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    What the... ??? :-) G'wundrig?

    Bruaha! ... äh... Hm... Wie sagt man denn dem in deutsch...?


    »g'wundrig machen« ischt natürlichchch schönschtes Schwizzerdütsch und sollte wohl so was ähnliches heissen, wie:


    Du machst irgendwas geheimnisvolles... Sitzt vor dem PC und machst da was... Dann plötzlich juckst Du auf und rennst wie von Sinnen mitten in der Nacht raus und kommst erst nach einer halben Stunde wieder zurück...


    Oder


    Du packst Deine Kiddys ein und erscheinst den ganzen Sonntag nicht mehr...


    Oder


    Du gehst Freitags aus, bepackt mit Bergschuhen, Stirnlampfen, Tauchausrüstung, Leiter und diesem mysteriösen Blick...


    Dies sollte Deine Frau doch "g'wundrig" machen, was Du da so treibst...


    Zu deutsch: Meinst nicht, Deine Frau würde es Wunder nehmen, was Du da so treibst?


    Und dann will sie vielleicht mitkommen... Und erlebt Dich von einer ihr bislang total anderen Seite...


    Wenn Du wissen willst, was das ominöses ist, dann schick ich Dir eine PM... :-p

    @ Ben1001:

    Was soll das heissen?

    Zitat

    hey ihr habt 2 kinder, du bist 35. da ist es auch nicht mehr wichtig mit der freundin um die häuser zu ziehen.

    Ist es jemandem, der > 35 Jahre alt ist, nicht mehr erlaubt, um die Häuser zu ziehen? Oder, versteh ich da was falsch...

    Zitat

    auch wenn das natürlich mit so kleinen Kindern eher selten bleiben wird

    ok das sehe ich jetzt z.b. komplett anders oder ich versteh dich falsch. mein "alltag" mit 3 jähriger tochter und schwangeren frau macht mir viel spaß. ich liebe es wenn unsere kleine vom kindergarten erzählt oder ich mit in ihrer "küche" gehen soll und sie mir was kocht. sie fragt auch viel nach dem baby im bauch von mama und wann es denn endlich raus kommt ;-D


    das ist für mich überhaupt das geilste auf der welt. das ersetzt mir auch kein freund, kein hobby, nichts.


    aber deswegen freu ich mich trotzdem auf abende mit kumpels, trinke gern ab und zu mal einen zu viel und liede die kurztrips nach mallorca mit paar freunden.

    @ megadramaqueen

    man kann in jedem alter um die häuser ziehen. nur ist es nichts besorgniserregendes wenn das mit 2 kindern eher selten vorkommt (also mit der frau). und genau dafür hat man ja schließlich auch noch seine kumpels

    Da muss natürlich jeder sein eigenes Gleichgewicht zwischen Heim/Familie und Weggehen/Kumpels finden. Ich bin schon eher der Daheim-Typ. Schon allein, weil ich während der Woche um 5 Uhr aufstehen muss. ;-D


    Meine Frau und ich haben leider fast keine gemeinsamen Hobbies. Na ja, lesen natürlich. ;-D Wobei auch das nicht wirklich, sie liest abends im Bett und ich nur im Zug – da verbringe ich mehr als genug Zeit. Hmm, und Aerobic, die wir im Wohnzimmer zu DVDs machen. Nein, ich trage keinen Gymnastikanzug dabei. ;-D Gab's aber auch schon länger nicht mehr, weil ich Rückenprobleme habe.


    Wenn wir nicht regelmäßig was zusammen unternehmen können, dann sind die einzigen abendlichen Freizeit-Gemeinsamkeiten unsere paar Lieblingsfernsehserien. :-) Das ist mir zu wenig. Hab ich etwa zu hohe Ansprüche an eine lange Partnerschaft?


    Wenn wir in Rente sind, kann ich mich ja die ganze Zeit mit einer Modelleisenbahnanlage spielen, und sie strickt den ganzen Tag Socken für unsere Enkel. ;-D Aber bis dahin hätte ich noch gerne viele schöne gemeinsame Erlebnisse als Paar, ohne Kinder.

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    Ja, die Symbiose ist auch unser Problem.

