Hallo Sternchen

    Das was du beschreibst, war bei meiner Ex-freundin und mir genauso - Der Sex wurde nach dem zusammenziehen uninteressant für mich - ich denke, es war, weil ich es immer hätte haben können. Da sagt man sich dann: Ich kann ja morgen noch oder übermorgen...


    Bei uns hat sich das Problem von ganz alleine gelöst - Sie hat sich nen Anderen gesucht und war weg.


    Meine Unlust ist aber bis heute geblieben

    Hallo Leute,


    bei uns bin ich die, die keine Lust hat. Hatte kürzlich schon mal dazu einen Thread eröffnet ("Wie wichtig ist Sex?") und komischerweise klappte es plötzlich, und wie |-o


    War seit Ewigkeiten das erste Mal, dass ich völlig unbeschwerten Sex haben konnte x:) und das andauernd, ein paar Tage lang!


    Dann lief es einmal nicht so prall, Lust kam zwar schnell, aber ich nicht :-( Ok, kann passieren, ist bei mir eh nicht so ganz einfach :-/


    Aber nach diesem Mal musste ich wie schon früher so oft weinen, das artete schnell in einen Heulflash aus, einen klaren Grund dafür kenne ich nicht, ich kann einfach nicht anders, fühl mich beschissen, so ein innerer Schmerz, der einen zerreisst :°(


    Tja, und seitdem ists wieder vorbei, ich will nicht mehr :(v


    Im Moment können wir zumindest noch kuscheln und so, ging ja auch ne Zeit lang nicht mehr :°(, aber er ist trotzdem schon wieder völlig genervt, dass es kein Sex gibt.


    Finds extrem traurig, wenn Beziehungen "nur" daran zerbrechen!!! :°(:°(:°(


    Alles Gute füreuch alle!!!

    Hallo Grossie

    Habe grade mal in Deinem Thread gelesen, und bei Dir liegen mit Sicherheit die Probleme noch tiefer als bei uns anderen.


    Deine Verdrängung bestimmter Dinge und dass Du diese nie verabeitet hast....


    Bei Dir ist es phasenweise besser, dann weinst Du ewig und dann ist es wieder wie vorher.


    Bei den meisten von uns ist der Sex mit der Zeit einfach weniger geworden und nun ist er weg.


    Ich glaube schon dass meiner das langsam wirklich ernst nimmt (hoffe ich), denn ich gehe wirklich an der Situation kaputt. Ich bin in den letzten Wochen sehr antriebslos und müde, und ich denke dass ist der Ausdruck meiner Seele die da sagt: ich kann nicht mehr. Immer diese Grübeleien, immer das NAchdenken, dieses wütend-sein----


    Ich bin erschöpft ob all dieser Dinge. Dazu kommt, dass ich nicht abnehme. Ich esse mittlerweile wieder normal (Hatte vorher sehr viel Süßes gegessen und zugenommen, wobei das Süße wohl eher Seelentröster sein sollten) und wirklich nur wenig bis gar keine Süßigkeiten. Da ich so müde und antriebslos bin hapert es leider mit dem Sport machen, aber ich versuch soviel Fahrrad zu fahren wie geht.


    ICh habe mir auch Bücher noch und nöcher geholt, habe versucht ihn einzubinden, aber nie kam ein schönes oder ein positives Wort von ihm. Immer dieser "ich-bin-sehr-genervt-davon" Ausdruck. Und dann immer und immer wieder diese Ablehnung, wenn man versucht sich ein wenig ranzutasten.


    Wir kuscheln, wir küssen, wir umarmen uns, das alles mehrmals täglich. Aber sobald es intim wird hört es bei ihm auf.


