uhu

    bist du männlich oder weiblich?


    ich kann das, was du geschrieben hast, so nicht unterschreiben. sicherlich ist es normal, regelmäßig sex zu haben, aber es ist auch durchaus möglich, dass es sich in einer woche einfach nicht ergibt oder man wirklich andere gedanken im kopf hat. ich würde die grenze auf 2 wochen setzen- vorausgesetzt, man sieht sich jeden tag bzw. wohnt zusammen. mein freund und ich z.b. sehen uns ja nur am wochenende (samstag + sonntag), da kann es dann schonmal sein, dass wir 2 wochen keinen sex haben.

    Velandra

    Bei mir war es so, ich kann natürlich nicht für die Allgemeinheit sprechen. Irgendwann war der Punkt überschritten, es entstehen dann Hemmungen, die ich auch bei deinen Schilderungen deutlich spüre. Wenn beide wollen, denke ich, klappt das am ehesten dann noch, wenn wirklich einer deutlich die Führung übernimmt. Womöglich am ehesten der Mann, weil die Frau sonst - so wie man es bei dir sieht - auf der Strecke zu bleiben droht und alles noch schlimmer wird. Vorausgesetzt, beide wollen, klar, sonst haben wir wieder die Situation des drängelnden Mannes, der der Frau noch mehr die Lust vergällt.


    Wenn beide Hemmungen haben, klappt das nicht mehr, fürchte ich.

    OK, dann muss ich mich anstrengen. das, was Sonntag war, war zum ersten mal so. Wir müssen es wohl einfach anders angehen. Zim Glück haben wir drüber geredet und wollen da geminsam dran arbeiten. Ich hoffe, es klappt.

    Es sei denn man redet die Hemmungen einfach weg, funktioniert ja oft auch mit Ängsten. Kennt ihr das, man hat in einer bestimmten Situation Angst und mag sich das nicht eingestehen. Irgendwann sagt man einfach mal "ich hab Angst" und der andere sagt"Gut dass du das sagst, ich nämlich auch, ich wollte es mir nur nicht anmerken lassen". Und dieses Gefühl, mit der Angst nicht mehr alleine zu sein, hilft schon, nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark"...

    Ja, so ist es mir gestern gegangen, als wir über unsere Hemmungen geredet haben. Wir haben gemerkt, dass unsere Hemmungen sogar quasi auseinander resultieren: wir haben beide Lust auf Sex. ich habe Hemmungen, die Initiative zu ergreifen und bleibe passiv. Durch meine Passivität denkt mein Freund, ich hätte keine Lust auf ihn und fände ihn nicht sexy. So bekommt er Hemmungen. usw. Jetzt, nachdem wir drüber gesprochen haben, erscheine ich mir selbst so blöd, dass ich Hemmungen habe. %-| Und jetzt weiß ich ganz deutlich, dass es was bringt, wen ich wieder -wie früher- aktiver werde. Und meine Freund will das auch versuchen.

    Naja, wirklich die Führung übernehmen tue ich ja gar nicht... weil ich zu viele Hemmungen habe. Wenn ich aktiv werde, dann merkt er, dass ich Hemmungen dabei habe.


    Wir haben gestern drüber geredet. Ich hab ihm offen gesagt, dass mich so Quickie-Nummern auf Dauer nicht befriedigen. dass ich Nähe brauche- küssen, Vorspiel etc. Vielleicht können wir das beim nächsten Sex auch so verwirklichen.


    Ich kann auch nicht genau sagen, warum er relativ passiv ist. Wie er sagt, wohl aus Verunsicherung.


    Muss man Sex "üben"? Immerhin haben wir erst im Dezember wieder angefangen Sex zu haben, davor lief ja 1 Jahr lang gar nichts.

    Ich für meinen Teil werd mich bemühen. ;-) Wenn es dann immernoch nicht klappt, muss ich dann weiter überlegen.


    Ich habe so viele Ideen im Kopf, was ich sexuell gern mal machen würde, aber mein Kopf hindert mich an der Umsetzung. Ich weiß einfach nicht, warum ich mich nicht traue, das in der entsprechenden Situation auch zu tun. Eigentlich doch. Doch, ich weiß, warum ich mich nichts mehr traue.


    Früher, d.h. in früheren Beziehungen oder am Anfang meiner jetzigen war ich sexuell total aufgeschlossen und experimentierfreudig. Ich habe schon einiges ausprobiert und meine Freunde haben es immer genossen, weil ich so offen war.


    Am Anfang meiner jetzigen Bez. war ich das auch; wir haben viel Spaß zusammen gehabt und der Sex war für beide (denke ich) sehr befriedigend und regelmäßig. Jedes Wochenende, oft auch mehrmals.