    Nein, Symbiose bedeutet noch lange nicht Selbstaufgabe oder vollkommene Anpassung an die Partnerin. Symbiose hat vor allem einen Zweck: Dinge die man gemeinsam effektiver oder mit mehr Spaß und Freude erreicht, macht man gemeinsam- dort wird man symbiotisch- zu beiderseitigem Vorteil. Eine Symbiose nur der Symbiose wegen ist sinnlos.


    Die Frage beim Zusammenleben ist für mich, wieviel Freude und Spaß bringt mir das Zusammensein mit meiner Partnerin? Wenn es langweilig wäre, könnte ich es mit ihr abwechslungsreicher gestalten und falls die Partnerin kein Interesse zeigt- trotz vieler Angebote, dann würde ich mich trennen (vermutlich hätte ich aber bereits in der Kennenlernphase Schluss gemacht, so dass wohl eine Beziehung nicht zustande gekommen wäre).


    Ich bin trotz der vielen gemeinsamen Zeiten mit meiner Frau (die für uns auch schön sein sollen) keineswegs ein Mensch ohne eigene Interessen oder ohne eigene Zeiten. Wenn ich mit meiner Frau zusammen bin, dann sollte sich das für beide gut anfühlen und keineswegs langweilig oder eintönig sein. Gerade weil es mit meiner Frau zusammen nicht langweilig wird, bin ich mit ihr zusammen.


    Und unsere vielen Kinder waren für unsere Zweisamkeit nie ein schwerwiegender Hinderungsgrund- vielmehr boten sie ebenfalls genügend Nährstoff für Freude und Abwechslung im Leben (immerhin haben auch die Kinder ihre eigenen Zeiten- da störten die Eltern bloß... ;-D ).


    Nein, und laufend nur vorm Fernsehen zu sitzen, wäre uns nichts- allein die relative Fantasielosigkeit, Ähnlichkeiten in Dramaturgie und Regie, geringer Unterhaltungswert, geringer oder oberflächlicher Informationsgehalt zahlreicher Fernsehsendungen und Filme, die hohe Passivität beim Fernsehen gucken, macht Fernsehen nicht zu unserem Favoriten bei unserer gemeinsamen Freizeitgestaltung... wir sind eigentlich fast jeden Tag irgendwie unterwegs, manchmal nur 30 min. öfter auch mehrere Stunden. Man muss für seinen gestalteten Tag auch nicht allzuviel vorplanen- man kann Sovieles einfach spontan entscheiden. OK- für meine Frau und für mich ist der Tag 24:00 Uhr meistens noch nicht zu Ende...

    @ sensibelman:

    Das freut mich sehr für dich, deine Ehe scheint für die Ewigkeit gemacht! Du hast schon recht, im eigentlichen Sinn ist eine Symbiose ein sich ergänzen, und das sollte man natürlich anstreben.


    Wir hätten vielleicht einen anderen Begriff benutzen sollen: Homogenität vielleicht?


    Das Problem ist nicht, sich zusammen zu tun, und sich zu ergänzen. Das Problem ist, sich in der Mitte zu treffen, und zwar überall, bis die Unterscheidung Mann/Frau nur noch äußerlich möglich ist. :-) Zwei unterschiedliche Menschen, mit weiblicher und männlicher Essenz, die ihre getrennten Stärken haben, das braucht's. Bei uns ist hat sich diese Trennung irgendwie zu einem großen Teil aufgelöst, und wir müssen sie jetzt wiederherstellen.

    Zitat

    Bei uns ist hat sich diese Trennung irgendwie zu einem großen Teil aufgelöst, und wir müssen sie jetzt wiederherstellen.

    Naja, das musst du aber nicht krampfhaft versuchen wiederherzustellen. Ich sehe im Übrigen kein Problem darin, wenn in einer Beziehung einer der Partner der aktivere, dominierendere Part ist. Warum willst du diese Rolle nicht innehaben? Fühlst du dich damit überfordert?

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    Ich sehe im Übrigen kein Problem darin, wenn in einer Beziehung einer der Partner der aktivere, dominierendere Part ist. Warum willst du diese Rolle nicht innehaben? Fühlst du dich damit überfordert?

    Ich habe doch nirgends geschrieben, dass ich nicht der aktive dominierende Part sein will. Hab mich leider zu viel treiben lassen, sodass wir beide irgendwann gleich (wenig) Initiativen ergriffen haben. Ich hab auch zu viel Verantwortung abgegeben. Nach dem Motto "sie hat doch genug Zeit wenn die Kinder Mittagsschlaf machen". Es ist auch so dass sie da genügend Zeit hat, viel mehr als ich in der Arbeit. Aber ein Großteil der Verantwortlichkeiten sollte einfach trotzdem beim Mann bleiben. Sie hat mit den Kindern schon genug um die Ohren, und was ist überhaupt ein Mann ohne Verantwortung?

