bleiben. Ansonsten bin ich nur ein Frauenhopser und manche Grundprobleme würden mich nur in einer eventuell neuen Beziehung wieder einholen.


    Ja. Das müssen wir hin.

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    Achtsamkeit Anerkennung Beitragen Bewusstsein Ehrlichkeit Freiheit Gerechtigkeit Hoffnung Kommunikation Liebe Rhythmus Spaß Unterstützung Verständnis Pflege ...

    Welche Werte wollen wir leben, wie passen diese übereinander, was fehlt und welchen Wert kann sich jeder selbst erfüllen und für welchen Wert ist der Partner verantwortlich.

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    SpringerundLäufer, mir fällt auch am letzten Beitrag wieder auf, dass du hier auch viel abends und nachts schreibst. Wie verbringt ihr eure Abende und wie muss ich mir das vorstellen? Sind das dann diese Sofa-Momente, wo ihr zusammen sitzt und jeder was für sich tut (z.B. du hier im Forum schreiben) oder verbringt ihr diese Zeiten eher örtlich getrennt?

    Ich glaube, das habe ich schon geschrieben. In der Woche über bin ich auch an 2-3 Abenden noch unterwegs und treibe Sport. Es warden jedoch zunehmend mehr Abende, wo ich weg bin. Es ist eine Art Flucht. An den anderen Abenden bin ich zu Hause. Teils verbringen wir die Abende gemeinsam auf der Couch, manchmal ziehe ich mich auch in meinen eigenen Wohlfühlraum zurück. Meine Frau verbringt 7 Abende/Woche auf der Couch vor dem TV. Meine Frau ist eher ein Morgenmensch und ich ein Nachtmensch, dass wir meist zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehen.

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    sind nicht immer beide für die gemeinsamen werte und ziele verantwortlich?

    Ja. Was ich meine ist z.B. Interesse am Anderen zeigen. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich das meiner Frau zeige, aber sie ist dafür verantwortlich, mir ihr Interesse zu zeigen.

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    In der Woche über bin ich auch an 2-3 Abenden noch unterwegs und treibe Sport. Es warden jedoch zunehmend mehr Abende, wo ich weg bin. Es ist eine Art Flucht. An den anderen Abenden bin ich zu Hause. Teils verbringen wir die Abende gemeinsam auf der Couch, manchmal ziehe ich mich auch in meinen eigenen Wohlfühlraum zurück. Meine Frau verbringt 7 Abende/Woche auf der Couch vor dem TV. Meine Frau ist eher ein Morgenmensch und ich ein Nachtmensch, dass wir meist zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehen.

    Wenn deine Frau vor dem TV parkt und du wahlweise beim Sport, im Wohlfühlraum oder später auf bist als sie, wie soll da ein Dialog stattfinden? Wann redet ihr über eure Probleme? In den Momenten, wo ihr gemeinsam auf dem Sofa sitzt, ist vermutlich auch TV an. Sitzt ihr dann apathisch nebeneinander und schweigt euch an, oder gibt es ganz normalen Smalltalk, der eure Situation außen vor lässt? Oder habt ihr auch mal Zeiten, wo ihr wirklich ernsthaft reden könnt?

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    ... könnte man mit ein bisschen gutem Willen, genügend Selbstbewusstsein und dem Willen, dass eine oder andere, was einem nicht so passt, zu akzeptieren, einen ganz guten Kuchen hinbekommen.

    Aber auch einen haltbaren?

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    Springer und Läufer


    Huiii...ich lese hier sehr viel "Negatives" über das Verhalten Deiner Frau heraus , nicht nur von Dir, sondern auch von anderen Schreibern - die Einschätzung, sie sei emotionslos, nur auf Geld (Versorgung) aus, sie sei "dominant"....


    Ich weiß nicht, ich lese hier eher eine sehr starke Verunsicherung und sogar Verzweiflung. Ein sich nicht geliebt Fühlen (die Szene auf der Feier wegen der Kollegin), ein "Angriff ist die beste Verteidigung" bezüglich dem "Wenn Du gehst, dann lasse ich Dich bluten"....