    Und da dass über Jahre so geht (und wir sind beide recht jung, er 33 und ich 30) fängt bei mir langsam diese Resignation vermischt mit Wut an. Und das ist kein schönes Gefühl, ich frage mich, ob da noch genügend Liebe ist! Sehr traurig....dass es soweit kommen muss.:°(

    Hallo peregrina

    Zitat

    Nimmt er das denn ernst? Ich meine, glaubt er Dir, dass Du ihn tatsächlich verlassen wirst?


    Ich habe nämlich eine gute Freundin, die hat zu ihrem Lebensgefährten immer wieder gesagt, dass sie ihn verlässt, wenn er eine bestimmte Verhaltensweise nicht ändert (es ging da nicht um Sex) - er hat nix geändert und sie ist immer bei ihm geblieben, bis letztes Jahr, da hat sie dann ihre Sachen gepackt. Und er ist völlig perplex, kann sich´s gar nicht erklären, weiss ÜBERHAUPT NICHT, was er falsch gemacht haben könnte... Versteht einfach die Frauen nicht

    Das ist ein sehr häufiger Fall; wir Frauen geben im Prinzip über einen sehr langen Zeitraum Signale, dass wir gehen, wir tun es meistens nie sofort, es ist eben ein Prozess. Aber dann irgendwann, gehen wir meist abrupt. Und der Mann steht da und fragt sich: warum? sie ist ganz plötzlich und aus heiterem Himmel weg!


    Ich habe gelernt, meinen Partner nicht zu ändern. Zumindest bei Verhaltenweisen, die er schon vorher hatte, ich kann nicht verlangen dass er diese jetzt ablegt nur weil ich das so will.


    Aber wir hatten Sex, und schönen, und oft. Und nun ist er weg.


    Das, was ich meinem Mann anlaste ist, dass er sich oft weigert sich damit auseinander zu setzen, dass wie reden müssen und schaun, ob wir eine Lösung finden.


    Ich hoffe er nimmt mich ernst, :-/

    Hi Grossie

    Da kann ich deinen mann verstehen. Es gibt die Phasen, wo man es einfach akzeptiert hat, das man keinen Sex mehr mit seiner Frau hat, oft auch mit Resignation verbunden.


    So wie Du hat mich meine Frau auch einmal quasi 4x in einer Woche richtiggehend überfallen. (im Urlaub)


    Danach ein Satz "glaub ja nicht, zuhause geht es so weiter"


    Und so war es auch, monatelang nichts, nicht einmal streicheln oder in den Arm nehmen oder auch nur einen Kuss.


    Das schlimme ist, man meint, endlich geht es aufwärts und dann ist man plötzlich noch eine etage tiefer wie vorher, noch weniger hoffnung....


    Und auch ich war dann gereizt und unausstehlich. Auch weil man nie hört, warum. Aber meiner Frau geht es wie Dir, sie kann es mir nicht sagen.


    Ich drück trotzdem die daumen für dich


    mfg


    Chris

    Zitat

    Und der Mann steht da und fragt sich: warum? sie ist ganz plötzlich und aus heiterem Himmel weg!

    So war es exakt bei mir - Leider sind auch viele Frauen nicht in der Lage sich mit ihrem Partner auseinander zu setzen.

    Hallo Vanger,

    Zitat

    Leider sind auch viele Frauen nicht in der Lage sich mit ihrem Partner auseinander zu setzen.

    Das stimmt, ich sehe ja bei mir selbst auch, dass ich mich schwertue, Sachen anzusprechen, die über "Kleinigkeiten" hinausgehen...

    Hi Grossie

    Den mitleidssex hat für mich noch keinen Riss gebrascht.


    Es hat mir die Augen geöffnet. Ich akzeptiere jetzt voll und ganz, wir haben keinen Sex mehr und ich muss meine Sexualität mit mir selber ausleben.


    Und ich will nicht, das meine Frau etwas hinhält, nur das ich darüber streicheln kann. Da komme ich mir vor wie der letzte Arsch.


    Was es bewirkt hat, selbst wenn Sie irgendwann doch einmal will, wie soll ich es jemals glauben, das Sie es nicht nur für mich macht?