    Ich habnun nicht alles gelesen. Aber möchte trotzdem meinen Senf dazu mal abgeben!


    Wir waren in einer ähnlichen situation. Ich für meinen teil dacht, das alles soweit ok ist. Und wir da so durch kommen. War zeitweise sehr zickig zu meinem Mann und auch abweisend. Zum teil bewußt aber auch unbewußt.


    Irgendwann aus heiterm Himmel kam mein Mann an und wollte sich trennen.


    Ich fiel aus allen Wolken, da ich immer dachte er würde es nie tun.


    So ähnlich wwird es deiner Frau evtl auch gehen.


    Nach dem Satz von meinem Mann, der wirklich gehen wollte. Fing ich anzu kämpfen und nach zu denken. Und dann habe ich bzw wir einiges geändert. Gemeinsam!

    @ kleinerTeddybär:

    Schön, dass ihr es gemeinsam wieder geschafft habt! Seid ihr jetzt wieder glücklich? Wie sieht es im Ehebett aus?


    Ich bin auch am kämpfen. Einiges ist schon besser geworden, andere Sachen haben gute Chancen, in Zukunft besser zu werden. Aber um das sexuelle Interesse einer Frau zu kämpfen, das ist echt ne schwere Aufgabe. Ich behaupte mal, Männer sind da ein bisschen leichter zu knacken.


    In 10 Tagen haben wir unser Erstgespräch bei einem Eheberater. Mal sehen, ob der uns helfen kann. Wir sind schließlich nicht die Einzigen mit diesem Problem, wie ich nun weiß. Klar wird es kein Patentrezept geben, aber hoffentlich ein paar gute Ideen.


    Was mir am meisten Angst macht ist die Möglichkeit, dass ein Anderer ihr sexuelles Interesse vor mir erregt. Ich denke, dass sie derzeit (generelle Krise und fehlender sexueller Reiz in der Ehe) auch wenn sie es nicht will ziemlich empfänglich dafür ist. So wie es z.B. in diesem Faden war. Dann ist vermutlich nichts mehr zu retten.

    Die Problematik mag identisch sein, aber ich hoffem mal für dich, dass du schon allein die Moral und Werteeinstellung der TE nicht wirklich mit der deiner Frau vergleichen willst.


    Vor allem kannst du verschiedene Fälle (selbst wenn es die gleiche Ausgangslage ist) nicht vergleichen, weil die betroffenen Personen ganz andere sind. Die ienen kämpfen um eine 2. CHance, andere ziehen einen Schlussstrich und wieder andere wie delilah belügen sich selbst und betrügen ihren Partner...

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen. Mir fiel nur bei einigen Aussagen Deiner Frau bzgl. ihrer sexuellen Unlust auf Dich auf, dass sie mir wie Ausreden vorkam.


    Eine Erklärung wie: Ich stehe nicht auf Dich, da Du deinem damals für mich total asexuellem Bruder mittlerweile ähnlich sieht, weil dieser sich Deinem Aussehen angenähert hat – sowas sieht für mich wie eine Alibi-Aussage aus.


    Oder das mit den Strumpfhosen. Überzeugt mich irgendwie nicht, was sie da behauptet.


    Immerhin – und dies finde ich erstaunlich, hat sie sich zu einer Eheberatung überzeugen lassen.


    Was mir auch so ganz kurz durch den Kopf ging: Sie hat sich Dich geangelt, hat Dir Kinder gemacht und dann kam gleich noch die Heirat. Sie hat Dich quasi eingefangen. Jetzt wirst Du sie wahrscheinlich finanziell unterstützen, zu Hause hilfst Du ja auch mehr als der "normale Mann" aus, emotional sowieso, wie ein sehr guter Kumpel. Sie hat alles was sie braucht – jetzt fehlt nur noch für sie eine schöne Affäre.


    Ich finde, Du hast mittlerweile lange und viel genug Rücksicht auf Deine Frau genommen. Jetzt solltest Du mal mehr an Dich denken. Lass Dich nicht von Ihren Depressionen, potentiellen Machtspielchen etc. runterziehen. Es ist Dein Leben und Du musst dafür sorgen, dass Du glücklich wirst.