    Nachdenklich machen mich auch diese Aussagen von Dir (ca. Seite 17, schaue nicht nochmal nach ;-)). Sie klingen für mich nach einem verzweifelten Versuch Deinerseits nach Rechtfertigung:

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    1. ...(....)..... Dabei ist eine mehr oder weniger glückliche Beziehung mit ganz viel Arbeit verbunden und häufig leidet einer von beiden Partner immer etwas mehr als der Andere.

    Arbeit in gewisser Weise ja. Aber wenn die Basis stimmt, dann besteht diese "Arbeit" lediglich darin sich nicht als zu selbstverständlich zu nehmen und (weiterhin) zu respektieren.

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    3. Ich habe mich mal vor einigen Jahren mit einer Psychologin unterhalten und auch mal das Thema Beziehungsprobleme besprochen. Ihre These: "Das Grundproblem ist, dass Männer und Frauen nicht zusammen passen, weil Männer anders denken und handeln wie Frauen und Frauen anders denken und handeln wie Männer. Ich glaube da ist etwas Wahres drann.

    Sorry - das ist doch ein absolutes Pseudoargument. Kein Mensch ist gezwungen so oder so zu handeln - und schon gar nicht mal wegen seines Geschlechts. Das ist schon fast diskriminierend.

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    Jetzt wurde hier eine Ursache bei mir darin gesehen, dass wir uns zu wenig geliebt haben oder lieben. Aber mal ehrlich, wer trägt nach 24 Jahren noch seine Frau auf Händen bzw. auch umgekehrt? Ja, wir waren vielleicht nie richtig "verliebt" miteinander und hatten keine wilden Sexzeiten, aber darin eine Ursache zu sehen?

    Zumindest ein großer Teil, ja.


    Irgendjemand hier schrieb schon, dass Eure Ehe eigentlich eher auf einer allgemeinen Familienplanung (Haus, Kinder großziehen) aufbaute.


    Es spielt sehr wohl eine große (die größte) Rolle, dass die Gefühle stimmen.


    Rede Dich da nicht raus.

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    Mein bester Freund hat sich vor 2 Jahren nach 30 Jahren Ehe von seiner Frau nach zuletzt 4 !!! sexlosen Jahren getrennt. Ich kenne Beide seit über 30 Jahren. Ich war Hochzeitsgast, weiß dass sie lange ein üppiges Sexleben hatten und dennoch....

    Ein "üppiges" Sexleben hat nichts mit einer gesunden Beziehungsbasis zu tun.

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    Bei ihm und auch bei mir haben die Kinder ganz viel verändert. Damit will ich keine "Schuld" dort abladen. Aber unsere Kinder hatten massivste Auswirkungen auch auf unser Paarleben. Ich habe den Eindruck, dass nach Hochzeit, Hausbau und Kinder das "Sicherheitspaket" perfekt war.


    Ich sehe es auch wie Everlast. Nach dieser Sicherheitspaket hatte ich gefühlt "verloren" zu haben. Da kann man noch so früh nach Hause kommen, in der Hausarbeit sich einsetzen, viel mit der Kindern unternehmen. Ich und wohl auch Everlast können es ihren Frauen nie recht machen. Ich habe über die Jahre so viel versucht und verändert. Meine Wünsche blieben in der Regel unerfüllt. So gehe ich weiter meinen beruflichen Weg und lebe meine Hobbies aus und habe darin viel, viel Erfüllung gefunden.

    Es geht hier nicht um ein "Recht machen", sondern darum, dass bei Euch die emotionale Basis von Anfang an nicht gestimmt hat.


    Wie Eingangs schon gesagt: Aus Deinen Beschreibungen lese ich bei Deiner Frau eher sehr große Angst/Verunsicherung/Verletztheit (bezüglich Deines Verhaltens?) heraus als alles Andere.

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    Ich habe lange, vielleicht zu lange, ausgehalten und diese emotionale Kälte und freizeittechnische Verarmung ertragen.

    Mal langsam...welche emotionale Kälte? Die von ihr ausgeht?


