So eine Geschichte habe ich auch zu bieten! ;-D


    Am besten sind die Beziehungen, die ganz natürlich entstehen. Ohne jede Datingabsichten aus purer Sympathie und Anziehung.


    Da spielt das Aussehen keine Rolle. Man kann ganz man selbst sein.


    Meinen Freund habe ich übrigens kennengelernt, als sein bester Freund mit angegraben hat. Ich traf mich immer mit beiden und hatte meist schon meinen Schlafanzug an, Fetthaar und nicht mal rasierte Achseln.


    Wir mochten uns nicht mal. Aber je mehr Zeit wir miteinander verbrachten, desto sympathischer wurden wir uns und letztendlich auch ein Paar x:)

    Nach dem ich nun wieder einige erfolglose Dates hatte, lernte ich wieder eine vielversprechende junge Dame kennen. Ähnlich wie bei der im Anfangsbeitrag beschriebenen verstanden wir uns unmittelbar und auf einer tiefergehenden Ebene. Auch ihr machte meine bisherige Beziehungslosigkeit und ja, auch die Jungfräulichkeit nichts aus (sie fragte danach). Sie stimmte nun auch bzw. sogar einem Treffen zu, das eigentlich am Donnerstag statt finden soll.


    Doch leider habe ich das Gefühl, dass von ihrer Seite kein Interesse mehr vorhanden ist. Zu Beginn unterhielten wir uns noch ausführlich. Ich meldete mich meistens 1 oder 2 mal täglich. Sie hatte sich bisher nie von sich aus gemeldet. Das hätte mich schon stutzen lassen müssen. Allerdings dachte ich mir, dass es auch die Art passive Frau gibt, die halt will, dass der Mann die Initiative ergreift und schrieb ich munter weiter. Sie antwortete meistens nur kurz angebunden und brachte keinen eigenen Beiträge ein, die eine Unterhaltung hätten am Laufen halten können.


    Nun hatte ich mir vorgenommen, nicht mehr die Initiative zu ergreifen und so kommt es nun, dass wir 3 Tage nicht miteinander schrieben. Es ist sehr schade und ich vermute, dass ich das Treffen auch abhaken kann. Ebenso muss ich sagen, dass ich jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich meine Dating Aktivitäten gedenke einzustellen.

    Zitat

    Ähnlich wie bei der im Anfangsbeitrag beschriebenen verstanden wir uns unmittelbar und auf einer tiefergehenden Ebene.

    Worüber unterhälst du dich mit den Frauen. Konntet ihr auch öfter mal lachen?


    Und: Lasse dich nicht von der Zahl der Körbe nicht allzusehr täuschen oder unterkriegen. Selbst die scheinbar tollsten Hechte ernten zahlreiche Körbe.

    Willkommen im Leben! Das ist leider so. Als Mann wirst du die Initivative einfach sehr häufig ergreifen müssen.


    Kommst du nicht in die Puschen, gibts halt einen anderen, der es macht.


    Das Ergebnis ist dann, dass du alleine bleibst - so wie es zuvor der Fall war.


    Wenn du etwas ändern möchtest, musst du deine Komfortzone verlassen. Eine Frau zu finden, die dich aufreißt, ist extrem unwahrscheinlich. Dazu müsstest du Zac Efron sein und die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering, dass du Zac Efron bist.


    Mein Freund hat mich bestimmt 6x gefragt, ob ich etwas mit ihm unternehmen möchte. Ich hab immer abgesagt, weil ich weder Zeit noch Lust hatte. Gerade wenn man nicht unbedingt auf den ersten Blick gefällt, ist es beim zweiten Blick doch trotzdem noch wahrscheinlich, wenn man sich bemüht.


    Leider bist du nicht als Frau geboren. Das heißt, entweder du lässt dir ein paar Eier wachsen oder du bleibst allein.