    Früher (lange her vor fast 9 Jahren) war es durchaus öfters so, das núr ich Sie oder Sie mich zum O gebracht hat, da war es auch kein problem, weil ich nie auf den gedanken gekommen wäre, ihr macht es keinen Spaß.


    Deswegen verweigere ich mich dem Sex seit Monaten ganz. Ich genieße ein wenig streicheln, aber mehr möchte ich nicht.


    Und so traurig es klingt, wenn ich sage, mit 40 habe ich den letzten GV mit meiner Frau und vermutlich auch den letzten in meinem Leben gehabt, zur Zeit macht es mir überhaupt nichts aus.


    mfg


    chris

    Hey ,


    ja,die Sache mit der Lust kann zu einem unumwindlichen Problem führen.Stecke diesbezüglich auch gerade in einer großen Kriese und stelle mir die Frage warum es so wichtig für mich zu sein scheint.


    Vielleicht kurz (hoffentlich) zu meiner "Biografie" in Sachen Sex.


    Ich war 17 Jahre mit meinem Exmann zusammen und ich hatte immer das Gefühl,das er sich richtig auf mich freut,wenn es auch nicht oft war(ca.1x in der Woche).Es gab natürlich auch Phasen in denen es mit meiner Lust nicht so weit her war.Denke das kann aber auch hormonelle Gründe gehabt haben.Denn z.B. in der Schwangerschafft hatte ich seeeehr viel Lust.


    War mir nicht so nach Sex,habe ich mich aber meist doch darauf eingelassen und meist war es dann auch schön.Ich denke es steckte der Gedanke dahinter,das ich ihn nicht verlieren wollte.


    Als ich dann aber Schwanger war,konnte er nicht mit mir schlafen.Nein nicht aus Angst wegen der Schw.sonder weil die Attraktivität nicht mehr für ihn da war.Nach der Geburt lief es wieder wie vorher.


    Dann ca.6 Jahre später wollte er gar nicht mehr mit mir schlafen.


    Was mich am meisten daran gekränkt hat,war die Tatsache das er mir die Schuld daran gab.Plötzlich machte ich alles falsch ,in seinen Augen.Er sprach auch ansonsten nicht mit mir darüber,hatte kein Verständnic,das mir die Nähe fehlte.


    Ich hätte doch Verständniss gehabt,wäre er nur offen damit umgegangen.Jetzt 5 Jahre später,hat er immer noch keine Partnerin!!!! Lag es da an nur an mir???


    Bei meinem jetzigen Mann,lief die ersten Monate alles super,bis er sich vor 1 1/2 Jahren sexuell immer mehr zurückzog.Muß dazu sagen,das er Pornosüchtig ist.


    Aber auch jetzt bin ich wieder diejenige die es "Schuld" ist,weil ich es immer wieder zum Thema mache.Vom Verstand her weiß ich ja ,das ich ihn in Ruhe lassen müßte,doch es fällt mir so schwer,weil ich den dringenden Wunsch nach einer romantischen,liebevollen und auch begehrlich Beziehung habe.


    In Ruhe gelassen hatte ich übrigens meinen Exmann aber das hatte in diesem Fall auch nicht zum Erfolg geführt.


    So,es tut mir Leid das es so lang geworden ist.Aber es ist ein riesiges Problem für mich .

    Zitat

    uninteressant für mich - ich denke, es war, weil ich es immer hätte haben können. Da sagt man sich dann: Ich kann ja morgen noch oder übermorgen...

    Interessant, das war bei mir ähnlich. Oder ich machte dann Sb, weils irgendwie weniger Aufwand war und hatte dann am nächsten Tag dadurch nicht so die Lust.