    Vlt. kennst Du die Klagen aus anderen (Single-)Threads .. die Männer die sich beschweren dass Frauen immer nur mit den Arschlöchern rummachen und gleichzeitig aber die gute enge Freundschaft mit den Thread-Erstellern ("Softies") halten. Du musst, meiner Meinung nach aufpassen, dass Du nicht in die Kategorie Softie wanderst .. so billig, oberflächlich und pauschalisierend sich das auch anhören mag – ein Funken Wahrheit steckt drin, finde ich.


    Greetz,


    08/15

    Ihr beide habt recht!

    @ Shimone:

    Meine Frau ist ein anderer Typ als delilah100. Sie will mitarbeiten um die Ehe zu retten, sie gibt uns noch nicht auf. Trotzdem habe ich Angst, dass sie irgendwann die Kraft zum Kämpfen verlässt. Die Kids kosten sie schon viel Kraft, vielleicht ist für die Ehe irgendwann nicht mehr genug da. Sie muss sich ja nicht mit voller Absicht in eine Affäre stürzen. Manchmal erwischt es einen einfach. Ich befürchte, dass sie in der derzeitigen Situation recht anfällig dafür ist. In der Vergangenheit hab ich mir nie Sorgen gemacht, was passieren könnte, wenn meine Frau einen neuen attraktiven interessanten Mann kennelernt. Ich hielt mich immer für toll genug für sie, als dass ein anderer Mann ihr Interesse wecken könnte. Aber jetzt, wo ich kein richtiger Mann mehr für sie bin...


    Hältst du es nicht für denkbar, dass sie in der jetzigen Situation in eine Affäre reinstolpert, selbst wenn sie es eigentlich nicht will und an der Ehe arbeiten will?

    @ nullachtfuffzehn:

    So isses – die Softies sind auf Dauer immer die Loser! :-( Und ich bin schon mehr in diese Kategorie gewandert, als mir lieb ist. Ich bin sowieso schon eher ein softer Typ. Mittelgroß, schlank, weiche Gesichtszüge, kleine Hände. Die Natur hat mich nicht gerade mit einem besonders männlichen Aussehen beschenkt. :-) Und von der Art her bin ich auch kein harter Typ. Die letzten Ehejahre haben mich noch mehr zum Softie gemacht. Aber da bin ich ja schon dabei gegenzusteuern. Wenigstens das, was ich früher an Männlichkeit hatte, will ich wieder zurückhaben. Mehr bin ich einfach nicht.


    Das mit meinem Zwillingsbruder und mit den Strumpfhosen, da weiß ich nicht ob es Symptome sind oder Ursachen. Gegen Ersteres kann ich jedenfalls nichts tun. ;-D Wenn Zweiteres nur ein Symptom ist, ist es auch irrelevant. Aber was wenn es mit eine Ursache ist? Hmm, dann ist es auch Pech, dann das ist eben ein Teil von mir. Es ist halt ärgerlich, dass sie es so weit kommen ließ dass das ein Problem zwischen uns wurde.


    Inzwischen bin ich schon wieder egoistischer. Sie schnauft schon jedesmal, wenn ich ihr wieder von einer neuen Unternehmung erzähle. :-) Dabei sind es gar nicht viele. Sie ist auch zwei mal die Woche weg, und das sehr viel länger als ich. Sie muss sich halt erst wieder daran gewöhnen, dass ich auch ein eigenes Leben haben will. Sie jammert ja sogar schon weil ich 3-4 mal die Woche 30-45 Minuten joggen gehe...


    Früher hätte ich dann so reagiert: "Ok, bevor du dadurch noch länger alleine mit den Kids bist gebe ich halt erstmal mein Hobby auf, einverstanden?" Und so habe ich eben immer reagiert, bis nichts mehr Eigenes übrig war.

    Wenn sie ehrlich ist und wirklich an eurer Ehe arbeiten möchte ? Nein, dann sehe ich das Problem nicht. Das sehe ich eher solange man die Probleme noch nicht genau erkennt bzw nichts daran macht und sie aussitzt oder sobald man die Beziehung im Unterbewusstsein schon abgehakt hat.


    Aber vielleicht sehe ich das alles auch nur durch eine rosarote Brille... ;-)