Wieder getrennte Wohnungen als Chance für die Beziehung?

    Hallo liebe Leute,


    in meiner Beziehung ist mal wieder einiges passiert. Das habe ich für mich selbst noch gar nicht sortieren können, deswegen klammere ich diese ganzen weil-vielleicht-tatsachen aus - aber eine Frage beschäftigt mich hier:


    Ich bin seit ca. 2 1/2 Jahren in einer Beziehung, seit knapp zwei Jahren wohnen wir zusammen. Erst in meiner kleinen Bude, dann seit einem Jahr in einer gemeinsamen.


    Es hakt die letzten Monate leider immer wieder an verschiedenen Stellen. Vieles (definitiv nicht alles) kann wohl auch in Zusammenhang mit unserem recht großen Altersunterschied (+10 Jahre) gebracht werden, und damit verbunden die unterschiedlichen Lebensphasen.


    However - meine Freundin möchte mehr Freiraum für sich. Aus verschiedenen Gründen (ich bin alles andere als unschuldig) klappt es nicht ihr Leben, Wünsche, Alltag und noch Beziehung unter einen Hut zu bringen.


    Nun möchte sie getrennte Wohnungen.


    Die Hoffnung: Mehr Freiheit, weniger grauer Alltag, bewusstes Zeitnehmen für die Beziehung


    Die Angst: Empfundener Rückschritt/Scheitern, Gedankliches und emotionales entfernen voneinander, unterschiedliche und nicht vereinbare Bedürfnisse


    Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits befürchte ich, dass die Probleme nicht gelöst, sondern nur kaschiert werden. Und dass ich sie mehr vermisse. Andererseits haben unsere Probleme System, und treten trotz viel drüber reden und versuchten Lösungen immer wieder auf - ich glaube aktuell schaffen wir das beide nicht.


    Deswegen ist es vielleicht tatsächlich eine Chance für die Beziehung, wieder weniger Alltag, und mehr bewusste Zeit zusammen zu haben?


    Habt ihr so etwas (schon mal oder aktuell) gemacht? Wie sind eure Erfahrungen damit?

  • 21 Antworten

    Habe es hier schon oft geschrieben, aber ich wiederhole mich gerne. Für mich ist das die feige Variante einer Trennung.


    Du schreibst, dass vieles durch den großen Altersunterschied ausgelöst ist. Der wird sich nach einer räumlichen Trennung nicht ändern.


    Wahrscheinlich passt ihr einfach nicht zusammen, wollt es aber unbedingt passend machen. Wenn mir mein Partner so sehr auf die Nerven geht, dass ich nur noch streite, dann stimmt doch was an der Partnerschaft nicht. Oder sehe ich das falsch?

    Für mich wäre die Frage, wo das denn langfristig enden soll.


    Sind die getrennten Wohnungen nur eine Übergangslösung, damit man die Beziehung in dem Moment rettet? Und dann? Die Probleme tauchen ja spätestens erneut auf, wenn man wieder zusammen zieht.


    Oder wollen beide wirklich für immer getrennt leben? Das ist durchaus realisierbar, nur muss sich eben jeder fragen, ob das in die eigene Zukunftsvorstellung passt. Denn ich muss zugeben für mich ganz persönlich wäre das langfristig keine Option, das ist einfach nicht das, was ich mir unter einer Beziehung vorstelle.


    Um was für Probleme geht es denn? Du hast gesagt, ihr habt schon oft versucht diese zu lösen, doch das ist immer gescheitert. Woran? Und warum sollte es diese Probleme nicht mehr geben, wenn ihr getrennt wohnt?


    Prinzipiell bin ich der Ansicht, dass man sich Freiräume innerhalb einer Beziehung auch unter einem Dach einräumen kann. Wenn man das möchte.

    Eine räumliche Trennung birgt immer die Gefahr, sich vom Partner langsam, aber sicher emotional zu lösen. Und wenn einmal der Wurm drin ist, ist es sehr schwer, wieder einen gemeinsamen Weg zu finden.

    Zitat

    However - meine Freundin möchte mehr Freiraum für sich.