    Es gibt da auch unterschiedliche Ansichten. Meine Freunde sagen, durch mein ständiges Gemelde hätte ich sie "abgeturnt". Andere sagen, wenn man sich zu oft meldet, wirkt das bedürftig oder aufdringlich. Ich versuche das eigentlich immer nach Bauchgefühl zu halten.


    Ich habe auch kein Problem, aus der Komfortzone zu kommen. Dennoch ist es mir lieber, wenn das Ganze auf Gegenseitigkeit beruht und beide bereit sind, was zu investieren.

    Zitat

    Worüber unterhälst du dich mit den Frauen. Konntet ihr auch öfter mal lachen?

    Eigentlich über alles. Normalerweise schaffe ich es immer irgendwie, einen Fluß ins Laufen zu kriegen, wo man über Vieles redet. Am liebsten mag ich es natürlich ihr Inneres ein wenig rauszukitzeln und klar, gelacht wird auch. Wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, dass Frauen zum Lachen gebracht werden wollen.

    Mein lieber TE,


    ich finde diese Diskussion etwas gruselig. Wegen der Art, wie Du hier Fragen stellst. So, wie Du dein Verhalten Frauen gegenüber beschreibst, wirkt es mechanisch und eingeübt. Hab ich recht? Du weißt nicht, wie es geht und hoffst daher, dass Du durch das Befolgen einiger Regeln ein System reinbekommst. Das wird aber nicht funktionieren, weil Du dadurch nicht intuitiv handeln kannst.


    Zunächst mal muss ich dich über einen Irrtum aufklären, dem viele junge Männer erliegen: Du kannst nicht Jede haben (auch dann nicht, wenn bestimmte Leute oder bestimmte Literatur das gerne propagieren) und aus dir wird auch kein Superlover, wenn Du dich auf eine ganz bestimmte Weise verhältst (auch hier wieder Leute und Literatur, die allesamt Quatsch erzählen).


    Fakt ist, und das wurde dir schon mehrfach geschrieben: Sei Du selbst!


    Problematisch ist nur, dass dein Selbst vielleicht gar nicht attraktiv auf Frauen wirkt. Entweder, weil dein Selbst wirklich unattraktiv ist oder weil Du nach den "falschen" Frauen suchst.


    Flirtapps wie z.B. Tinder oder Lovoo sind ganz, ganz großer Mist, wenn man nicht aussieht wie Johnny Depp oder wirkt wie George Clooney. Sie bauen auf einen Mix aus Optik und ganz viel Eloquenz, ein bissl NLP usw.


    Zuerst mal solltest Du dich selbst kennen lernen. Klingt platt, ist aber das Fundament. Setz dich hin und denk nach: Wer willst Du sein? Wie willst Du aussehen, wie willst Du wirken, Klamotten, Aussprache, all das Zeug, welches unsere Schale formt. Und dann arbeite darauf hin. Das dauert, je nach Urzustand, gerne auch mal 1-2 Jahre.


    Und es ist natürlich nicht das Ende der Fahnenstange. Denn zu Anfang imitierst Du tatsächlich nur etwas, was Du sein willst (eigentlich aber nicht bist). Im Laufe der Zeit wirst Du aber Folgendes feststellen:


    1. Deine Lebenseinstellung verändert sich


    2. Dein soziales Umfeld verändert sich


    3. Deine persönliche Einstellung verändert sich


    Das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen oder sprunghaft, es ist eine stetige Entwicklung. Spürbar wird das erst in dem Moment, in dem dein soziales Umfeld beginnt, sich dagegen zu wehren. Huh? Wehren? Ja genau. Die Menschen in deiner Umgebung werden spüren, dass Du dich veränderst. Manche werden es begrüßen, andere werden es nicht gut finden, und sie werden dagegen kämpfen, mit offensichtlichen und mit verdeckten Mitteln. Das kann sich z.B. in einem "Was ist denn mit dir los? Ich erkenn dich ja gar nicht mehr, Du hast dich so verändert" zeigen. Und das ist der Moment, in dem Du merkst, dass Du auf einem guten Weg bist.