    Dann kamen die Probleme und damit auch die immer größer werdende Distanz meines Freundes. Erst hatten wir nur noch wenig Sex, dann gar nicht mehr. dann haben wir uns sogar nicht mehr geküsst. dann umarmten wir uns sogar nicht mehr oder hielten händchen. dann schlief er auf der couch, wenn ich mal bei ihm übernachtete. es gab sogar momente, da sah er mir sogar noch nicht mal mehr in die augen. und dann war es sogar fast so weit, dass wir uns hassten. ich ihn wegen der distanz, die von ihm kam und er mich, weil ich wegen dieser distanz ständig stress machte. ich war so verletzt. wir stritten nur. ich dachte, es wäre vorbei. ich zog mich zurück.


    plötzlich ging er ganz langsam wieder auf mich zu. alle schritte, die ich gerade genannt habe, kamen in umgekehrter reihenfolge langsam wieder zurück. das passierte alles im jahr 2006. nach einem jahr sexlosigkeit kam er im urlaub im dezember 2006 sexuell wieder auf mich zu. seit 5 monaten haben wir also wieder im durchschnitt alle 2-3 wochen sex.


    aber wie soll der nach allem, was war, wieder so sein wie früher? wie sollen wir nach diesem harten letzten jahr keine hemmungen haben? ich muss dazu sagen, es war SEINE entscheidung, dass wir keinen sex hatten. er sagte ja immer, er hätte eine blockade.


    ich hasse das, was wir da gerade tun. ich sehne mich so sehr nach dieser nähe, die wir früher hatten. er war so zärtlich. wenn er mich jetzt anfasst, habe ich das gefühl, er macht das zum ersten mal. ich spüre keine nähe, keine zärtlichkeit, keine vertrautheit. ich weiß nicht, ob das nach allem, was war, normal ist. ich weiß leider auch nicht, was ich machen kann, damit wieder alles so wie früher wird. obwohl ich schon froh bin, wie es jetzt ist- wenn ich mich noch an letztes jahr erinnere, haben wir schon große fortschritte gemacht.


    und jetzt? jetzt sprechen wir sex ab- "sollen wir heute abend mal wieder sex haben?" ich komme mir selbst sooooo blöd dabei vor, aber ich weiß einfach nicht, wie ich es anders machen soll.

    Zitat

    uhu


    bist du männlich oder weiblich?

    Noch mal nach unten guck - es ist keine Brust im Weg - aber da unten hängt was (manchmal steht es auch) ;-D

    Zitat

    1 x die Woche Sex

    Ich meinte das als Durchschnittswert. Es kann auch mal eine Woche ganz Sense sein. Aber das sollte dann ein andermal nachgeholt werden. Sagen wir also besser 4 x im Monat? Als unteres Maß, wohlgemerkt. (Es geht - zum Glück - auch deutlich öfter.)


    Was z.B. Velandra schreibt, bestätigt doch diese meine Ansicht: Wird es seltener, dann ist irgendwie der Wurm drin. Oder habe ich sie die ganze Zeit falsch verstanden, und sie ist in Wirklichkeit glücklich so wie es ist?? Und ihr Partner auch?!


    Und damit wir uns recht verstehen: Alle anderweitigen Umstände wie Krankheit, Dienstreise, *sie hat grad ihre Tage als man es machen wollte*, *der Gerichtsvollzieher hat das Konto gepfändet*, eine kurze midlife crisis oder oder oder seien ausgeblendet.

    *Auch mal was dazu sag*

    Ich denke dass ein super funktionierendes Sexleben ohne Höhen und Tiefen in einer langjährigen Beziehung doch eher die Ausnahme ist...


    Ich habe auch diese Zeiten schon hinter mir und kann sagen, es kann auch wieder besser werden... Es ist nur viiiiel Verständnis und viel Feingefühl dafür nötig.


    Im letzten Jahr war auch bei mir der Sex mit meiner Partnerin etwas eingeschlafen... Soll heißen so zweimal im Monat höchstens... Es waren aber auch Monate dabei wo garnichts stattfand... Sie konnte es sich selber nicht erklären - meinte nur "wenn ich keine Lust habe, kann ich auch nichts daran ändern". Ich habe mich so gut wie möglich zurückgehalten, sie nicht gedrängt - und je mehr ich ihr bewiesen habe, dass mir der Sex alleine nicht wichtig ist, umso mehr kam sie wieder auf mich zu... Seit ein paar Monaten läuft es viel besser als zuvor... Sie kommt oft auf mich zu, wir haben nicht mehr nur die 0815-Nummer und ich habe wirklich gelernt nicht immer alles dann zu bekommen wenn ich es will - ich denke dass ist ganz wichtig... Und ich habe mich auch des öfteren rar gemacht - mal nein gesagt oder war mal eine Woche im Urlaub... Und ich muss sagen der Sex den wir nach diesem Urlaub hatten, war der Beste in unserer Beziehung...