    Auf was ist das denn bezogen? Das ist wahrscheinlich nicht auf die direkte Wohnsituation bezogen, sondern sie will mehr Freiraum im Leben. Und da stört nicht die Wohnung, sondern du.

    Zitat

    Die Hoffnung: Mehr Freiheit, weniger grauer Alltag, bewusstes Zeitnehmen für die Beziehung

    "Mehr Freiheit"? - Um was zu tun?


    "Weniger grauer Alltag"? - Wie würde sich der graue Alltag denn konkret ändern? Jetzt ist grauer Alltag und ihr wohnt zusammen, danach ist grauer Alltag und ihr fahrt euch jeden Tag besuchen?


    "Bewusst Zeitnehmen für die Beziehung"? - Wieso schafft ihr das denn jetzt nicht?

    Ich sehe das nicht als Chance sondern als das Ende. Im Prinzip geht es doch nur darum sich während der Trennung eine Hintertür offen zu lassen. Im Prinzip will sie die Beziehung nicht mehr, hat aber Angst. Die räumliche Trennung wird vorallem dazu führen, dass beide merken das es ihnen allein besser geht.

    Hallo


    Ich bin für die Getrennte-Wohnungen-Variante. Wir wohnen in getrennten Wohnungen, allerdings von Anfang an, wir haben nie zusammen gewohnt. Unser Altersunterschied ist ebenfalls ca. 10 Jahre.


    Ich ermutige jeden, das auch zu tun, weil diese Konstellation Probleme vermeidet und es jedem erlaubt, so zu leben, wie es ihm passt. Jede der zwei Wohnungen kann individuell und ohne Reinreden bzw. Streit eingerichtet werden.


    Und das weniger häufige Zusammensein verläuft friedlicher. Wenn man seltener zusammen ist, konzentriert sich das Zusammensein weniger auf die Probleme des Alltags, sondern auf die Personen und das, was man sich zu erzählen hat.


    Für mich ist das Getrennt-Leben eine Garantie für den Zusammenhalt einer Beziehung.


    In unserem Fall geht das schon seit sechs Jahren gut. Und wir kennen verheiratete Paare, die spät geheiratet haben und weiterhin getrennt leben, und maximal im Alter zusammen wohnen wollen.

    Der Anfang vom Ende meiner Meinung nach :-/


    Beim wiederholten Versuch mit einer gemeinsamen Wohnung, hat man davor wieder Angst, dass es nicht klappt.


    Möglich, dass es mit getrennten Wohnungen funktioniert. ICH würde das nicht wollen, das ist für mich keine echte Beziehung auf Dauer, weil ich denken würde, dass doch irgendwas nicht zusammenpasst, sonst könnte man doch zusammen wohnen.


    Man umgeht damit die eigenen Probleme.


    Aber es gibt ja alle Arten von Beziehungen, es gibt Leute die brauchen den Abstand möglicherweise generell. Ist das bei dir nicht so, ist es auf Dauer vielleicht nicht der Hit. Und wenn du mal Kinder möchtest...nunja. Irgendwann muss man mal testen, ob man zusammen wohnen kann oder nicht.


    Außerdem liegt es doch an euch, dass es keinen Alltagstrott gibt ":/ man kann sich auch mit gemeinsamer Bude Zeit für die Beziehung nehmen.


    Deine Freundin ist einfach noch in einer ganz anderen Phase als du. Du solltest das vielleicht endlich einsehen und nicht immer nach ihrer Nase tanzen. Ich kenne Paare, da klappt es super mit dem Altersunterschied, 10 Jahre ist auch nicht die Welt, aber bei euch ist der Unterschied trotzdem offensichtlich zu groß.


    Eine Freundin hatte das mit ihrem Freund durch, beide haben sich Gegenseitig total eingeschränkt, sie sind zusammengezogen, 2 Monate, Trennung, Auszug, Versöhnung, er zog irgendwann bei ihr ein...ein gutes Jahr klappte es, wieder Trennung. Anstrengend!

