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    Aber Mensch, bist Du ein "Mann oder ein Keks?" (sorry, manchmal geht es mit mir durch ;-), nicht böse gemeint @:)).

    "Mann oder Maus?", sagen die Engländer. Ich wollt's auch schon geschrieben haben, hab's mir aber verkniffen. ;-D

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    Aber zunehmend nehme ich beim Lesen eine gewisse .... hmmm... Selbstgerechtigkeit Deinerseits wahr. Ich weiß!, Du willst das nicht sein, das glaube ich Dir auch. Also glaube bitte nicht, dass ich Dich jetzt hier als Ar... sehe oder so - ganz gewiss nicht, dann würde ich wahrscheinlich auch nicht schreiben. Nein, ich glaube eher, was ich da sehe/wahrnehme, ist eine gewisse Selbstgerechtigkeit aus Selbstschutz, Du steckst irgendwie massiv fest.... ":/ :)*

    Also ich weiß nicht. Gearade der letzte Beitrag enthält aus meiner Sicht einen echten Fortschritt. Das klingt für mich nach einer wichtigen Erkenntnis:

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    Wir sind wahrscheinlich B e i d e in falschen erlernten Denkmustern und auch Fehlinterpretationen unterwegs. Das merke ich in den letzten 2 1/2 Wochen in unseren Gesprächen sehr gut.

    Das ist ein wichtiger Schritt. Weg von den falschen Zuschreibungen und einseitigen Interpretationen hin zu einer gemeinsamen Analyse der Zusammenhänge und Probleme. Wenn das gelingt, dann ist vielleicht auch noch der Weg frei zu einer guten, gemeinsamen Zukunft.

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    Das hat mir meine Frau gerade in einem Gespräch in den letzten Tagen signalisiert. Als ich z.B. früher (zu?) viel beruflich unterwegs war, hätte sie gar nicht verstanden, welcher Druck als Alleinverdiener, der 4 Köpfe zu ernähren hatte, auf mir lastete und meine 1-2 Sportabende in der Woche mein Ausgleich waren. Sie hätte nur gesehen, dass ich -aus ihrer Sicht- zu viel unterwegs war und hat mich daher aus dem Gedanken heraus "der will sowieso nix von mir" abblitzen lassen. Erst heute würde sie meine damalige Leistung erkennen. Genauso umgekehrt musste sie wegen finanzieller Dinge mich fragen und bei mir ist angekommen, "wenn es ums Geld geht bin ich ihr gut genug".

    Das nenne ich mal Fortschritt. Offenbar lag in eurer gegenseitigen Kommunikation sehr viel über viele Jahre brach. Da solltet ihr unbedingt dran bleiben- vielleicht wirst du dann in ihren Augen auch wieder (sexuell) attraktiver, vielleicht entdeckt ihr ja doch noch gegenseitige Liebe?

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    "Mann oder Maus?"

    Der/die eine oder andere User(in) diskretitiert sich hier selbst zum sehr oberflächlichen und charakterlosen Menschen und hat auch scheinbar den Faden nicht richtig gelesen.


    Ich habe mich schon 2 Mal von langjährigen Partnerinnen getrennt und davon 1 x unter sehr schwierigen Bedingungen, ein Jahr nach unserem damaligen Hausbau und ich bin damals mit allem alleine zurück geblieben, habe es aber alleine geschafft.


    Was hier einige User(innen) schreiben ist typisch für unsere Wegwerfgesellschaft. Passt es nicht mehr, weg damit. Andere Mütter haben auch schöne Töchter und Söhne. Einfach widerlich. >:(


    Ich nenne mich verantwortungsbewusst, der nach Lösungen für die Partnerschaft sucht. Trennung kann eine Lösung sein, es ist jedoch m.E. derzeit nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

    SpringerundLäufer


    Es ist und sollte Dein persönliches Empfinden bleiben, welche Werte und Grenzen Du innerhalb Deiner/eurer Beziehung für Dich annehmen kannst oder nicht.


    Menschen behalten bis zu ihrem körperlichen und geistigen "Verfall" menschliches Wachstumspotential. Wie man/n dies für sich selbst und auch partnerschaftlich einsetzt liegt an zwei Menschen in diesem Fall. Es hat für euch trotz eurer Defizite soweit gepasst, dass ihr zwei Kinder groß gezogen, einen Familienalltag gelebt habt. Das muss man trotz eurer Problemlagen nicht alles klein reden und schlecht machen.


    Allerdings gehört dazu sich bewusst zu machen, dass man nur in sehr kleinen Schritten Veränderungen in den Kopf des jeweils anderen Partners rein holen kann. Sich komplett umkrempeln schaffen die wenigsten unseren Alters, ist aber vielleicht auch gar nicht nötig.


    Werdet euch eurer positiven Fähigkeiten und Eigenschafter bewusster. Schenkt euch mehr bzw. eine andere Aufmerksamkeit füreinander. Man kann an der eigenen Wertschätzung arbeiten, auch an der des Partners. Das alles sind keine Ummöglichkeit, solange man dabei im Auge behält, dass eure Beziehung nur dadurch Änderung erfahren kann, wenn beide Beziehungsmuster durchbrechen wollen.


    Man kann durchaus lernen und anerkennen, dass jeder von euch Beiden sich im Rahmen seiner Möglichkeiten positiver auf die Persönlichkeit des Anderen einlässt. Auch die Rückschläge in alte Muster einkalkuliert. Eure Kinder werden mehr und mehr in ihr eigenes Leben hinein wachsen. Das setzt für euch beide Zeit und Ressourcen frei, die ihr in eure Beziehung investieren könntet. Es gibt durchaus langjährige Paare, die das mit viel miteinander reden, sich zuhören bewältigt haben.