    FAZIT: sich zurücknehmen - keinen Druck ausüben, auch mal ein nein entgegenbringen und sich von Zeit zu Zeit rar machen wirkt (in meinem Fall zumindest) Wunder...


    Klar sind auch wir nicht davor gefeit, dass mal wieder eine schwierige Zeit kommt, aber ich denke ich kann dann besser damit umgehen weil ich weiß dass es wieder besser werden kann... :-)

    Ich denke, man muss da auch zwischen Männern und Frauen unterscheiden. Wenn Frauen nicht wollen, liegt das nicht zwangsläufig am Partner, sondern auch an der Pille, Stress etc. Wenn Männer nicht wollen, hat das doch meist elementare Ursachen, z.B. er findet seine Partnerin nicht mehr anziehend etc. Grundlos lustlos sind doch die wenigsten Männer, denke ich.


    Ich muss mal etwas fragen, was weniger mit dem Thema zu tun hat, aber ich will mal Meinungen dazu hören (auch wenn es eigentlich Kleinkram ist):


    Ich nehme schon seit 8 Jahren durchgängig die Pille. Am Anfang unserer Bez. haben wir zusätzlich mit Kondom verhütet, mein Freund meinte von sich aus, er will einen HIV-Test machen, damit ich beruhigt bin (obwohl nie ein Grund zur Sorge da war). Er wollte wohl einfach Verantwortungsbewusstsein zeigen. Nach dem negativen Test haben wir die Kondome also weggelassen und nur benutzt, wenn ich meine Tage hatte. Durch unsere Krise hatten wir ja letztes Jahr gar keinen Sex. Seitdem wir wieder Sex haben, besteht er darauf, dass wir zusätzlich zur Pille immer ein Kondom benutzen. Ich verstehe diese Logik nicht ganz. Seit 8 Jahren nehme ich sie sehr gewissenhaft, um eine Schwangerschaft muss er sich keine Gedanken machen. Fremdgegangen bin ich auch nie. Wir hatten früher mal Diskussionen über das Kinderkriegen. Während ich auf jeden fall mal Kinder möchte, kann er sich das nicht wirklich vorstellen. Vielleicht denkt er, ich wolle ihm ein Kind unterschieben, obwohl ich das sehr enttäuschend von ihm fänd, denn er sollte mich eigentlich besser kennen. Ich habe ihn mal drauf angesprochen, warum er das macht. Er sagte nur, er fänd es besser, weil es dann nicht so eine "Sauerei" gäbe. Komisch. Früher störte ihn das auch nie. Und wenn jemanden diese "Sauerei" stören müsste, dann wäre ich das wohl und mich stört das kein bißchen, ganz im Gegenteil. Ich finds auch blöd, dass ich praktisch jeden Monat umsonst Geld für die Pille ausgebe, weil man ja nicht unbedingt doppelt verhüten muss.


    Meint Ihr, da könnte mehr hinterstecken?

    @velandra

    Also ehrlich gesagt könnte ich mir vorstellen, dass in dem Jahr wo Ihr keinen Sex mehr gehabt hat, er mit einer anderen was hatte. Dafür sprechen würde das er keinen Sex, kein Küssen, keine Umarmung und dir mal nicht mal mehr in die Augen sehen wollte. Und jetzt will er keinen ungeschützten Verkehr mehr mit dir, weil er vielleicht Angst hat dich mit irgenetwas anzustecken. Ist nur ne Vermutung, vielleicht liege ich falsch.


    ABer ich kann mir als Mann leider nicht vorstellen 1 Jahr keinen Sex zu haben - da kann der Streß noch so hoch sein, Lust hätte ich trotzdem. Aber vielleicht bin ich auch aufgrund meines verhaltens ein schlechter Ratgeber bzw. vorbelastet.

    Also ich kann mir nicht vorstellen länger als einen Monat lang keinen Sex zu haben - so ich eine Partnerin habe - und ich wills mir gar nicht vorstellen wie es ist wenn ich keine hätte:-)

    @Valendra:

    Leider hat es wirklich den Anschein als hätte dein Freund letztes Jahr (ungeschützten) Sex mit einer anderen gehabt, so wie du das schilderst. Die Frage ist ob du ihn mit dieser meiner Meinung nach durchaus berechtigten Annahme konfrontieren willst oder nicht...