    Ich werd das mit dem "grauen Alltag" nie verstehen... Ich liebe es, meinen Mann bei mir zu haben, gerade im Alltag! Er gehört doch dazu und mit ihm ist der Alltag nie grau... Und wenn mal einer seine Ruhe braucht, geht er in ein anderes Zimmer, dafür muss man doch nicht gleich ausziehen ":/

    Wir haben uns beim Reisen kennengelernt, und eigentlich ab dem ersten zusammen in Hostelzweierzimmern gelebt, so ein viertel Jahr lang. Daher überhaupt erst der Mut, nach der Rückkehr sofort zusammen zu ziehen. Außerdem hatte ich meine Wohnung noch, sie nicht.


    Ich klammere viel zu sehr. Ich arbeite gerade mit Unterstützung daran, meine Ursehnsucht in den Griff zu bekommen. Ich habe immer wenn ich in Beziehungen war, alles und mich hinten angestellt. Und mehr oder weniger unbewusst das auch vom Partner erwartet. Das hat bisher jede gescheiterte Beziehung zu großen Teilen zu verantworten. Das daran arbeiten ist aber sehr schwer, und ich habe immer wieder Rückfälle.


    Soviel zu mir. Sie hat auch Baustellen an denen sie arbeiten möchte. Ganz verknappt: sie ignoriert bzw. übergeht Probleme, steckt den Kopf gerne in den Sand bzw. rennt weg. Darüber hinaus möchte sie viel Zeit für sich, für andere, entdecken. Mehr als ich.


    Jedenfalls scheint uns jetzt gerade eine räumliche Trennung eine gute (letzte? Möglichkeit zu sein, sich um seine Issues zu kümmern, etwas zu entspannen, und die Zeit zusammen bewusst zu leben.

    Schwierig... wenn es SO nicht weitergehen kann/soll, dann ist es zumindest den Versuch wert. Aber man sollte vorher besprechen, wie Dinge gehandhabt werden sollen: Sollen gegenseitig Schlüssel ausgegeben werden; darf der andere Sachen dalassen; unangemeldet kommen,...


    Ich habe Zeit meines Lebens (bis auf z.T. WG im Studium) nur allein gelebt. Das Zusammenleben mit meinem Freund war eine große Umstellung und es hat auch mal geknirscht. Aber ich möchte es nicht missen, auch wenn ich manchmal froh über ein wenig Ich-Zeit bin, wenn er mal weg ist.


    Eine Freundin von mir hat auch mit ihrem Freund zusammengelebt. Große Liebe, aber in best. Bereichen hat der Alltag nicht funktioniert. Es gab dann die Lösung "getrennte Wohnungen" und mittlerweile sind sie verheiratet. Wohnen nach wie vor getrennt, aber (dank glücklicher Fügung) im selben Haus, nur eine Etage voneinander getrennt. Das klingt im Sinne des klassischen Rollenmodells schräg, aber für die beiden funktioniert es. Und es ist kein feiger Kompromiss, sondern eine lang diskutierte Lösung einiger Probleme, die sich durch Gespräche und Kompromisse nicht lösen ließen. Die für eine Trennung nicht ausreichten, aber verhinderten, dass sich beide glücklich genug fühlten in einer Wohnung. Man denkt aber darüber nach, sich in 2-3 Jahren eine sehr große Wohnung (4-5 Zimmer, 2 Bäder) zu suchen, wo best. Probleme umgangen werden durch genug Raum für beide. Also eine weitere Annäherung im Wissen um Problembereiche.

    Ich frage mich halt ob Probleme wie "zu sehr klammern" oder "Probleme ignorieren" wirklich durch getrennte Wohnungen gelöst werden. Ich denke ehrlich gesagt nicht, man blendet sie nur irgendwie aus. Ob das eine Beziehung rettet muss halt jeder für sich selbst entscheiden, für mich wäre dem nicht so und mir würde auch ganz massiv der böse "graue Alltag" fehlen.

    Zitat

    Zusammenhang mit unserem recht großen Altersunterschied (+10 Jahre) gebracht werden, und damit verbunden die unterschiedlichen Lebensphasen.

    Zitat

    Darüber hinaus möchte sie viel Zeit für sich, für andere, entdecken. Mehr als ich.

