Wie wird man sich sicher, das Richtige getan zu haben?

    Ich habe mich nach 5 Jahre Auf und Ab von meinem Partner getrennt. Oder bin dabei, es zu tun. Wir wohnen zusammen. Für ihn ist eine Welt zusammengebrochen, als ich ihm meine Gedanken mitgeteilt habe. Es sind Dinge, die mich zur Trennung bewogen haben, bei denen ich objektiv jedem raten würde, 'Schwing die Hufe, was willst du noch da'. Er war oft respektlos mir gegenüber. Cholerisch. Wir haben so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Ich bin sehr kompliziert, typisch Frau, sehr zickig. Oft schon wollten er oder ich das Handtuch werfen, aber haben uns immer wieder zusammengerauft. Wenn ich mit anderen gesprochen habe, dann fühlte es sich richtig an, zu gehen. Dann habe ich mir ein schönes neues Leben ausgemalt. Zudem gibt es jemanden, der mir den Kopf verdreht hat – aber das war nur Auslöser für diesen Schritt und nicht Ursache. Schief lief schon wesentlich länger etwas. Dass ich mich für jemand anders interessieren könnte, hat mir nur noch mehr zu denken gegeben.


    Mein Partner erträgt es nicht, dass ich mir unsicher bin. Er wollte das Feld räumen und vorübergehend ausziehen, bis alles geklärt ist. In dem Moment hat es mir das Herz zerrissen und mir wurde bewusst, was ich da aufgebe. Den Mann meiner Träume? Mit dem ich eine Familie gründen wollte? Oder das Idealbild von dem Mann, mit dem ich meinen Wunschtraum einer kleinen Familie umzusetzen gehofft habe.


    Wenn es das Richtige ist, mich zu trennen – weil ich oft unglücklich war in der Beziehung – wieso, WIESO kann ich ihn dann jetzt nicht einfach gehen lassen? Wieso tut es so weh? Sieht man in dem Moment wirklich wieder rosarot und vermisst die guten Momente mehr, als dass man die schlechten vor Augen hat? Ist es Angst vorm Alleinsein? Gefühle sind noch da. Aber reichen die?


    Ist es normal, so zu fühlen, obwohl man selbst diejenige ist, die den Entschluss zur Trennung gefasst hatte? Ich hab solche Angst, das zu bereuen.

  • 14 Antworten

    Hallo gugu_86,


    Ich verstehe dich sehr gut. Auch ich habe vor kurzem eine langjährige Beziehung beendet. Auch wenn bei mir die Eckdaten ein wenig anders sind (die Beziehung dauerte fast 20 Jahre, wir waren 8 Jahre verheiratet, und die Trennungsgründe liegen auch auf einer anderen Ebene), so geht es mir doch damit genauso:

    Zitat

    Wieso tut es so weh? Sieht man in dem Moment wirklich wieder rosarot und vermisst die guten Momente mehr, als dass man die schlechten vor Augen hat? Ist es Angst vorm Alleinsein? Gefühle sind noch da. Aber reichen die?


    Ist es normal, so zu fühlen, obwohl man selbst diejenige ist, die den Entschluss zur Trennung gefasst hatte? Ich hab solche Angst, das zu bereuen.

    Auch mehr als 4 Wochen, nachdem die Trennung ausgesprochen wurde, fühle ich mich noch so. Aber zu deiner (und meiner!) Beruhigung: Ja, das ist ganz normal. Meine Frau und ich hatten 3 Sitzungen bei einer Paartherapeutin, davon eine nach der Trennung, was uns beiden sehr geholfen hat. Und unter anderem dort, und durch Gespräche mir Freunden lernte ich zu verstehen, dass solche Gefühlslagen ganz normal sind und zu einer Trennung einfach dazugehören. Vor allem, wenn man sich ohne Hass trennt.


    Lies mal ein paar Fäden hier (stellvertretend z.B. den von kleinesN), die von Trennungen handeln, dann wirst du sehen, dass immer noch Gefühle da sind, und auch die Angst (ich sag mal vor der veränderten Lebenssituation allgemein) eine ganz gravierende Rolle spielt. Das Lesen (und Schreiben hier) hat mir ungemein geholfen.