    Wenn Du so willst, dann ist es eine Art von Selbstkonditionierung, die letztendlich dazu führt, dass sich daraus deine eigene, "neue" Persönlichkeit formt. Und DANN, ERST DANN, kannst Du genau so auftreten, wie Du bist.

    @ Ktefan

    Ähm, wenn ich das jetzt richtig verstehe, muss man sich also verändern um man selbst zu sein?


    Sorry, aber etwas Verwirrenderes und Unlogischeres habe ich noch nie gehört. Ich finde die Diskussion hier überhaupt nicht gruselig; dein Beitrag dagegen ist das aber ohne Zweifel.

    Das kann ich mir denken, denn Du hast ihn nicht verstanden, weil Du nicht so denkst.


    Mein Beitrag basiert auf der Feststellung, dass die meisten Menschen niemals wirklich sie selbst sind. Sie erfüllen eine Rolle, von der sie glauben, dass es bei anderen ankommt. Guck dir mal die ganzen jungen Lederjackenträger mit Gelhaaren an. Sie sind alle gleich, weil man ihnen weisgemacht hat, dass das bei Mädels ankommt. Dramatisch daran: Es funktioniert tatsächlich eine Zeit lang. Solange, bis die Mädels merken, dass da irgendwas nicht stimmt. Sie spüren (und Frauen haben dafür eine schier unglaubliche Nase), dass äußeres Verhalten und innere Einstellung nicht aufeinanderpassen. Und dann zweifeln sie am Partner, was ihn wiederum dazu bringt, sich noch aufgesetzter zu verhalten. Beispielhaft gilt der Satz: "Ich bin so gut zu ihm, aber er behandelt mich so mies. Warum tut er das? Ich liebe ihn doch..." Welche Frau kennt das nicht aus eigener Erfahrung oder aus dem Freundeskreis? Es sind die Momente, in denen das aufgesetzt mechanische Verhalten (die vermeintliche Stärke und Unabhängigkeit) des Jungmannes überlagert wird von seiner Unsicherheit und den eigenen Minderwertigkeitskomplexen. Daher sollte das Ziel sein, WIRKLICH so zu werden, dass man für das andere Geschlecht attraktiv wirkt. Aber eben nicht als Maske, sondern als echtes Selbst. Und da passt der Satz. um erfolgreich (nicht nur bei Frauen) zu sein, muss man sich von mittelmäßig zu super verändern. Dann kann man ohne Anstrengung so sein, wie man ist, ohne sich ständig selbst kontrollieren zu müssen.


    Natürlich kann der TE auch ohne Veränderung sein wie er selbst. Die Chancen auf seine Traumpartnerin sind dann nicht weg, sie sind nur kleiner. Ganz einfach.

    Zitat

    Mein Beitrag basiert auf der Feststellung, dass die meisten Menschen niemals wirklich sie selbst sind. Sie erfüllen eine Rolle, von der sie glauben, dass es bei anderen ankommt.

    Du musst ja einen sehr wirksamen Röntgenblick haben, um sicher zu sein, dass das eine Feststellung und keine vage Behauptung ist. Ich gehe nämlich eher von Letzterem aus.

    Zitat

    Guck dir mal die ganzen jungen Lederjackenträger mit Gelhaaren an. Sie sind alle gleich, weil man ihnen weisgemacht hat, dass das bei Mädels ankommt.

    Und was genau spricht dagegen, dass diese Typen tatsächlich einfach nur oberflächliche Volldeppen sind? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich darunter Kandidaten befinden, bei denen das wahre Ich genau so aussieht. Die verstellen sich nicht, die sind wirklich so.

    Zitat

    Beispielhaft gilt der Satz: "Ich bin so gut zu ihm, aber er behandelt mich so mies. Warum tut er das? Ich liebe ihn doch..."

    Das nimmst du jetzt her als Beleg für aufgesetztes Verhalten? Ist schon sehr weit hergeholt.