    Ich kenne ja deinen letzten Faden noch sehr gut. Nicht nur der Altersunterschied macht euch zu schaffen, sondern auch ihr auffällig großer Freiheitsdrang. Es ist ja OK, wenn man zu Beginn des Erwachsenenlebens, wo man noch nicht stark gebunden ist, diese Freiheiten auslebt, sich selbst probiert, die Welt und Menschen kennenlernt. Sie macht das aber in einem hohen Maß und vor allem ausgiebig.


    Bevor ihr Experimente macht, um eure Beziehung auf ein anderes Wohnmodell umzustellen, habt ihr denn mal eure Lebensmodelle abgeglichen? Kannst du damit leben, wenn sie immer auf der Suche nach dem Neuen ist? Was wäre für dich eine solide Partnerschaft in der Zukunft, und kann sie das über sich auch schon sagen? Ist sie überhaupt ein Typ, der sich mal so stark binden würde, dass man gemeinsame Lebenspläne schmieden kann (Wohnsitz, Einkommen, Kinder, vielleicht Eigentum)?

    Zitat

    Ich habe immer wenn ich in Beziehungen war, alles und mich hinten angestellt.

    Du hast schon bei der Paris-Geschichte sehr hohe Toleranz aufgebracht. Und jetzt bist du wieder bereit, etwas ihr zuliebe zu tun, was deinem Wesen widerspricht. Für mich ist das widersprüchlich. An was willst du denn jetzt "arbeiten"? Dass du von Partnerinnen nicht mehr ebenso verlangst, dass sie in der Beziehung alles hintenanstellen? Oder dass du dich selbst nicht mehr hintenanstellst? Du kannst nicht beides ändern, merkst du das? Du kannst ihr jetzt den völligen Freiraum geben und das Wohnexperiment wagen. Aber damit stellst du deine eigenen Sehnsüchte wieder ganz weit hintenan. Du kommst ins Ungleichgewicht, wenn du nur gibst, aber nie forderst. :-/

    Auch ich sehe die Wohnungsthematik als Ersatzproblem für ein ganz anderes: euer schwieriges Problemlösungsverhalten.

    Zitat

    Ich habe immer wenn ich in Beziehungen war, alles und mich hinten angestellt.


    Und mehr oder weniger unbewusst das auch vom Partner erwartet.

    So kannst du nicht glücklich werden, weil es ein Widerspruch in sich ist. Es geht gar nicht. Stell dir doch einen konkreten Interessenkonflikt mal vor: Irgendeine Entscheidung: er will A, sie will B (so einfach wäre es, wenn man das vorher wüsste und beide direkt und klar kommunizieren würden).


    Wenn er A will, aber im Interesse der Beziehung sein Interesse zurückstellt, so sagt er nach außen: "ja, ich will B - für dich, Schatzi" - und signalisiert indirekt, dass er eigentlich A will. Und eben gleichzeitig erwartet er: sie soll (im Gegenzug?) auch ihr Interesse an B zurückstellen und A wollen, und das obwohl sie B will. Ergebnis: wenn sich beide deinen Erwartungen entsprechend verhalten: wollen sie wieder unterschiedliche Ergebnisse! Das muss ja schief gehen.

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    Soviel zu mir. Sie hat auch Baustellen an denen sie arbeiten möchte. Ganz verknappt: sie ignoriert bzw. übergeht Probleme, steckt den Kopf gerne in den Sand bzw. rennt weg.

    Auch ein schwieriges Problemlösungsverhalten schon in sich: Probleme nicht ansprechen. Denn das braucht den Hellseher als Partner. Kopf im Sand oder wegrennen: das lässt keine Kommunikation zu. Damit bleibt das Problem wie es ist. Es kann sich höchstens durch Abwarten von selbst auflösen, und für kleinere wird das passieren, aber nicht für die großen, essenziellen Fragen.

    Zitat

    Darüber hinaus möchte sie viel Zeit für sich, für andere, entdecken. Mehr als ich.

    Damit kann man doch schon viel mehr anfangen! Es betont zwar einen Unterschied, aber sie spricht dann damit einen Wunsch offen an, der zwar im Konflikt zu deinem Wunsch steht, aber wenigstens ist da mal was auf dem Tisch und sie verdrängt es nicht.