    Und das hier sagt eigentlich schon alles, gut dass du das schon so klar erkannt hast.

    Zitat

    Zudem gibt es jemanden, der mir den Kopf verdreht hat – aber das war nur Auslöser für diesen Schritt und nicht Ursache.

    Wie schafft man es, bei der Entscheidung zu bleiben? Ich bin mir bewusst, welche Umstände mich zur Trennung bewogen haben. Aber die sind angesichts des Gefühlschaos' irgendwie in den Hintergrund getreten. Im Moment fehlt er mir einfach wahnsinnig und ich vermisse die schönen Stunden mit ihm. Ich bin erstmal raus aus der Wohnung, um mir Gedanken zu machen ohne ihn ständig um mich zu haben.


    Nein, Hass ist gar nicht im Spiel. Es war eher eine Kopf-Entscheidung, zu gehen. Gründe, die gegen ein gemeinsames Leben in der Zukunft mit Familie sprechen. Gründe, die mich auch in der Vergangenheit oft an der Beziehung haben zweifeln lassen. Er verspricht, sich zu ändern, und ich glaube ihm, ich merke, dass er das tut und glaube auch, dass er das langfristig könnte. Dennoch – wir sind sehr verschieden, haben kaum Gemeinsamkeiten, ich fürchte, wenn wir es jetzt wieder versuchen, dass wir in ein paar Tagen, Wochen oder vielleicht Monaten wieder vor genau derselben Situation stehen. Was dann? Ein ewiges Leben auf Probe mit der Hoffnung, dass es irgendwann ohne Zweifel und Streit klappt? Trennungen und inne wieder neu versuchen? Das kann es doch nicht sein, oder? Was, wenn ich in ein paar wochen merke, er war doch "der eine"? Dann gibt es kein Zurück mehr von seiner Seite aus, das weiß ich und das macht mir Angst, jetzt meine Entscheidung durchzusetzen.


    Bleibt die Ausgangsfrage: wie wird man sich sicher, bei der Trennung zu bleiben? Wie oder wann weiß ich, dass es richtig ist?

    Zitat

    Bleibt die Ausgangsfrage: wie wird man sich sicher, bei der Trennung zu bleiben?

    wirklich sicher, ob du das richtige tust, wirst du wohl erst sein, wenn du es hinter dir hast ;-)


    was du tun kannst, ist genau zu sortieren, welche deiner gefühle für ihn worauf basieren! so wie du schreibst, scheint eigentlich alles sehr sentimental auf die vergangenheit aufgebaut zu sein, nicht aber für die zukunft geeignet zu sein!


    mach pläne, gestalte in gedanken eine kleine eigene wohnung, kauf dir irgendeine klamotte die anders ist als alles, was dein (ex)freund mag, geh raus, schreibe briefe an dich selbst...

    Zicke und Choleriker: da ist die tägliche Portion gute Laune ja geradezu garantiert! :-D


    Zieh das jetzt zügig durch mit der Trennung. Ihr werdet beide ohne einander besser dran sein.

    Zitat

    typisch Frau, sehr zickig

    Nein, das ist keineswegs typisch. Aber es ist eine bequeme Entschuldigung.

    Zitat

    Ich bin sehr kompliziert, typisch Frau, sehr zickig.

    Dann solltest du auch an dir arbeiten. Das ist nicht "typisch Frau", und für mich ist es genauso schlimm wie wenn jemand cholerisch ist. Und ein Paar, das aus einer Zicke und einem Choleriker besteht, mag ich mir gar nicht vorstellen :-/


    Ach, ich sehe gerade, Stuhlbein ist derselben Meinung ;-)

    Zitat

    Ist es normal, so zu fühlen, obwohl man selbst diejenige ist, die den Entschluss zur Trennung gefasst hatte?