    Versucht mehr und mehr die Alltagsroutine aus eurem Leben zu entlassen, euch einander wieder von spannenderen Seiten entdecken lernen. Ob das dann euer WEG sein wird, kann man erst erkennen, wenn es für euch beide positiver wird, als eure zurückliegende Zeit. Dafür alles Gute! :)* @:)

    @ Schachspieler

    Mir ist heute etwas eingefallen, gerade weil du die Kinder immer wieder als Grund angegeben hast.


    Wir als nun mehr erwachsene Kinder mit eigener Familie sind über unsere Eltern eher traurig. Wir wussten seit langem, dass sie sich nicht lieben. Das spürte man im Alltag. Es hiess von müttlerliche Seite, die Kinder sollen erst alle ihren Weg gefunden haben. Mein jüngerer Bruder war das Nesthäckchen, aber auch er wurde mit 18 Jahren flügge. Das ist jetzt 20 Jahre her. Das Zusammenleben der beiden ist nicht besser geworden und zumindest meine Mutter hatte viele Verehrer. Meine ersten Freunde (als ich noch zu Hause wohnte), waren hin und weg von meiner Mutter. Ich hätte ihr einen Neustart so sehr gewünscht.


    Da fehlte einfach der Mut. Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen. Die Sicherheit einer lieblosen Ehe war offensichtlich verheißungsvoller ":/

    @ heute_hier

    Wenn die Kinder ausgezogen sind, so viele Jahre dauert das sicherlich nicht mehr, und sich bis dahin meine Frau weiterhin keine Interesse zeigt, unser Leben gemeinsam zu gestalten, wird mir sicherlich nicht der Mut fehlen. Dann muss sie ihr Leben alleine auf der Couch verbringen oder sich ein passendes Gegenstück suchen.


    Aber wie ich bereits geschrieben habe, es sind derzeit positive Tendenzen zu erkennen. Immerhin hat sie auch einem Vorschlag


    -ohne Widerspruch- zugestimmt, dass wir Ostermontag etwas gemeinsam unternehmen.

    Ich habe tatsächlich alles gelesen und kann dich in jedem Post verstehen. Ich bewundere dich für deinen Kampfgeist und wünsche dir von Herzen, dass du irgendwann (bald) und irgendwie (mit wem auch immer) glücklich wirst. Denn das hast du verdient :)* :)*


    Lg und frohe Ostern *:)

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    Immerhin hat sie auch einem Vorschlag


    -ohne Widerspruch- zugestimmt, dass wir Ostermontag etwas gemeinsam unternehmen.

    :)^


    Das ist so winzig und für dich so wertvoll. Bin gespannt, wieviele Schritte sie noch entgegenkommen kann, bevor es zu beschwerlich wird. Ich hoffe, sie weiß deinen Kampfgeist zu schätzen. Die Ansage über die Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind, würde ich ihr aber auch gegenüber äußern. Sonst bist du später der Buhmann, weil sie dir vorhalten wird, 2 Schritte entgegengekommen zu sein, und dann gehst du trotzdem.

    bisher habe ich diesen thread still verfolgt.

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    Wenn die Kinder ausgezogen sind, so viele Jahre dauert das sicherlich nicht mehr, und sich bis dahin meine Frau weiterhin keine Interesse zeigt, unser Leben gemeinsam zu gestalten, wird mir sicherlich nicht der Mut fehlen. Dann muss sie ihr Leben alleine auf der Couch verbringen oder sich ein passendes Gegenstück suchen.

    ich höre und lese ab und an, wenn die kinder ausgezogen sind, dann trennen wir uns oder besseres beispiel...wenn wir beide in rente sind, dann reisen wir und machen es uns schön und manchmal spielt einem das leben einen streich bzw.macht uns einen strich durch die rechnung. ein partner schafft es bspw. nicht bis zur rente und das schöne leben, dass ist dann einfach nicht mehr möglich.


    wenn du verstehst SpringerundLäufer, was ich meine. von heute auf morgen kann alles anders sein und dann hat man gewisse dinge immer nur verschoben. du lebst heute und es wäre doch schön, wenn man das "problem" zeitnah irgendwie lösen kann. egal in welche richtung.


    gerade in einer langjährigen beziehung mit kindern sollte man offen reden können.


    ich wünsche dir alles gute @:)


    wie war eigentlich euer ausflug?

    @ anetti36

    Ich weiß, was Du meinst. Es ist aber nicht so, dass ich nicht lebe oder so viele Dinge verpasse. Ich mache halt viele Dinge alleine, die ich machen möchte, was ich halt gern mit einer Partnerin gemeinsam machen würde.


    Im Teenageralter war immer mein "Traum" eine Familie zu haben. Ich lebe eigentlich meinen Traum, wohl aber mit der falschen Partnerin an meiner Seite und das ist so schade...

    Die Entscheidung ist zugegeben unendlich schwer. Zu 50% zufrieden sein und gut ist? Oder sich trennen, die Chance haben, jemanden zu finden, wo es zu 100% passt, aber auch das Risiko eingehen, dass man alleine bleibt? Schwierig. Wenn einen nur noch die Angst vor dem alleine sein bei der Partnerin hält, ist es m.E. Zeit, sich das einzugestehen und loszulassen.

    Zitat

    aber auch das Risiko eingehen, dass man alleine bleibt

    Wie kommst Du denn darauf, dass ich Angst habe alleine zu bleiben????


    Hä? Ich bin weder hässlich, kontaktscheu oder sonst etwas.


    Die Traumprinzessin gibt es sowieso nicht. Ein Kompromiss ist eine Partnerschaft immer, aber Angst alleine zu bleiben.... Nein, weiß Gott nicht. Möglichkeiten hätte es schon immer gegeben, wenn ich gewollt hätte.