    Ich glaube, Beziehungen passen dann besser zusammen, wenn vor allem dieses Problemlösungsverhalten zusammen passt. Naja, und die Beziehungsvorstellung, wie offen oder exklusiv die Beziehung denn sein soll.

    Zitat

    Jedenfalls scheint uns jetzt gerade eine räumliche Trennung eine gute (letzte? Möglichkeit zu sein, sich um seine Issues zu kümmern, etwas zu entspannen, und die Zeit zusammen bewusst zu leben.

    "uns"? Ich glaube, das "Paar-Wir" ist einer der schlimmsten Alltags-Manipulationen. Mehr Mut zum "Ich" wünsche ich dir!


    PS. Du klammerst immer noch und bleibst in deinem Nachgebe-Muster (ok, dann bekommt sie ihre eigene Wohnung, obwohl ich eigentlich zusammenwohnen möchte, das ist meine letzte Chance, bevor sie ganz weg ist und wenn ich so tue, als würde ich zustimmen, dann ändert sie ja vielleicht noch ihre Meinung und ist mehr bei mir als dort in ihrer neuen Wohnung) und sie rennt immer noch weg (die zweite Wohnung als Fluchtort).


    Ich glaube Konflikte lösen geht eher so: beide sagen, was sie wirklich, wirklich, wirklich wollen/sich wünschen, ohne die ganze Manipulation, das Bluffen und die verdeckten Erwartungen. Und wie wichtig es ihnen jeweils ist, ihr Interesse auch gegen das Interesse des Partners durchzusetzen (eine Art Priorität/Ernsthaftigkeit, eine Art Einsatz). Und dann finden sich Kompromisse durch Verhandeln: mit Zugeständnissen und Forderungen. Oder einer macht zwei Alternativvorschläge ("das ganze in zwei Hälften teilen") und der andere sucht sich eines davon aus ("die größere Hälfte aussuchen").


    Finden sich in Fragen, die einer von beiden als beziehungsessenziell einstuft kein Kompromiss, oder geht in so einer Frage schon gar keine Kommunikation, dann sollten sich beide die Frage stellen: Ist dann die Beziehung wirklich für mich noch eine zufriedenstellende Beziehung?

    @ ifitaintbroke

    Du lässt dir auf der Nase rumtanzen und die Dame schafft es geschickt dir den Scharzen Peter zu zuschieben.


    Das zurück in getrennte Wohnungen ist nicht der Angfang vom Ende sondern das Ende.

    Ich denke, wenn man schon oft über bestehende Probleme gesprochen hat, sind sie nicht plötzlich weg, bloß weil eine räumliche Trennung geschaffen wurde. Das mag anfangs dann wieder spannender werden, wenn ihr getrennt wohnt, aber ich glaube auch, dass die neu gewonnene Freiheit dann mehr dazu dient sich von einander zu entfernen. Quasi wäre die räumliche Trennung der Anfang vom Ende der Beziehung.

    Hallo zusammen, danke euch für eure Rückmeldungen und Erfahrungen!


    Ich habe mich länger nicht gemeldet, weil wir natürlich auch Gespräche geführt haben, jeder sich Gedanken gemacht hat und so... Hier war/ist auch der eine oder andere Denkanstöße von euch auch hilfreich, und gut ihn auf dem Schirm zu haben.


    Wir haben noch keine Entscheidung getroffen. Es soll kein weglaufen bzw. kaschieren von Problemen sein, da sind wir uns beide einig. Vielleicht ist es aber eine Möglichkeit, kurzfristig Entspannung in die Beziehung zu bekommen, um dann parallel an unseren Issues zu arbeiten. Und ja, wir müssten da dann klare Abmachungen treffen. Die Gefahr, dass das der Anfang vom Ende ist besteht tatsächlich. Wenn wir das beide wissen, darauf sensibilisiert sind, und uns dann trotzdem dafür entscheiden, muss das glaube ich gar nicht grundsätzlich schlecht sein - es könnte eine Chance sein. Falls. Seit ein paar Tagen läuft es auch wieder besser, und bei einigen Themen kommen wir voran bzw. nähern uns dem Kern. Mal schauen. Danke euch!