Zitat

    Partnerschaft bis zur totalen Selbstaufgabe? No way! Ich will mein Glück finden, und das Glück in der Partnerschaft im Idealfall so "on the fly" zurückbekommen. Zurück zu Spaß, Stärke und Männerkram!!! Wenn sie mich dann immer noch nicht will, dann bin ich wohl nicht mehr länger der Richtige.

    Das ist genau die richtige Einstellung! :)^ *:)


    Ich glaube du hast hier im Forum nur den Hinweis gebraucht, dass das wirklich der richtige Weg ist, den du vor hast :)


    Man(n) hat ein Recht auf Glück. Darauf muss man nicht aus Rücksicht verzichten.


    Es gibt einige Männer die glücklich getrennt/geschieden sind und sich trotzdem hervorragend um die Kinder kümmern!


    Vor allem muss man ja auch nicht aus Streit auseinander gehen.


    Mich gluabe Milchmann76 hat da jetzt die richtige Einstellung.


    Falls er seine Frau überhaupt wieder für sich gewinnen kann, dann nur so.


    Davon bin zumindest ich überzeugt.


    Ich wünsche dir viel Glück!

    das ist die alte, immer wiederkehrende story des domestizierten mannes...hier mal eine geschichte dazu, passend, wie ich finde ;-) .




    Ich war einmal ein stolzer Biker!


    Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.


    Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare. Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weiße Turnschuhe.


    Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.


    Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei." Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare. Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: " Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich sie, und was soll's, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.


    "Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie. Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder ( Ärrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf. Dann folgte der größte Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Außerdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll's, ich war männlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.


    Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll's dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheisse und es zog auf dem Kopf. Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen gelernt habe."


    Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tätowierungen der mich mitleidig ansah.


    Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken.

    @ Michmann,

    ich glaube diese Probleme sind in einer Beziehung völlig normal. Dass man da wieder raus kommt, das ist das wichtigste.


    Mein Mann und ich standen nach der Geburt von unserem Nachwuchs an der gleichen Stelle, nur umgekehrt, ich war die jenige die wollte, die "schenkte" und er war der jenige der ablockte, nicht wollte, mich nicht attraktiv fand.


    Trotzdem änderte das nichts an der chronischen Unlust meines Mannes und daran, dass ich einfach Luft geworden bin. Ich bekam nämlich kein liebes Wort mehr, keinen Kuss, keine Anerkennung – nichts.


    Fast 1,5 Jahre ging der Krampf, bis ich nicht mehr mitmachte. Ich hatte mich komplett von ihm abgewandt, mich nur noch um meine Hobbies gekümmert, ich ging aus, hatte "Dates" , also Männerbekanntschaften ( allerdings ging ich nie fremd). Ich lies ihn immer wissen, was ich tat und wo ich bin. Aber ob ihn das störte war mir vorerst mal egal.


    Ich glaub, er hat gemerkt, dass ich nicht bei ihm bleibe, wenn er nicht an einer Lösung interessiert ist. Denn ich lernte einen Kumpel kennen, der an mehr interessiert war. Und das passte ihm so gar nicht ;-D Dann kam die Eifersucht ;-D und die Einsicht, dass er nicht alles auf mich schieben konnte.


    Auf jeden Fall änderte er sich schleichend, mal machte er mir Komplimente, mal organisierte er einen schönen Abend, ich bekam wieder da mal einen Kuss und da x:) und irgendwann eben wieder eine schöne Nacht, und das hat sich dann stetig verbessert. Ich glaube nicht, dass es eine Lösung ist fremd zu gehen, ich tat dies ja auch nicht, meine Freunde oder die Bekanntschaften wussten dass ich mich auf keine Affäre oder Liebelei einlies, aber es hat gereicht, um es bei meinem Parnter Klick machen zu lassen.