    Ich weiß nicht, ob es normal ist – bei mir ist es jedenfalls nicht so. Wenn ich einen Entschluss gefasst habe, dann gehe ich davon aus, dass er richtig ist, und ziehe ihn durch. Bei schwerwiegenden Entscheidungen lasse ich mir entsprechend Zeit.


    Ich glaube, du hast diesen Entschluss noch gar nicht gefasst. Du schreibst ja selber, dass du dir unsicher bist.

    Zitat

    wirklich sicher, ob du das richtige tust, wirst du wohl erst sein, wenn du es hinter dir hast [;-)]


    was du tun kannst, ist genau zu sortieren, welche deiner gefühle für ihn worauf basieren! so wie du schreibst, scheint eigentlich alles sehr sentimental auf die vergangenheit aufgebaut zu sein, nicht aber für die zukunft geeignet zu sein!


    mach pläne, gestalte in gedanken eine kleine eigene wohnung, kauf dir irgendeine klamotte die anders ist als alles, was dein (ex)freund mag, geh raus, schreibe briefe an dich selbst...

    Ja, das denke ich auch. Ich frag mich halt nur, was, wenn ich mir genau dann sicher bin, dass es das Falsche war? Dann ist es zu spät. Dann ist er weg. :-/


    Wirklich, hab hab schon papier und Stift hier liegen gehabt, um mal ein bisschen aufzuschreiben. Die Dinge, die mich bewogen haben, ihn verlassen zu wollen – jedes Mal auf's Neue. Dinge, die er verspricht zu ändern oder von denen ich weiß, dass es sich ändern kann. Dinge, die mir an ihm fehlen. Dinge, die von meiner Seite aus schief gelaufen sind.


    Oh. Ehrlich gesagt, bis auf die Briefe an mich selbst, hab ich das getan. In Gedanken hab ich unsere Wohnung schon nach meinem Geschmack komplett umgeändert, hab mir in Gedanken ein Haustier angeschafft, das er nicht mag, überlege, mir eine neue Frisur zuzulegen, mit Strähnchen die er nicht mag und kürzer als es ihm gefällt. :-o ":/

    Zitat

    Dann solltest du auch an dir arbeiten. Das ist nicht "typisch Frau", und für mich ist es genauso schlimm wie wenn jemand cholerisch ist. Und ein Paar, das aus einer Zicke und einem Choleriker besteht, mag ich mir gar nicht vorstellen :-/

    Ich bin schon viel ruhiger geworden. Ich muss auch gestehen, ich finde mich persönlich gar nicht mal so zickig, wie er mich immer darstellt. Wir sind anfangs immer mal wieder aneinander geraten, weil wir uns in der gemeinsamen Wohnung erst neu aufeinander einstellen mussten. Zickig wurde ich meistens, wenn ich um irgendetwas diverse Male in ruhigem Ton gebeten habe und das keine Wirkung zeigte. Eine Portion Emotionalität hab ich sicher trotzdem, die es ihm nicht immer leicht gemacht hat. Mal zurecht, mal vielleicht auch nicht. Aber ja, die Mischung aus unseren grundverschiedenen Charakteren war und ist sehr explosiv – ich äußere etwas, er flippt aus, ich weine. Es wird totgeschwiegen, weil er zu gereizt war um zu reden und am nächsten Tag ist alles wie vorher. Das hat mich auch immer gestört, aber er ließ dann nie mit sich reden.

    Zitat

    Bei schwerwiegenden Entscheidungen lasse ich mir entsprechend Zeit.


    Ich glaube, du hast diesen Entschluss noch gar nicht gefasst. Du schreibst ja selber, dass du dir unsicher bist.

