Velandra

    Klar, provoziert sein Verhalten Streit, weil du ihn ja aus der Reserve locken musst. Ich hatte auch mal so einen Freund, ich bin geradezu hysterisch geworden, weil er immer so dicht gemacht hat. Anders kam ich nicht an ihn ran. Das ist mir bei keinem anderen Mann mehr so gegangen. Ich denke, ihr schaukelt euch da gegenseitig hoch, aber das Grundübel ist seine Angst vor Konflikten. Eine Beziehung ist nun mal nicht immer heile Welt, das ist doch normal.


    Und was gibt es Schöneres als Versöhnungssex.x:)

    Ich fand versöhnungssex in früheren beziehungen auch toll.x:);-)


    Aber was kann ich tun, damit es besser wird??


    es ist nicht so, dass er sich komplett allen Konflikten entzieht. Er findet oft Kompromisse. Nur beim Thema Sex momentan nicht. Obwohl es ja da auch nicht so ist, dass wir gar keinen haben.


    Manchmal habe ich auch das gefühl, dass das Thema Streit auch nur ein Vorwand ist, dass wir keinen Sex haben. Das letzte Wochenende z.B. war wunderschön und harmonisch und trotzdem hat er keinen Schritt Richtung Sex gemacht. Vielleicht liegt das aber wieder an dieser mauer zwischen uns. Vielleicht sollte ich doch in Zukunft öfter die Initiative ergreifen, vielleicht nimmt ihm das die Hemmungen. Obwohl ich mich echt frage, wie ich reagieren soll, wenn er mich abblockt. :-/

    Ich weiß jetzt nicht, wie alt hier alle vom Thema "Betroffenen" sind und wie lange ihre Beziehung dauert. Bei der ein oder anderen habe ich den Eindruck vom Lesen her, sie sind noch nicht so alt und auch die Beziehung noch nicht. Zumindest einige leben noch gar nicht oder nicht sehr lange zusammen.


    Damit komme ich zu dem Punkt, auf den ich hinaus will: Eigentlich sind die Umstände solche, unter denen man zwischen Bett und Sofa hin und her wankt und gelegentlich auch auf dem Teppich landet, weil "es" keinen Aufschub mehr duldet.


    Wenn aber unter diesen Voraussetzungen schon kaum Sex stattfindet, was soll erst werden, wenn das tägliche Kleinklein einen ermüdet hat,


    externe Probleme hinzu kommen, ein Kind schwer krank ist, Arbeitslosigkeit, finanzielle Sorgen oder was der rauhe Alltag einem sonst noch so bescheren mag.


    Ich habe auch nicht wirklich einen Rat sondern schlicht das Empfinden, dass bei einigen Beziehungen der Wurm von Anfang an drin ist. :-|

    uhu2

    Du hast natürlich recht! ich bin mit meinem Freund erst 3 Jahre zusammen und wir wohnen noch nicht mal zusammen... ich frage mich auch, wie es erst später mal werden soll... darauf habe ich nur eine (ironische) antwort: schlimmer kann es ja nicht mehr werden. ;-) ich glaube, wir alle haben bis jetzt einfach die hoffnung noch nicht aufgegeben.

    kuckucksblume

    das wäre natürlich eine Möglichkeit. ;-)


    ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich hinsichtlich Sex wirklich zickig geworden bin. Wenn er nur den kleinsten Anschein macht, abzublocken, bin ich fürchterlich beleidigt, frustriert und verletzt und lasse ihn das auch deutlich spüren. Selsbt vor 2 Wochen, als er sagte, er hätte Lust auf Sex und wir nebeneinander im bett lagen, war ich später sauer, weil er nichts gemacht hat und einfach eingeschlafen ist.:-/ Dabei stand es mir ja gar nicht zu, sauer zu sein, weil ich schließlich auch nichts gemacht habe. ich bin da ziemlich sensibel geworden, das muss ich wirklich ändern.

    So, jetzt ich >:(


    Es ist schon richtig, Sex ist nicht alles. Es gibt bestimmt wichtigere Dinge. Trotzdem sollte das Thema Sex nicht runtergespielt werden. Ganz einfach, weil ihr unglücklich mit der Situation seid. Ihr zweifelt daran, ob ihr dem Thema Sex zu viel Gewicht beimesst. Aber letztendlich zweifelt ihr doch damit an euch. Er ist für euch wichtig, sonst wärt ihr alle nicht hier.


    Was lässt euch zweifeln? Letztendlich, ob der Partner wirklich nicht kann oder ob er mit euch nicht kann. Also, wenn der Partner wild mit sich selber vögeln kann (sprich Handbetrieb), dann ist da doch wohl alles in Ordnung. Dann würde ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, ob es an ihm oder an mir liegt. Dann will er schlicht und ergreifend keinen Sex mit mir. Er ist geil, er will Befriedigung und die haut er dann lieber ins Klo, als diese Lust mit mir zu befriedigen. Wo er doch weiß, das ich sooooo gerne Sex hätte und das es mich glücklich machen würde. Nein, er macht es lieber alleine als mit mir. Für mich gibt es da keine 2 Meinungen. Er und ich machen uns was vor. Nur keiner findet den Mut, es zu beenden.