    Seit fast einem halben Jahr ist unsere Beziehung wieder wie am Anfang x:) eigentlich ist sie noch besser, wir gehen wieder sehr liebevoll miteinander um, haben ein besseres Liebesleben als vorher ;-D und und dazu noch eine tolle Familie x:) es hat viel Nerven und Kraft gekostet und viel Fusseln im Mund, aber es hat sich gelohnt.

    wenn ich das hier so lese, weiß ich warum ich keine eigenen kinder will! ich bin einfach der meinung, in einer dauerhaften glücklichen beziehung, passen einfach keine kinder! hört sich vielleicht hart und egoistisch an, ist aber so. kinder sind einfach wie ein klotz am bein, die IMMER irgendwie zwischen mir und meinem partner stehen, ein störfaktor. entweder man entscheidet sich für den mann, dann steht das kind zwischen einem, oder man entscheidet sich für das kind, dann steht der mann zwischen einem, beides geht meiner meinung nach nicht. beides geht eventuell dann, wenn man sein leben fast hinter sich hat und keine libido mehr hat, also so mit 80...wobei ich den 80 jährigen hier jetzt nicht ihre libido absprechen möchte. ;-) aber warum gehen denn so viele fremd, sobald die sicherheit da ist, das sich ein part um die kinder kümmert, kann der andere part, wieder seine unabhängigkeit suchen, denn der andere kümmert sich ja um alles. den schmalen grat, den partner und kind neben sich zu haben, statt vor oder hinter sich, ist (fast) unmöglich. zb wie ein hochseilakt, wo nur platz für zwei nebeneinander ist, plötzlich sind aber mehr personen als zwei vorhanden, wie soll man jetzt die personen anordnen das keiner runterfällt, richtig, einer muss vor gehen.

    Ich finde, die Story irritierend. Du beschreibst Deine Frau zwar als armes, unsicheres "Huscheli", aber ich habe das Gefühl, dass die Frau sehr genau weiss, was sie will – und vor allem, was sie nicht will.


    Wie hat Deine Frau eigentlich früher gelebt? Du sprichst von Musiker- und Bandkollegen. Das tönt nach einem bewegten und interessanten Leben, nach Spass und Identität in einer Gruppe. Wenn sie in dieser Szene verkehrt hat, dann kann ich mir schon vorstellen, dass ihr das Leben im trauten Heim nicht genügt.


    Es ist auch bezeichnend, dass sie ihre Kinder schon so früh allein zurück lässt. Viele Mütter träumen von einer "Zeit später", wenn die Kinder grösser sind, dass man nochmal so richtig Gas geben kann. Aber man wartet geduldig, die Bedürfnisse der Kinder stehen klar über den eigenen.


    Deine Frau setzt die Prioritäten anders. Sie will raus. Sie hat wieder Kontakte in ihr früheres Leben geknüpft. Sie geht aus, trifft alte Kollegen und lernt Neue kennen. Ihr Radius erweitert sich dadurch stark.


    In meinem Empfinden ist Deine Frau – auch wenn Du sie ganz anders beschreibst – ziemlich tough und selbstsicher. Sie macht das, was sonst eigentlich nur Männer machen: sie nimmt ihre Junggesellinnen-Aktivitäten wieder auf. Ohne Mann und vor allem ohne Kinder im Schlepp. Zuhause hat sie Mann und Kind, "draussen" ist sie sich selbst.


    Einerseits ist das gut. Sie weiss, was sie will und handelt. Andererseits ist das schlecht, denn ihr Verhalten lässt sich nicht mit der Brutpflege zweier kleiner Kinder vereinbaren (Eure Kinder sind übrigens noch sehr lange nicht aus dem Gröbsten raus).


    Du als Mann hast irgendwie den Zug verpasst. Deine Frau ist ja eine wahre Meisterin der Warnschüsse. Ausserdem provoziert sie stark. Trotzdem bist Du immer noch am Analysieren und überlegst Dir, wie Du Dein Angebot optimieren könntest. Sie versucht einen Knall zu provozieren, Du versuchst ihn zu vermeiden.


    Ich denke, alleine kommt ihr da nicht raus. Deine Frau expandiert und Du bist – zu Recht – enttäuscht und nimmst ihr Verhalten übel. Ich kann Euch nur raten, professionelle Hilfe anzunehmen. Vor allem wegen der Kinder, wenn das Ding bei Euch eskaliert, dann kann es hässlich werden. Das solltet Ihr unbedingt vermeiden.