    Ich habe mir für diesen Schritt, dieses Mal, ein halbes Jahr Zeit gelassen. In dem halben Jahr hab ich verschiedene Dinge angesprochen, und es ist alles beim alten geblieben. Ich war mir sicher, dass es so nicht weitergehen kann. Dazu die Schwärmerei für jmd anders, das hat mir den Rest gegeben. Deshalb bin ich ja so über mich selbst irritiert, dass ich weine und fertig mit der Welt bin, wenn er gehen will. Müsste mir dann nicht egal sein, auch wenn er zu einer anderen geht? Ich habe wahnsinnige Angst davor, diesen Menschen, der mir ans Herz gewachsen ist, komplett aus meinem leben zu streichen. Gar keinen Kontakt mehr zu haben. Ja, das ist egoistisch %:|

    hallo gugu,


    auch ich habe mich vor einiger zeit von einem mann, mit dem ich sehr lange zusammen war, getrennt und dabei selbst so sehr geweint, dass mich mein frisch gebackener ex sogar getröstet hat, obwohl er eigentlich der verlassene war. verdrehte welt, oder? ;-)


    ich weinte aus vielen gründen....es war die trauer um diese beziehung, die natürlich auch ihre positiven seiten hatte...die trauer über die gemeinsam geplante zukunft, die nun wie eine seifenblase geplatzt war....die angst davor, wie die zukunft wohl aussieht...das komische gefühl, das ich bei dem gedanken hatte, ihn nun nicht mehr täglich zu sehen...und ja, auch die angst davor, ihn komplett aus meinem leben zu streichen, denn schließlich hatte ich ihn mal geliebt.


    das sind ganz normale empfindungen. sie zeigen in meinen augen, dass man eben nicht ohne grund lange eine beziehung miteinander geführt hat. und trotzdem kommt man dann irgendwann an den punkt, an dem man erkennt, dass alle positiven gefühle nicht ausreichen, um miteinander eine erfüllte beziehung führen zu können.


    ich kann dir nur raten, lass die trauer um diese beziehung zu, auch die trauer darum, diesen menschen zu verlieren. die trauer bedeutet nicht, dass es die falsche entscheidung war. :)* :)* :)*

    SchafiMääääh,


    du sprichst auch mir aus der Seele! So schön hätte ich es nur nie formulieren können! Ich unterschreibe jedes Wort in deinem Beitrag. Danke dafür!


    Das ist halt auch die Frage, ob es soweit überhaupt kommen muss:

    Zitat

    komplett aus meinem leben zu streichen

    Nach Trennungshandbuch natürlich, aber ich kenne mittlerweile einige Beispiele, wo es anders gekommen ist. Von diesem Gedanken ein wenig Abstand zu nehmen, hat mir persönlich sehr geholfen, schließlich wird ein Mensch nicht weniger wertvoll, nur weil man mit ihm nicht mehr in einer (erfüllten) Beziehung leben kann.

    SchafiMääääh - ein sehr schöner Beitrag :)=


    So ähnlich ging es mir auch - nur hat mein Ex mich nicht getröstet. Aber darum geht es ja auch nicht. Ich war auch traurig über meine Entscheidung, hatte Angst vor der Zukunft und ja, auch ich hatte bereits einen anderen Mann im Kopf und hinterfragte mich dauernd, ob ich es richtig mache. Wie sagt man so schön: Was man hat weiß man, was man kriegt, weißt man nicht. Trotzdem wusste ich auch, dass ich mit meinem Mann nicht mehr die Zufriedenheit und das Glück erleben werde, was für mich zu einer Beziehung gehört. Wir hatten auch noch viele Pläne und haben bereits viel erlebt miteinander (über 20 Jahre).


    Nachdem wir jetzt schon fast 3 Jahre getrennt (und fast 1 Jahr geschieden) sind, kommen mir immer noch manchmal Zweifel - gerade dann, wenn es in meiner neuen Beziehung stressig wird. Dann frage ich immer noch: hab ich es richtig gemacht? Und irgendwie komm ich immer wieder auf die gleiche Antwort: ja. Denn wenn ich genauer darüber nachdenke, vermisse ich oft mein altes Leben, meinen alten Freundeskreis (bin weggezogen) und auch die finanzielle Sicherheit, die ich hatte - aber NIE meinen Mann als Partner. Und das zeigt mir doch, dass die Entscheidung, auch wenn sie weh tat, richtig war. Ich wünsche dir alles Gute.