    Ich habe das Gefühl, du gibst deiner persönlichen Meinung etwas zu viel Gewicht und verkaufst sie hier als allgemeingültige Tatsache.


    Dein Weltbild, insbesondere das der Männerwelt, wirkt auf mich schon extrem verzerrt, fast schon vorwurfsvoll.


    Woran liegt das? Und gehörst du in deinem Weltbild auch zu denjenigen, die sich verstellen / verstellt haben, um an ihr Ziel zu kommen oder bist du eine der wenigen Ausnahmen, die das nicht nötig haben?

    Zitat

    Nach dem ich nun wieder einige erfolglose Dates hatte, lernte ich wieder eine vielversprechende junge Dame kennen. Ähnlich wie bei der im Anfangsbeitrag beschriebenen verstanden wir uns unmittelbar und auf einer tiefergehenden Ebene. Auch ihr machte meine bisherige Beziehungslosigkeit und ja, auch die Jungfräulichkeit nichts aus (sie fragte danach). Sie stimmte nun auch bzw. sogar einem Treffen zu, das eigentlich am Donnerstag statt finden soll.


    Doch leider habe ich das Gefühl, dass von ihrer Seite kein Interesse mehr vorhanden ist. Zu Beginn unterhielten wir uns noch ausführlich. Ich meldete mich meistens 1 oder 2 mal täglich. Sie hatte sich bisher nie von sich aus gemeldet. Das hätte mich schon stutzen lassen müssen. Allerdings dachte ich mir, dass es auch die Art passive Frau gibt, die halt will, dass der Mann die Initiative ergreift und schrieb ich munter weiter. Sie antwortete meistens nur kurz angebunden und brachte keinen eigenen Beiträge ein, die eine Unterhaltung hätten am Laufen halten können.


    Nun hatte ich mir vorgenommen, nicht mehr die Initiative zu ergreifen und so kommt es nun, dass wir 3 Tage nicht miteinander schrieben. Es ist sehr schade und ich vermute, dass ich das Treffen auch abhaken kann. Ebenso muss ich sagen, dass ich jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich meine Dating Aktivitäten gedenke einzustellen.

    Ich muss noch einmal auf diese Dame zurückkommen. Das Date konnte ich tatsächlich abhaken, obwohl sie sich am selben Tag meldete und fragte, ob es mir noch passen würde, was ich bejahte. Kurz vor dem ausgemachten Zeitpunkt kam dann eine Nachricht, ich solle es nicht auf mich beziehen und sie hätte so viel Stress bei der Arbeit und fühle sich nicht so gut und letztlich sagte sie ab.


    Unseren Kontakt hakte ich an diesem Punkt für mich ab, löschte ich sie schon aus Whatsapp. Dann nach über einer Woche schrieb sie aus heiterem Himmel, dass sie gern noch einmal einen weiteren Anlauf für ein Treffen nehmen würde. Mangels Cojones knickte ich an dieser Stelle ein und sagte zu. Was mich dann aber wunderte, war, dass der von ihr vorgeschlagene Termin erst 2(!) Wochen später stattfinden soll. Leider hinterfragte ich das nicht. Gut, ich dachte mir, etwas Interesse wird also doch da sein und schrieb ihr dann am nächsten Tag einfach mal wieder, aber wieder nur kurze Antworten und Aufnahme eines Gespräches.


    Ich versteh einfach ihr Konzept nicht. Kann mir das mal jemand erklären?

    manchmal gibt es nichts zu verstehen. Vielleicht möchte sie Dich tatsächlich treffen und hat sich einen Tag herausgesucht, an dem sie wirklich Zeit hat. Also keine weiteren Verpflichtungen, etc.


    Meiner Meinung nach solltest Du nicht so rational an die Sache herangehen. Sei locker und lass Dich überraschen, was passiert. Übrigens, wenn man gleiche Interessen hat fällt es leichter, ein Gespräch aufzubauen. Investiere in Hobbies, die die Damenwelt auch mag und vieles wird einfacher.