    Um Mißverständnissen vorzubeugen: Nein, dies ist keine Verteidigung die geschlechterabhängig ist (von wegen "Ihr Frauen haltet ja zusammen" ;-)) - wer mich hier kennt, und das sind nicht Wenige (auch in diesem Faden), der weiß, dass ich da absolut unparteiisch bin was das Geschlecht angeht.


    Ich gehe nach dem was ich von Dir wahrnehme und nach dem was Du von und über sie erzählst, zusätzlich zu dem wie Du (und auch Andere hier) das werten.


    Ich lese von Anfang an mit, habe mich bisher nur bezüglich der Trennungssache bezogen auf die Kinder geäußert. Aber zunehmend nehme ich beim Lesen eine gewisse .... hmmm... Selbstgerechtigkeit Deinerseits wahr. Ich weiß!, Du willst das nicht sein, das glaube ich Dir auch. Also glaube bitte nicht, dass ich Dich jetzt hier als Ar... sehe oder so - ganz gewiss nicht, dann würde ich wahrscheinlich auch nicht schreiben. Nein, ich glaube eher, was ich da sehe/wahrnehme, ist eine gewisse Selbstgerechtigkeit aus Selbstschutz, Du steckst irgendwie massiv fest.... ":/ :)*

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    Was und wie ich es tue ist immer falsch. Da kann ich meiner Frau noch so oft sagen, dass ich sie sehr lieb habe und noch so häufig Blumen mitbringen.

    Weil Du sie vielleicht nicht wirklich lieb hast? So wie es sein müsste? Und sie das spürt?

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    Auch durch dieses Forum ist mir erst klar geworden, dass meine Frau nicht zu sich selbst steht und auch nur ein geringes Selbstbewusstsein hat und daher mit ihren ständigen Nörgeleien und den Finger auf mich zu zeigen, mich klein machen möchte.

    "Auch durch dieses Forum ist mir erst klar geworden,...." - :|N - ich sehe hier auch wieder nur Etwas, was Du einfach bestätigt haben wolltest.


    Keiner hier kann Deine Frau einschätzen.


    Du hast ein paar Situationen geschildert, die von einigen Schreibern in der Form gewertet wurden, wie Du selbst sie (gerne?) sehen würdest, bzw. die das bestätigen. Nun komme ich aber und sehe es ganz anders. Und nun?


    Wieso muß Dir überhaupt "klar werden" wie Deine Frau tickt? Brauchst Du einen Grund Deine eigenen Gefühle und daraus resultierenden Konsequenzen zu rechtfertigen? So kommt es mir vor.


    Deiner Frau kannst Du rational, faktisch, konkret, kein Fehlverhalten vorwerfen - also mußt Du bei ihr bleiben?


    Nein. Mußt Du nicht. Du bist kein schlechter Mensch nur weil Du (sie) nicht liebst wie Du (sie) lieben solltest (nach wessen Ansicht überhaupt? Wer bestimmt das, außer Dir selbst?) - was Du aber tun solltest ist einfach dazu stehen.


    Ich bin echt versucht es in dieser Sprache zu sagen, was soll's ich sage es ;-D:


    "Habe den Arsch in der Hose und stehe zu Dir selbst! Du liebst sie nicht, Du willst neu starten!" - dann TUE es auch! Und suche keine Rechtfertigungen bei ihr, suche kein Fehlverhalten bei ihr - Du mußt nur zu DIR stehen, Du hast ein Recht auf Deine Gefühle und Bedürfnisse!


    Scheiße drauf, was Andere denken könnten - sei nur fair! Und der Weg den Du gerade einschlägst der ist nicht fair! Denn Du versuchst Dein eigenes Bedürfnis, also Dich von einer Frau zu trennen die Du nicht liebst, die Ursache dafür, auf einen anderen Menschen (sie) abzuwälzen.


    Stehe zu Dir selbst, Deinen Gefühlen. Dir wird vielleicht Wut und was-auch-immer entgegenschlagen, dieses Risiko ist da. Das ist es immer. Aber Mensch, bist Du ein "Mann oder ein Keks?" (sorry, manchmal geht es mit mir durch ;-), nicht böse gemeint @:)).