    Zitat

    Das ist halt auch die Frage, ob es soweit überhaupt kommen muss:


    komplett aus meinem leben zu streichen


    Nach Trennungshandbuch natürlich, aber ich kenne mittlerweile einige Beispiele, wo es anders gekommen ist. Von diesem Gedanken ein wenig Abstand zu nehmen, hat mir persönlich sehr geholfen, schließlich wird ein Mensch nicht weniger wertvoll, nur weil man mit ihm nicht mehr in einer (erfüllten) Beziehung leben kann.

    Von meiner Seite aus müsste es nicht so weit kommen. Aber ich weiß, dass er es sich danach so wünscht, und das sollte ich auch respektieren. Vielleicht kann man irgendwann wieder auf eine bekanntschaftliche Ebene mit "Hallo" und "Wie geht's?" kommen, aber mehr wird von seiner Seite aus nicht drin sein. Aber eine nicht gut laufende Beziehung weiterführen, nur um den Kontakt zu behalten, wird mich auch nicht glücklich machen.

    Zitat

    So ähnlich ging es mir auch – nur hat mein Ex mich nicht getröstet.

    Wir haben uns in den letzten Tagen immer gegenseitig getröstet. Mal war er fertig mit der Welt, dann ich. Vielleicht hätte ich ds nicht so zulassen sollen, dass er mich in den Arm nimmt und für mich da ist – das lässt die Gefühle wieder hochkommen und die Entscheidung in Frage stellen. Aber... es tat gut in dem Moment. %:|

    Gugu


    Du schreibst: wie wird man sich sicher, bei der Trennung zu bleiben? Wie oder wann weiß ich, dass es richtig ist?


    Indem Du erkennst, dass es noch einen wesentlichen Aspekt einer Trennung, bzw. der Tauer gibt. Nur wenige berücksichtigen ihn. Es geht um mehr, als um die gemeinsam verbrachte Zeit mit ihm, es geht um mehr, als die geplatzte Zukunft mit ihm, es geht vielmehr um die geplatzten Vorstellungen von Gemeinsamkeit, Glück und Harmonie, von denen Du bereits geträumt hast, lange bevor überhaupt ein Mann in Dein Leben getreten ist. Du trägst tief in Dir ein Bild von Liebe und Zweisamkeit und um das trauerst Du. Und mit einer Trennung, auch wenn du sie selbst herbeigeführt hast, zerstörst Du ein kleines Stück Deiner eigenen Phantasie und Illusion...
    Du bist – vielleicht nicht bewußt – von Dir selbst enttäuscht...

    Ich habe ihm gestern gesagt, dass er sich die wohnung nehmen soll, die er sich angeguckt hatte. Er ist fertig mit der welt. Jetzt zieht er sogar in betracht, die beziehung getrennt lebend weiter zu führen. Die option, auseinander zu ziehen und irgendwann zu gucken, ob man wieder zueinander finden kann, reicht ihm nicht - aber zusammen bleiben und dann in zwei wohnungen zu ziehen und es zu versuchen, das kann ich ihm im moment nicht als ehrliche chance geben. Er spricht davon, sich vor den zug zu werfen. Er würde es nicht ertragen, dass ich irgendwann mit jmd anders zusammen käme oder mit jmd anders 'unser' kind mal bekäme. Er wirft mir vor, ihm die chance zu nehmen, jemals kinder in die welt zu setzen, er wäre zu alt. Er ist 30 und denkt, das leben ist zu ende.


    Es fällt mir nicht leicht, ihn so zu sehen. Und ich habe wirklich angst um ihn. Aber ich merke, dass ich mich richtig entschieden habe, denn trotz der liebe für ihn als menschen wehre ich mich dagegen, es zusammen mit getrennten wohnungen zu versuchen, ohne sich vorher zu trennen.


    Ich danke euch für alle lieben worte. Ihre habt mir sehr geholfen. Ich wünschte, er hätte jetzt diese hilfe :-(