    Das alles spräche für eine Wochenendbeziehung..

    cacestmoi

    Vielleicht hast du recht und ich kann meine Situation hier nicht ichtig vergleichen, aber eure Beiträge sind für mich trotzdem sehr sehr hilfreich, denn ich beginne so meinen Mann zu verstehen!


    Er schimpft auch oft über alles mögliche, seine Arbeit, Finanzen, alles blöd, selbst unsre Hunde nerven ihn nur noch (was mir immer sehr wehtut, denn ich liebe diese Fellmonster über alles!!!)


    Am nächsten Tag kann dann aber schon wieder alles i.O. sein. Er sagte manchmal, seine Unzufriedenheit käme von dem Mangel an Intimitäten und ich konnte das überhaupt nicht verstehen, was denn die Arbeit oder die Hunde damit zu tun haben sollen. Aber scheinbar wird man davon wirklich so depressiv, dass das auch auf andere Bereiche übergeht.


    Was ich sehr traurig finde, ist, wenn wir z.B. abends noch ein bißchen kuscheln und reden (normal nett reden, keine Problemgespräche) und ich kann das geniessen und er glaube ich auch und ich will dann schlafen, zufrieden einschlafen, und dann kommt "keine Lust? Och Mann, dann eben nicht" und er dreht sich halbwegs beleidigt weg.


    Und dann ist alles wieder scheiße und ich bin schuld, aber was kann ich denn dafür? Was soll ich denn machen?

    Hi Grossie

    Das kann ich nur voll bestätigen. auch bei mir hat es sich aufs ganze Leben (Arbeit, kinder etc.) ausgewirkt. Man ist mit sich selbst nicht im reinen und unzufrieden. man sucht die Schuld bei sich, probiert wirklich alles und man reitet sich immer tiefer in die Scheiße.


    ich habe sogar mal eine Abmachung mit meiner frau getroffen, nur noch sex, wenn Sie so eindeitig anfängt, das es gar nicht anders geht, dafür aber zärtlichkeiten und streicheln.


    Ich habe wirklich 2 Jahre lang weggeklemmt, mich umgedreht, wenn was groß wurde...


    Ergebniss, das was ich vorher am meisten vermisst habe, Zärtlichkeiten oder streicheln, habe ich gar nicht mehr bekommen.


    Und auch ich war abends beleidigt, wenn man sich den ganzen Tag abgerackert hat, alles erdenkliche getan hat, lange mit seiner Frau geredet hat, ihr viel Zeit geschenkt hat, um dann abends ein Brett neben sich liegen zu haben. nein, Sex muss dann nicht sein, aber wenigstens einmal in den Arm nehmen erhofft man sich schon.


    Und das wegdrehen kenne ich auch, bevor man dann nervt und nor noch als Anlehnhilfe verkommt, dreht man sich lieber weg und denkt über seinen Frust nach, anlehnen kann man sich auch am Rücken. und ich habe mich schon jahrelang nicht mehr getraut zu so wie dein Mann zu fragen "keine Lust?"

    Zitat

    cacestmoi schrieb:Das ist ein sehr häufiger Fall; wir Frauen geben im Prinzip über einen sehr langen Zeitraum Signale, dass wir gehen, wir tun es meistens nie sofort, es ist eben ein Prozess.

    Mir scheint das es sich viele eben doch nicht trauen, die Dinge Dinge


    deutlich genug anzusprechen. Oder eine 2. Möglichkeit, das sich der Mann seiner Sache zu sicher ist und denkt - Sie geht schon nicht

    Zitat

    Bei meinem jetzigen Mann, lief die ersten Monate alles super, bis er sich vor 1 1/2 Jahren sexuell immer mehr zurückzog. Muß dazu sagen, das er Pornosüchtig ist.

    Ich bin davon überzeugt das übermäßiger Konsum von Pornos viel viel kaputt machen kann in Beziehungen (und nicht nur da) das habe ich an anderer Stelle schonmal geschrieben . Denn was er da sieht, entspricht selten der Realität.