    Was ist mit denen, wo keine Selbstbefriedigung stattfindet? Da könnte ein echtes Problem vorliegen. Probleme, die ich nicht kenne. Aber: Warum tu ich nichts dagegen, wenn ich doch weiß, das es meinen Partner belastet? Klar, weil ich so zufrieden bin. Ich werde schön bekocht, beknuddelt, betüddelt. Mir fehlt es doch an nichts. Warum sollte ich was ändern, auch wenn mein Partner leidet? Es gibt luststeigernde Mittel. Warum probiere ich sie nicht einfach mal aus, um meinen Schatz nicht zu verlieren. Warum suche ich nicht mal einen Arzt auf um rauszufinden, was mit mir los ist? Ich liebe meine Frau/Freundin doch und kann verstehen, das sie das belastet!!!


    So, ich laß das jetzt mal so stehen.

    :)^ Guter Beitrag.


    Meiner "Unlustiger" gehört in zweitere Kategorie.... :-/


    Und was sagt mir das jetzt? Weniger "betüddeln" etc???


    Sorry, muss jetzt gehen, bin mit Freundinnen verabredet...


    Schönen Abend euch allen! :)*

    Zitat

    Und was sagt mir das jetzt? Weniger "betüddeln" etc

    Nein. Ernsthaftes Gespräch. Zu sich selber stehen und sagen, das es einen belastet. Sagen, das ich nicht weiß, ob die Unlust an dir oder wirklich an ihm liegt. Aber das man unzufrieden ist. Das du ihn nie verlassen würdest, wenn man nix machen kann. Aber das du möchtest, das er rausfindet, woran es liegt. Wenn er sich weigert, kennt er die Antwort vermutlich. Das nenn ich dann auch nicht Toleranz dem Partner gegenüber. Und dann Konsequenzen ziehen... wie immer die aussehen.

    das, was du schreibst, mag alles richtig sein, aber ich vermute, dass die meisten hier schon mehr als einmal versucht haben, mit ihrem Partner darüber zu reden. Eins frage ich mich aber wirklich: wenn es wirklich so ist, dass der Lustlose seinen Partner wirklich nicht mehr anziehend findet und im Grunde auch weiß, dass sich die sexlose Situation nie ändern wird, warum ist er dann noch mit einem zusammen? Es ist ok, wenn der eine über einen Zeitraum einfach keine Lust auf Sex mit dem anderen hat, ich kann mir aber unmöglich vorstellen, dass er dann ein Leben lang gar keinen Sex mehr haben wollen wird.


    Zu mir: er hat auf die Email geantwortet und das sogar positiv mit "hab auch Lust auf dich. wann?" x:)|-o Und ich hab geantwortet "morgen!" :=o Eins kann ich versprechen: die Chance morgen werde ich mir garantiert nicht nehmen lassen! Morgen lass ich die Sau raus! ;-D

    AndyNM

    Ich glaube nicht, dass man so einfach sagen kann, wer SB macht, hätte offensichtlich Lust auf Sex, nur nicht mit DEM Partner.


    SB ist kein großer Akt, man muss sich weder bemühen, noch muss man sich fallen lassen, noch ist es wichtig, das jetzt besonders zu geniessen. Es geht ausschließlich darum, den Körper mal schnell zu befriedigen, aber wo bleibt da die Seele?


    Wenn ein Partner nicht mehr will, ist es wohl in den seltensten Fällen ein körperliches Problem, sondern ein seelisches, das in der Beziehung mit dem Partner zu Tage kommt.


    Will sagen, man kann durchaus ein körperliches Befriedigungsbedürfnis haben, aber ist deshalb noch lange nicht seelisch in der Lage, vernünftigen Sex mit dem Partner zu haben. Kann man den Sex deshalb nicht geniessen, ist das total frustrierend und verstärkt das Problem nur. Also, SB, vielleicht auch ohne richtige Lust...

    Zitat

    Wenn ein Partner nicht mehr will, ist es wohl in den seltensten Fällen ein körperliches Problem, sondern ein seelisches, das in der Beziehung mit dem Partner zu Tage kommt.

    Ganz genau. "das in der Beziehung mit dem Partner zu Tage kommt" Und woran liegt das nun?

    AndyNM

    Sicherlich nicht nur daran, dass der eine den anderen nicht mehr anziehend findet! Vielleicht liegt das auch an Minderwertigkeitskomplexen des Lustlosen? Zu hoher Erwartungsdruck? Versagensangst?